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Until we meet again

KurzgeschichteAllgemein / P12 Slash
Belle French Rumpelstilzchen / Mr. Gold
14.10.2020
14.10.2020
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14.10.2020 1.714
 
Inspiriert durch das lied Hold me while you wait von Lewis Capaldi

Hold me while you wait
I wish that I was good enough (hold me while you wait)
If only I could wake you up (hold me while you wait)
My love, my love, my love, my love
Won't you stay a while? (Hold me while you wait)

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„Ich wünschte du könntest mich begleiten“ seufzte Rumpelstilzchen und sah Belle bedrückt an. Diese ließ sich aber nicht von seinem Blick beunruhigen „Ich werde da sein wenn du wiederkommst. Ich warte hier auf dich.“ Die zwei sahen sich in die Augen und für einen Moment war alles Perfekt. Er, Rumpelstilzchen machte sich auf den Weg seinen geliebten Sohn wiederzufinden und Sie, Belle würde hier auf ihn warten. Sie könnten das Leben leben was er sich immer für sie gewünscht hatte. Genau in diesem Moment war er so glücklich wie noch nie in seinem Leben zuvor. Es konnte nur noch besser werden, in dem er seinen Sohn endlich nach hause holte. Doch er war nun mal Rumpelstilzchen und somit hielt sein Glück nie lange. Ein lauter Knall und Belle fiel hin, genau über die Grenze zu Rumple.

Schnell fing er sie auf und suchte den Grund für den Knall ab. Dort stand Hook mit einer Waffe in der Hand, auf Belle gerichtet. „Keine Sorge“ rief Hook zu ihm „sie wird es überleben.“ Wut staute sich in Rumpelstilzchen zusammen als Belle ihn immer wieder fragte wer er sei und warum sie hier war. Er war Sauer auf Hook, er würde ihn umbringen das stand fest. Energisch stand er auf und seiner rechten Hand bildete sich ein Feuerball. Hook versuchte es sich nicht anmerken zu lassen dass er etwas besorgt war und spottete deswegen „Bring mich ruhig um. Aber deine liebe Belle bekommst du nicht mehr wieder. Du hast mir meine Liebe genommen und jetzt ich die deine.“ Rumpelstilzchen wollte ihn gerade mit dem Feuerball bewerfen als er merkte das ein Auto von hinten auf sie zu kam. Ruckartig brachte er sich und Belle außer Fahrtrichtung des Autos. Hook dagegen wurde frontal vom Auto erwischt, er krachte gegen die Windschutzscheibe und flog über den Wagen.

Der Fahrer verlor die Kontrolle über das Auto und fuhr in den nächstgelegenen Baum am Straßenrand. Rumple begutachtete Belle von oben bis unten. Ausser die Wunde, die ihr Hook zugefügt hatte, hatte sie keine auffälligen Wunden. „Belle bitte lass mich dir Helfen. Bitte lass mich dir helfen“ flehte er sie an doch sie stieß ihn nur von sich. „Mein Name ist nicht Belle, ich heiße nicht Belle.“ rief sie verwirrt und versuchte raum zu gewinnen um von ihm wegzukommen. Rumple sah sie verletzt an und strich vorsichtig über ihre Schulter, wodurch ihre Wunde verschwand. Er war für einen kurzen Moment glücklich und jetzt ist Belle verletzt und kann sich nicht mehr an ihn erinnern. Er war für einen kurzen Moment glücklich und jetzt wurde ihm jede Hoffnung auf Glück genommen. Wie ein paar Sekunden das ganze Leben zerstören konnten war schon lustig. Langsam drehte er sich zu Hook und ging zielstrebig auf ihn zu. Er hatte das Geschehen um sich herum ausgeblendet, so bemerkte er nicht das der Sheriff und ein Krankenwagen hier war. Nur als er zurück gehalten wurde bemerkte er die umherstehende Menge.

Belle konnte mit dem was sie gerade gesehen hatte nicht umgehen. Der Mann hatte Feuer in der Hand? Und er hatte sie einfach geheilt? Was war hier los und warum konnte sie sich an nichts mehr erinnern. Eine braunhaarige Frau kam auf sie zu und brachte sie in den Krankenwagen. Immer noch verwirrt sah sie sich um, wo war sie und was war hier geschehen. Sie, Hook und der Autofahrer wurden ins Krankenhaus gefahren. So stand Rumple da und sah Belle hinterher wie sie in den Krankenwagen gebracht wurde. Am liebsten wäre er zu ihr gerannt und mit ihr gefahren oder sie in den Arm genommen. Aber sie wusste nicht mehr wer er war. Sie hatte ihn vergessen, sie hatte vergessen ihn zu lieben. Es schmerzte ihn immer noch wie sie ihn ansah und ihn von sich stieß. Hook würde dafür leiden müssen, dafür würde er sorgen und wenn es das letzte ist was er tun würde.

Im Krankenhaus stand Rumpel vor dem Zimmer von Belle. Sollte er reingehen? Sie hat ihn vorhin so geschockt und verabscheut geguckt. Jeder hielt ihn immer für das Biest, jeder bis auf sie. Doch nun tat sie es auch. Wenn ihn jetzt wirklich jeder für ein Biest hielt, konnte er auch eins sein. Geradewegs ging er auf das Zimmer von Hook zu, jetzt wo er so da lag hatte Rumpelstilzchen ein leichtes Spiel. Stürmisch betrat er den Raum und schon befand sich seine Hand um Hooks Herz. „Gib mir einen Grund das ich dir nicht sofort das Herz raus reiße. Du hast mir alles genommen“ zischte Rumple und drückte leicht zu. Die Antwort von Hook war ein schmerzvolles Stöhnen.

„Mr. Gold!“ kam es von Emma die an der Tür stand „denken sie an Belle“. Gehässig lachte er auf „ich denke nur an sie deswegen bin ich ja hier“. Dabei übte er mehr druck auf das Herz auf und Hook stöhnte erneut auf. „Mr.Gold… sie tuen genau das was er will. Wollen sie ihm diese Genugtuung geben?“ fing Emma erneut an und konnte ihn damit überzeugen das Herz loszulassen. „Damit das klar ist das war alles nur für sie“ zischte er erneut und ging schnell wieder zu Belles Zimmer aus Sorge es könnte ihr etwas zugestoßen sein als er nicht da war. Rein traute er sich immer noch nicht und so stand er vor der Tür. Durch die Glasscheibe konnte er erkennen das sie friedlich schlief. Das hatte sie alles nicht verdient, warum seine Belle.

Belle wurde ein paar Tage später entlassen, von dem Mann der sie geheilt hatte, hatte sie nichts mehr gehört. Ruby hatte ihr erklärt das hier Magie normal ist und sie eigentlich aus einem anderen Land kommen. Sie konnte sich das nur erklären dass das hier alles ein Traum ist. Deswegen kann sie sich auch an nichts mehr erinnern. Alles ist nur ein Traum und bald wacht sie auf, das war ihr klar. Deswegen ist Magie auch normal, in Träumen ist doch alles möglich, oder nicht? Sie atmete noch einmal tief durch bevor sie in ihre Wohnung in der Bücherei betrat. Abgemacht war das sie sich schnell frisch macht und dann zu Ruby ins Diner kommt. Das Problem war nur sie wusste nicht oder nicht mehr wo das Diner ist. So lief sie umher um das Diner zu finden. Was schwerer war als gedacht, denn obwohl die Stadt klein zu sein scheint, war sie immer noch groß genug um sich zu verlaufen.

„Kann ich dir behilflich sein“ wurde sie angesprochen und sie erkannte die Stimme sofort. Es war der Mann der sie Belle genannt und geheilt hatte. „Ähm ja.. also ich such das Diner. Mir wurde gesagt es soll hier glaube ich sein.“ sagte sie und beobachtete ihn sorgsam. Nein sie kannte diesen Mann wirklich nicht. Dieser grinste leicht „Was ein Zufall, da wollte ich auch gerade hin. Ich kann dich hinführen“. Etwas überfordert antwortete sie schnell „Ja das wäre wohl die sicherste Methode um mich nicht noch einmal zu verlaufen.“ Schweigend liefen die beiden nebeneinander zum Diner.
„Danke fürs herbringen Mr..?“
„Gold. Mein Name ist Mr. Gold.“
„Danke Mr. Gold“ dabei lächelte Belle leicht und betrat das Diner. Nachdem sie Ruby in der Menge erkennen konnte winkte sie ihr zu und setzte sich an einen leeren Platz. Als sie den Raum betrat lächelten ihr die Leute zu, die Leute mochten sie anscheinend. Anders war es bei Mr.Gold, sie konnte von ihrem Tisch aus hören wie 2 Kleine Männer ihn beschimpfen als er den Raum betrat. Sie konnte sehen, dass er so tat als würde ihm das nichts bedeuten doch irgendwie. Irgendwie musste sie ihm doch helfen, er hatte sie gerettet.

„Mr. Gold!“ rief sie und winkte ihn zu sich. Total Verblüfft ging er zu ihr und sah sie fragend an.
„Kann ich etwas für dich tun Be…“
„Wollen sie sich setzen? Ich weiß was sie letztens getan haben und ich sollte mich dafür revanchieren. Haben sie schon mal einen Hamburger gegessen?“
„Ja natürlich.. aber ich esse immer wieder gerne einen“ antworte er ihr während er sich gegenüber von ihr setzte.
Ruby stellte sich vor ihren Tisch und beobachtete die zwei und Belle ergriff sofort das Wort „Ruby wäre es Okay wenn Mr.Gold mit uns isst. Er hat mir das Leben gerettet dafür bin ich ihm wenigstens ein Essen schuldig. Auch wenn man in einem Traum nicht wirklich sterben kann.“ dabei lächelte sie leicht verlegen. „Ja okay. Aber nur für dich Belle“ brummte sie und setzte sich neben sie auf die Bank. Belle bemerkte das Ruby Mr.Gold ansah wie jeder andere in diesem Raum es tat. Mit Verachtung.

„Mr. Gold?“ fing sie vorsichtig an „sie sind nicht sehr beliebt oder?“ Dieser musste bei ihrer Aussage leicht lachen „Ja so kann man es auch sagen. Ich bin das Biest, der Böse, der Dunkle mich mag keiner und das soll auch so sein“
„Und dennoch habt ihr mich gerettet“ warf sie ein und musste schmunzeln „Ich komm gleich wieder ich muss mal ins Bad.“ Gerade als die Tür zu fiel und Belle somit verschwunden war richtete sich Rumpel an Ruby. „Sie denkt das alles wäre nur ein Traum?“
„Wie sollte ich ihr denn erklären das was sie gesehen hat? Sie wäre beinahe durchgedreht.“
„Keine Ahnung, du hättest ihr die Wahrheit sagen können. Oder hat der große böse Wolf angst das er seine Freundin verliert“
„Ach aber vom Großen Dunklen will sie dann definitiv was?“
Die beiden wurde im laufe des Gesprächs immer wütender und als Belle wieder neben Ruby saß, sah Mr.Gold so Hasserfüllt aus das sie schon fast Angst bekam. „Es tut mir leid“ fing Belle an „ihr zwei mögt euch nicht besonders, es war eine schlechte Idee.“ „Ja das war es“ antwortete Mr. Gold und stand auf. „Einen schönen Tag noch“ brummte er und verließ das Lokal. Was hatte er sich dabei nur gedacht er war der Böse, Belle würde sich definitiv nicht ein zweites Mal in ihn verlieben. Mit seinem Gehstock bewaffnet machte er sich auf den Weg zurück.
 
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