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Dumme Gedichte

GeschichteHumor / P16 Slash
13.10.2020
14.10.2020
2
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13.10.2020 316
 
Der älteste Bauer
ist der größte Klauer.
Er ist nicht dumm und auch nicht klug,
scheut weder Diebstahl, noch Betrug.
Sein ganzer Stolz
ist sein Holz.
Er klaut es und er stiehlt es.
Er dealt es und er hehlt es.
Er nimmt es mit und sackt es ein
und schleppt es zentnerweise heim.
Dort hat er dann ein fettes Schwein.
Das schiebt er in den Ofen rein
und heizt ihn erst noch richtig an,
schafft haufenweise Scheite ran.
Dann muss er in den Keller geh'n,
will der Versuchung widersteh'n.
Kaum kommt er zum Keller rein,
sieht er die Kiste mit dem Wein.
Er trinkt den ganzen Kasten Wein
und legt sich dann ins Bett hinein.
Es kriecht dann der alte Mann
dicht an den warmen Ofen dran.
Da liegt er nun und schläft ganz sanft.
Das Schwein im Ofen zischt und dampft.
Auch das Vieh im Stall
hört aus dem Haus den Knall.
Der Ofen war entzwei.
Dem Mann war's einerlei.
Er schlief weiter tief und fest.
Das gab ihm dann auch den Rest.
Das Feuer brannte glühend rot.
Der Bauer war schon lange tot.
Erst spät kam dann die Feuerwehr.
Sie rettet das Häuschen nimmermehr.
Den Feuermelder brachte er nicht an.
Das wäre besser für den Mann.
Und damit wars noch nicht genug.
Es kam die Frau mit ihrem Krug.
Er hatte sie kurz fortgeschickt.
Die Lage war halt sehr verzwickt.
Der Bauer ging morgends aus dem Haus.
Da fiel im Dorf das Wasser aus.
Das Feuer hat sich dann gedreht,
weil der Wind von Westen weht
und hat den Stall mit abgebrannt.
Die Tiere sind alle fortgerannt.
Nebenan das viele Stroh
das brannte alles lichterloh.
Dann sein ganzes Diebesgut
hat immer wieder neue Glut.
Vom Hof bleibt weder Hund noch Katz‘
und nichts von seinem Räuberschatz.
Und was lehrt uns das Gedicht?
Geklautes Holz verbrennt man nicht.
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