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Full Moon-Vollmond

von Lion 2000
Kurzbeschreibung
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P16 / FemSlash
Aubrey Posen Beca Mitchell Chloe Beale Emily Junk Jesse Swanson OC (Own Character)
02.10.2020
09.03.2022
41
65.985
5
Alle Kapitel
80 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
02.10.2020 1.040
 
Hallihallo und willkommen zu meiner neuen Bemily Story:)
Ich bin persönlich sehr großer Fantasy-Fan und gerade Schattenwesen wie Vampire oder Werwölfe finde ich unfassbar spannend! Diese Wesen wurden ja schon auf die verschiedenste Art und Weisen in Kino und TV dargestellt, mal sehr gut...und machmal eher weniger gut (*hust* Twilight*hust*).
Ich hab jetzt in dieser Geschichte Vampire und Werwölfe halt so dargestellt, wie ich sie persönlich am besten und vor allem interessanten finde.
So, aber jetzt erst mal viel Spaß mit dem Prolog;)

Beca spürte wie der Wind durch ihre Haare wirbelte und der Regen gegen ihre Wangen peitschte. Sie würde es wahrscheinlich als kalt empfinden, wenn ihre Haut nicht bereits eiskalt wären. Ungeduldig trommelte sie mit den Fingern ihrer weißen Hand gegen ihr Hosenbein. Schon seit fast einer Stunde, hockte sie nun schon auf dem Dach dieses Gebäudes und wartete darauf das endlich mal jemand ganz alleine aus dem gegenüberliegenden Club kam. Nicht das sie auch mehrere auf einmal erledigen konnte, doch sie hatte sich einst geschworen, nie mehr Menschen als unbedingt notwendig zu töte . Beca tötete nicht gerne genau genommen hasste sie es sogar, doch das Brennen in ihrer Kehle erinnerte sie daran, das es notwendig war.
Die Tür des Clubs schwang jetzt auf und heraus trat ein junges Mädchen, das vielleicht gerade mal 22 war, vielleicht sogar noch jünger. Beca biss sich nervös auf die Unterlippe. Sie versuchte das töten von besonders jungen Menschen eigentlich stets zu umgehen, da sie es einfach hasste für die  Beendung eines so kurzen Lebens verantwortlich zu sein. Aber Beca hatte schon seit zweieinhalb Wochen kein Blut mehr getrunken und sie wusste das sie es nicht mehr lange hinauszögern konnte. Beca seufzte kurz und murmelte zu sich selbst ,,Bringen wir‘s hinter uns.‘‘, bevor sie sich in Bewegung setzte, während sich eine Wolkendecke langsam vor den hell am Himmel strahlenden Vollmond schob.
Mit einem einzigen Satz sprang Beca lautlos auf das Dach des Clubgebäudes, während das Mädchen anfing gemächlich die Straße entlang zu laufen. Beca sprang von Dach zu Dach und wartete darauf, das ihr zukünftiges Opfer in irgendeine Gasse abbiegen würde, die weit von irgendwelchen möglichen anderen Menschen war. Als die junge Frau, dann schließlich in eine dunkle Gasse abbog, wartete Beca, bis sie ungefähr bei der Hälfte war, dann stieß sie sich vom Dach ab und sprang hinab.
Ihre Füße landeten auf dem Asphalt und ließen dabei das vom Regen bereits angesammelte Wasser zu beiden Seiten weg spritzen, weshalb ihre Landung nicht ganz so lautlos war, wie geplant. Auch das Mädchen schien das Geräusch gehört zu haben, denn sie drehte sich um spähte verwirrt in die Dunkelheit, ,,Wer ist da?“. Andere von Becas Art hätten ihr Opfer jetzt noch in Angst versetzt und durch mehrere Gassen gejagt, doch Beca handelte bei der Jagd immer blitzschnell um es möglichst schnell hinter sich zu bringen und das Leid ihrer Opfern möglichst kurz zu halten.
Beca schoss blitzschnell nach vorne, so das das Mädchen gar nicht wusste wie ihr geschah und packte ihr Opfer am Hals und presste sie gegen eine der steinernen Häuserwände. Als sie den Mund zu einem Schrei öffnete, schlug Beca ihre Fangzähne in den Hals des Mädchens und durchtrennte mit einem Biss, die Halsschlagader und die Luftröhre ihres Opfers. Mit diesem Biss tötete Beca immer, da ihre Opfer danach sofort tot waren, während andere Vampire wiederum oft ihre Bisse an Stellen wie der Pulsschlagader platzierten, was die Tode der Opfer besonders qualvoll machte. Beca hatte nie die Art von Vampiren verstanden, die Spaß am töten hatten. Für sie war es jedesmal aufs Neue eine Qual, wenn sie den Körpers eines Opfers erschlaffen und regelrecht  spüren konnte, wie das Leben aus ihm entwich.
Für die nächsten Minuten stand sie einfach nur mit den Zähnen im Hals des Mädchens vergraben und entzog ihr nach und nach das Blut. Sie konnte spüren, wie die noch warme Flüssigkeit sich in ihrem Mund ausbreitete und ihre Kehle hinab rann, wodurch das bis dahin dort noch herrschenden Brennen vertrieb. Erst als Beca auch wirklich war das sie das allermeiste Blut aus dem Körper des Mädchens gesaugt hatte, entfernte sie ihre Zähne aus ihrem Hals und ließ den Leichnam auf den Asphalt fallen. Sie tat das nicht etwa, weil ihr Durst nach Blut so groß war, sondern weil wenn man das Blut nicht genug aussaugte, die Gefahr bestand, dass das Gift, was beim Biss in den Blutkreislauf gelangte zu einer Verwandlung in einen Vampir führte und dieses Schicksal wollte Beca ihren Opfern ersparen, auch wenn sie selbst  dabei mehr Blut zu sich nahm, als zwingend notwendig.
Beca hasste es. Sie hasste dieses Wesen, das sie geworden war und sie wünschte sich nicht sehnlicheres, als das der Vampir der sie damals gebissen hatte sie einfach getötet und nicht verwandelt hätte. Vielleicht war sie deshalb nur als Einzelgängerin unterwegs und schloss sich keinem anderen Clan an, da die meisten Vampire denen sie während des letzten Jahrhunderts begegnet war es liebten ein Vampir zu sein und für die das Töten von unschuldigen Menschen
schon fast so etwas wie ein Rausch war.
Beca verschwendete keine Zeit auf die Leiche zu ihren Füßen zu blicken, die morgen wahrscheinlich gefunden werden und die Polizei darüber rätseln würde, wie ein Mensch fähig war so einen Mord zu vollbringen. Beca wandte sich ab und lies den blutleeren Körper des Mädchens zurück. Das Töten fiel Becas zwar mittlerweile nicht mehr so schwer wie kurz nach ihrer Verwandlung, aber sie verabscheute sich immer noch dafür was sie alle paar Wochen tun musste, um ihren Durst zu stillen. Früher hatte Beca sich immer Gedanken darüber gemacht, ob die Menschen die sie umgebracht hatte, Familien, oder geliebte Menschen besaßen die Zuhause auf sie warteten, doch nach fast über 100 Jahren als Vampir, hatte Beca gelernt diesen Fragen während  des Tötens keinen Zugang in ihren Kopf zu gewähren.
Beca wusste das sie ein Monster war, das nur dazu geschaffen wurde um zu töten, etwas was sie niemals hatte sein wollen und diese Tatsache belastete sie jeden Tag ihrer unsäglichen Existenz....

So das wars. Das erste richtige Kapitel kommt wahrscheinlich erst nächste Woche, da ich nebenbei noch an einem Oneshot arbeite.
Über Reviews und erste Eindrücke würde ich mich natürlich sehr freuen:)
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