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Mass Effect - Outlaws

von Courgus
GeschichteSci-Fi / P16 / Gen
OC (Own Character)
04.10.2020
09.10.2020
3
5.650
 
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04.10.2020 1.990
 
Kapitel 1

In den tiefen Ebenen der Raumstation Omega, dort wo sich die Slums der Station befinden, erwachte gerade ein Turianer. Er öffnete seine Augen und starrte an die Decke seines 10m² großen Unterschlupfs. Noch hatte er seine Gedanken noch nicht gesammelt und bereit dazu aufzustehen war er auch noch nicht.

Immer noch hing ihm die letzte Nacht in den Knochen und verfolgte ihn.
Er drehte seinen Kopf zur Seite und blickte auf den Holowecker der neben ihm, auf einer kleinen Kommode stand.

Die Uhr zeigte 4:45 Uhr an nach der Zeit auf der Omega Raumstation. Er wusste das er bald aufstehen müsste auch wenn alles in ihm sich dagegen sträubte.
So drehte er seinen Kopf wieder herum und starrte weiter an die Decke. Langsam begannen seinen Gedanken zu kreisen doch sie brachten nichts sinnvolles hervor.

Immer wieder blieb er bei einem einzigen Gedanken hängen und dieser war es das er von dieser Raumstation entkommen wollte.

Ein kurzer Blick auf sein Universalwerkzeug zeigte ihm das die Lichter, vor seiner Suite noch alle auf Nachtbetrieb gestellt waren. Aktuell war noch keiner Unterwegs gewesen doch er wusste dass sich dies bald ändern würde. Eigentlich wartete er nur darauf das die Lichter angingen und Arkip endlich vor seiner Tür stünde.

Für einen kurzen Augenblick schloss er nochmal seine Augen und dachte nach. Doch immer noch waren seine Gedanken konfus und wenig Sinn bringend. Doch plötzlich schepperte es an der Tür. Eilige sprang er auf und zog seine Cobra von Hahne-Kedar unter seinem Kissen hervor.

Er atmete kurz tief ein und ging zur Tür. Lediglich seine Unterhose bedeckte seinen Körper.
Als er an der Tür angekommen war öffnete er diese und streckte die Cobra hinaus.

>>Hey warte!<< rief es von draußen herein.

Der Turianer seufzte und öffnete die Tür, schließlich, ganz.

>>Du hast mich erschreckt, Arkip.<< sagte er dem Salarianer mit kalter Stimme.

Arkip trat ein und schlug die Tür rasch hinter sich zu so das sie dem Turianer aus der Hand glitt. Er schaute auf den vollkommen aufgelösten Salarianer und fragte:

>>Was ist denn mit dir los? Gehen dir die Nerven durch?<< fragte er und schaute auf ihn.

Arkip drückte sich gegen die Wand und stützte seine Hände auf die Knie. Er atmete etwas schwer und schnell doch langsam wurde es besser.
Der Turianer ließ ihn in Ruhe durchatmen bis er langsam wieder fähig war zu sprechen.

>>Okay… Nun. Was ist los?<< fragte er erneut.

Der Salarianer erhob sich langsam und stand nun aufrecht vor dem Turianer.

>>Septus… Es ist Samak… Wie es scheint will er dich holen kommen.<< sagte der Salarianer aufgewühlt.

>>Bleib ruhig.<< entgegnete Septus ihm.

Der Turianer ging zu seinem Bett und legte die Cobra auf die kleine Kommode neben den Holowecker der langsam anfing zu klingeln.
Mit einem Tastendruck beendete Septus den Zyklus bevor er noch weiter klingeln konnte und die halbe Ebene zu terrorisieren begann. Er drehte sich wieder dem Salarianer zu und fragte ihn dann:

>>Was weißt du?<< fragte er erneut mit kalter Stimme.

Dieser schaute den Turianer an und sagte ihm was er gehört hatte:

>>Ich hörte wie sich Samak mit einem schmierigen Menschen unterhielt. Wenn ich mich recht entsinne nannte Samak ihn Schlitzer. Wie dem auch sei es ging darum das Samak ihn beauftragt hatte dich verschwinden zu lassen. Als ich ihn sah hatte er sich auf den Weg zu dieser Ebene gemacht.<<

Septus griff nun in die kleine Kommode und zog eine Schachtel mit Zigaretten heraus. Er steckte sie sich in den Mund und erzeugte mit dem Universalwerkzeug einen Funken um sie anzuzünden.
Der Turianer nahm einen tiefen Zug, atmete ein und der Qualm begann seinen Lungen zu füllen. Einen Moment lang behielt er ihn drinnen und atmete dann aus.

Für Arkip wirkte es so als wenn Septus nichts aus der Ruhe bringen könnte. Schließlich fragte er den Turianer:

>>Was willst du jetzt tun?<<

Septus schaute ihn an und griff erneut in die Kommode und sagte dann zu ihm:

>>Ich denke das überlasse ich Sandy.<<

Arkip schaute auf ihn während der Turianer eine M-23 Katana heraus zog und sie durch lud.
Der Salarianer nickte und verstand worauf er hinaus wollte. Schließlich fragte er ihn was nun noch als einzigstes wichtig war:

>>Ziehen wir den Plan, also doch, wie besprochen durch?<<

Wieder nahm der Turianer einen tiefen Zug und atmete tief ein. Nun war die Zigarette aufgeraucht und das letzte bisschen Asche fiel auf den Boden. Er ließ den Stummel fallen und trat ihn aus. Dann atmete er wieder aus, nickte und entgegnete ihm:

>>Ich kümmere mich um die lästige Fliege und du sorgst dafür das unser Plan aufgeht.<<

Septus grinste bei dem Gedanken daran was für heute auf den Plan stand. Sollte der Plan aufgehen dann würde es ihn ein ganzes Stück voran bringen. Jedoch müsste er und Arkip dann auf schnellstem Wege die Station verlassen.

Der Salarianer nickte und fügte schlussendlich noch an:

>>Gut. Dann ist alles besprochen. Ich mache mich auf den Weg und bereite alles vor!<<

Mit diesen Worten verschwand er aus dem Zimmer von Septus und schloss die Tür hinter sich.
Draußen angekommen musste er zunächst tief Luftholen bevor er in der Lage war weiter zu gehen. Er hatte nicht damit gerechnet das gerade heute so etwas passieren würde. Das ihr Plan den sie aufgestellt hatten nun so in Gefahr geriet war nicht vorgesehen.

Septus der immer noch an der Kommode stand legte Sandy auf sein Bett und drehte sich zur Kommode herum. Er öffnete die mittlerste Schublade, schaute hinein und griff sich seine Panzerung die ebenfalls ein Produkt von Hahne-Kedar war. In wenigen Minuten hatte er sich fertig gemacht und die Panzerung angezogen. Nun griff er sich seine Schrotflinte, Sandy, und packte sie an den Hüftholster. Als letztes folgte die Cobra die er von der Kommode griff.
Sie packte er an die linken Hüftholster und war nun bereit zu gehen.

Erneut aktivierte er sein Universalwerkzeug und nutzte die gehackten Kameras der Ebene um sich vorher einen Überblick zu verschaffen. Nach und nach schaltete er jede Kamera durch und überprüfte jeden Winkel.

“Bis jetzt ist es ruhig.” dachte sich Septus. Schließlich öffnete er die Tür und spähte vorsichtig hinaus.

Zu seiner Sicherheit griff er sich die Cobra und drückte die Tür von innen heraus auf. Langsam ging er nach draußen und schloss die Tür hinter sich. Er drückte sein Universalwerkzeug auf die Steuerung für die Tür und verschloss sie.

“Nun gut. Wo bist du?” fragte er sich.

Auf dieser Ebene herrschte heute totenstille. Auch wenn das nicht selten war so wirkte es heute wie ein noch viel düsteres Omen. Septus ging behutsam den Weg entlang der zum Aufzug und den Treppen führte. Als er am Aufzug angekommen war drehte er sich zu seiner rechten herum und ging die Treppe nach unten. Mit der Cobra im Anschlag erreichte er die nächste Ebene auf der sich weitere “Wohnungen”, wie es gern genannt wurde, befanden.

Wieder spähte er um die Ecke und zog sofort seinen Kopf zurück als die ersten Schüsse fielen. Der Batarianer hatte noch zwei weitere Kollegen mit geschickt die bei der Ausführung seines Auftrages helfen sollten. Als sie das Feuer einstellten lief Septus nach draußen und schoss auf die drei Angreifer bis er seine Deckung erreichte. Er ließ sich auf den Boden gleiten und rutschte hinter die Deckung. Wieder eröffneten die Angreifer das Feuer doch Septus war nicht unvorbereitet.
Er aktivierte sein Universalwerkzeug und hackte eine Drohne die sich in der Nähe befand. Sie flitzte los und versetzte dem ersten der Batarianer einen Elektroschock der ihn zappeln ließ. Dann schnellte Septus hinter der Deckung hervor und schoss.

Ein einzelner gezielter Schuss traf den zappelnden Batarianer in den Kopf und er fiel um. Währenddessen hatte sich der andere Batarianer und Schlitzer um die Drohne gekümmert. Schnell war sie zerstört und sie konnten sich wieder dem Angriff widmen.

>>Komm raus! Wir machen es schnell und schmerzlos!<< sagte Schlitzer zu ihm und begann verrückt zu lachen.

Doch Septus war schon weiter gerobbt. Verdeckt durch einige Kisten und Müll robbte er sich voran bis er an der Ecke war. Hinter der nächsten Ecke hockten die beiden.

Septus packte die Cobra weg und nahm Sandy. Dann stürzte er sich zur Seite hinaus und lud durch. Er legte an und gab einen Schuss ab. Die Projektile aus der Schrotflinte schossen auf den Batarianer zu und durchsiebten ihn. Doch Schlitzer hatte sich um die Ecke geflüchtet.

>>Das war nicht nett, Septus!<< sagte Schlitzer der sich noch gerade so in Sicherheit bringen konnte.

Septus hatte sich hinter einigen weiteren Kisten in Sicherheit gebracht und lehnte sich an.
Jetzt wartete er wie Schlitzer weiter machen würde.

Dieser hatte inzwischen die Position gewechselt und war weiter gekrochen bis er schließlich auf der Ausgangsposition von Septus war. Direkt an der Treppe.

“Verdammter…” dachte sich Schlitzer und spähte aus der Deckung hervor doch Septus eröffnete gleich das Feuer der ebenfalls aus der Deckung heraus spähte.

Septus gab vier Schüsse ab doch Schlitzer konnte sich auch jetzt wieder retten.
Schließlich griff er in eine Tasche und holte eine Granate heraus. Er machte sie scharf und sprang aus seinem Versteck heraus. In der linken Hand hielt Schlitzer seine Pistole und schoss in die Richtung von Septus. In der rechten hatte er die scharfe Granate. Als er ein kleines Stück gelaufen war und Septus nicht hervor kommen konnte warf er die Granate in die Richtung des Turianers.

Die Granate schlug neben Septus auf und dieser hechtete sich hinter eine kleine Mauer die in seiner direkten Nähe stand. Schlitzer hatte sich ebenfalls hinter einige Kisten gehechtet als die Granate hoch ging.

Die Explosion zerfetzte einige Kisten und riss ein Loch in eine kleine Wand von einer der sogenannten Wohnungen. Außerdem zerriss die Explosion einige der Lichter über dem Schauplatz des Kampfes.

Nun rauchte es nur noch an der Stelle an der Schlitzer Septus vermutete. Funken flogen und zischende Laute von einer defekten Leitung für die Luftzufuhr in diesem Bereich war zu hören.

Im halbdunkel des Bereiches in dem sich Septus mit Schlitzer befand kam er langsam aus seiner Deckung hervor. Durch das flackern des Lichtes konnte er nicht viel sehen und der Funkenflug des defekten Lichtes machten es nicht besser. Vorsichtig stand er auf und ging ein kleines Stück. Sandy hatte er immer im Anschlag und war bereit, jeder Zeit, abzudrücken.

Dann vernahm er ein Keuchen das von einigen Kisten kam.
Septus ging vorsichtig weiter und bog um die Ecke. Nun konnte er sehen das Schlitzer verletzt war, durch seine eigene Granate. Er saß am Boden und keuchte schwer. Ein Splitter hatte ihn am Bauch erwischt und eine beachtliche Wunde geschlagen aus der er blutete.

Der Turianer holsterte Sandy wieder an seinem Hüftholster und kniete sich vor Schlitzer.

>>Das war nicht dein Tag, was?<< fragte er den Menschen mit kalter Stimme.

Er schaute auf den Turianer und begann zu lachen.

>>Du hattest Glück. Aber denke nicht das Samak so einfach aufgeben wird.<< sagte er und begann Blut zu husten.

Septus sah zu wie er beinahe schon am Ende war und sagte dann zu ihm:

>>Ich würde nie davon ausgehen das Samak je aufgeben würde. Im Gegenteil, hoffe ich doch sehr dass er weiter spielt.<< sagte Septus ihm.

>>Aber… für jetzt, zumindestens, bist du es der am Ende ist.<<

Der Bereich der Station lag halb in Trümmern und Septus kniete noch vor Schlitzer. Dann nahm er seine Cobra und drückte sie Schlitzer an den Kopf.

>>Bestell Samak liebe Grüße von mir wenn du ihn wiedersiehst.<< sagte er zu Schlitzer und drückte ab.
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