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Princess oft he Sea

von Jay2807
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Clarke Griffin Lexa
05.10.2020
16.12.2020
7
11.939
11
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Dieses Kapitel
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05.10.2020 1.645
 
Clarke POV:  

Schnellen Schrittes gehe ich durch die langen Gänge des Schlosses, mein Patenonkel Marcus Kane kommt heute wieder und ich freue mich schon auf seine Geschichten.  
Mein langes blaues Kleid halte ich leicht hoch, als ich die lange Treppe zur Eingangshalle hinabsteige.  
Ich reiße die Tür auf, warme Sonnenstrahlen treffen mein Gischt und ich kneife kurz meine Augen zusammen. Schnell haben meine Augen sich an die Sonne gewöhnt und ich gehe an die Absperrung. Unser Schloss liegt auf einem Hügel von dem aus man über die Stadt hinweg Blicken kann bis zum Meer und den Hafen.  
Am Horizont tauchen weiße Segel auf, vor Freude quietsche ich auf und springe aufgeregt hin und her. „Mein Kind bitte benehme dich, deines Titels entsprechend und höre auf hier so herum zu springen.“ Die kräftige und raue Stimme meines Vaters erklingt hinter mir.  
Sofort senke ich leicht mein Haupt und Stelle mich gerade hin „Verzeiht Vater.“ Antworte ich ihm mit sehr viel Respekt in meiner Stimme.  
Ein leichtes seufzend von ihm, danach stellt er sich neben mich „Ich weiß du hast deinen Onkel vermisst und freust dich auf ihn und seine Erlebten Geschichten, doch darfst du eines nie vergessen du bist eine Prinzessin und somit musst du immer deine würde wahren.“ Leicht nicke ich um ihn zu zeigen das ich verstanden habe was er meint.  
 
Das Schiff meines Onkels kommt immer näher, bis es am Hafen anlegt. Mein Gesicht strahlt vor Freude, ich würde ihn bitten mich auf der nächsten Reise mit zu nehmen bevor ich den Prinzen Bellamy Blake heiraten würde und niemals mehr in den Genuss der See kommen würde.  
Nach einiger Zeit kommt mein Onkel die Treppen zu meinem Gemach hinauf, ich springe ihn vor Freude in die Arme „Ich habe euch so sehr Vermisst Onkel.“ Quietsche ich ihm entgegen.  
Er lacht herzlich und setzt mich wieder ab „Ich habe euch auch vermisst Clarke.“ Mein Vater und Marcus sind Brüder, doch Marcus ist ganz anders als mein Vater. Er ist nett und gütig, mein Vater hingegen ist streng und unbarmherzig.  
„Wie war eure Reise? Habt ihre viele Abenteuer erlebt und wieder Piraten getroffen?“ die Fragen sprudeln nur so aus mir raus.  
Er lacht erneut Herzlich „Wir sind dieses Mal nicht auf Piraten gestoßen, Abenteuer habe ich auch keine erlebt es war nur ein ganz normaler Transport von Gütern.“ Etwas niedergeschlagen schaue ich zu Boden.  
Liebevoll nimmt er mich in seine Arme „Clarke schau nicht so traurig, ich werde noch sehr viele Abenteuer erleben und noch mehr Piraten begegnen und wenn ich dann wieder Heim kehre werde ich dir von jedem einzelnen Abenteuer Berichten.“ Leicht zwinge ich mich zu einem schwachen lächeln.  
„Mein Leben wird schon bald ein anderes sein Onkel, ich werde bald Bellamy Blake heiraten und dann werde ich dich nie wieder begleiten können.“ Er verzieht sein Gesicht zu einer mitleidenden Mine.  
„Dann werde ich dich in 2 Tagen mitnehmen, ein letztes Mal auf See.“ Meine Trauer wich Glück und ich springe ihm in die Arme.
„Danke Danke Danke.“ Er lacht und wirbelt mich herum „Ich werde deinen Vater davon in Kenntnis setzen das ich dich ein letztes Mal mit mir nehmen werde.“ Ich nicke ihm zu und verschwinde in mein Zimmer.

Am Abend gehe ich auf einen der Türme und sehe über das Meer, bis zum Horizont wo der Mond in seiner vollen spracht strahlt. Meine Gedanken schweifen umher, ob es das richtige sei den Prinzen zu Heiraten und ob ich das alles überhaupt will.
Aber was ich will spielte noch nie eine große Rolle ich muss als Prinzessin funktionieren und das tue ich, ich beuge mich dem Willen meines Vaters und ich tue das was für unsere Familie am besten ist.
Dennoch sehnt sich ein Teil von mir nach der See, nach dem endlosen blau und der Freiheit.
Aber das Leben hat leider andere Pläne und so wurde ich als Prinzessin geboren, die Last der Krone wiegt schwer. Das habe ich schon in jungen Jahren feststellen müssen, so hieß es für mich immer lernen und brav sein.
Während die anderen Kinder alle spielen durften, musste ich im Schloss sitzen und langweilige Bücher lesen in anderen Sprachen.
Handelsabkommen und die Verbündeten Länder damit habe ich als Kind meine Freizeit verbringen müssen.
Strategisches denken und Soldaten als Schachfiguren zu sehen darin wurde ich ausgebildet um später einmal eine gute Herrscherin zu sein.
Um meinen Ehemann beratend zur Seite stehen zu können, doch wirkt dieser Weg der für mich vorgesehen ist oft Fremd und beängstigend auf mich.
Ich habe einen Teil in mir der mir von Zeit zu Zeit einen Schauer über den Rücken jagt, eine dunkle kaltblütige Seite steckt tief in mir verborgen.
Von Zeit zu Zeit tritt diese Seite in den Vordergrund und ich fühle mich wie ein anderer Mensch.
Kälte macht sich langsam in mir breit und ich beschließe mich in mein warmes Bett zu legen, doch die Gedanken lassen mich einfach nicht los.

2 Tage später betrete ich mit einem breiten Grinsen das Kriegsschiff auf dem mein Onkel Commondore ist.
Ich stelle mich an die Reling, der Hafen hinter uns wird immer kleine und ich spüre wie die Freiheit jede Pore meines Körpers durchströmt.
Die salzige Luft in meinen Lungen, der Wind der durch meine blonden Langen leicht gelockten Haare weht und das unendliche blau.
Hier fühle ich mich frei, hier bin ich zu Hause und nur hier vergesse ich für einen Moment das ich Prinzessin bin.
„Ich liebe es wie du auf meinem Schiff strahlst Clarke, es ist immer wieder eine Freude zu sehen wie sehr du es auf der See genießt.“ Marcus tritt neben mich, er legt seine Hände auf der Reling ab.
„Ich danke euch Onkel, dass ihr meinen Vater überzeugen konnten mich mit zu nehmen.“ Mein Vater ist sehr streng wenn es um die Seefahrt geht, in erster Linie deshalb, weil er nicht seine Tochter in Gefahr wissen will.
„Für dich Clarke würde ich alles tun.“ Er lächelt mich Liebevoll an was ich erwidere, manchmal wünsche ich mir das Marcus mein Vater ist.
Tausendmal habe ich mir schon ausgemalt wie es wohl wäre seine Tochter zu sein, mit ihm das Meer zu erkunden und auf einem Schiff zu leben.
Doch leider ist er nur mein Onkel und diese Erkenntnis trifft mich immer wieder wie ein Stich ins Herz.
„Nun Onkel was ist unser Ziel?“ neugierig schaue ich ihn an „Wir begleiten ein Handelsschiff nach Spanien. Auf dieser Route gibt es oft Überfälle von Piraten.“ Ich nicke und grinse breit, zu gerne würde ich mal einen Piraten mit eignen Augen sehen. Aber wohl kaum ein Pirat wäre so dumm das größte Kriegsschiff Englands an zu greifen, also werde ich wohl nie einen Piraten zu Gesicht bekommen.

Der Wind ist auf unserer Seite und die See ruhig, immer noch lehne ich an er Reling und blicke auf die kleinen Wellen, die Sonne spiegelt sich in ihnen. Auch springen Delfine hier und da aus dem Meer, völlig zufrieden und Frei.
Doch Plötzlich zieht Nebel auf erst ist er nur leicht, doch je weiter wir fahren desto Dichter wird er.  
Ich finde diesen plötzlichen Wetter Umschwung mehr als komisch und begebe mich zu meinem Onkel der am Steuerrad steht.
„Onkel woher kommt der plötzliche Nebel?“ sein Gesicht ziert ein ernster Ausdruck „Clarke?“ er scheint verwirrt im ersten Moment fängt sich dann aber wieder.
„Geh in meine Kajüte und verriegelt die Tür.“ Seine Stimme war stark, ernst und mit einem Befehlston den ich noch nie gehört habe.
Ohne große Diskussionen begebe ich mich unter Deck in die Kajüte meines Onkels, durch die großen Fenster sehe ich wie der Nebel immer und immer dichter wird.
„Gott steh uns bei.“ Höre ich einige Männer an Deck „Was geschieht hier nur?“ frage ich mich selbst und gehe weiter an die Fenster heran.
Man kann nun nicht mal mehr die eigene Hand vor Augen sehen, ich höre etwas Metallisches das irgendwo gegen Schlägt. Schüsse fallen darauf an Deck und Schwerter prallen aufeinander, mir wird plötzlich schlecht.
Ich habe mir gewünscht einen Piraten zu sehen, es stimmt man soll vorsichtig sein mit dem was man sich Wünscht.
Schreie erfüllen die Luft, es riecht nach Schießpulver, Blut und schweiß. Verängstigt sitze ich in einer Ecke des Raumes, meine Beine halte ich fest umklammert und bete das alles wieder gut wird.
Die Tür wird aufgetreten mein Onkel betritt den Raum, seine Kleidung getränkt mit Blut. Seinen linken Arm hält er an seinen Körper, ich erblicke eine Schusswunde an seiner Schulter.
„Oh Gott Onkel ihr seid verletzt.“ Stelle ich mit Schock fest, er hält seinen Degen fest in der rechten Hand. Beschützend stellt er sich vor mich.
Sein Blick ist starr auf die Tür gerichtet, immer noch ängstlich blicke ich vorsichtig an ihn vorbei.
Schritte ertönen schwere Stiefel bahnen sich einen weg in unsere Richtung, die Angst packt mich und ich beginne am ganzen Körper zu zittern.

Durch die Tür tritt ein Pirat, groß, mit Muskeln bepackt. Ich schlucke schwer, so hatte ich mir ein treffen mit Piraten nicht vorgestellt.
Der Pirat grinst fies, seine Machete hält er angriffsbereit in seiner linken Hand.
Wieder höre ich Schritte dieses Mal aber leiser, irgendwie leichter, ich habe das Gefühl das mein Herz stehen bleibt vor Angst.
„Der Commondore gehört mir.“ Eine starke und eiskalte Stimme erklingt vor der Tür „Aye Kapitän.“ Der große Mann verschwindet in den Raum tritt eine Frau, mir klappt der Mund auf und ich begreife nicht was gerade passiert. ~Eine Frau? Eine Frau? Wieso eine Frau? ~ ich kann keinen einzigen klaren Gedanken mehr Fassen und starre diese Frau an.
~Wie kann eine Frau Kapitän eines Piratenschiffes sein? ~ mehr und mehr und noch mehr Fragen türmen sich in meinem Kopf auf.
„Verschwindet von meinem Schiff Dämon.“ Die Stimme meines Onkels erfüllt den Raum, die Frau uns gegenüber lacht nur kalt.
 
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