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Lichterfriedhof

GedichtPoesie / P12 / Gen
01.10.2020
01.10.2020
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Dort wo man betet und dort wo man trauert
Sitzt eine Gestalt. Alleine, verlassen
Sie betet nicht, sie sitzt nur da
Und lauscht der ewigen Stille

Der Wind rauscht um das Kind herum
Lässt Haare und Kleidung flattern
Der Wind erzählt ihm von uralten Zeiten
Flüstert dem Kind Geschichten ins Ohr

Das Kind, das lauscht gebannt den Worten
Die außer ihm keiner zu hören vermag
Es lauscht den Geschichten, die der Wind erzählt
Und öffnet weit seine Seele für diese

Die Geschichten, alle in ihren eigenen Farben
Lassen die Seele des Kindes erstrahlen
Das Kind sitzt leuchtend nun auf dem Friedhof
Bewahrt die Geschichten für immer in sich

Das Leuchten erstrahlt über alle der Gräber
Die Seelen darunter, die leuchten mit
Der Friedhof erstahlt in all seinen Farben
Und das Kind, das leuchtet mit

Das Leuchten ist hell, doch kaum einer sieht es
Der Wächter wurde nun auserkoren
Das Kind wird nun leuchten, für immer und ewig
Und alle Geschichten in sich bewahren
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