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Schmerzhafte Erinnerung

von Rosalie18
Kurzbeschreibung
OneshotSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Captain America / Steven "Steve" Grant Rogers Winter Soldier / James Buchanan "Bucky" Barnes
06.10.2020
06.10.2020
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06.10.2020 531
 
Willkommen zu meinem Beitrag zum Projekt 2 Sätze.


Meine Sätze waren von Emmice.

Die Dunkelheit verschluckte alles, bis auf das leise Weinen neben mir.
„Ich habe nicht den blassesten Schimmer, was ich hier tue." (oder) Ich hatte nicht den blassesten Schimmer, was ich hier tat.

Viel Spaß beim Lesen.




Disclaimer: Die Charaktere gehören Marvel. Ich leihe sie mir nur aus und verdiene leider auch kein Geld mit meiner Geschichte.




Schmerzhafte Erinnerung

Ich hatte einen neuen Auftrag bekommen und den würde ich auch erfüllen. Kostete es was es wollte. Ich war nur auf meine Mission fokussiert. Auf meiner Maschine brauste ich durch die Nacht. Nach kurzer Zeit war ich bei dem Haus meiner Zielperson angekommen.

Ich checkte kurz das Gebäude ab, aber es waren keine Kameras, Alarmanlage oder sonstige Sicherheitsmaßnahmen vorhanden. Dennoch umrundete ich sicherheitshalber noch das Haus und verschaffte mir Zutritt durch die Terrassentür.

Das Haus lag in vollkommener Stille. Ich lauschte. Lautlos bewegte ich mich durch das Gebäude. Mein Ziel war das Obergeschoss, wo sich das Schlafzimmer befand. Ich öffnete die Tür und fand meine Zielperson und seine Ehefrau schlafend vor. Mit einem gezielten Schuss ins Herz tötete ich den Mann. Ich zögerte kurz, ob ich die Frau ebenfalls töten sollte. Sie war nicht meine Zielperson, daher verschonte ich sie. Bevor sie noch aufwachte und mich sah und beschreiben konnte, verließ ich das Schlafzimmer. Die Tür zum zweiten Schlafzimmer – mutmaßlich das Kinderzimmer – stand auf. Die Dunkelheit verschluckte alles bis auf das leise Weinen neben mir.

Jetzt wurde es Zeit, dass ich verschwand, denn die Frau würde sicherlich gleich wach werden, um nach ihrem Kind zusehen und sie würde die Leiche ihres Mannes finden und dann wollte ich nicht mehr in diesem Haus sein.

Genauso lautlos wie ich ins Haus vorgedrungen war, verließ ich es auch wieder, stieg auf mein Motorrad und brauste hinaus in die Dunkle Nacht.

„Nein“, schreckte ich aus dem Schlaf auf. Ich brauchte einen Moment bis ich wusste, wo ich mich befand im Wohnzimmer auf der Couch.

„Buck?“ Steve stand in der Tür, seine Haare standen in alle Richtungen ab, was total süß aussah. „Was machst du hier?“

„Ich habe nicht den blassen Schimmer, was ich hier tue.“ Sehr wahrscheinlich war ich schlafgewandelt.

Mittlerweile hatte Steve sich neben mich gesetzt, in den Arm genommen und mir einen Kuss auf die Schläfe gehaucht. Die Nähe zu Steve beruhigte mich.

„Hattest du wieder einen Alptraum?“

Ich nickte.

„Möchtest du darüber reden?“

Ich schüttelte meinen Kopf, denn ich wollte nicht über meine Taten reden, sondern einfach nur vergessen, dass ich ein Mörder war. Steve schien meine Gedanken wieder einmal zu erraten.  „Das warst nicht du. Ohne die Gehirnwäsche von Hydra hättest du niemals all die Menschen getötet, versuchte Steve mir meine Schuld zunehmen. Natürlich hatte er recht, dennoch waren unzählige Menschen durch meine Hand gestorben und damit musste ich klarkommen. Gehirnwäsche hin oder her.

„Danke, dass du mich niemals aufgegeben hast“, flüsterte ich und verwickelte ihn in einen zärtlichen Kuss. Ich wüsste nicht, was ich ohne ihn tuen würde.

„Ich würde dich niemals aufgeben. Komm lass uns wieder ins Bett gehen.“

Ich nickte und wir gingen zurück ins Bett.



~*~
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