Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Tochter des Schnees

GeschichteAllgemein / P12
Bunnymund Jack Frost North OC (Own Character) Pitch Toothfairy
01.10.2020
08.10.2020
6
3.602
1
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
01.10.2020 631
 
Ich betrat den Hausflur und schloss meinen Briefkasten auf. Ich lächelte als ich die Karte sah. Mir war sofort klar das sie von Mum und Dad war.

Es war schon komisch, gerade Dad lebte seit Jahrhunderten auf der Erde und er kam immer noch nicht mit Handy klar. Mom schon, aber sie fror sie fast immer ein. Das sah immer witzig aus.

Wer meine Eltern sind? Meine Mum ist Elsa von Arendel, der Eisgeist. Und mein Dad, der legendäre Jack Frost. Es macht mich stolz, aber leider bin ich nicht so wie sie. Ich bin ein Mensch mit Fähigkeiten. Ich lebe länger und meine Wunden heilen schneller. Ansonsten bin ich normal.

Seit 2 Monaten lebe ich alleine. Ich wollte mal alleine sein, wollte meine Freiheiten auskosten.Da ich eh öfer die Stadt wechsln musste, da es bei den Menschen aufsehen erregte, wenn jemand nicht alterte, konnte ich auch gleich alleine anfangen.

Nun wohne ich halt in Deutschland, in einem kleinen Dorf in der Nähe der Berge. Ich mag die Berge, den Schnee. Kein Wunder bei meinen Eltern.

Ich ging also nach oben und schloss meine Wohnung auf. Ich zog meine Jacke auf und setzte mich in die Hängematte im Flur.

Dann las ich die Karte.

Geliebte Blossom,

Mom und ich vermissen dich sehr. Wie geht es dir? Hast du Freunde gefunden? Und Arbeit? Hier läuft es normal , nur manchmal habe ich komische Träume. Doch vermutlich bedeuten sie nichts. Wir kommen dich bald besuchen,

Jack.


Ich lächelte leicht. So war mein Dad halt. Ich stand auf und machte mir einen Tee. Meine Arbeit- ich schrieb bei der Zeitung kleine Artikel - war super. Nur außer meinen Arbeitskollegen kannte ich leider noch nicht viele. Doch es war mir egal, so blieb Zeit für Bilder, die ich fotografierte.

Ja , ich war künstlerisch begabt.

Snowball, meine Katze sprang auf meinen Arm und schnurrte. Ich lächelte das schwarze Tier an und streichelte sie.



Panisch wachte ich auf. Ich muss wohl eingeschlafen sein, denn Snowball lang nicht mehr auf meinem Schoss. Ich versuchte mich an meinen Traum zu erinnern, doch es war nur ein Schatten. Ein stummer Schatten.

Mein erster Gedanke war Pitch. Meine Eltern hatten mir von ihm erzählt, generell die ganze Story mit Jamie. Seit damals war er verschwunden. Deswegen konnte er es nicht sein, es war nur ein Traum, redete ich mir gut zu.

Also beruhigte ich mich und machte mich Bett fertig. In der Nacht träumte ich nichts.



-2 Tage später-


Ich  sah mich verwirrt um, wusste nicht wo ich wahr.  Irgendwo in einem Wald. Alleine. Wie war ich hier hergekommen?

Ich ging los, villeicht fand ich jemand, der es wusste. Doch hier war es toten still. Nur einzelne Schneeflocken fielen herrab.

Ein leises Lachen ließ  mich herrum wirbeln. Doch hier war niemand.

Dennoch es ertöhnte wieder.

"Wer ist da?", rief ich in den Wind hinein.

"Niemand den du kennst. Doch bald deine größte Angst.", sprach die Stimme aus dem nichts.

Da wusste ich wer er war.

"Pitch?", fragte ich leise.

Doch er lachte nur.

"Wieso bist du hier?"

"Weil du es willst."

Nein, wollte ich nicht. Niemals würde ich sowas wollen.

"Niemals.", hauchte ich.

"Du wirst es noch erkennen.", sagte er kalt und verschwand.






Ich fuhr aus dem Schlaf und sah mich um. Mein Herz raste. Es fühlte sich an als hätte Pitch im Traum Kontakt aufgenommen. Aber war das überhaupt möglich?

Ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, das ich im Schlafanzug war, nahm ich die Schneekugel für alle Fälle und sagte Nordpol, Weihnachtsmann.

Es Strudel riss mich mit und im nächsten Moment fand ich mich zwischen Yetis wieder.

"Phil, ich muss zu North.", sagte ich nur und er brachte mich zu ihm.
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast