Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

- Danke Schicksal, du kannst mich mal! -

von Leyvina
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18
Daishō Suguru Kuguri Naoyasu Kuroo Tetsurou OC (Own Character)
08.10.2020
29.11.2020
16
36.494
13
Alle Kapitel
11 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
22.11.2020 2.773
 
„Bitte Rin! Hör mir doch erst einmal zu!“
Schon wieder bettelte Sorano mich in der Mittagspause wegen einem gefallen an.
Ohne zu wissen was sie dieses mal überhaupt wollte, hatte ich bereits abgelehnt.
„Erinnerst du dich daran was ich letztes mal gesagt habe? Nur ein einziger gefallen, danach nie wieder!“ seufzte ich und versuchte die Schulsprecherin von mir zu schieben.
Anscheinend benahm sie sich gerne wie ein Kleinkind und schämte sich absolut nicht dafür.
„Das letzte mal als ich dir einen gefallen getan habe, musste ich mich mit dem Volleyball Club abgeben! Was ist es dieses mal?“ gab ich schließlich nach und schaute meine Freundin von der Seite an.
„Also pass auf!“ begann sie zu grinsen.
„Bald sind doch die Sommerferien und meine Eltern haben ein schönes Strandhaus. Ich dachte, ich lade ein paar Freunde ein und wir verbringen dort das Wochenende zusammen!“
„Okay, hört sich bis jetzt gut an aber was ist der Haken an der Sache?“ wollte ich wissen und zog skeptisch die Augenbraue hoch.
„Ich möchte das du und Mira mitkommen. Außerdem würde ich gerne noch drei Jungs einladen. Ein Junge Mädchen Wochenende sozusagen!“ grinste sie mit roten Wangen.

Oh!

Ein Junge Mädchen Wochenende also?

Ich verstehe!


„Schon besondere Jungs im Sinn?“ fragte ich sie und wackelte mit den Augenbrauen.
„Naja, also ehm...Kuguri Naoyasu scheint doch was für dich übrig zu haben oder? Ich weiß er ist Erstklässler aber ist das alter denn wichtig in der Liebe?“ murmelte Sorano nervös.
„Von Liebe kann hier nicht die Rede sein aber ja, sprich weiter.“

Vielleicht wäre ein Wochenende mit Naolein gar nicht so verkehrt?

Er könnte eine gute Ablenkung sein und es wäre eine gute Möglichkeit ihn mal richtig kennenzulernen.


„Ehm Mira steht total auf Taka-chan und da Daishō nicht mehr mit Mika zusammen ist dachte ich, ich könnte meine Chance nutzen“, sagte Sorano und schaute mich verlegen an.
„Also ein Ausflug mit einem Teil des Volleyball Teams“, sagte ich und verschränkte die Arme vor der Brust.
Auch wenn Daishō und ich nach der ganzen Sache Frieden geschlossen hatten, wollte ich trotzdem nicht unbedingt ein Wochenende mit ihm verbringen.

Sonderlich viel wirst du wohl nicht von ihm mitbekommen.

Sorano hat mit Sicherheit einen Plan aufgestellt, um Daishō für sich zu gewinnen.


„Sieht so aus!“ lächelte die Schulsprecherin.
„Wo ist der Haken an der Sache?“
„Du verstehst dich doch seit dem Schulfest gut mit dem Team. Ich dachte, vielleicht könntest du die Jungs ja fragen ob sie mitkommen möchten. Bevor du jetzt wieder nein sagst, wenn du das machst, bekommst du auch das Zimmer mit dem Meerblick!“ sagte sie etwas zögerlich und wurde gegen Ende immer schneller.
„So gut verstehe ich mich auch wieder nicht mit denen. Du bist die Schulsprecherin, warum fragst du sie nicht einfach selbst?“ fragte ich nach und setzte mich auf meinen Platz.
„Ich bin mir nicht sicher ob ich Daishō dazu überreden könnte. Nach dem Theater, das Mika vor einer Weile veranstaltet hatte, scheint es so, als würdest du dich Recht gut mit ihm verstehen. Bitte Rindō, du kannst ihn bestimmt überzeugen und er als Kapitän bekommt sicherlich auch die anderen dazu ja zu sagen!“ meinte Sora und schlug die Hände fest zusammen.

Das könnte ziemlich nervig werden...


„Also gut ich mache es. Vergiss nicht das Zimmer mit dem Meerblick!“ seufzte ich, was Sorano sehr erfreute.
„Danke Rin, du bist die beste! Ich will das ganze am zweiten Wochenende in den Ferien machen! Hoffentlich sagen die Jungs ja!“
„Also meinst du ab Freitag, dem 10. August?“ fragte ich noch einmal zur Sicherheit nach, was sie mit einem nicken bestätigte.
„Okay!“
Gleichzeitig ertönte die Schulglocke und beendete die Mittagspause.
Sorano setzte sich auf ihren Platz, während ich mich in meinem Stuhl zurück lehnte.
Ein Wochenende mit Sorano, Mira, Daishō, Takachiho und Kuguri.
Das könnte auf jeden Fall noch sehr anstrengend werden.


¤*¨¨*¤.¸¸.¤*¨¨*¤.¸¸. ¤*¨¨*¤.¸¸.¤*¨¨*¤.¸¸. ¤*¨¨*¤



Nach dem Unterricht machte ich mich auf den Heimweg.
Spontan entschloss ich mich dazu in dem kleinen Laden vorbei zu schauen und mir einige Onigiri, zusammen mit meinem Lieblings Eiskaffee zu holen.
Zufrieden ging ich nach Hause und sperrte mich wie immer in meinem Zimmer ein.
Meine Schuluniform gegen einige bequeme Sommersachen ausgetauscht, setzte ich mich an meinen Schreibtisch und begann meine Hausaufgaben zu machen, dabei naschte ich von der leckeren Reisspeise.
Nach einer Weile hörte ich, wie die Haustür unten ins Schloss fiel und schnelle Schritte die Treppe erklommen.
Schnell stand ich von meinem Stuhl auf und öffnete die Tür.
Vor mir stand Daishō, welcher gerade seine Zimmertür am öffnen war.
Mit fragendem Blick drehte er sich zu mir um und schaute auf mich herab.

„Hast du einen Moment?“ fragte ich, worauf er nickte und seine Tasche in seinem Zimmer neben der Tür abstellte.
„Sorano hat mich gebeten zu fragen, ob du und noch zwei aus deinem Team Lust hätten uns übernächstes Wochenende im Strandhaus ihrer Eltern Gesellschaft zu leisten“, sagte ich und lehnte mich an den Türrahmen.
„Sorano? Du meinst die Schulsprecherin? Wie komm ich zu dieser Ehre?“ fragte Daishō leicht überrascht.
„Offensichtlich mag sie dich und jetzt, da du wieder Single bist, möchte sie wohl ihre Chance ergreifen“, sagte ich schulterzuckend.
Schmunzelnd zog er eine Augenbraue in die Höhe und lehnte sich ebenfalls an den Türrahmen.
„Wer sollen die anderen beiden sein? Und wer ist die dritte im Bunde?“
„Sie will das Kuguri und Takachiho mitkommen und die dritte im Bunde wäre Mira.“
„Was plant die Schulsprecherin?“
„Sie sagte etwas von Junge Mädchen Wochenende. Offensichtlich steht Mira auf Taka-chan. Wäre nett von dir, wenn du ihn und Kuguri fragen könntest. Und wenn kein Interesse an den Mädels besteht, lockt vielleicht der Strand“, sagte ich.
„Verstehe. Dann ist Kuguri dazu gedacht dich zu bespaßen? Eine Frage, wessen Idee war das? Deine oder die der Schulsprecherin?“
„Sora...“, antwortete ich und schaute ihn fragend an.

Etwas an seine Stimme verunsicherte mich.
So, wie er diese Worte gerade ausgesprochen hatte, klang es irgendwie...verletzt?
Enttäuscht?
„Ich werde morgen früh die anderen fragen. Kuguri wird sicher nicht ablehnen ein Junge Mädchen Wochenende mit dir zu verbringen und Takachiho wird sicher nicht ablehnen, seiner besten Freundin diesen gefallen zu tun.“
„Und du? Was ist mit dir?“
„Nun, die Schulsprecherin ist niemand die ich von der Bettkante stoßen würde. Sommer, Sonne, Strand und Mädels, ich wäre blöd das auszuschlagen“, sagte er und grinste sein typisches grinsen.
Natürlich, ihn erwartete Strand und Sex, warum sollte er dazu nein sagen?
Leicht lächelte ich ihn an und nickte.
„Da hast du wohl Recht. Sag morgen einfach Bescheid wie die anderen sich entschieden haben.“
„Mach ich. Gibt es sonst noch etwas?“ fragte er dann.
„Nein, das war´s. Danke für deine Hilfe. Ich schätze mal bis morgen?“ murmelte ich.
„Bis morgen...“, sagte er etwas unsicher und sah mir dabei zu, wie ich wieder in meinem Zimmer verschwand.

Tief durchatmend lehnte ich mich gegen die Tür.
Dieses Gespräch eben war irgendwie total unangenehm gewesen.
Vor allem der Teil, das er die Schulsprecherin nicht von der Bettkante stoßen würde.
Etwas in mir schien die Welt nicht mehr zu verstehen seit Daishō und ich Frieden geschlossen hatten.
Damals, vor ungefähr eineinhalb Monaten, als das ganze zwischen uns passiert war, hatte ich geweint und wusste nicht wieso.
Heute wusste ich das ich geweint hatte, weil sich etwas in mir gewünscht hatte, das Daishō bewusst war, das ich bei ihm war.
Der Grad zwischen Hass und Liebe ist verdammt schmal und vermutlich verwirrte diese Tatsache mich so sehr.
Ich wollte dem ganzen endlich ein Ende zu setzten.
Zu wissen, das Daishō an diesem Wochenende mit Sorano sein würde und danach vielleicht sogar mit ihr zusammen kommen würde, tat mir irgendwie weh.

Kurz schüttelte ich den Kopf und drehte den Schlüssel im Schloss um.
Ich sollte mir wirklich keine Gedanken über so etwas machen.
Daishō und ich bedeuteten einander nichts!
Das letzte mal war eine dumme Fügung der Ereignisse.
Er war frustriert und betrunken, ich war betrunken und willig.
Nicht mehr und nicht weniger.
Wieder schüttelte ich den Kopf und setzte mich zurück an meinen Schreibtisch.
„Vielleicht bekomme ich Kuguri ja dazu mich so weit abzulenken, das ich nichts von Daishō und Sora mitbekomme“, murmelte ich und schaute auf meinen Kalender an der Wand.

Noch 234 Tage oder 5.608 Stunden oder 336.480 Minuten oder 20.188.800 Sekunden.


Die Schule ging noch einige Tage, bis dahin sollte ich mich einfach auf das Lernen konzentrieren.
Vielleicht würde ich es für ein, zwei Tage schaffen zur Shinzen High School zu kommen um die Nekoma in ihrem Trainingscamp etwas anzufeuern.
Außerdem könnte ich meine Freundinnen Yukie, Mako und Eri, die Managerinnen von Fukurodani, Shinzen und Ubugawa wiedersehen.
Das wäre wirklich schön.
Ich habe die Mädels schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen.

Am nächsten morgen, kurz bevor es zum Unterricht klingelte tauchte Daishō im Klassenzimmer auf um mir mitzuteilen, das alle drei zusagen würden.
Gleichzeitig konnten wir beobachten, wie Takachiho versuchte von Sorano zu erfahren, warum sie mich zu Daishō geschickt hatte und dieser dann ihn gefragt hat und warum sie nicht sofort zu ihm kam.
„Wie es aussieht, ist Yoshiya eifersüchtig. Das wird bestimmt ein lustiges Wochenende“, flüsterte Daishō mir zu und begann leise zu lachen.
„Lustig? Ich sehe da eher ein Drama auf uns zukommen“, sagte ich und sah zu ihm auf.
„Sieh es positiv. Du und Kuguri seid nicht davon betroffen. Genießt euer Wochenende zusammen“, gab er von sich und verließ das Klassenzimmer.
Wieder hatte seine Stimme diesen eigenartigen Unterton gehabt.

Was war bloß mit Daishō los?

Oder bildete ich mir einfach nur ein, das ihn etwas besorgte?


Seufzend schaute ich dem Kapitän kurz hinterher, bevor ich mich auf meinen Platz begab und meine Sachen für den Unterricht raus holte.
Vermutlich bildete ich mir das ganze wirklich nur ein.
Er hat Recht.
Naoyasu und ich sind nicht von dem Drama betroffen.
Wir werden einfach das Wochenende zusammen genießen, wer weiß, was danach alles noch passiert.


¤*¨¨*¤.¸¸.¤*¨¨*¤.¸¸. ¤*¨¨*¤.¸¸.¤*¨¨*¤.¸¸. ¤*¨¨*¤



Die letzten Schultage vergingen sehr schnell.
Ich weiß nicht genau warum aber ich wurde das Gefühl nicht los, das Daishō mir aus dem Weg ging.
Ich meine, so viel hatten wir nicht miteinander zu tun und auch zuhause sprachen wir nicht oft aber in den letzten Tagen kam es mir so vor, als wäre der wenige Kontakt den wir hatten noch weniger geworden war.
Ich sollte mich darüber freuen.
Ich sollte glücklich sein, das Daishō mich in Ruhe ließ aber irgendwie störte mich dieses verhalten.
Irgendwie tat es weh...

Ich schaffte es meine Mutter zu überreden das sie mich für zwei Tage zur Shinzen gehen ließ.
Genauer gesagt war es nicht meine Mutter die es erlaubte, sondern Raidon.
Warum auch immer, wollte meine Mutter mich auf gar keinen Fall zu dem Camp lassen, weswegen die beiden erwachsenen sich auf zwei Tage geeinigt hatten.
In letzter Zeit hatte ich das Gefühl, das Raidon mir mehr Familie war als meine eigene Mutter.
Ich wusste schon immer, das sie mir gegenüber etwas kalt war aber in den letzten Monaten schien es immer schlimmer zu werden.
Bis heute wusste ich nicht was ich falsch gemacht hatte, das sie mich so behandelte aber ich glaubte nicht, das ich jemals die Wahrheit erfahren würde.
Schnell schüttelte ich den Kopf um all diese Gedanken abzuschütteln und stieg in den gerade angekommenen Bus ein.

Noch 221 Tage oder 5.309 Stunden oder 318.540 Minuten oder 19.112.400 Sekunden bis ich endlich meinen Abschluss haben würde und all das hinter mir lassen könnte.


Im Augenblick freute ich mich einfach darauf meine Freunde wieder zu sehen und eine schöne Zeit mit ihnen zu verbringen.
Der Musik, welche aus meinen Kopfhörern drang lauschend, lehnte ich meine Stirn an das Fenster des Busses und schaute auf die vorbeirasende Umgebung.

Eine halbe Stunde dauerte die Fahrt bis zur Präfektur Saitama, wo die Shinzen High School lag.
Da es gerade mal halb acht am Morgen war, war ich mir sicher das die Jungs gerade erst langsam aus ihren Futons kletterten.
Gut gelaunt lief ich durch das bekannte Gelände zur Mensa, wo mit Sicherheit die Managerinnen gerade das Frühstück vorbereiteten.

„Könnt ihr noch zwei helfende Hände gebrauchen?“ fragte ich, als ich die Mensa betrat und wurde sofort von allen anwesenden Mädchen angesehen.
Einige von ihnen waren mir Fremd, vermutlich waren es Nachfolgerinnen der Drittklässlerinnen.
„Rindō! Was machst du denn hier? Kuroo meinte, du musstest die Schule wechseln!“ rief Shirofuku Yukie, die Managerin von Fukurodani erfreut und schloss mich in eine stürmische Umarmung.
„Da Ferien sind, dachte ich mir, ich komme hier mal vorbei und unterstütze die Nekoma etwas. Außerdem habt ihr Mädels mir gefehlt!“ grinste ich.
„Das hört sich doch gut an! Lass mich dir erst unsere neuen Freunde vorstellen, bevor du dich mit uns ans Werk machst!“ kam es von der Managerin, die mich zu den anderen zog.
„Das hier ist meine Nachfolgerin!“ grinste Yukie und deutete auf ein Mädchen mit hellbraunem Haar.
„Suzumeda Kaori, freut mich sehr!“ lächelte das Mädchen und verbeugte sich etwas.
„Und das sind die beiden Managerinnen von Karasuno!“
„Ich bin Shimizu Kiyoko, ich bin im dritten Jahr. Freut mich dich kennenzulernen“, lächelte die schwarzhaarige leicht.
„Ehm...i..ich bin Ya...Yachi Hitoka. I..Ich bin Erstklässlerin. F...Freut mich!“ stotterte die Blonde total nervös und verbeugte sich tiefer als nötig.
„Du musst nicht nervös sein Yachi. Ich bin Hoshi Rindō, die ehemalige Managerin der Nekoma. Nennt mich einfach Rindō oder Rin!“ lächelte ich und umarmte Miyanoshita Eri, die Managerin der Ubugawa und Ōtaki Mako, die Managerin der Shinzen.
Danach half ich den Mädels bei den letzten Vorbereitungen, dabei unterhielt ich mich etwas mit Shimizu und lachte, als sie von den Jungs der Karasuno erzählte.

Nicht viel später erschienen schon die ersten der Jungs in der Mensa.
„Hey, hey, hey! Wenn das mal nicht Rindō ist! Kuroo hat gar nicht gesagt, das du her kommst!“ ertönte eine mir allzu bekannte Stimme.
„Liegt vielleicht daran, das Kuroo keine Ahnung hatte!“ grinste ich und umarmte den Kapitän von Fukurodani.
Neben ihm stand sein Vize, Akaashi Keiji und schenkte mir ein leichtes lächeln.
„Schön dich wieder zu sehen Rindō-san.“
„Schön auch dich wiederzusehen Keiji!“ grinste ich und umarmte auch den Schwarzhaarigen Zuspieler.
„Ist es auch schön mich wieder zu sehen?“ fragte Bokuto mit leuchtenden Augen.
„Ja, es ist auch schön dich wieder zu sehen!“ lachte ich was ihn sehr zu freuen schien.

„Rindō-senpai!“ ertönte es plötzlich ganz laut.
Lächelnd drehte ich mich zu der Stimme um und sah Yamamoto, dessen Augen sich gerade mit Tränen füllten.
Wie immer öffnete ich meine Arme für das junge Ass und fast augenblicklich befand sich dieser in meiner Umarmung.
„Hey Leute, wie sieht es aus, könntet ihr eine Managerin gebrauchen?“ fragte ich den Rest der Mannschaft, während ich Yamamoto weiter über den Rücken strich.
„Na sieh mal einer an wer den Weg zu uns gefunden hat!“ grinste Kuroo.
„Rindō-senpai! Du musst schnell mitkommen!“ sagte Tora auf einmal an meiner Schulter und entfernte sich von mir.
Danach griff er meinen Arm und zog mich an einen Tisch, wo anscheinend die Jungs von der Karasuno bereits dran saßen.
„Sieh dir das an Ryu! Das ist unsere ehemalige Managerin!“ verkündete das junge Ass stolz und schob mich etwas vor.

Der angesprochene Ryu riss weit die Augen und den Mund auf und ich erkannte das gleiche Leuchten darin wie bei Tora.

Mund zu, es zieht, Schätzchen!


Auch der kleinere Junge neben ihm riss weit die Augen auf, während er mich musterte.

„Ja. Wie Taketora gerade gesagt hat, ich bin die ehemalige Managerin des Volleyball Clubs der Nekoma. Ich heiße Hoshi Rindō. Freut mich euch kennenzulernen“, lächelte ich die Jungs an.
„Freut uns sehr Hoshi-san! Ich bin Sawamura Daichi, der Kapitän von Karasuno“, stellte sich der Schwarzhaarige zu meiner linken vor.
„Bitte, sagt ruhig Rindō oder Rin zu mir.“
„Warum bist du nicht mehr die Managerin?“ fragte der Junge mit der blondierten Haarsträhne neben Ryu.
„Wahrscheinlich hatte sie keine Lust mehr auf Kuroo“, meinte einer mit Brille und blondem Haar.
„Kuroo hat nichts damit zu tun. Ich war gezwungen eine Woche vor der Golden Week die Schule zu wechseln“, sagte ich ihnen und spürte zwei starke Hände an meinen Schultern.
Als ich hoch schaute, blickte ich direkt in Kuroos grinsendes Gesicht.
„Mit Karasuno kannst du später noch flirten! Jetzt kommst du erst mal mit zu uns!“ sagte er und zog mich mit sich an Nekomas Tisch, wo mich die anderen freudig begrüßten.
Auch die Trainer begrüßten mich herzlich und waren damit einverstanden, das ich bis morgen Abend bleiben würde.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast