Die Sache mit dem Feiern

GeschichteRomanze, Freundschaft / P16 Slash
06.10.2020
21.10.2020
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18.10.2020 373
 
Der Laden war voll, brechend voll. Über all tanzten, feierten oder sprachen die Leute miteinander. Aus der Menge löste sich eine Gestalt und kam auf uns zu.

,,Mann da seit ihr ja endlich. Ich wollte schon ne Vermisstenmeldung rausgeben."

,,Hey REWE, Alles gute zum Geburtstag. Der Tim hat sich noch schick machen müssen. HÄT ER ABER AUCH LASSEN KÖNNEN. HAT WIE MAN SIEHT NIX GEBRACHT."

Ich umarmte Rewi zur Begrüßung.

,,Hey Gisela, schön das du auch da bist, ich hab dich schon sehr vermisst."
,,ICH DICH NICHT. ICH WAR FROH ALS DU WEG WARST."
Rewi, Tim und ich lachten. Dann begrüßte auch Tim Rewi.

,,So also, dann kommt erst einmal an. Wenn irgendetwas ist, kommt zu mir, egal was es ist."

,,Da wäre etwas," sagte Tim leicht verlegen. Rewi und ich sahen ihn verwundert an. Wir waren doch gerade erst gekommen, was hatte er denn jetzt schon für ein Problem?

,,Könntest du die Diskolichter ausmachen? Du weißt ja das Jan Epilepsie hat und Flakkerlichter sind große Trigger dafür", stellte Tim leicht verlegen fest, während ich mir selbst ne Ohrfeige gab, dass ich das nicht bemerkt hatte.

Tim war mal wieder mein Retter. Wir ergänzten uns perfekt, oder besser gesagt, er ergänzte mich perfekt. Was ich einmal vergaß oder einfach nicht bemerkte fiel ihm direkt ein oder auf.
Rewi nickte nur und verschwand dann in Richtung DJ Pult. Dort angelangt sagte er dem DJ etwas ins Ohr und dieser betätigte einen Hebel. Sofort war das Diskolicht erloschen.

Ein stöhnen ging durch die Menge.

,,DAS IST DER HIER SCHULD. DER KRIEGT VON DEM LICHT NÄMLICH NEN ANFALL", stellte Gisela hilfreich fest.

Ich hasste die Blicke die mir daraufhin zugeworfen wurden. Dieses Mitleid in den Augen von Menschen die einfach nicht wissen wie das ist. Wie es ist ständig Angst haben zu müssen erneut einen Anfall zu bekommen, sich nie ganz fallen lassen zu können, weil da immer der Gedanke ist es könnte gleich wieder passieren.

Tim schien meine Anspannung zu bemerken, denn er griff nach meinem Arm und zog mich an die Bar. Dort angekommen bestellte er uns einen Drink. Mit dem Alkohol, der Musik und Tim an meiner Seite begann ich mich langsam zu entspannen.
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