In Gesundheit und Krankheit

von Mindy
GeschichteSchmerz/Trost / P16 Slash
Alexander "Alec" Lightwood Clarissa "Clary" Fray Isabelle "Izzy" Lightwood Jace Wayland / Jonathan Christopher Herondale Magnus Bane Simon Lewis
10.10.2020
22.10.2020
4
16.677
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18.10.2020 5.017
 
Da ich morgen wieder zur Schule muss, will ich ein Abschiedsgeschenk hinterlassen, ehe ich wieder in der Arbeit versinke...machts gguuuutttt....*Stimme in der Ferne verhall*

Widmung: SandsK. Du bist gut…unglaublich, wie viel du über die Charaktere und die Handlung rausgelesen hast und das aus den kurzen Ausführungen…ich war beeindruckt und erschrocken zugleich. XD *respektvoll verbeug*

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~*~


„Du musst zugeben, dank mir reist du wesentlich komfortabler“, schmunzelte Magnus, als Alec und er die inzwischen vierte Adresse auf ihrer Liste überprüften. In den zwei Lagerhallen sowie dem verlassenen Anbau einer Verwaltung hatten sie nichts Verdächtiges finden können.
Jace und Clary hatten sich zwischenzeitlich gemeldet, mit ebenso wenig Erfolg.
Es gab keine Hinweise auf Nico, die Vampirclans oder dämonische Aktivität. Bislang verlief die Ermittlung folglich sehr unbefriedigend.
Alec war darüber verstimmt, Magnus jedoch wie meist bei bester Laune. Manchmal fürchtete Alec, zu grummelig für Magnus zu sein, doch bisher hatte der Hexer sich nie beschwert.
„Das stimmt.“ Alec blickte an dem rund zehnstöckigen Gebäude empor. „Das hier ist eine Art Labor, das einmal zu einem Krankenhaus zugehörig gewesen war. Das Krankenhaus wurde aber später verlegt und dieser Komplex stillgelegt. Laut meinen Aufzeichnungen haben einige der Männer, die ich verfolge, sich dort eine Zeit lang eingenistet, aber als Patrouillen hier waren, haben sie alles verlassen vorgefunden.“ Es war vermutlich Zeitverschwendung, hier noch einmal zu suchen, doch der Vollständigkeit halber würden sie es tun.

Zielstrebig lief Alec auf die verwitterte Eingangstür zu, als Magnus ihn plötzlich zurückhielt.
„Es liegt ein Schutzzauber auf diesem Gebäude.“ Deutlich spürte Magnus die Magie, die ungebetene Eindringlinge fernhalten sollte.
„Wirklich?“ Alec blickte zu den dunklen Fenstern auf. „Es sieht verlassen aus. Vielleicht hat jemand vergessen, die Zauber zu entfernen?“
„Unwahrscheinlich. Sie sind stark und blockieren stellenweise meine Magie. Dafür mussten einige Dämonen oder aber ein starker Hexer bestochen werden.“ Magnus rief seine Magie und nutzte sie unter recht großer Anstrengung, um sie sicher durch den Zauber zu bringen.

Die Tür öffnete sich nach einem Fingerschnippen.

Da Alec die Intuition und Kräfte seines Mannes nicht anzweifelte, hob er seinen Bogen und sah sich wachsam um.
Das Erdgeschoss lag in Dunkelheit, nichts deutete daraufhin hin, dass sich hier in den letzten Monaten jemand aufgehalten hatte.
Sie stiegen die Treppen hinauf und sahen in jedem Stockwerk ein ähnliches Bild; verstaubte Stühle, mit weißen Planen abgedeckte Tische und Instrumente, Dunkelheit.

„Catarina hätte hier ihren Spaß“, vermutete Magnus, als sie das letzte Stockwerk erreicht hatten. Er hatte viele medizinische Geräte gesehen, offenbar hatte man die Laboreinrichtung nicht komplett mitgenommen, nachdem das Gebäude nicht mehr genutzt worden war.

Schon im Flur hielten Alec und Magnus plötzlich inne.

Beide sahen sofort, dass in diesem Stockwerk etwas anders war; die Fenster waren nicht durch Rollläden verhangen und die Geräte auf den Tischen waren nicht abgedeckt.
Alec sah Reagenzgläser, manche leer, manche mit Flüssigkeiten gefüllt, Mikroskope, Operationswerkzeug und technische Geräte, die er aus Mundie-Krankenhäusern kannte. Vorsichtig lief er durch das große Labor.
Ebenso wachsam durchquerte Magnus den Raum auf der anderen Seite. Er kam zu einer Pinnwand, an der unzählige Bilder und Zeichnungen hingen, die er aufmerksam studierte. Manche schienen chemische Formeln darzustellen, andere zeigten Fotos…Fotos von blasser Haut mit roten Striemen und Augen, die mit schwarzen Flecken durchsetzt waren. Einige der Bilder schienen Leichen zu zeigen…Magnus sah mindestens zwei Werwölfe und eine Vampirin.
Sie hatten hier offenbar einen Volltreffer gelandet.
„Alexander…“
„Magnus!“
Magnus fuhr herum, als er Alecs aufgeregte Stimme hörte. Eilig lief er darauf zu und fand seinen Ehemann am Ende des Raumes. „Was ist?“
„Sieh nur.“ Alec trat zur Seite und gab den Blick auf einen der Tische frei.
Darauf lag ein Junge in Jeans und Shirt, fünf oder sechs Jahre alt. Die schwarzen Haare waren sehr kurz und seine Haut war blass. Er hatte zwei kleine Hörner auf der Stirn, daher war klar, dass es sich um ein Hexenmeisterkind handeln musste. Die Augen waren geschlossen. „Lebt…er noch?“
Magnus trat neben den Tisch und hob die Hände. Es kostete ihn erneut viel mehr Kraft als sonst, seine Magie zu aktivieren. „Ja, er lebt“, sagte er und atmete ebenso erleichtert aus wie Alec. „Aber er ist in einem tiefen Schlaf, künstlich herbeigeführt.“ Er grenzte schon fast an Bewusstlosigkeit. „Ich kann ihn nicht ohne Weiteres aufwecken, zumindest nicht hier.“
„Also hat ihn jemand in diesen Schlaf versetzt? Was tut er hier?“ Alec sah sich um und blickte zu einem silbernen Tablett mit Operationsbesteck und Spritzen, das auf einem Tisch weiter vorne lag. Alec lief darauf zu, als seine Nackenhaare sich aufstellten.

Blitzartig fuhr er herum und sah gerade rechtzeitig das Schwert kommen, das auf seinen Kopf zuflog. Er zog einen Pfeil und feuerte ihn ab. Das Geschoss traf die Klinge, lenkte sie aus ihrer Flugbahn und ließ sie in der Wand einschlagen.
„Magnus, runter!“, rief Alec, als mehrere Männer in den Raum stürmten. Sie trugen Runen, also waren es Anhänger der neuesten Verschwörung gegen den Rat.
Zielstrebig lief Alec auf sie zu und schoss dabei unbarmherzig weitere Pfeile ab.
Magnus war Alecs Befehl sofort gefolgt und duckte sich hinter einige der Tische, wobei er sich nun wieder aufrichtete und einen Feuerball auf einen der Männer abschoss.
„Sagten deine Leute nicht, hier sei alles verlassen?!“
„Ich werde sie feuern müssen!“, stimmte Alec zu und wich zurück, als drei weitere Männer aus einer Seitentür strömten. Alec nahm schnell hintereinander zwei Pfeile auf und verwundete einen Mann an der Schulter, einen anderen nagelte er förmlich an die Wand hinter sich.
Magnus gab sich Mühe, Alec zu unterstützen, aber durch die Schutzwälle klang seine Magie immer wieder ab, so auch, als einer der Männer eine Rune auf die Pinnwand mit den Bildern malte, die daraufhin zu brennen begann. Offenbar wollte er Beweise vernichten.
Magnus rannte in seine Richtung und hob die Hände, doch statt einer Welle roter Magie sprühten nur vier klägliche Funken aus Magnus‘ Händen. „…huch…“
Der Shadowhunter, der sich schon furchtsam geduckt hatte, grinste und zog seine Klinge. Er griff Magnus damit an, der zurückwich und mit dem Kreuz gegen einen der Tische stieß.
Impulsiv schnappte Magnus sich eines der Operationstabletts, riss es hoch und schlug es dem Angreifer gegen den Schädel.
Dieser war zu überrascht zum Ausweichen und ging stöhnend zu Boden.
Magnus schlug erneut zu, denn in allen Filmen standen die Bösen nach nur einem Schlag immer wieder auf, und schnappte sich das Schwert.
„Tja…barbarisch, aber effektiv.“ Dank seiner denkwürdigen Trainingsstunde mit Alec wusste er, dass er ohne Magie nicht hilflos war, dennoch war es anstrengender für ihn, vor allem, als gleich zwei Männer mit ihren Klingen auf ihn losgingen.

Alec bemerkte, dass sein Ehemann in Schwierigkeiten war und wollte sich zu ihm durchkämpfen, als er sah, wie ein Abtrünniger von verhältnismäßig kleiner Statur und kurzen braunblonden Haaren sich den schlafenden Jungen schnappte, ihn über seine Schulter warf und aus dem Raum rannte.
„Magnus!“, rief Alec und hechtete hinterher, schlug einem Angreifer dabei den Bogen ins Gesicht, was diesen einiges an Zähnen und Blut kostete. Gleichzeitig schnellte Alec herum und schoss einen Pfeil in den Rücken von einem von Magnus‘ Gegnern.
„Geh, ich schaffe den Rest!“, rief Magnus, der alles aus dem Augenwinkel beobachtet hatte. Er schlug dem getroffenen Mann die Klinge aus der Hand und gab ihm einen harten Tritt, der ihn zu Boden schickte.
„Okay!“ Alec hastete aus dem Raum und sah den Flüchtenden um eine Ecke biegen. Seinen Köcherträger mit der linken Hand festhaltend, rannte er hinterher.

~*~


Magnus sah sich dem letzten Angreifer gegenüber, denn wer nicht von Alecs Pfeilen getroffen worden war, hatte aus Angst davor wohl die Flucht ergriffen. Die Pinnwand rauchte inzwischen stark und das Feuer würde sich ausbreiten, wenn er nichts unternahm.
„Ein Hexenmeister mit einem Schwert, dass ich nicht lache“, spottete der blonde Shadowhunter, der gebeugt und mit gezogener Klinge versuchte, sich Magnus zu nähern.
„Ohne Stimmbänder lacht es sich schwer“, erwiderte Magnus und griff an. Mehrfach schlug er gegen die gegnerische Klinge, doch sein Widersacher schien nur aus Muskeln zu bestehen.
Als er zum Gegenangriff ausholte, erzitterte Magnus unter der Kraft seines Schlages. Immer wieder holte der Schattenjäger aus und versuchte, Magnus zu schneiden, doch der Hexer war zu schnell für ihn.
Geschmeidig drehte er sich und trat über ein Becherglas am Boden hinweg. Viele Reagenzgläser und andere Utensilien waren bei dem Kampf zu Bruch gegangen, dieses hier war jedoch noch ganz. Ohne hinzusehen schob er die Fußspitze darunter und trat es in die Luft, genau in Richtung seines Gegners.

Als wäre das Becherglas ein Fußball und das Gesicht des Blonden das Tor, traf es sein Ziel.

Der Mann stöhnte und torkelte zurück, als die Scherben über sein Gesicht regneten.
Magnus nutzte die Chance, sprang vor und erwischte den Mann mit dem Schwert an der Brust. Dieser schrie auf und stürzte sich voller Wut auf Magnus.
Von dieser Handlung überrascht wurde Magnus rittlings zu Boden gerissen. Unter ihm knirschte es…etwas war zerbrochen. Ein stechender Schmerz in seinem Hals ließ ihn zusammenzucken. Er musste in etwas aus Glas gefallen sein, denn er spürte die Schnittwunde. Magnus ignorierte es jedoch und hob das Schwert, gerade rechtzeitig, als der Shadowhunter ausholte, um die Klinge in ihm zu versenken. Tief stieß Magnus das Schwert in die Brust des Blonden und schubste ihn links von sich herunter.
Der Mann röchelte mit aufgerissenen Augen und blieb liegen.
Stöhnend rollte Magnus sich ein Stück weg und erhob sich.

Diese Art des Kampfes war nicht nur anstrengend, sondern auch schmutzig.

Missmutig rieb er sich über den Hals und betrachtete das Blut auf seiner Hand. Es war eine unbedeutende Wunde, also fuhr er zu dem Feuer herum und hob die Hände.
,Jetzt komm aber, ich habe keinen Feuerlöscher dabei!‘ Ihm gelang ein starker Luftstrom, der das um sich wütende Feuer in sich aufsog und erstickte. ,Immerhin.‘ Allerdings waren schon weite Teile des Raumes in Mitleidenschaft gezogen worden.
Darum konnte Magnus sich jedoch jetzt nicht kümmern.
Angespannt eilte er aus dem Raum.

Von Alec war nichts zu sehen.

Magnus atmete tief durch und schloss die Augen, wobei er das silberne Amulett um seinen Hals berührte. Er nutzte es meistens, um Alec aufzuspüren.
Mühsam glitt sein Zauber durch die Schutzwälle. Es kostete enorm viel Kraft. Zum Glück war Alecs Energiesignatur für ihn so einzigartig, dass er sie unter Tausenden sofort würde aufspüren können.
,Auf dem Dach.‘

~*~


Alec hatte den Mann mit dem Jungen durch das Treppenhaus bis auf das begehbare Flachdach verfolgt, dessen Boden mit einer Art Kies aufgeschüttet war.
Entschlossen stürmte er durch die schwere Metalltür und sah sich mit gezücktem Bogen um. Recht schnell entdeckte er den Flüchtigen am Rand des Daches.
„Stehenbleiben!“, befahl Alec, als der Mann auf den Sims zu rannte, der etwas mehr als einen Meter hoch war.
Alec folgte mit großen Schritten. „Lassen Sie das Kind los und ergeben Sie sich, im Namen des Rates!“
Der Mann stoppte tatsächlich ab. Offenbar hatte er auf das Dach des gegenüberliegenden Hauses springen wollen, doch selbst mit entsprechender Rune war dies ziemlich weit und Alec würde ihm keine Gelegenheit geben, eine Rune zu aktivieren.
„Der Rat!“ Der Mann spuckte Alec das Wort förmlich vor die Füße. „Dank Ihnen denkt der Rat an alle Wesen mehr als an sein eigenes Volk! Aber das hört jetzt auf, dafür werden wir sorgen! Wir, die Erleuchteten, werden das Gleichgewicht wieder herstellen!“
Alec trat langsam näher, den Bogen im Anschlag. Allerdings hielt der Mann den schlafenden Jungen wie ein Schutzschild vor seinen Körper.
„Wenn Sie mit dem Rat unzufrieden sind, lassen Sie uns reden“, schlug Alec daher vor. Er wollte das Kind nicht in Gefahr bringen, obwohl es ihn in den Fingern juckte, das Gesicht dieses Kerls als Zielscheibe zu verwenden.
„Die Zeiten für Gespräche sind vorbei, jetzt zählen nur noch Taten!“ Der Mann wich soweit zurück, dass er bereits den Sims im Kreuz spüren musste.
„Ja, Taten. Fangen wir damit an, dass Sie ein unschuldiges Kind aus der Sache raushalten“, sagte Alec, ohne den Mann aus den Augen zu lassen.
„Er ist ein Unterweltler, sie sind alle schuldig“, giftete der Mann.

Plötzlich veränderte sich seine Miene in einer Weise, die Alec Böses ahnen ließ.

„Sie wollen den Bengel? Holen Sie ihn.“ Der Mann legte den schlafenden Jungen mit dem Kopf voran über den Sims.
Schockiert riss Alec die Augen auf. „Nein!“ Alec rannte den halben Meter, der ihn von dem Jungen und dem Mann trennte, wobei er Bogen und Köcher einfach fallen ließ.
Gerade, als der Schwerpunkt des Jungen sich nach vorne verlagerte und er über die Kante rutschte, sprang Alec vor. Kies spritze in beide Richtungen, als Alec sich mit dem Oberkörper über den Sims warf und gerade noch den Fuß des Kindes zu fassen bekam.
Mit beiden Händen hielt Alec ihn fest, spürte, wie das Gewicht des in der Luft baumelnden Jungen ihn ein Stück nach vorne zog.

Dadurch lehnte Alec selbst so weit über der Kante, dass es für den Verräter neben ihm ein Leichtes war, ihn anzugreifen.

~*~


Als Magnus durch die offene Tür auf das Dach spurtete und zur Seite blickte, bot sich nur wenige Meter von ihm entfernt ein Bild, das all seine Körperfunktionen abrupt ausfallen zu lassen schien, vergleichbar mit einem Haus, bei dem alle Sicherungen raussprangen.
Der geflüchtete Shadowhunter stand an der Dachkante neben Alec, der sich, warum auch immer, mit dem Oberkörper über den Sims gelehnt hatte und sichtlich bemüht die Beine gegen die Simsmauer drückte, um sich oben zu halten.

Wie in Zeitlupe sah Magnus, wie der Mann Alecs Gürtel und Shirt packte, ihn damit ein Stück nach oben zog und ihn über die Kante warf.

„ALEC!“ Magnus rannte los, ebenso der Abtrünnige, der offenbar keine Lust auf einen weiteren Kampf hatte. Er aktivierte eine Rune auf seinem Arm und sprang mit Anlauf auf das Dach des gegenüberliegenden Gebäudes.
Magnus achtete nicht auf ihn.

Alles, was zählte, war Alec.

„Alec!“ Magnus stieß hart gegen die Mauerkante, als er abstoppte und über den Rand blickte.
Sein Herz schien erst jetzt den Dienst wieder aufzunehmen, da er Alec entdeckte; er war nicht weit gefallen und hatte mit der linken Hand eine nackte Fahnenstange zu fassen bekommen, die aus der Fassade ragte. Mit der anderen Hand hielt er den Hexenmeisterjungen fest.
„Magnus!“, stieß Alec aus, als er hochblickte und die vor Angst geweiteten Augen seines Ehemannes sah.
„Alexander, nimm meine Hand!“ Magnus streckte sich so sicher es ging über den Rand und hielt seine Hand nach unten, allerdings war er viel zu weit von Alec entfernt. Er rief seine Magie, prallte jedoch gegen die Schutzwand. ,Verdammt!‘
„Zuerst…nimm ihn!“ Alec biss die Zähne zusammen und hob unter enormer Kraftanstrengung den rechten Arm an, mit dem er das schlafende Kind festhielt. Magnus würde ihn jedoch nicht zu fassen kriegen, also bewegte Alec den Arm etwas hin und her und warf ihn mit Schwung nach oben.
Magnus musste kurz die Füße vom Boden heben, schaffte aber das Oberteil des Jungen zu fassen zu kriegen. „Ich hab ihn!“ Eilig zog er das Kind über den Rand in Sicherheit und legte ihn vorsichtig auf dem Boden ab, als ein Krachen die Luft durchschnitt.

Durch die heftige Bewegung war aus der ohnehin maroden Halterung der Fahnenstange eine Schraube herausgesprungen.

„Magnus!“
Magnus schnellte hoch und beugte sich wieder über den Sims zu Alec. Erneut rief er seine Magie, aber mehr als ein paar jämmerliche blaue Funken kamen nicht aus seinen Fingern. Es musste einfach so gehen.
„Schon gut, ich ziehe dich hoch. Nimm meine Hand, komm schon!“ Magnus rutschte soweit über den Sims wie er konnte und streckte seine Finger in Alecs Richtung.
Dieser hob wieder den rechten Arm und versuchte Magnus‘ Hand zu ergreifen.

Millimeter trennten ihre Fingerspitzen voneinander.

„Alexander, bitte, ein Stückchen noch!“ Verbissen stemmte Magnus die Knie gegen die Mauer, um noch ein wenig weiter über die Kante zu rutschen, ohne das Gleichgewicht zu verlieren. Es reichte dennoch nicht…er brauchte ein Seil oder vielleicht Alecs Bogen, etwas, das er ihm reichen konnte.
Dafür müsste er aber hier weg, einige wenige Sekunden…
„Mag…nus…ich…ich…komme nicht ran…!“ Alec versuchte verzweifelt sich noch höher zu strecken, als es wieder krachte. Die Fahnenstange bog sich unter Alecs Gewicht nach unten durch, als eine weitere Schraube sich löste.
Alec registrierte es, konnte jedoch nichts tun. Es gab weder Balkone noch Fenster in seiner unmittelbaren Nähe, um sich retten zu können.
„Nein!“, entfuhr es Magnus panisch.
„Magnus!“, rief Alec, als die Stange brach und er haltlos in die Tiefe stürzte.
„ALEC!“

Voller Grauen sah Magnus, wie Alec fiel.

Magnus‘ Herz fiel ebenfalls.

Die Zeit schien stehenzubleiben, während ihm genau in diesem Moment sein Leben entglitt. Alles Glück darin stürzte ab, würde auf dem Boden zerschellen und ihm nur noch Ruinen der Einsamkeit und des Kummers hinterlassen.

So würde es sein.

Außer, er verhinderte es.

Ohne zu zögern stieß Magnus sich mit beiden Händen vom Sims ab und sprang hinterher. Die Luft zerrte an seiner Kleidung, als er pfeilschnell hinter Alec in die Tiefe schoss. Er legte kurzzeitig die Arme an, was ihm mehr Geschwindigkeit verschaffte.
Als er nahe genug an Alec herangekommen war, streckte er die Hand aus. „Alexander!“

Alec sah mit Schrecken, wie Magnus hinter ihm herfiel. Er verstand es nicht, Blut rauschte in seinen Ohren, dennoch streckte er instinktiv ebenfalls die Hand aus und bekam die von Magnus zu fassen.

Sie zogen sich zueinander und Magnus legte fest die Arme um Alec. Endlich, er hatte ihn…das war alles, worauf jede Zelle in Magnus‘ Körper ausgerichtet gewesen war und es erleichterte ihn.

Alec wusste, dass sie nur noch Sekunden hatten und er wollte seinem Ehemann so viel sagen, doch das Adrenalin und all die widersprüchlichen Gefühle – Angst, Trauer, Wut, Verzweiflung, Liebe – machten es ihm unmöglich zu sprechen.

Fast unmöglich.

„Magnus…!“, entfuhr es ihm erstickt und irgendwie hoffte er, dass er damit all das ausdrückte, was er in seinem Herzen trug. Haltsuchend legte er die Arme um Magnus‘ Hals, als könne diese Umarmung seinen Mann und ihn vor dem nahenden Tod schützen.
Vielleicht wenigstens Magnus…vielleicht konnte Magnus auf ihm landen und so verhindern, sich jeden Knochen im Leib zu brechen, vielleicht überlebte wenigstens er den Sturz, wenn Alec es schaffte, sich im richtigen Moment so zu drehen, dass sein Körper zuerst auf dem Boden aufprallte…das konnte funktionieren, wenn Alec das richtige Timing hatte.
Er war ein Shadowhunter, diese letzte, unendlich wichtige Handlung musste ihm gelingen, diese Bitte mussten die Engel erhören.

Magnus‘ Gedanken waren auf etwas anderes konzentriert. Kaum hatte er Alec zu sich gezogen, rief er mit aller Macht, die ihm die Verzweiflung gab, seine Magie und stellte erleichtert fest, dass sie weit genug von der Hauswand weg fielen, damit es funktionierte.
Dunkelblaue Energie schoss aus seinen Händen und umschloss Alec und ihn wie ein Schutzschild.

Nur wenige Meter vor dem Boden wurden sie endlich langsamer, was genügte, dass Magnus mit etwas Widerstand auf den Füßen landen konnte.

Kurz ging er in die Knie, richtete sich aber schnell wieder auf. Alec hielt er dabei auf seinen Armen, als trüge er ihn wie einst in ihrer Hochzeitsnacht über die Türschwelle.
Er ließ nicht los, obwohl er Boden unter den Füßen hatte, weil er sich fühlte, als sei Alec nirgends sicher, wenn er ihn nicht an sich drückte. Er musste ihn festhalten.
Langsam verblasste Magnus‘ Magie.
„Alexander?“

Es vergingen einige Sekunden, bis Alec bemerkte, dass Magnus und er nicht mehr fielen und dennoch nicht am Boden zerschmettert worden waren.

Sie lebten.

Schluckend blickte Alec in Magnus‘ besorgtes Gesicht und öffnete endlich den Mund: „Das war…dramatisch.“ Alecs Herz pochte ihm bis zum Hals, während seine Hände noch immer in Magnus‘ Oberteil verkrampft waren.
Langsam löste er sich und kam etwas wacklig auf die Beine. Er blickte an dem Haus hinauf. Sie waren von ganz dort oben herunter gefallen…
„So bin ich“, sagte Magnus schief grinsend, obwohl ihm eigentlich nicht nach Scherzen zumute war. Andererseits…sie lebten und waren nicht verletzt…das war vermutlich die verdammt nochmal ideale Zeit zum Scherzen.
Alec sah das anders, daher verzog er das Gesicht. Sein Blick fiel auf die Fahnenstange, die kurz vor ihnen zu Boden gekracht war. Sie war furchtbar deformiert. Das hätten sie sein können…vor allem er.
„Entschuldige, aber auf dem Dach hat meine Magie mir wegen der Schutzwälle einfach nicht gehorcht“, sagte Magnus nun, weil Alec noch immer so erschrocken wirkte. Magnus wiederum half das Reden, weil sein Inneres völlig verkrampft war.

Dieser Moment, als er Alec in den vermeintlich sicheren Tod hatte stürzen sehen…

„Verstehe.“ Alec schluckte trocken. „Er hat den Jungen einfach über den Rand geworfen, ich wollte ihn retten…“
„Das hast du, ich konnte ihn sicher ablegen. Er hat bestimmt nicht einmal etwas von all dem mitbekommen“, beruhigte Magnus seinen Mann. Es rührte ihn, wie aufopferungsvoll Alec für dieses fremde Warlockkind gekämpft und dass er sogar sein Leben für es riskiert hatte.
„Gut.“ Alec nickte abwesend. „Aber war…du bist gefallen. Wurdest du…?“
„…gestoßen? Nein. Ich bin gesprungen.“
„…“ Alec hatte das schon befürchtet, aber es zu hören, machte es nicht besser. Doch wenigstens schien Magnus einen Plan gehabt zu haben, eine Strategie. „Ein Glück, dass deine Magie mit Abstand zu der Außenwand wieder funktioniert hat. Woher…woher wusstest du, dass das klappt?“ Der Abstand war nicht sehr groß gewesen und bei freiem Fall schwer zu kalkulieren.
„…ich wusste es nicht“, gestand Magnus und sah zu Alec auf. Sein schönes Gesicht war blass vor Schreck. „Aber die Alternative kam für mich nicht in Frage.“ Alec in den Tod fallen zu sehen…lieber war Magnus mit abgestürzt und hatte die Konsequenzen in Kauf genommen, hätte seine Magie versagt.
Dies hatte er innerhalb eines Herzschlages entschieden…korrekter, sein Herz hatte es entschieden, sein Verstand hatte keine Zeit gehabt, überhaupt die Arbeit aufzunehmen.
„…“ Alec starrte seinen Ehemann an.
„…Alexander?“
„…“
Magnus war unsicher, wie er Alecs noch immer auf sich ruhenden Blick zu deuten hatte und fürchtete, dass dieser ihn gleich wegen seiner Unbedachtsamkeit tadeln würde, doch stattdessen griff Alec mit beiden Händen nach Magnus‘ Oberteil, zog ihn zu sich und küsste ihn.

Hingebungsvoll, verzehrend, intensiv.

Magnus erwiderte dies nicht weniger leidenschaftlich, denn Alecs Lippen auf seinen zu spüren half ihm zu verdrängen, wie knapp Alec dem Tod entkommen war. Er durfte seinen Ehemann wirklich nicht mehr in die Nähe von Dächern lassen…

So standen sie, fast eine Minute, und küssten einander, als gäbe es kein Morgen mehr…ein Morgen, dass es fast tatsächlich nicht mehr gegeben hätte.

„Ich liebe dich“, sagte Alec atemlos. So sehr, dass es ihn gerade fast körperlich schmerzte.
„Ich dich auch, Alexander.“
Daran hatte Alec keinerlei Zweifel. Magnus hatte sich ihm hinterher von einem Dach gestürzt…
„Das war dennoch leichtsinnig. Tu so etwas niemals wieder.“ Alecs Herz schlug noch immer so schnell, dass er fürchtete, Magnus könnte es hören. Mit geschlossenen Augen presste er seine Stirn an die von Magnus.
Ah, da war er ja, der Tadel. „Dir das zu versprechen wäre gleichbedeutend mit einer Lüge und davon hatten wir diese Woche doch schon genug.“ Magnus lächelte und strich Alec zärtlich über die Wange.
„Witzbold.“ Alec holte Luft und öffnete die Augen. Dabei fiel ihm etwas auf. „Du bist verletzt“, sagte er alarmiert und drehte Magnus‘ Kopf leicht zur Seite. Am Hals des Hexers klebte Blut.
„Was? Ach das.“ Magnus fasste sich an den Hals. „Ich bin in ein paar Scherben gefallen, nichts Wildes.“ Er machte eine wegwerfende Handbewegung und heilte die Wunde mit einer kurzen Berührung. „Wir sollten wieder nach oben, ich will nach dem Jungen sehen.“
„Gut.“ Alec gab Magnus einen letzten Kuss und ging an seiner Seite erneut ins Gebäude.

Während Magnus das Kind vom Dach holte, sah Alec sich in dem Labor um, in dem sie gekämpft hatten. Das Feuer schien viele Unterlagen zerstört zu haben und es schien, als hätten einige der verwundeten Gegner weitere Dinge mitgenommen, ehe sie geflüchtet waren.
Das würde ihnen die Ermittlungen schwerer machen, doch wenigstens wussten sie jetzt mit Gewissheit, dass das, was mit den Vampiren geschehen war, Teil eines größeren Plans zu sein schien. Alec beschlich das ungute Gefühl, dass sie noch mit sehr dunklen Geheimnissen konfrontiert werden würden.

Er wusste noch nicht, wie Recht er damit haben sollte.

~*~


„Sie konnten wohl nicht abwarten, mich wiederzusehen?“ Nicos grüne Augen musterten Izzy ohne Scheu und blieben etwas länger auf ihren Brüsten hängen. Der neueste Nachfolger von Raphael war vor wenigen Minuten ihrer Einladung gefolgt und im Institut erschienen.
„So könnte man das sagen.“ Izzy ließ sich ihren Ekel nicht anmerken, sondern lächelte einladend und führte den Vampir in ihr Büro, wo sie ihm einen Platz anbot.
Mit weit gespreizten Beinen ließ Nico sich auf den Stuhl fallen und sah sich kurz betont desinteressiert um. Schließlich fixierte er Izzy. „Also, warum musste ich mich herbemühen, wenn es keine Sitzung mit den anderen Anführern ist?“
„Es geht um etwas, das nur die Vampire betrifft, insbesondere Ihren Clan. Es gab unerfreuliche Auffälligkeiten.“ Elegant schlug Izzy die Beine übereinander und ließ ihre Worte absichtlich einen Moment in der Luft hängen, um Nicos Reaktion zu beobachten.
„Auffälligkeiten? Inwiefern?“
„Angriffe auf Mundie. Wir haben Hinweise, dass sie von Ihrem Clan ausgingen.“
„Hinweise oder nur geschwätzige Vampire?“ Nico kniff leicht die Augen zusammen.
Er merkte, wenn man versuchte, ihn zu verarschen und dieses Miststück versuchte dies definitiv. Er durfte jetzt keinen Fehler machen, also beschloss er, in die Offensive zu gehen. „Beschuldigen Sie mich etwa auf Grundlage von Verleumdungen und Gerüchten? Das ist ein schwaches Bild für eine Institutsleitung.“
Izzy lächelte charmant. „Wir plaudern doch nur. Würde ich Sie beschuldigen, würden Sie das merken. Vertrauen Sie mir.“ Sie beugte sich leicht vor, ihr Lächeln verschwand. „Und das werde ich, wenn ich den Eindruck habe, dass Sie mich belügen. Es verschwinden Vampire aus Ihrem Clan, einer davon hat gestern eine von uns angegriffen, zusammen mit drei anderen. Wir glauben, dass sie krank sind. An einem von ihnen haben wir Tests durchgeführt, er ist auf unserer Krankenstation und sein Zustand verschlechtert sich rapide. Es scheint mir sehr unwahrscheinlich, dass Ihnen diese Vorfälle entgangen sind, sonst wäre das ein sehr schwaches Bild für einen Clanführer.“
Izzy lehnte sich wieder zurück.

Viele Männer machten den Fehler zu glauben, sie sei nur ein hübsches Gesicht. Sie wurden stets eines Besseren belehrt.

Nico presste die Lippen zusammen. Die Schattenjäger schienen schon mehr zu wissen, als ihm lieb war. Er unterdrückte die aufsteigende Nervosität und versuchte es mit Freundlichkeit. „Wenn jemand aus meinem Clan Shadowhunter angegriffen hat, dann war das nicht in meinem Auftrag und ich bitte demütig um Entschuldigung. Liefert mir den Mann aus und ich werde ihn bestrafen. Als Zeichen der Kooperation.“
„So?“ Die Worte des Vampirs waren ebenso falsch wie sein Lächeln, dennoch spielte Izzy mit. „Sie wissen also nichts darüber oder können erklären, warum Sie in letzter Zeit häufiger mit abtrünnigen Shadowhuntern gesehen wurden?“
Nico schüttelte den Kopf. Sein schulterlanges schwarzes Haar bewegte sich dabei leicht hin und her. „Das scheinen mir Probleme der Shadowhunter zu sein und da halte ich mich heraus. Was den Rest angeht, werde ich sofort Erkundigungen einholen. Ich helfe wo ich kann, um diesen Rätseln auf den Grund zu gehen.“
„Sicher doch.“ Izzy war überzeugt, dass Nico log. Er steckte in dieser Sache mit drin und wusste scheinbar recht genau, was vor sich ging, aber noch hatte sie nicht genug in der Hand, um ihn zu beschuldigen. Ihn zu reizen war jedoch drin.
„Wir behalten den Vampir“, sagte sie lächelnd und beobachtete mit Genugtuung, wie sich Falten des Zorns um Nicos Mund bildeten. „Zu seiner und unserer Sicherheit. Wir werden unsere Erkenntnisse natürlich ebenso mit Ihnen teilen wie umgekehrt.“
Nicos Mundwinkel zuckten. „Wie erfreulich.“

Die Positionen waren abgesteckt.

Er erhob sich und reichte Izzy die Hand. Er drückte fest zu, doch Izzy verzog keine Miene.
„Dann wünsche ich viel Erfolg bei Ihren Nachforschungen, Miss Lightwood.“
„Ebenso.“
Izzy folgte den Vampir aus dem Büro und nickte Underhill und Castillo zu, damit sie Nico aus dem Institut geleiteten.
Sie ignorierte das Bedürfnis, sich die Hände – oder gleich den ganzen Körper – zu waschen, und ging in die Haupthalle zurück.

~*~


Nico hatte das Institut erst wenige Meter hinter sich gelassen, als er sein Handy hervorholte und zornig Boris‘ Nummer wählte.
Es dauerte, bis der Shadowhunter abnahm. //Was? Ich bin beschäftigt, die haben unsere Forschungseinrichtung heute entdeckt und ich bin Lightwood nur knapp entkommen.//
„Was zur Hölle treibst du?!“, verlangte Nico zu wissen. „Meine Leute verschwinden und immer mehr werden krank. Du sagtest, du brauchst sie für einen Plan die neue Politik des Rates zu unterminieren, nicht, um sie zur Schlachtbank zu führen!“

Kurz war es still.

//Dann hast du es also gemerkt.//
„Natürlich! Was soll das Boris, wir hatten einen Deal!“
//Tja, der Deal ist Geschichte, die Pläne haben sich geändert. Wenn wir nicht zurück können zu einem Verhältnis der gegenseitigen Kontrolle, ist es immer noch besser, euch Unterweltler loszuwerden. Wir haben deine Leute benutzt, um unser Mittel an ihnen zu testen und es freut dich vielleicht zu erfahren, dass ihr Opfer nicht umsonst war. Es hat uns gezeigt, dass es einwandfrei wirkt und wir jetzt bereit sind uns einen Weg zu suchen, es großflächig zu verbreiten.//
Nico traute seinen Ohren nicht. Er hätte sich nie mit diesem Schattenjägerabschaum einlassen sollen, aber er hatte gehofft, dadurch seine schwindende Macht in New York wieder ausbauen zu können. Diese ganze Kooperation und Zusammenarbeit mit Shadowhuntern, sogar Hexern und Werwölfen war widerlich.
Letztlich musste er immerhin dafür sorgen, dass seine Rasse überlebte und sie die Oberhand behielten, das war seine Verantwortung als Anführer. Doch Boris hatte ihn offensichtlich betrogen.
„Ich werde dich finden und dir den Kopf abreißen, du Verräter“, knurrte Nico und zerquetschte fast das Smartphone in seiner Hand.
Er hörte Boris grinsen. //Viel Glück dabei.//

Er legte auf.

~*~


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Manchmal fragen die Leute sich ja, wie ich auf die Ideen komme oder wie der Handlungsablauf bestimmt wird. Idee für das Kapitel: Ich will Alec irgendwo runter werfen.
Was?! Mehr nicht?
Nein, mehr nicht. XD Das war die Mission und sie wurde erfüllt^^°
Aber wie viel das ist, wenn er einen beschützenden magischen Ehemann hat, dem man die Rettung ja nicht zu leicht machen will wie damals bei Iris‘ Zauber auf dem Dach, also…da musste ich einfach alle Drama-Register ziehen XD

Tja dann, einen schönen Sonntag und eine schöne Woche.
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