The Spark

von Miss-Hale
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18 Slash
Derek Hale Mieczyslaw "Stiles" Stilinksi
26.09.2020
24.10.2020
5
12.575
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17.10.2020 3.516
 
Kapitel 4

Sie standen einfach nur da und schauten Stiles wortlos hinterher. Was sollten sie machen? Sie konnten ihn doch nicht gehen lassen. Es war zu gefährlich für Stiles und sie wollten ihn bei sich haben. Er ist ein Teil des Rudels und er ist ihr Freund, egal wie kaputt und gebrochen er ist. Cora war die Erste, die sich aus ihrer Schockstarre lösen konnte und wollte Stiles hinterher, doch sie wurde von Derek aufgehalten.
>> Nicht << sagte dieser und verhinderte, dass Cora Stiles nachlief.
>> Was soll das Derek? Wie kannst du zulassen, dass er geht? Ausgerechnet du... <<
>> Zulassen? Er ist ein freier Mann und kann tun, was immer er will, ob wir das nun gut finden oder nicht << knurrte Derek sie an.
>> Wo soll er denn hingehen? Wir sind seine Familie, er hat doch niemanden außer uns, wo er hin kann << sagte Scott nieder geschlagen.
>> Ich habe dafür gesorgt, das Stiles sicher ist << sagte Derek.
>> Er wird vermutlich nicht ans Handy gehen, wenn einer von uns anruft, aus Angst das wir ihn überreden wollen zurückzukommen, deshalb habe ich ihn die Schlüssel zu meinem Loft gegeben. Dort ist er sicher und wir wissen, wo er sich aufhält. Wenn genug Zeit vergangen ist, werde ich hinfahren und sehen wie es ihm geht << sagte Derek bestimmt.
>> Derek hat recht << schaltete sich Lydia ein.
>> Wir müssen ihm Zeit geben das alles zu verarbeiten, immerhin haben wir anscheinend auch einen großen Teil dazu beigetragen das er jetzt gegangen ist <<
Bei diesen Worten dreht sich Lydia um und ging zum Haus zurück. Die anderen folgten ihr, doch keiner sagte ein Wort. Schon von weiten konnten sie das Gemurmel der anderen Rudelmitglieder, welches schlagartig verstummte als sie das Haus betraten, hören.
>> Wo ist mein Sohn? << fragte Noah.
>> Er ist nicht mit uns zurück gekommen << sagte Derek kühl und jedes dieser Worte schmerzte ihn.
>> Was soll das heißen? << Noah war jetzt aufgebracht.
>> Das er das Rudel verlassen hat << sagte Scott.
>> Er will nicht mehr Teil des Rudels sein. Er hat gesagt, das er es nicht mehr ertragen würde das wir ihn immer so mitleidig und besorgt ansehen. Er will alleine sein. << sprach Scott weiter und senkte den Blick, während seine Gedanken abschweiften. Er konnte nicht verstehen, dass er gegangen ist. Sie hatten es doch nur gut gemeint, sie wollten ihn nichts Böses. Ja er hatte recht sie sorgten sich um ihn, aber doch nur weil er ihnen so viel bedeutete.
>> Wie konntet ihr zulassen das er geht? Ich werde ihn suchen gehen <<
>> Nein, das wirst du nicht << sagte Scott nun mit fester Stimme.
>> Wir wissen wo er ist. Derek hat ihm die Schlüssel zu seinem Loft zugesteckt, in der weisen Voraussicht das er da sicher ist und wir ihm die Zeit geben können, die er braucht. Wenn er ein bisschen Zeit für sich hatte, dann wird Derek hinfahren und nach ihm sehen. Er vertraut Derek zur Zeit am meisten. Bitte Noah, auch wenn es schwer ist, musst du ihm Zeit geben. Das müssen wir jetzt alle <<
Noah konnte nicht fassen, dass Stiles, nach allem was passiert war, einfach gegangen ist. Aber er musste akzeptieren das sein Sohn erwachsen war und seine eigenen Entscheidungen traf, ob er sie nun gut fand oder nicht. Parrish nahm Lydia in die Arme die still in einer Ecke stand. Es war kein gutes Zeichen, wenn sie so ruhig war.
>> Er ist stark Lydia, er kann es schaffen das alles alleine zu verarbeiten und wenn er soweit ist, wirst du deinen besten Freund wieder bekommen << sagt Parrish und streichelte der niedergeschlagenen Banshee zärtlich über den Rücken. Sie mussten versuchen, wie vorher weiterzuleben, auch wenn ein Teil von ihnen fehlte. Sie würden seinen Sarkasmus, seine quirlige und lebensfrohe Art, sein lachen und das Chaos, das er meistens hinterließ, vermissen. Er hatte immer Leben ins Haus gebracht, doch wenn sie ehrlich waren, dann war das in letzter Zeit nicht mehr so. Er saß immer alleine in seinem Zimmer und war in seinen Gedanken versunken. Wollte niemanden sehen und redete mit fast keinem mehr. Er hatte kaum noch gelacht und wenn er es tat, dann erreichte es seine Augen nicht. Alle hofften das sie irgendwann den Stiles, den sie kannten, zurück bekommen würden.
Derek saß auf der Veranda und starrte auf sein Telefon, sein Finger schwebte über den Anrufknopf, doch er war sich nicht sicher. Er war derjenige der gesagt hat, das sie Stiles Zeit geben müssen und jetzt ist er derjenige, der Stiles anrufen will weil er sich sorgte und ihn vermisste. Das war doch alles komplett verrückt, er machte sich lächerlich. Wenn er solche Sehnsucht nach Stiles hatte, dann hätte er ihm früher sagen müssen das er sich in ihn verliebt hatte. Vielleicht wäre Stiles dann gar nicht erst gegangen und sie hätten sie Situation gemeinsam meistern können. Er war so ein Idiot und ein Feigling noch dazu. Er sah zu, wie seine große Liebe einfach ging.
„Scheiß drauf“ dachte er sich und wollte gerade Stiles' Nummer wählen als sich die Tür hinter ihm öffnete. Cora kam raus und setzte sich neben ihn.
>> Hey großer Bruder, warum sitzt du hier so alleine? <<
>> Cora... << sagte er niedergeschlagen und schaute zu Boden.
>> Ich bin so ein Idiot... <<
>> Warum? Was hast du gemacht? <<
>> Ich habe ihn gehen lassen, ich habe ihn einfach gehen lassen und das noch bevor ich ihm gesagt habe das... << Derek ließ die Worte verklingen, aber Cora wusste genau, was mit ihrem Bruder ist. Sie kannte diese Art an ihm. Sie wusste, dass er eine menschliche Seite hatte und das sein Herz dabei blutete Stiles gehen zu lassen.
>> Ohne ihm zu sagen, dass du ihn liebst? << sagte Cora und ihre Stimme war nur noch ein flüstern. Derek's Kopf schnellte in die Höhe und er sah seine Schwester verblüfft an.
>> Woher weißt du das? << fragte er sie und konnte das staunen in seiner Stimme nicht verstecken.
>> Du bist mein Bruder und ich kenne dich. Glaubst du wirklich, ich kaufe dir diese harte und eiskalte Seite ab? Du hast deine Alphakraft für mich geopfert. Ich kann sehen, wie du Stiles ansiehst immer dann, wenn er oder jemand anderes es nicht sieht. Du bist verliebt und nun bist du verletzt, weil er gegangen ist. Du machst dir Vorwürfe, dass du es ihm nicht gesagt hast, aber ich bitte dich, tu das nicht. Er ist doch nicht für immer weg und wenn er wieder da ist, wirst du es ihm sagen <<
>> Was ist, wenn er nicht wieder zurück kommt? Was ist, wenn es ihm ohne uns besser gefällt und er ein ganz normales Leben führen kann, mit ganz normalen Freunden? Ich könnte es mir nie verzeihen, dass ich den Moment verpasst habe, es ihm zu sagen <<
>> Er wird wiederkommen und dann könnt ihr eure Zukunft zusammen verbringen, denn ihr werdet eine lange Zukunft haben <<
Cora lächelte ihren Bruder an und stellte mit erschrecken fest, das sich Tränen in seinen Augenwinkeln sammelten. Sie hatte ihn noch nie so am Boden zerstört gesehen.
>> Hast du Scott deswegen vorhin zurück gehalten? Weil du wusstest, dass es vorerst unsere letzte Berührung sein wird? << fragte er und sah wieder zu Boden.
>> Natürlich... ich wusste wie schwer es dir fallen würde ihn gehen zu lassen. Du solltest diesen Moment genießen können <<
Die Tür ging ein weiteres mal auf und Peter's Stimme durchbrach die Stille. Derek blinzelte schnell seinen Tränen weg. Er wusste, dass Peter nicht locker lassen würde, bis Derek ihm erzählte, was los war. Also setzte er seine Maske wieder auf und tat so, als wenn nichts los ist.
>> Warum sitzt ihr beiden denn hier draußen alleine? Es ist stockdunkel geworden, kommt rein << Derek sprang auf und ging, ohne ein weiteres Wort und ohne sich umzusehen, davon. Er fühlte sich schrecklich, und er verdammte es ein Werwolf zu sein. Wenn er jetzt „normal“ wäre, dann könnte er in eine x-beliebige Bar fahren und seinen Kummer in Alkohol ertränken, aber Werwölfe können nicht betrunken werden. Er steifte durch die Straßen von Beacon Hills und als er das erste mal anhielt, stellte er fest, dass er vor seinem Loft stand. Alles zog ihn zu Stiles. Er blickte hoch und sah, dass das Licht brannte. Stiles war also wirklich hierher gekommen. Er war froh, dass er hier in Sicherheit war. Noch bevor er darüber nach dachte was er tat, zog er sein Handy aus der Hosentasche und wählte Stiles' Nummer. Nach dem vierten Klingeln ging er verschlafen ran.
>> Ja? << fragte er mit vom schlafen rauer Stimme
>> Ich bin's. Wie geht es dir? Bist du bei mir? << fragte Derek, obwohl er die Antwort kannte.
>> Ja bin ich, danke das du mir die Schlüssel gegeben hast <<
>> Ich hätte nicht gedachte das du wirklich hinfahren würdest <<
>> Warum nicht? <<
>> Na ja du hast gesagt, dass du Abstand willst und mein Loft ist jetzt nicht gerade „Abstand von uns“ oder? <<
>> Das stimmt, aber ich weiß das du den anderen nicht erzählen wirst, wo ich bin <<
>> Das ist wahr, das werde ich nicht << log Derek, aber er brachte es nicht übers Herz ihm zu sagen das die anderen auch wussten wo er ist.
>> Wie hat das Rudel aufgefasst, das ich nicht mehr dazugehören will und einfach, ohne ein Wort, abgehauen bin? <<
>> Du bist immer ein Teil unseres Rudels, ob du willst oder nicht. Aber um deine Frage zu beantworten, sie waren geschockt, traurig und fassungslos zugleich. Lydia saß ganz still in einer Ecke und hat nichts mehr gesagt. Scott hat die Situation immer noch nicht richtig begriffen. Dein Dad ist vollkommen ausgeflippt. Ich habe ihn noch nie so wütend gesehen. Er hat uns Vorwürfe gemacht, dass wir zugelassen haben, dass du gehst. Ich muss dir ja bestimmt nicht erzählen, wie er sein kann, oder? <<
>> Ob du es glaubst oder nicht, ich habe meinen Dad noch nie richtig wütend gesehen. Klar haben wir uns mal gestritten, aber er war noch nie richtig wütend.
>> Das ist doch eigentlich schön. <<
>> Hat er sich denn besänftigen lassen, oder ist er immer noch wütend auf mich? <<
>> Wir haben ihm gesagt, dass wir dich nicht zwingen können da zu bleiben und das wir deine Entscheidungen akzeptieren müssen. Gefallen hat ihm die Aussage zwar nicht, aber er hat auch nichts weiter dazu gesagt <<
Stiles ist von der Couch aufgestanden und ging zu der großen Fensterfront. Er blickt in die Schwärze der Nacht und ihm wurde schwer ums Herz. Er vermisste Derek so sehr. Immer noch zweifelte er daran, dass er das richtige gemacht hatte. Er wusste aber, dass es kein zurück mehr gab. Wie würde das denn aussehen? Er schaffte es ganze vier Stunden alleine zu sein, bis er wieder beim Rudel an gekrochen kam, und sie bat ihn wieder aufzunehmen.
Derek stahl' sich ein Lächeln aufs Gesicht als er sah, wie Stiles ans Fenster trat und in die Nacht schaute. Wie gerne würde er jetzt hinter ihm stehen, die Arm um den schlanken Körper des Jungen schlingen und seine Hals küssen während er ihm ins Ohr flüsterte, wie sehr er ihn liebte.
>> Stiles? <<
>> Hmmm? <<
>> Wirst du irgendwann zurück kommen? <<
>> Das weiß ich nicht << sagte der brünette wahrheitsgemäß. Derek gefror das Blut in den Adern. Das konnte doch nicht sein Ernst sein. Er wusste nicht, ob er zurück kommen würde?
>> Darf ich dich jeden Tag einmal anrufen, um nach dem rechten zu sehen? Ich werde auch immer alleine sein, damit keiner weiß, dass wir Kontakt haben? << Derek betete zu Gott, dass es für Stiles in Ordnung war, wenn sie täglich telefonierten. So konnte er wenigstens seine Stimme hören, und vielleicht konnte er ihn auch sehen, wenn er ans Fenster trat so, wie er es jetzt auch machte.
>> Das wäre schön << sagte Stiles und Derek hörte wie seine Stimme brach. Das konnte er sich nicht weiter anhören. Auch wenn er immer den unnahbaren spielte, wenn es um Stiles ging war er alles andere als unnahbar. Wenn er Stiles nicht in den Arm nehmen konnte um ihn zu trösten, musste er das Gespräch beenden. Er kannte sich gut genug um zu wissen das er sonst etwas unüberlegtes tat. Er beendete das Gespräch mit den Worten „Ich bin immer für dich da wenn du mich brauchst, wir hören uns morgen“
Dann legte er auf und verschwand in die Nacht.
Stiles lies sich auf die Couch fallen und schloss seine Augen. Das durfte doch alles nicht war sein, wie konnte es passieren das er nun mutterseelenallein bei Derek im Loft saß und nicht wusste, was er als nächstes tun sollte? Er weinte bitterlich, weil er Derek so sehr vermisste und ihn unbedingt sagen wollte, wie sehr er ihn liebte. Vielleicht konnten sie es gemeinsam schaffen, seine Dämonen zu besiegen. Die Geschehnisse des Tages prasselten auf ihn ein wie die Patronen eines Maschinengewehres.
Er hatte das Rudel verlassen.
Er hatte Derek verlassen.
Er war alleine und wusste nicht, was er machen sollte.
Er hatte niemanden, zu dem er gehen konnte. Gehen... das war das Stichwort. Er nahm das Handy, das mittlerweile vollständig geladen war, wieder in die Hand und scrollte durch seine Kontakte. Es musste jemanden geben, bei dem er unterkommen konnte. Braeden war der erste Kontakt, der nicht zum Rudel gehörte. Er wählte ihre Nummer, und hielt den Atem an.
>> Was willst du Stiles? << fragt sie genervt in den Hörer ohne ein Wort der Begrüßung.
>> Hallo Braeden, ich freue mich auch dich zu hören, wie geht es dir? << sagte er zuckersüß und brachte die Söldnerin damit auf die Palme.
>> Ich frag dich nochmal, was willst du von mir? << fragte sie in scharfem Tonfall.
>> Kann ich bei dir unterkommen? <<
>> Auf gar keinen Fall << spottete sie.
>> Was willst du bei mir? Du hast ein Rudel und ein Haus, warum willst du bei mir wohnen? <<
>> Ich habe kein Rudel mehr und auch kein Haus. Das ist der Grund, warum ich fürs erste bei dir wohnen will. Es soll ja nicht für immer sein, nur so lange bis mir was eingefallen ist, was ich jetzt tun soll <<
>> Haben sie dich rausgeschmissen oder was ist los? << fragte sie und lachte hell auf.
>> Nein haben sie nicht, ich bin freiwillig gegangen. Bevor du jetzt fragst, es ist eine lange Geschichte, die ich dir im Moment nicht erzählen will <<
>> Wow was für eine scheiße. Wenn du freiwillig gehst und den Schutz des Rudels aufgibst, muss etwas schlimmes passiert sein. Das ändert dann natürlich alles. Ich bin auf der Jagd in Mexiko, von mir aus kannst du fürs erste bei mir wohnen, es wird sowieso noch ein paar Wochen dauern bis ich nach Beacon Hills zurück kommen werde. Den Schlüssel findest du unter dem Blumentopf auf der Veranda <<
>> Wirklich? Wie einfallsreich den Schlüssel unter einem Blumentopf zu legen... << witzelte Stiles.
>> Werd nicht frech, immerhin willst du was von mir. Wenn ich wieder aus Mexiko da bin erklärst du mir in ruhe, was passiert ist und wir betrinken uns, Deal? << sagte sie und Stiles lachte.
>> Deal << sagt er, bedankte sich bei ihr und legte auf. Er sprang von der Couch hoch und der Tag forderte seinen Tribut. Ihm wurde schwarz vor Augen und er wurde ohnmächtig.

Derek streifte durch die Straßen, er war kopflos und wusste nicht, was er machen sollte. In seinen Ohren erklang immer wieder der gleiche Satz „Das weiß ich nicht“. Wie konnte Stiles nicht wissen, ob er wieder zurück kommen würde?
„Wir sind sein Rudel, seine Familie ich will sein Freund sein das kann er doch nicht alles hinwerfen“ dachte er. Er musste über sich selber lachen. Stiles wusste ja nicht mal, dass er sein Freund sein wollte. Wie sollte er dann auch Rücksicht darauf nehmen? Er wusste ja nicht mal, ob er überhaupt Rücksicht darauf nehmen wollen würde. Vielleicht würde es ihn ja auch in seiner Entscheidung bestärken. Vielleicht wollte er ihn nicht mehr wiedersehen wenn er erst mal wusste, dass Derek ihn liebte oder vielmehr das er in ihn verliebt war. Derek beschloss, dass er es ihm sagen musste. Er musste wissen, wie sehr er in ihn verliebt war. Vielleicht wendet sich dann alles zum guten. „Das ist doch lächerlich Hale. Glaubst du wirklich das er auf einmal Schwul geworden ist? Nur weil du ihm deine Gefühle vor die Füße kotzt wird er nicht gleich mit einem Ring vor dir auf die knie gehen“ schallte er sich selber. Nichts wird dann gut, warum auch? Nur weil der verliebte Idiot ihm sagte, dass er in ihn verliebt ist? Er erwidert seine Liebe nicht, also was sollte es ändern? Derek musste einen Weg finden, ihn davon zu überzeugen, dass er wieder zurück kam und bei ihnen in Sicherheit lebte. Die Frage war nur, wie er das anstellen sollte. Er konnte ihm nicht sagen, dass er ihn liebte und von dieser ganzen Du-bist-ein-Funke-hast-schlimmes-erlebt-und-bist-bei-uns-in-Sicherheit-scheiße will er nichts mehr hören. Genau das war es ja, was ihn dazu bewogen hat, sie zu verlassen. Er musste sich was anderes einfallen lassen. Er beschloss, erst mal nach Hause zu gehen und eine Nacht darüber zu schlafen, morgen würde ihm bestimmt etwas einfallen, wie er Stiles überzeugen kann. Als er an seinem Haus ankam, ging er gleich hoch in sein Zimmer. Er wollte niemanden hören oder sehen. Er legte sich auf sein Bett und schloss die Augen. Stimmen von unter drangen an sein Ohr. Dieses verfluchte Werwolfgehör lies ihn alles laut und deutlich hören. Deucallion, Peter und Malia unterhielten sich darüber, ob es nicht das Beste wäre, wenn Stiles nicht wiederkommen wurde.
>> Er ist immer eine Gefahr für das ganze Rudel <<< sagte Peter.
>> Versteht das nicht falsch, ich mag den jungen, aber als Funke bringt er uns alle in Gefahr, weil so viele da draußen hinter ihm her sind <<
>> Ich muss dir zustimmen, er wird uns immer wieder in große Gefahr bringen und irgendwann wird bei einem Angriff jemand von uns sterben << sagte Malia und nickte zustimmend, als sie sprach. Auch wenn Stiles und sie sich mal geliebt haben, ist sie Peter's Meinung. Derek krallt die Hände ins Laken und Wut stieg in ihm auf. Wie konnten sie so was über Stiles sagen? Er war doch ein Teil von ihnen.
>> Ihr solltet euch schämen << ergriff plötzlich Deucallion das Wort.
>> Ein Rudel kämpft zusammen, gewinnt zusammen oder stirbt zusammen. Stiles ist ein Teil unseres Rudels und wir sind genauso für ihn da wie für jeden anderen von uns auch. Ich muss euch doch nicht daran erinnern wie oft wir euch schon aus der scheiße geholt haben, und Stiles hatte da noch nicht die Fähigkeiten eines Funken. Er hat immer loyal für jedes Mitglied des Rudels gekämpft und das sollten wir auch für ihn tun, wenn er sich entscheidet wieder zu uns zurück zukehren. <<
Die beiden angesprochenen sahen beschämt zu Boden. Sie wussten, dass Stiles immer sein Leben mit auf Spiel gesetzt hatte um für sie zu kämpfen. Derek drehte sich um und versuchte zu schlafen. In seinen Träumen sah er immer wieder, wie Stiles auf dem Boden im Wald saß, und weinte. Er hörte, wie er sagte, dass er nicht wisse, ob er wieder zurückkehren wird. Er stand wie ein Statist daneben und konnte nichts dagegen tun, dass Stiles ging. Der Traum wiederholte sich in dieser Nacht immer und immer wieder. Derek versuchte mit allen Mittel ihn vom Gehen abzuhalten, aber es war egal was er sagte, er konnte Stiles nicht dazu bringen das er blieb. Das einzige das er nicht sagen konnte war, dass er sich in ihn verliebt hatte. Er hat es jedes Mal versucht, doch die Wörter kamen nicht über seine Lippen. Er war nicht fähig das auszusprechen, was er sagen wollte.
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