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Fire in her eyes

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Itachi Uchiha OC (Own Character)
09.10.2020
11.04.2021
20
32.573
7
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16.11.2020 1.926
 
Als Sayuri erwacht, stellt sie schnell fest, dass sie sich wieder einmal in einem Kerker befindet. Doch dieses Mal fühlt es sich anders an. Sie steht auf und geht zu den Gitterstäben. >Itachi hat mich mit seinem Genjutsu außer Gefecht gesetzt! Das bedeutet ich muss im Hauptquartier von Akatsuki sein
Ihre Augen versuchen sich an die Dunkelheit zu gewöhnen. Es gibt gerade ausreichend Kerzenlicht, dass sie eine Person erkennen kann. >Diese Augen! Wer ist das?
Sayuri sieht in zwei lila Augen, welche näher auf sie zu kommen.
„Was hat Orochimaru geplant?“, fragt die Stimme aus der Dunkelheit. Die Person tritt ins Licht und Pain geht näher an die Gitterstäbe.
Sayuri dreht sich schweigend von Pain weg. Sie lehnt sich an die Steinmauer und verschränkt ihre Arme.
„Ich dachte mir schon, dass ich dich nicht so leicht zum Reden bringen kann. Deshalb habe ich selber nach Informationen suchen lassen! Informationen die dich interessieren könnten.“
Die junge Kunoichi würdigt Pain keines Blickes, als dieser spricht.
„Masubi! Der Name sagt dir doch etwas!“ Pain sieht in die Zelle, als die Kunoichi hellhörig wird.
„Woher hast du den Namen? Wer oder was ist Masubi?“, fragt Sayuri nach und dreht ihren Kopf zu Pain. Dieser greift in seinem Mantel, nach einer Schriftrolle.
„Öffne sie und löse das Siegel! Es ist besser du erfährst von IHM die Wahrheit, als von mir!  Dann will ich, dass du mir die Informationen gibst die ich benötige!“
>Klingt Fair! Informationen gegen Infomationen!
Die Kunoichi nickt und geht zu Pain, woraufhin sie die Schriftrolle entgegen nimmt.
Sie setzt sich auf den Boden und rollt die Schriftrolle aus. Die Schriftrolle wirkt ziemlich alt und ist nur schwer leserlich. Sayuri beißt sich in den Zeigefinger und malt mit Blut Symbole hinauf.
Das Siegel löst sich und ein grelles Licht erscheint. Sayuri fällt wie in Trance….



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Sayuri öffnet vorsichtig die Augen. Sie blinzelt mehrmals, als sie sich umsieht. „Wo bin ich?“, fragt sie leise.
Die Welt in der sie sich befindet, wirkt wie durch Schleier verhüllt. Nebelig, grau und etwas düster. Es scheint, als hätte diese Welt eine eigene Sonne, welche durch die Wolken bricht. Sayuri bemerkt hinter sich eine Hitze und dreht sich zu dieser um. Ihre Augen weiten sich als sie erkennt was sich hinter ihr befindet.

„Du bist in der Geisterwelt, mein Kind!“, spricht eine rauchige Stimme zu ihr.
Die junge Kunoichi blickt in große orange Augen, die zu einem gewaltigen Drachen gehören.
Seine Schuppen schimmern goldig und seine Augen glänzen wie das Feuer. Der Drache wirkt auf Sayuri nicht angsteinflößend, im Gegenteil. Es ist als würde sie ihn schon ihr Leben lang kennen.
„Ich schätze du bist Masubi!“, fragt sie vorsichtig.
Der riesige Drache nickt, „Du hast lange gebraucht um mich zu finden, Sayuri!“
Sie runzelt verwundert die Stirn. „Woher kennst du meinen Namen?“
„Ich war es, der dir die Macht verliehen hat! Meine Macht!“, antwortet Masubi.
Die junge Kunoichi schüttelt verwirrt den Kopf.
>Das kann doch alles nicht wahr sein! Träume ich etwa? Nein! Das muss mit der Schriftrolle zu tun haben
Sie sieht den Drachen an und fragt neugierig nach „Warum besitze ich deine Macht?“
„Um diese Frage zu beantworten, muss ich dir vorher etwas anderes erzählen!“
Gespannt schaut sie in die riesigen Augen, als dieser Drache zu erzählen beginnt.
„ Vor vielen Jahren, wütete der Shinobi Krieg in Konoha. Genau in dieser Zeit wurdest du geboren! Deine Eltern fanden dieselbe Schriftrolle, die nun du Händen hältst!“
Ihre Augen wandern zu der Schriftrolle in ihren Händen. Danach hebt sie den Kopf und sieht den Drachen wieder an. „Meine Eltern? Meinst du meine leiblichen Eltern?“, fragt die Kunoichi mit zittriger Stimme.
>Kann es wirklich wahr sein, dass er meine Eltern kennt. Woher wusste dieser Mann vor der Zelle, dass Masubi die Antworten hat, nach denen ich mein Leben lang suche?

Der Drache nickt. „Ja deine leiblichen Eltern! Sie wollten meine Hilfe! Deine Eltern wollten, dass ich dich mit in die Geisterwelt nehme. Denn in Konoha war es zu gefährlich. Doch das ging nicht. Ich sagte deinen Eltern ich könnte dir meine Macht geben. Die würde dich beschützen!“
Sayuri kann nicht glauben was sie hört. „Meine Eltern wollten mich beschützen?“
Ihre Augen werden glasig. „Ich dachte sie wollten mich nicht!“
Mit ihren Händen umklammert sie die Schriftrolle fester und schaut weiterhin den Drachen tief in die Augen.
Der Drache spricht mit seiner rauchigen Stimme weiter. „ Nein Sayuri! Deine Eltern wollten dich um jeden Preis schützen! Ich kam also in die Welt der Sterblichen und übertrug meine Macht an dich. Die reine Macht des Feuers! Doch die Verbindung brach ab, als deine Eltern tot auf den Boden fielen. Ich konnte nur schwach erkennen wer es war, doch den Namen werde ich niemals vergessen! Den Namen des Mörders, den deine Mutter rief. Sie erkannte ihren Mörder!“
Die schwarzhaarige schluckt den Klos in ihren Hals runter, während Tränen an ihren Wangen runterrinnen.
„Sag schon Masubi! Wer war es?“
„Sein Name war Orochimaru!“


Sayuri’s Augen weiten sich vor Schreck und ihr Körper zittert vor Zorn. „ Ist das wahr? Orochimaru?“
Masubi nickt auf die Frage hin. „Was danach geschah, kann ich leider nicht sagen! Ich war wieder hier! In der Welt der Geister! Ich hätte es gerne verhindert!“
Sie wischt sich mit ihrem Handrücken die Tränen aus ihren Augen und atmet tief durch.
„Schon gut! Ich danke dir Masubi! Ich werde das selbst in die Hand nehmen und meine Eltern rächen!“
Der Blick des Drachen wird ernst. „Jedoch vergiss nicht mein Kind! Feuer ist nicht nur Zerstörung  sondern auch Leben!“
Sayuri sieht den Drachen an. „Danke, dass du mir die Wahrheit gesagt hast Masubi! Ich werde dich sobald wie möglich wieder aufsuchen. Ich will mehr erfahren. Ich will alles wissen.“
„Du kannst mich jeder Zeit aufsuchen. Ich werde auf dich warten! Doch in der Zwischenzeit, pass gut auf dich auf!“
Sie streckt ihre Hand nach dem Drachen aus und berührt sanft seine schuppige Nase. Danach schließt sie ihre Augen und vor ihr verschwindet die Welt, in der sie war.





Die Symbole aus Blut verschwinden von der Schriftrolle und Sayuri erwacht wieder in dem Kerker. Pain steht immernoch vor dem Gitter und sieht zu Sayuri.
„Bist du nun bereit mir Informationen zu geben?“, fragt Pain ungeduldig.
Einen kurzen Moment verharrt die Frau auf dem Boden und sammelt all ihre Kraft zusammen. Entschlossen erhebt sie sich vom Boden und geht zu den Gitterstäben.
„Ich weiß zwar nicht woher ihr die Schriftrolle habt, aber ich kann euch eines sagen! Wenn ihr die Informationen braucht um Orochimaru zu töten, dann will ich sie euch geben! Nicht nur das!“ Sayuri zögert einen Augenblick bevor sie weiterspricht. „Ich will Akatsuki beitreten!“
Ihr Blick ist ebenso ernst wie finster. Pain schmunzelt leicht. „Ich denke du könntest eine große Bereicherung sein. Itachi hat mir berichtet, das du sehr stark bist und außergewöhnliche Fähigkeiten besitzt.“
Ihre Hand umgreift einer der Gitterstäbe und ihre Augen brennen feurig orange. Das Stahl der Gitterstäbe glüht auf und sie sieht Pain direkt in die Augen. „Ich will um jeden Preis Orochimaru töten. Ich werde tun was nötig ist um ihn zu vernichten!“

Pain verzieht keine Miene. Er greift in seinen Mantel und holt einen Kunai hervor. Diesen streckt er Sayuri entgegen. „Nimm dein Konoha Stirnband und schneide es durch!“
Die Kunoichi runzelt die Stirn, doch dann nimmt sie ihr Stirnband aus ihrer Gesäßtasche. Das Stirnband hat sie, seitdem sie Konoha verlassen hat, nicht mehr aufgesetzt. Sie nimmt den Kunai aus Pain’s Hand und schneidet einen Schnitt durch das Stirnband. Das Zeichen das sie Konoha angehörig ist, wurde nun durchtrennt. Den Kunai übergibt Sayuri wieder Pain.
„Und nun setzt es auf! Jeder soll sehen, welches Dorf du hinter dir gelassen hast!“
Sie folgt der Aufforderung des Mannes und bindet das Stirnband um ihren Hals.
Der Akatsuki Anführer greift in seinem Mantel nach dem Zellenschlüssel.
Das Knacken des Schlosses ertönt und Pain öffnet ihr die Zelle. Vorsichtig tritt sie aus dem Schatten und stellt sich neben Pain.
„Ein Mitglied wirst du erst dann sein, wenn du dich in einem Kampf, gegen eines unserer Mitglieder beweist! Dann erhältst du auch einen Mantel und einen Ring! In welches Team du kommst, wird sich zeigen! Sofern du überlebst!“ Pain mustert Sayuri genau und gibt ihr ein Zeichen, dass sie ihm folgen solle.
Sayuri folgt seiner Aufforderung und geht hinter ihm nach. Der Gang durch den beide gehen ist steinig und kahl. Es gibt kaum Licht, nur wenige Fackeln erhellen den Gang. Das Versteckt wirkt wie eine riesige Steinhöhle. Pain geht eine Weile, bis er vor Treppen halt macht, welche in ein anderes Stockwerk führen.



„Du wirst das Zimmer im zweiten Stock bekommen. Es gehörte mal Orochimaru! Jedoch ist es leer und von heute an deins!“
Die nun abtrünnige Sayuri nickt und sieht zu Pain. „Ach übrigens! Mein Name ist Pain. Ich bin der Leader dieser Organisation. Morgen früh erwarte ich dich in meinem Büro, welches im ersten Stock ist! Am Ende des Ganges! Fürs Erste kannst du gehen!“
Sayuri erkennt durch die ernste Tonlage, dass er nicht zu unterschätzen ist. Mit einem Nicken willigt sie ein und verneigt sich leicht. So hatte sie es auch bei Orochimaru getan. Schließlich zollt man so seinem Leader Respekt. Dieser kehrt Sayuri den Rücken und verschwindet in der Dunkelheit.
Sie steht nun alleine im Gang und ihre Augen gehen auf Wanderschaft. Nur Steinwände und Fackeln. Die Treppen wirken als würden sie aus Stein gemeißelt sein. Sie entschließt sich in den zweiten Stock zu gehen und ihr Zimmer zu beziehen. Ihre Gedanken sind leer und sie schreitet langsam die Treppen nach oben. Ein weiterer Gang ergibt sich vor ihr und mit stillen Schritten durchschreitet sie diesen.
Es gibt hier genau fünf Zimmer, links und rechts verteilt. >Welches soll nun mein Zimmer sein? Er hätte mir ruhig sagen können welches es ist. Ich kann schlecht an jedes anklopfen
Es herrscht Totenstille und Sayuri steht vor dem letzten Zimmer. Sie verharrt dort für eine Weile, während ihr Blick ist auf die beeindruckend hohe Steinmauer gerichtet. >Das muss ja eine ziemlich große Höhle sein

Dabei bemerkt sie nicht, wie sich jemand hinter ihr anschleicht.
Wie aus dem Nichts heraus, wird sie ziemlich grob gegen eine Mauer gedrückt.
„Na kleine Schlampe? Hast du dich verlaufen?“, ein Mann mit weißen Haaren drückt Sayuri fest gegen die Mauer. Seine raue Hand packt ihr Kinn und er zwingt sie somit, ihn anzusehen. Seine zweite Hand stützt sich neben ihren Kopf ab. Der Kopf des Unbekannten ist sehr nahe an ihrem.
„Pain hat mich aufgenommen!“, erwidert Sayuri kalt „Und jetzt verpiss dich!“
Doch der Griff des Unbekannten, mit der beeindruckenden Sense auf dem Rücken, ist ziemlich stark.
In den Augen der jungen Frau herrscht jedoch keine Furcht. Im Gegenteil. Sie starrt direkt in seine violett, roten Augen.
Er lehnt sich weiter vor und flüstert ihr bedrohlich ins Ohr. „Ich glaube wir werden noch sehr viel Spaß miteinander haben!“
„Komm schon Hidan! Vergraul sie nicht gleich am ersten Tag!“, sagt Kisame und stößt Hidan beim Vorbeigehen etwas.
„Heute scheint wohl dein Glückstag zu sein“, sagt Hidan grinsend zu ihr. Er leckt sich gierig über die Lippen und lässt von ihr ab. Der Unbekannte, wie auch der fischige Typ verschwinden jeweils in einem Zimmer. Somit bleiben nur mehr drei Zimmer übrig. Sie will gerade weiter gehen, da erkennt sie eine bekannte Stimme aus den Schatten sprechen.
„Halte dich fern von Hidan!“
Die schwarzhaarige dreht sich um und sieht wie Itachi Uchiha aus den Schatten tritt.
„Komm mit! Ich zeige dir dein Zimmer!“
Sayuri nickt und folgt dem Uchiha wortlos zu ihrem Zimmer.


Masubi
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