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Flüche, Sand und eine Sphinx

OneshotAllgemein / P12 / Gen
Patricia Rakepick
27.09.2020
27.09.2020
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Liebe Leser!

Bisher habe ich Fanfictions nur mit Begeisterung gelesen, doch vor kurzem habe ich mir vorgenommen, selbst aktiv zu werden, da ich ganz viele Idee im Kopf herumschwirren habe. Wie mein Nickname unschwer erkennen lässt, bin ich im Harry Potter-Universum zuhause, ganz besonders angetan hat es mir im Moment das Spiel „Harry Potter- Hogwarts Mystery“. Mein absoluter Lieblingscharakter ist Patricia Rakepick. Daher wird es in diesem Fic natürlich um sie gehen.

Ich betrachte den von mir erdachten Zeitungsartikel als eine kleine Übung zum „Warmwerden“. Geplant sind aber in nächster Zeit auf jeden Fall weitere Geschichten. Als Neuling würde ich mich natürlich sehr über Feedback und konstruktive Kritik freuen!

Also, viel Spaß beim Lesen!
Potterhead15

P.S. Ein Gruß geht an RedQueen0010, deren Geschichten mich begeistert und vielleicht auch dazu gebracht haben, selbst zu schreiben. Ich freue mich sehr, einen zweiten Rakepick-Fan gefunden zu haben, das ist doch eher selten!

Disclaimer: Der Text entspringt meiner eigenen Fantasie, Charaktere und Handlungsorte gehören jedoch nicht mir. Ebenso verdiene ich kein Geld damit.

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Der Tagesprophet


Flüche, Sand  und eine Sphinx  
                                                                                                   
10. September 1980


Gringotts leitende Fluchbrecherin Patricia Rakepick kehrt von Auftrag in Ägypten zurück – ein exklusiver Bericht


Von Rita Kimmkorn

London - Nach einem dreimonatigen Aufenthalt in Ägypten im Auftrag der Zaubererbank Gringotts  ist die weltweit berühmt berüchtigte Fluchbrecherin Patricia Rakepick nun nach Großbritannien zurückgekehrt. Nach Angaben der Kobolde von Gringotts war sie dort zusammen mit zwei auszubildenden Fluchbrecherin beauftragt, im Tal der Könige bei Luxor das Geheimnis einer scheinbar verfluchten Pyramide zu lüften. Laut Aussage des afrikanischen Ministeriums für Zauberei wurde das Gebiet um die Pyramide als höchst gefährlich eingestuft; bereits mehrere Muggel-Touristen seien auf unbekannte Weise verschwunden oder übel zugerichtet aufgefunden worden. Auch einige ägyptische Experten des Ministeriums seien den unbekannten Mächten zum Opfer gefallen, als sie versuchten, in die Pyramide zu gelangen. Ebenso seien Anwohner eines nahen Zaubererdorfes bedroht.  Ein Augenzeuge gab an, eine Sphinx gesichtet zu haben.

Rakepick selbst beschreibt die aufgefundene Situation wie folgt und rollt mit den Augen: „Solche Art von dunkler Magie erfordert Spezialwissen und jahrelange Erfahrung. Das ist kein Kinderspiel. Meiner Meinung nach hätten sich die ägyptischen Behörden viel früher an Gringotts wenden und einen ausgewiesenen Experten auf diesem Gebiet anfordern müssen. Somit hätte man sicher das Schlimmste verhindern können.“ Die Pyramide sei laut Angaben der Behörden die Grabstätte eines mächtigen Magiers, der ein Berater eines großen Pharaos war. Unter den Grabbeigaben befinden sich ein beachtlicher Goldschatz sowie zahlreiche schwarzmagische Artefakte. Sowohl die nichtmagischen Archäologen als auch das afrikanische Zaubereiministerium waren stark daran interessiert, das Geheimnis der Pyramide  zu lüften und ihren Inhalt zu bergen, um ihn zu untersuchen. Dabei besteht jedes Mal ein Wettstreit mit sogenannten Grabräubern, Muggel-Banditen, die vor allem daran interessiert sind,  das Gold und die Edelsteinen des Schatzes zu stehlen.

„Ich werde keine genauen Angaben zu den Flüchen und Gefahren, die uns innerhalb der Pyramide begegnet sind, machen, ebenso wenig wie zu deren Beseitigung, um Laien nicht mit Spezialwissen zu konfrontieren. Ebenso unterliegen die besonderen Techniken eines jeden Fluchbrechers der Geheimhaltung. Betrachten Sie es als Berufsgeheimnis.“  (lacht) „ Ich kann aber versichern, dass die Sphinx, die den Eingang bewachte, das geringste Problem war.“ sagt Rakepick.  Dieses Problem hat die leitende Fluchbrecherin nach Augenzeugenbericht der beiden auszubildenden Fluchbrecher auf unkonventionelle Art und Weise beseitigt, indem sie sie schlichtweg erwürgt hat. „Diese Sphinx war ein eher kleines Exemplar. Unter anderen Umständen wäre es mir sicherlich gelungen, das Rätsel, das sie mir aufgab, als ich die Pyramide betreten wollte, zu lösen. Doch von Zeitverschwendung habe ich noch nie viel gehalten. Ich habe um Bedenkzeit gebeten und habe mich im Schutz der Dunkelheit erneut herangeschlichen, um auf den Rücken der Bestie zu gelangen.  Ein weniger komplizierter Zauber, der die eigene Muskelkraft verstärkt, der Überraschungsmoment und meine eigenen Instinkte reichten aus und ich konnte die Sphinx erwürgen.“ erklärt Patricia Rakepick mit gleichgültiger Miene und zuckt mit den Achseln. Sphinxe, Mischwesen mit einem Löwenkörper und einem Menschenkopf, gelten als äußerst klug und gefährlich, wenn die ihr zur Bewachung anvertrauten Güter bedroht werden. Daher wurden sie in die Kategorie magischer Kreaturen der Klasse XXXX zugeteilt (Anmerkung der Redaktion).

Der Schatz im Inneren der Pyramide sei von gewaltigem Ausmaße, so berichtet die ägyptische Zaubererzeitung  „Das Auge“. Darunter würden sich Gold im Wert von umgerechnet 10 Millionen Galleonen, sowie Edelsteine und magische Gesteine befinden, die von immensem Wert seien. Zudem seien auch außerhalb der Grabkammer eine Vielzahl an schwarzmagischen Gegenständen gefunden worden, die einer gründlichen Erforschung bedürfen.
Auf Nachfrage, ob die Brosche, die einem ägyptischen Symbol gleicht und den dunkelgrauen Umhang  der Fluchrecherin  ziert, ebenfalls dem Schatz entspringt, antwortet sie: „ Nein. Die Hälfte des Goldschatzes geht an Gringotts als Lohn meiner Bemühungen. Einige der schwarzmagischen Artefakte habe ich an mich genommen, um sie genauer zu untersuchen. Diese Brosche hier ist ein Geschenk der Einwohner eines Zaubererdorfes in der Nähe der Pyramide, die dank mir von den Auswirkungen der Flüche der Pyramide befreit wurden. Es ist das Auge des Ra, ein uraltes Symbol für Schutz, Macht und Autorität. Ich finde es passend.“

Nächste Woche wird Patricia Rakepick im Auftrag von Gringotts erneut auf eine Mission aufbrechen, die sie nach Griechenland führen wird. Dort gäbe es ein Problem mit einer verfluchten Tempelanlage. Da die genaue Mission natürlich wie alle anderen auch , streng geheim bleiben müsse, um nicht möglichen Konkurrenten einen Vorteil zu verschaffen, möchte sie sich nicht weiter dazu äußern.
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