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- Danke Schicksal, du kannst mich mal! -

von Leyvina
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18
Daishō Suguru Kuguri Naoyasu Kuroo Tetsurou OC (Own Character)
08.10.2020
10.01.2021
28
60.790
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08.10.2020 1.767
 
Ich liebe mein Leben!
Es könnte gar nicht besser für mich laufen.
Ich bin jetzt mittlerweile im dritten Jahr der Oberschule, go go Nekoma!
Ich habe die tollsten Freunde, sehr gute Noten und bin zusätzlich die Managerin des Volleyball Clubs der Katzen.
Alles ist einfach perfekt!
Schnell schnappte ich mir meine Schultasche und eilte nach unten.
„Rin, denk bitte daran das wir heute Abend essen gehen! Du musst also deine Clubaktivitäten ausfallen lassen!“ hörte ich meine Mutter rufen als ich meine Schuhe anzog.
„Geht klar Mum! Ich komme nach der Schule nach Hause!“ rief ich und verließ das Haus.
Wie jeden morgen traf ich mich mit Kuroo und Kenma an einer Kreuzung, um mit ihnen zusammen zur Schule zu gehen.

„Da ist ja unsere Rindō! So hübsch wie jeden Tag!“ grinste Kuroo, als ich bei ihnen ankam.
„Und da ist ja Tetsurō, der sich seit Jahren keinen neuen Spruch einfallen lässt“, lachte ich und gab ihm ein High Five zur Begrüßung.
„Gib es zu, es gefällt dir doch!“
„Ich habe es nie abgestritten!“ grinste ich ihn an und drückte meine Faust gegen die von Kenma, welche er mir zur Begrüßung hinhielt.
Nachdem wir unsere tägliche Begrüßung fertig hatten, machten wir uns gemeinsam auf den Weg zur Nekoma.
Kenmas Aufmerksamkeit galt wie immer seinen Videospielen, während Kuroo und ich uns über den bevorstehenden Unterricht unterhielten.
Er war nicht sonderlich davon begeistert gewesen als ich ihm erzählte das ich nicht zum Club kommen konnte.
Ich versprach ihm alles fertig zu machen bevor ich abhauen würde, womit er dann mehr oder weniger zufrieden war.

Beim Mittagessen brach Tora fast in Tränen aus als ich den Jungs sagte, das ich nicht beim Training dabei sein würde.
Der Junge vergötterte mich fast schon, ihm schien es sehr wichtig zu sein, dass das Team der Nekoma eine Managerin hatte.
Nur ein Tag ohne mich schien für ihn schon wie die Hölle auf Erden zu sein.
Es gefiel mir irgendwie von dem jungen Ass auf so ein hohes Podest gestellt zu werden.
Ich gebe es ja zu!
Die Aufmerksamkeit war einfach schön.
Ich hatte wirklich Glück so tolle Menschen in meinem Leben zu haben.
Sie schafften es jedes Mal mir ein lächeln aufs Gesicht zu zaubern.

„Gibt es eigentlich einen besonderen Anlass für euer Essen später? Soweit ich weiß, gehst du doch nie mit deiner Mutter essen“, fragte Kuroo nach einer Weile.
„Meine Mum meinte nur, es wäre eine Überraschung. Ich hatte es eigentlich schon wieder vergessen, hätte sie mich vor dem gehen nicht daran erinnert, hätte ich es verpeilt“, lächelte ich den großen an.
„Das letzte mal wart ihr zusammen essen als deine Mutter dir erzählt hatte, das sie und dein Vater sich scheiden lassen.“
„Stimmt. Sie hat nicht gerade ein gutes Händchen dafür schlechte Nachrichten zu überbringen. Was sie mir wohl heute erzählen wird?“ murmelte ich nachdenklich und aß etwas von meinem Curry.
„Du weißt Bescheid, wenn was sein sollte, kannst du mich anrufen oder vorbei kommen“, sagte er und klaute grinsend eines meiner Mochis.
„Finger weg von meinem Süßkram!“ rief ich und schlug ihm auf die Hand, was Kuroo bloß mehr zum grinsen brachte.

Jetzt, wo Kuroo das mit der Scheidung erwähnt hatte, fing ich an mir Gedanken zu machen, was meine Mutter mir heute Abend wohl mitteilen wollte.
Vielleicht wollte sie mir ja die traurige Botschaft überbringen, das sie sich von ihrem Macker getrennt hatte?

Traurig für sie aber besser für mich.


Darf ich vorstellen, die kleine Stimme in meinem Kopf die ständig irgendwelche Kommentare abgibt!

Ich konnte den Typen sowieso nie ausstehen, irgendwas an ihm gefiel mir überhaupt nicht.


Seit über einem Jahr traf sie sich mit ihm und ich hatte mir nicht einmal die Mühe gemacht mir seinen Namen zu merken.
Naja, wenn alles so lief wie ich es mir vorstellte, war dieser Mann sowieso Geschichte.
Kurz schüttelte ich den Kopf, setzte wieder ein lächeln auf und hörte den Gesprächen der Jungs zu.

Nach dem Unterricht ging ich wie immer zusammen mit den anderen Drittklässlern zur Turnhalle.
Während die anderen sich umzogen, begann ich ihre Wasserflaschen voll zu machen und die Handtücher bereit zu legen.
Danach half ich noch das Netz aufzubauen und verabschiedete mich von den Jungs.
Wieder vergoss Yamamoto Tränen, was mich etwas zum lachen brachte.
„Mensch Tora, ich bin doch nur heute nicht da. Du tust ja fast so, als würde ich euch für immer verlassen“, sagte ich und klopfte ihm aufmunternd auf die Schulter.
Yamamoto war so ein harter Kerl und trotzdem benahm er sich manchmal wie ein kleines Kind, das ohne seine Mama nicht überleben konnte.
Kurz umarmte ich das junge Ass und wank den anderen zu, bevor ich mir Kopfhörer einsteckte und mich auf den Heimweg machte.

Frisch geduscht verließ ich mit einem Handtuch um den Kopf gewickelt das Badezimmer und ging auf mein Zimmer.
Meine Mutter meinte ich sollte mich etwas hübsch machen.
Ich fragte mich wirklich, was meine Mutter im Schilde führte.
Als ich nach Hause kam, wirkte sie ziemlich nervös.
Nachdenklich öffnete ich meinen Kleiderschrank und schaute mir meine Sachen an, während ich anfing meine Brust langen, schwarzen Haare trocken zu rubbeln.
Langsam griff ich nach einer royal blauen Bluse, welche meine Brust gut zur Geltung brachte und nahm dazu eine sehr eng anliegende schwarze Jeans, welche meinen Hintern betonte.

Man soll ja nicht geizen mit seinen reizen!


Diese zog ich an und setzte mich an meinen Tisch, um mir die Nägel in schwarz zu lackieren.
Ein Blick auf die Uhr verriet mir, das ich noch eine Stunde hatte, bis meine Mutter los wollte.
Entspannt schaute ich aus dem Fenster, während ich meine Nägel anblies damit sie schneller trockneten.
Nachdem dies erledigt war, machte ich mich an mein Make up.
Cat-eyes und Wimperntusche sollten genug sein, dazu noch hellbrauner Lippenstift.
Jetzt nur noch Haare föhnen und glätten, dann war ich fertig.

Als ich die Treppe runter kam, erwartete mich meine Mutter bereits.
Ich weiß nicht wieso aber sie wirkte noch nervöser als vorhin schon.
Mit hochgezogener Augenbraue sah ich sie an und zog meine Stiefeletten an.
Sie waren schlicht, schwarz, mit einem 6cm Absatz.
Zu Fuß machten wir uns auf den Weg zum Restaurant.
Je näher wir dem Laden kamen, umso nervöser wurde meine Mutter.

Okay, jetzt mache ich mir wirklich Sorgen was gleich passiert.

Ist meine Mutter vielleicht todkrank und will es mir gleich erzählen?

Ein Restaurant war nun wirklich kein passender Ort um so etwas zu verkünden!


In meinen Gedanken versunken bekam ich nicht einmal mit, wie wir das Restaurant betraten.
Erst als meine Mum mir eine Hand auf die Schulter legte, hob ich den Kopf und sah, wo wir uns befanden und ganz ehrlich, dass, was ich sah, gefiel mir absolut nicht!

„Hübsch seht ihr beiden aus. Es freut mich das ihr hier seid.“
Vor uns stand der Macker meiner Mutter und gab ihr einen Kuss auf die Wange.

Es wäre mir neu das man mit der Person essen geht, von der man sich trennen will.

Damit konnte ich also meine erste Annahme streichen oder?

War es doch eine Krankheit?


Mit hochgezogener Augenbraue sah ich den Typen an, danach zu meiner Mutter.
Bevor ich was sagen konnte, öffnete meine Mutter bereits den Mund.
„Du glaubst gar nicht wie nervös ich bin. Wo ist denn...ah, Suguru, Schätzchen wie geht es dir? Das ist meine Tochter Rindō.“

Suguru Schätzchen?

Bitte was?


Wen zum Teufel meinte sie damit?

Doch nicht etwa....oh man, genau den meint sie damit.


Mit großen Augen sah ich den Typen an, welchem meine Mutter einen Kuss auf die Wange drückte.
Sein Blick wanderte zu mir und seine Lippen verzogen sich zu einem breiten grinsen.

Bitte tötet mich, jetzt, sofort, auf der Stelle!

Bitte, bevor der Arsch seinen Mund aufmachen kann!


„Die wunderschöne Hoshi Rindō. Schön dich mal ohne deine ständige Begleitung zu sehen“, sagte er und hielt mir die Hand hin.

Vor mir stand tatsächlich Daishō Suguru, der nervigste Mensch den ich kannte!
Der Mensch, den ich bis auf den Tod nicht ausstehen konnte.
„Bitte erschießt mich jemand!“ murmelte ich und schaute auf seine Hand, die er mir weiterhin hinhielt.
„Rin, bitte!“ sagte meine Mutter mahnend und schaute den Drecksack entschuldigend an.
„Schon gut Suki-san. Wir beide kennen uns bereits. Ich nehme es Rin-chan nicht übel“, lächelte Daishō und nahm seine Hand runter.
„Untersteh dich mich so zu nennen, du Schlange!“ zischte ich und machte einen Schritt zurück.
„Ich erinnere mich, deine Mutter erwähnte das du Managerin des Volleyball Clubs deiner Schule bist. Natürlich müsst ihr beiden euch bereits mal über den Weg gelaufen sein. Ich würde Vorschlagen, wir setzten uns jetzt alle hin und essen gemütlich was“, versuchte sein Vater die Situation zu entschärfen und legte uns beiden eine Hand auf die Schulter, welche ich misstrauisch ansah.
„Nicht anfassen!“ sagte ich und schlug seine Hand weg, was einige Leute dazu brachte sich zu uns umzudrehen.
„Rindō verdammt! Setz dich jetzt hin und beruhige dich!“ zischte meine Mutter wütend, was mich dazu brachte die Augen zu verdrehen.
„Ist gut Mutter! Wo soll ich mich hinsetzten?“ seufzte ich geschlagen.
Mir blieb nichts anderes übrig als mich zu ergeben.
Meine Mutter konnte ziemlich wütend werden und darauf hatte ich jetzt wirklich keine Lust.
„Hier entlang, Rindō-san“, grinste die Schlange und deutete mir an, das ich ihm folgen sollte.

Widerwillig folgte ich ihm zu einem Tisch und setzte mich hin.
Kurz beobachtete ich, wie meine Mutter mit Daishōs Vater sprach, bevor ich die Karte vor mir in die Hände nahm und mich den Gerichten widmete.
„Die werden noch einen Moment weg bleiben also, warum unterhalten wir zwei uns nicht etwas?“ grinste die Schlange und setzte sich mir gegenüber.
„Hör zu, ich kann dich nicht ausstehen und will auch nicht mit dir reden! Tu mir also einen gefallen und halt deinen Mund! Ich will das hier schnell hinter mich bringen und alles wieder vergessen. Verstehen wir uns?“ seufzte ich und schaute ihn über den Rand der Karte an.
„Schön, wie du willst. Ich wollte dir eigentlich erzählen warum wir hier sind aber das kannst du jetzt vergessen. Ich werde es genießen deine Reaktion zu sehen, wenn sie es dir verkünden werden“, meinte er und verschränkte die Arme vor der Brust.
Fragend schaute ich ihn an, direkt in sein überhebliches, wissendes Gesicht.
„Was meinst du?“ wollte ich wissen.
Der Kapitän vor mir griff weiterhin grinsend nach der Speisekarte vor sich und begann sich die Auswahl anzusehen.
„Spuck es schon aus! Hey, Daishō, was wird hier gespielt?“ fragte ich aber er ignorierte mich einfach.

Was soll der Scheiß?

Was passiert hier überhaupt?

Was zum Teufel meinte die Schlange?

Was wollten sie heute verkünden?



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