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Harry Potter bei der Hafenmafia

GeschichteAllgemein / P18 / Het
10.10.2020
11.04.2021
26
34.763
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10.10.2020 1.850
 
Schweiß gebadet schreckte Harry aus einem Alptraum auf. Wieder mal hatten ihn der Tot von Cedric und Sirius in seine Träume verfolgt. Leicht wischte sich der Schwarzhaarige über die Augen und griff dann nach der Brille auf seinem Nachttisch. Jetzt zu versuchen noch weiter zu schlafen würde so oder so nichts bringen, dann konnte er genauso gut aufstehen. Nur kurz begab er sich ins Bad, bevor er sich dann in die Küche begab und begann das Frühstück für seine Verwandten vorzubereiten. Dabei schweifte sein Blick wieder aus dem Fenster, wo er auf der anderen Straßenseite Tonks entdeckte, welche wohl versuchte, dass er sie nicht von ihm entdeckt zu werden, was jedoch nicht wirklich funktionierte. Seit die Ferien angefangen hatte, wusste er schon das er beobachtet wurde. Natürlich wusste der Schwarzhaarige auch, dass dies dazu diente ihn zu beschützen, aber es war auch das was er nicht wollte. Das wieder jemand in Gefahr geriet, weil er ihn beschützen will. Voldemort würde nämlich sicherlich nicht davor zurück schrecken, alle zu töten, welche sich ihnen in den Weg stellen würden. Des wegen hatte er in den letzten drei Wochen auch nach einem Weg gesucht, wie er seine Freunde schützen könnte. Doch bis jetzt war das einzige, was sie wohl wirklich schützen würde, dass er sich selbst Auslieferte. Doch wenn er ehrlich zu sich selber war, so wollte Harry noch nicht sterben. Denn dann wären die Opfer seiner Eltern und Sirius umsonst gewesen und dies war etwas, was er nicht wollte. „Bist du schon fertig mit dem Frühstück, Bengel?“, ertönte die Stimme seines Onkels, woraufhin der Schwarzhaarige nur leicht nickte und die letzten Sachen auf den Tisch stellte. Es dauerte auch nicht lange, da tauchten auch schon seine Tante und Dudley im Esszimmer auf.  Während seine Verwandten also mit dem Frühstück begannen, schnappte Harry sich eine Scheibe Toast und begab sich dann auf den Dachboden, welchen er heute aufräumen sollte.


#Eine Woche vorher in Japan, Yokohama#

Schweigend lehnte ein Mädchen an einem Container am Hafen und sah sich Aufmerksam um, während sie auf ihre Kontakt Person wartete. Leicht lies sie ihren Blick durch die Umgebung schweifen, als dann auch schon eine Person auf sie zukam. Ruhig stieß sich die Brünette von dem Container ab und trat auf die Person zu. „Hallo junge Dame, was führt den einen Teenager in dieser unsicheren Gegend?“, kam es von dem Typen, woraufhin die Brünette nur leicht die Augen verdrehte und erwiderte: „Ich bin ihre Kontakt Person. Als geben sie mir die Unterlagen.“ Kaum das sie Ausgesprochen hatte, begann der Informant dann auch schon zu lachen, da er sich scheinbar nicht Vorstellen konnte, dass ein 15 jähriges Mädchen Mitglied der Hafenmafia war, etwas was relativ häufig vorkam und sie wirklich nervte. Schließlich war Dazai auch erst 18 Jahre alt und Mitglied und ihn nahmen die Leute immer ernst. „Guter Witz, Kleine. Geh lieber wieder zur Schule und Spiel Puppen.“, kam es nun von dem Typen, welcher sich langsam wieder beruhigt hatte. Leicht verengte die Brünette nun die Augen und zog mit einer fließenden Bewegung ihre Pistole aus dem Hohlster und hielt diese direkt an die Stirn des Typen. „Die Unterlagen.“, knurrte sie und hielt ihm die andere Hand auffordernd hin. Deutlich sah sie nun die Angst in den Augen des Typen, welcher ihr nun mit zitternden Händen die Unterlagen überreichte und dann auch schon schnell das weite suchte. „Wieso hast du ihn nicht einfach abgeknallt?“, ertönte eine ihr nur zu vertraute Stimme über ihr, woraufhin sich ihr Blick nach oben richtete, wo sie Dazai auf dem Container sitzen sah. „Keine Lust dem Boss erklären zu müssen, warum ich eine Leiche verschwinden lassen musste bei einer einfachen Übergabe.“, erwiderte sie knapp, während der Dunkelbraunhaarige nun neben ihr auf den Boden landete. „Sollst du die Unterlagen übernehmen?“, fragte die Brünette ruhig und sah zu dem Älteren. „Nein. Du sollst sie selbst zum Boss bringen. Er hat noch irgendwas mit dir zu besprechen.“, erwiderte Dazai sachlich, woraufhin die Brünette leicht nickte und sich dann auch schon auf den Weg zum Hauptquartier machte.

Dort angekommen begab sie sich dann auch schon auf den Weg zum Büro des Bosses, wo sie auch sofort rein gerufen wurde, nachdem sie geklopft hatte. „Yasmin. Wie ist die Übergabe gelaufen?“, kam es von Mori, welcher mit Elise auf seinem Schoß hinter seinem Schreibtisch saß und seinen Blick ruhig auf sie gerichtete hatte. „Ohne weitere Probleme.“, erwiderte sie knapp und legte dem Schwarzhaarigen die Unterlagen auf dem Schreibtisch. „Gut.“, kam es vom Boss, welcher seinen Blick nur kurz auf die Unterlagen richtete und dann wieder zu ihr hoch sah. „Dazai hat dir Bescheid gegeben, dass ich noch was mit dir besprechen will?“ Knapp nickte die Brünette, woraufhin Mori ihr dann auch schon einen Zettel reichte. Kurz überflog Yasmin diesen, woraufhin sich dann auch schon ein leichtes Lächeln auf ihre Lippen legte. „Wir haben ihn also endlich gefunden.“, murmelte sie und sah dann zu dem Schwarzhaarigen, welcher sich leicht zurück lehnte. „Ja. Ich konnte auch schon alle unterlagen organisieren, welche dafür sorgen, dass wir ihn hierher holen können.“ Knapp nickte die Brünette auf diese Worte hin und fragte dann: „Wann soll ich aufbrechen und wer Begleitet mich?“ „In vier Tagen. Hirotsu wird dich Begleiten.“, kam es ruhig von dem Älteren, woraufhin Yasmin leicht nickte. „Du kannst dann wieder gehen.“, entließ der Boss sie nun, woraufhin die Brünette kurz den Kopf neigte und dann mit dem Zettel in der Hand das Büro wieder verließ. Auf den Zettel standen nämlich die wichtigsten Sachen zu der Person, welche sie nun in einer Woche endlich kennen lernen würde.


#1 Woche Später in England, Surrey, Ligusterweg 4#

Leicht horchte Harry auf, als er die Türklingel hörte. Verwirrt runzelte er die Stirn, denn er konnte sich nicht daran erinnern, dass seine Verwandten erwähnt hätten, dass sie Besuch erwarten. Leicht neugierig kletter er die Leiter vom Dachboden wieder runter und lugte vorsichtig über das Geländer der Treppe nach Unten. Im Hausflur standen ein älterer Herr mit grauen Haaren, einem Ziegenbart so wie Schnurrbart, welcher mit seinem weißen Oberteil, so wie der schwarzen Hose, dem schwarzen Mantel, dem Hut und dem Schal über den Schulter sehr wie ein Mafioso aus einem Film wirkte. Nun wanderte der Blick des Schwarzhaarigen jedoch weiter zu dem Mädchen neben dem Herrn. Er schätze sie auf das gleiche Alter wie er selbst. Diese trug eine weiße Bluse mit Krawatte, so wie eine schwarze Hose und ebenfalls einen schwarzen Mantel. Was seinen Blick jedoch am meisten festhielt, waren die grünen Augen des Mädchens, welche den seinen sehr ähnelten. „Wer sind sie und was wollen sie?“, schnauzte Vernon die beiden an, woraufhin das Mädchen leicht die Augen verengte und kalt zu seinem Onkel sah. Wie es schien mochte sie es wohl gar nicht, ohne Grund angeschnauzt zu werden. Deutlich konnte Harry beobachten, wie der Mann neben ihr, beruhigend eine Hand auf ihre Schulter legte. „Mein Name ist Ryuro Hirotsu und meine Begleiterin trägt den Namen Yasmin Potter.“, stellte sich der Mann vor, woraufhin sich die Augen von Harry leicht weiten, schließlich war der Name Potter nicht grade häufig vorzufinden. Auch Onkel Vernon schien dies zu glauben den er polterte gleich los: „Wir werden nicht noch so einen Freak hier aufnehmen! Das können sie gleich wieder vergessen!“ Schon als sein Onkel angefangen hatte, hatte Harry bemerkt das es ein Fehler sein würde, denn nun richtete das Mädchen eine Waffe auf ihn und fauchte. „Wagen sie es ja nicht noch mal als Freak zu bezeichnen.“ Leicht erschauderte Harry bei der Kälte in der Stimme des Mädchens. „Na na Yasmin. Wir wollen hier doch keinen Streit.“, kam es beruhigen von Hirotsu, woraufhin das Mädchen nur schnaubte, jedoch die Waffe wieder sinken lies.

„Vernon, was ist hier los?“, kam es nun von einer Frau, welche nach den Unterlagen welche sie hatten, wohl Petunia Dursley war. Doch dies interessierte Yasmin nicht wirklich, sie war schließlich nur hier, um ihren Bruder abzuholen. Welcher im Moment noch oben am Treppengeländer hockte und ihr Gespräch belauschte. „Guten Tag, Miss Dursley, wir würden uns gerne mit ihrem Mann, Harry und ihnen unterhalten.“, meinte Hirotsu neben ihr, welcher noch immer beruhigend eine Hand auf ihrer Schulter liegen hatte. Kurz schien Petunia zu überlegen, doch dann nickte sie nur knapp und sah zu ihrem Mann. „Bengel! Komm sofort hier runter!“ Leicht richtete Yasmin ihren Blick nun auf die Treppe, wo nun Harry langsam nach unten kam. „Hallo Harry.“, grüßte Yasmin den Schwarzhaarigen, welcher sie neugierig ansah. „Hallo.“, kam es knapp von ihm, während sie sich nun ins Wohnzimmer begaben, wo Yasmin sich ruhig in den Sessel niederließ, während Hirotsu sich schräg hinter sie stellte. „Also, was wollen sie von uns? Wie gesagt, wir werden nicht noch so jemanden bei uns aufnehmen.“, kam es schlecht gelaunt von Vernon. Woraufhin Yasmin nur die Augen verdrehte. „Keine Sorge. Bei so welchen Langweilern will ich gar nicht leben. Nein, wir sind hier um Harry mitzunehmen, wenn dieser es möchte.“, beim letzten Satz wandte sich die Brünette direkt an den Schwarzhaarigen, welcher kurz zögerte. „Bei uns könntest du dich auf den Kampf gegen diesen Magier vorbereiten, welcher dich jagt, ohne das dieser dich finden kann.“, gab die Brünette noch ein Argument, woraufhin Harry leicht seufzte und knapp nickte. „Gut. Ich komme mit, aber vorher würde ich gerne wissen, in welcher Verbindung wir beiden stehen.“ „Das ist Fair. Ich bin deine Schwester. Ich werde dir ein anderes mal erklären, warum kein anderer von mir weiß und wieso ich nicht auch hier aufgewachsen bin.“, antwortete die Brünette. Wobei sich nun plötzlich Petunia einmischte. „Ihr könnt ihn nicht einfach mit nehmen. Er ist noch Minderjährige und wir haben die Vormundschaft über ihn.“ Leicht lehnte sich Yasmin nach den Worten der Frau zurück und bedeutete Hirotsu das er nun wieder übernehmen konnte.

„Das wissen wir. Des wegen haben wir dies hier vorbereitet. Sie müssten nur dieses Formular unterschreiben, dann sollte es keine Probleme geben.“, meinte nun Hirotsu und legte die Adoptionsunterlagen vor die beiden Dursleys, welche beide auf dem Sofa saßen und nun kurz darauf sahen. „Sie Adoptieren den Bengel?“, kam es von Vernon, woraufhin Hirotsu nur leicht den Kopf schüttelte und antwortete: „Nicht ich, sondern mein Boss. Machen sie sich keine Sorgen, er wird sich gut um ihren Neffen kümmern.“ Leicht musste Yasmin bei diesen Worten schmunzeln. Sie kannte Mori gut genug um zu wissen, dass er das Training und alles weitere Harry betreffend eher Hirotsu und den anderen Mitgliedern der Mafia überlassen würde, als sich wirklich selbst um diesen zu kümmern. Kurz zögerten die Dursleys noch, bevor sie dann beide das Papier unterschrieben und es an Hirotsu zurück reichten. „Gut. Bitte geh deine Sachen Packen Harry. Wir wollen so schnell wie möglich wieder los.“ Leicht nickte der Schwarzhaarige und verschwand dann auch schon nach oben, während Yasmin nun aufstand und sich leicht streckte. „War Nett dich kennen zu lernen, Tante.“, meinte sie noch an Petunia gewandt, bevor sie auch schon zur Haustür ging und das Haus wieder verließ, um an der frischen Luft auf Harry zu warten. Keine zehn Minuten später verließ der Retter der Zaubererwelt dann auch schon den Ligusterweg 4, so wie eine gute Stunde später dann auch England.
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