Hass

von LucyEl83
GeschichteDrama, Romanze / P16
Craig Tucker Kenny McCormick
08.10.2020
23.10.2020
9
6.505
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17.10.2020 926
 
Verzweifelt ging ich in meinem Zimmer hin und her. Meine Gedanken waren nur im geschehene. ,,Was mach ich jetzt?!
Warum habe ich zugestimmt?",verwirrt über mich selbst lehnte ich mein Kopf gegen die schmutzige Wand. ,,Fuck..", am liebsten würde ich jetzt sterben.
Aber das wär jetzt wohl ein bisschen zu übertrieben. ,,Ich komme einfach nicht", doch dann schüttelte ich den Kopf.
Craig denkt ich habe Phobien. Wenn ich nicht auftauche, wird er wahrscheinlich nach hacken. Um...mir zu....naja, quasi zu helfen. ,,Was soll ich tun?",fragte ich zu mir selbst. ,,Soll ich kommen und mitspielen? Ihn sagen das ich keine Ängste habe oder ihn ignorieren?", ich seufzte und nahm eine Schachtel Zigaretten heraus. Das ich in meinem Zimmer rauchte, war mir sowas von egal.
Denn es ändert sowieso nichts in meinem Leben...

Nach dem ich zu Ende geraucht habe, nahm ich meine Jacke und verschwand aus der Bruchbude. Ich habe mich entschieden. Ich werde für eine Weile mitspielen. Ich werde dann bald sagen, das es mir besser geht. Wobei Craig denken wird, das er mich zum Teil geheilt hat und nichts mehr mit mir machen wird oder will. Der perfekte Plan. Hoffentlich..

Leicht angespannt stand ich nun vor der Tür des Emotionslosen. Bisher war ich glaub ich, nur einmal hier. Und das war in der sechsten, als wir zusammen ein Vortrag in Biologie halten mussten...
Zu seinen Partys, wenn er Mal eine schmeißt, wurde ich nie eingeladen.
Eigentlich war ich die einzige Person die nicht eingeladen wurde....
Und jetzt will er mit mir über Sachen reden, die sein Ex hat? Spannend...
Ich atmete noch einmal die stechend kalte Luft ein, bevor ich anklopfte.
Nach einer Zeitspanne von achtzig Sekunden öffnete der größere auch die Tür. ,,Schön, das du hier bist", perplex sah ich ihn an, nickte aber nur. Komplimente gleich am Anfang zu bekommen war ziemlich seltsam für mich. ,,Eh, ja. Darf ich rein?",ich tat auf schüchternd, damit er es ein bisschen schluckte. Obwohl ich wirklich ein bisschen nervös bin.
Der schwarzhaarige nickte nur Emotionslos und trat zur Seite. Damit ich eintreten konnte.
Im Haus schaute ich mich erst Mal überall an. Ich erkannte fast alles wieder. Bis auf paar Möbel. ,,Deine Jacke überlässt du einfach mir". ,,Okay", ich zog meine Jacke aus und überreichte sie Craig.
Als er sie Anhang kam er auf mich zu.
,,Wir gehen in mein Zimmer. Da ist es besser zu reden", ich nickte bloß und folgte ihm. Ich hatte echt keine Ahnung was ich machen soll....
Also folgte ich Craig einfach.

In seinem Zimmer setzte ich mich auf sein Bett. Sein Zimmer war schlicht eingerichtet. Es roch nach Rauch und eine Substanz die mir bekannt war...
Doch daran wollte ich gerade echt nicht denken. ,,So. Erzähl mir, wie du dich fühlst?",irritiert sah ich Craig an.
,,Du bist gerade in einer Umgebung in der du noch nicht sehr oft warst. Mit einem Typen der sich mit anderen prügelt und jede Woche ein paar Bitches mitschleppt",
ich verstand worauf er hinaus war.
Das tolle daran war, ich bräuchte nicht lügen. ,,Ich fühle mich echt unwohl. Es ist so als würde dein Blick mir sagen...,,stirb!"
Stirb einfach...",okay. Es war ein Teil Wahrheit. ,,Liegt es an deinen Klassenkameraden?",musternd sah mich Craig an. ,,Ja... Ich wurde schon früh als Hure abgestempelt. Nur wegen meinen Gedanken. Und ja, ich habe schon Recht früh angefangen Leute für Geld zu ficken.
Aber ich hörte auf, für die Schule und für meine Schwester", es war seltsam soviel zu sagen. Es war wie eine Therapie.
Natürlich erzähl ich nicht die wahren Gründe für meine Depressionen.
,,Verstehe..", aus monoton wurde mitfühlend. ,,Wenn ich dich so ansehe.
Fühlst du dich wohler?",diese Fragerei war echt bescheuert aber ich habe mich dafür entschieden. ,, Eigentlich nicht. Dein Emotionsloses Gesicht ist allseits bekannt. Es ist seltsam wenn du anders aussiehst", er nickte bloß und machte wieder seine allseitsbekannte Mimik.
Dann kam er plötzlich zu mir.
Er setzte sich neben mich. Perplex sah ich ihn an. Bis er plötzlich mit seinem Gesicht näher kam. ,,Äh...Craig? Was wird das?",etwas verwirrt sah ich ihn an.
Bis unsere Lippen sich fast berührten.
Diese Entwicklung ging ziemlich schnell!
,,Was fühlst du jetzt?",hauchte er so sexy wie es ging direkt vor meinem Gesicht.
Natürlich musste ich ein Ständer bekommen, was denn sonst?
,,A-angst. Da...das du mich ...küsst", stotterte ich heraus. Ich hoffte gerade nur,
das er nicht zwischen meine Beine schaute. Sonst wüsste er das ich lüge.
,,Mhm", kam es nur von ihm. Sofort ging sein Gesicht wieder von mir weg.
Ich schnappte dabei schnell Luft.
,,So geschockt?",fragte mich Craig.
,,Wie würdest du reagieren wenn dich jemand fast küsst, mit den du nie was zu tun hattest?",fragte ich dagegen.
,,Ich wollte dich nicht küssen. Ich wollte nur wissen was du fühlst", kam es monoton vom Schwarzhaarigen.
Ich sah ihn aber nur skeptisch an.
,,Hast du das bei Tweek auch gemacht?",
Craig's Blick wurde finsterer.
Shit. Man soll ja nicht über ihn in seiner Nähe reden. Tweek ist nicht Tod oder so.
Aber die Trennung machte Craig viel zu schaffen. ,,Sorry, das wollte ich nicht...", entschuldigend sah ich ihn an.
Plötzlich stand er auf.
,,Alles gut. Ich mache mir nichts daraus",
wieder normal fischte er eine einzelne Zigarette aus seiner Hosentasche.
,,Willst du auch deine Sucht beruhigen?",fragte Craig etwas entspannter. ,,Klar", antwortete ich unsicher.
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