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Die Unwahrheit über.....

GeschichteHumor / P12 / Het
02.10.2020
05.04.2021
20
16.168
3
Alle Kapitel
22 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
25.10.2020 596
 
Diese Geschichte wäre nie entstanden, wenn Requat nicht dieses tolle Thema vorgeschlagen hätte, mit dem ich sofort etwas anfangen konnte. Vielen Dank.

Socken in der Waschmaschine & die Rothschild-Verschwörung

Viele Menschen fragen sich, was mit den verlorengegangenen Socken in der Waschmaschine passiert ist. Wir haben jetzt exklusiv eine Antwort gefunden. Verkürzt könnte man sagen: „Ihre Socke ist nicht weg, mein Freund, sie hat nur ein anderer.“. Dieses Zitat stammt (in abgewandelter Form) von Amschel Meyer Rothschild. Er ist ein Vertreter einer Familie, die es durch Betreiben von Waschsalons an die Vermögensspitze geschafft hat. Das Vermögen dieser sagenumwobenen Familie stammt hauptsächlich aus der Zeit des großen Klondike-Goldrauschs. Riesige Menschenmengen von Abenteurern versuchten damals Gold aus dem Fluss zu waschen. Diese Arbeit kostete viel Mühe und war den Aufwand kaum wert. Da kam ein Clanmitglied der Rothschilds auf eine geniale Idee: Die Goldsucher stehen den ganzen Tag im Fluss. Das meiste Gold lagert sich folglich an den Socken der Goldgräber ab.
Bald darauf gründete Rothschild die ersten Wash-Salloons. Die Besonderheit: In der Waschmaschinentrommel befindet sich eine geheime Klappe. Durch einen komplizierten Mechanismus wird diese während des Schleudervorgangs geöffnet und die Socken verschwinden darin. Die Angestellten der Wasch-Salloons entnahmen die Socken durch ein Fach an der Rückseite der Maschine. Die Waschautomaten standen stets mit dem Rücken zur Bretterwand, in der sich hinter jeder Maschine ein Loch verbarg. Durch dieses Loch konnten von einem Geheimgang aus die Socken entnommen werden. Teilweise waren auch reichlich gefüllte Sparstrümpfe dabei, einige mit bis zu 13 Karat.
Eine Weile ging es gut. Doch es gab einen Spion: Jack London von der neuen Nord-Stern-Zeitung. Er bezog für einige Wochen ein Zimmer im Tokio Hotel und kam zufällig hinter das düstere Rothschild Geheimnis, als seine Socken nach der Reinigung verschwunden waren. Er gab die geheimen Details an eine Musikcombo weiter, die gerade durch das Land zog. So kam es dazu, dass eine Band namens Karat mit ihren Balladen die Goldsucher auf die richtige Fährte führte. Durch ihre genaue Wegbeschreibung: „Über sieben Brücken musst du gehen.“, fand ein wütender Mob den Weg zu den Mobstern. Man zog ihnen Strumpfmasken über ihre Visagen und alles endete in einer wilden Scheißerei äh… Schießerei (sorry). Nach mehreren ausgeglichenen Schlachten war der Amerikanische Bürgerkrieg beendet. Man einigte sich auf das SOCKS-Protokoll.
Die Rothschild-Familie machte nun ihr Vermögen mit dem Verkauf von Waschmaschinen an das arme Volk, das sogenannte Gesocks. Sie vermarkteten die Idee nun, indem sie die geheime Klappe ganz offiziell als besondere Zusatzfunktion deklarierten und nannten alles zusammen Flusensieb. Hauptkunden waren immer noch Golddigger (daher kommt auch das Jugendwort Digga). Sie konnten das Woll-Gold bequem aus dem Fach entnehmen. Auch Holzfäller nutzten diese Erfindung, um Sägespäne-Fusseln herauszufiltern. Eine Methode, die sich zur Herstellung von Baumwolle eignet. Nachdem das Rothschild-Patent erloschen war, wurden die Maschinen standardmäßig mit einem Flusensieb ausgerüstet. Heute ist der Sinn der Erfindung in Vergessenheit geraten.
Die Redaktion gibt hier noch einen wichtigen Tip für alle fleißigen Waschbären und Waschweiber: Krümelmonster-Stofftiere sollte man nicht in der Waschmaschine waschen. Sie erwachen darin durch einen nicht genauer wissenschaftlich untersuchten Effekt zum Leben. Das Gold des Krümelmonsters ist der Krümel und Krümel finden sich haufenweise in unserer Kleidung. Einmal in die Wäsche gelangt, wird sich das Monster also dauerhaft in der Waschmaschine einnisten (hinter der geheimen Klappe) und auf Beute warten. Findet es verkrümelte Socken, so macht es sich nicht die Mühe, erst die Krümel heraus zu puhlen.
Bevor hier einige dumm aus der Wäsche gucken: Die Schwindelgeschichte basiert natürlich nur auf echten Fakenews von vertrauenswürdigen Quacksalbern ;-)
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