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Ein Beast kommt selten alleine

GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
Bangtan Boys Beast / Highlight EXO GOT7
25.09.2020
25.09.2020
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2.891
 
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Hi, das ist meine erste Geschichte, bitte seid also nett, ja?
Das ' steht für Gedanken und das " für die wörtliche Rede.
Viel Spaß beim lesen und lasst mir bitte Reviews da.


- Vorwort Ende -


'Was tue ich hier eigentlich?!', fragte sich die junge, sehr weißhäutige Frau gedanklich und bedachte ihre Konkurrentinnen argwöhnisch. Ihre Zähne knirschten, während sie ein Blickduell mit einer asiatischen Frau, die ihr gegenüber saß, lieferte. Sie saß dabei so gerade, dass man meinen würde, dass jeden Moment ihr Rücken brechen würde.
Mit einem leichten Türschlossknacken, öffnete sich die braune Holztür, die sich weiter den Gang hinunter befand und die so gar nicht zu den gräulichen Wänden passte. Der Kerl, der diese geöffnet hatte trug einen Armani-Anzug und schüttelte resigniert den Kopf, als er ein Mädchen wegschickte, das ziemlich verzweifelt weinte und die anschließend noch einmal vor dem Mann auf die Knie fiel, um sich den Job zu erbetteln. Der Blick der jungen Europäerin, wandte sich allerdings nicht vom Blickduell mit ihrer Konkurrentin ab, sodass sie nur im Blickwinkel die Szenerie mitbekam und sich ein hämisches Grinsen kaum verkneifen konnte.
'Erbärmlich', dachte sie bei sich und wusste, dass die Frau, die ihr gegenüber saß, sich als einzige hartnäckige Konkurrentin entpuppen würde und derzeitig ähnlich dachte, wie sie. Denn diese grinste nun und brachte den Schalk, den sie für diese Szenerie übrig hatte, gehässig herüber.
Eine weitere Frau wurde aufgerufen und erst als diese ins Blickfeld der beiden Frauen kam, beendeten sie ihr Duell und schauten der stolzen Fake-Blondine hinterher, die in ihren Pumps den Flur auf die Tür und den Mann hinzu strackselte.
Ein Vibrieren in ihrer Tasche, teilte der jungen Frau mit, dass sie eine SMS bekommen hatte. Ziemlich altmodisch, aber so wusste sie immer, dass es nur ihre Familie sein konnte.
Sie wurde nicht enttäuscht:
„Melde dich nach deinem Vorstellungsgespräch. Und bitte stell nichts an.“
Ihre Gedanken schweiften ab, ehe sie ein Schnaufen von sich gab und sich zähneknirschend an die Ereignisse des letzten Jahres erinnerte. Natürlich war es berechtigt, dass ihr Stiefvater besorgt war, aber er hätte sie nicht gleich zu diesem Vorstellungsgespräch drängen müssen. Sie hatten genug Geld und lieber hätte sie die Ferien genossen, anstatt für Cube-Entertainment zu arbeiten und das nur, weil ihr Stiefvater Beziehungen hatte und sie Verantwortung lernen sollte. Sie hatte in Amerika definitiv Verantwortung übernommen, aber sehen tat das ja niemand. Immer wurden nur die negativen Nachrichten verbreitet und das nur, durch diese Paparazzi, die ihnen auf Schritt und Tritt gefolgt waren.
„Pauline Ukiwasa“, sprach der Anzugträger eine Weile später, während die meisten anderen schon aussortiert worden waren und nur noch ein paar hyperventilierende, zarte Geschöpfe und das Miststück, welches sich mit ihr das Blickduell geliefert hatte, übrig waren. Pauline ließ ihr Handy sinken und vergrub somit auch die trüben Gedanken. Ihr blankes, weißes Lächeln war schnell aufgesetzt, sodass sie die perfekte Ausgabe einer Europäerin war und den Job eigentlich schon so gut wie in der Tasche hatte. Doch anders, als Pauline es annahm, verfiel ihr der Kerl nicht sofort. Sie war es nicht gewohnt, so stutzte sie, versuchte aber sich nichts anmerken zu lassen. Ein Wimpernaufschlag bei der Begrüßung, ein zarter Knicks beim Hände reichen und keine Verbeugung – zum Glück, denn nichts hasste sie mehr, da sie nie wusste, wann es genug war.
„So, Sie sind also Sun Ah's Stieftochter“, sprach der Mann streng und lächelte zum Ende hin sogar, was in solch einer dramatischen Schnelligkeit geschah, dass Pauline kurz an seiner geistigen Zurechnungsfähigkeit zweifelte. Ihr „Ja“ ging gänzlich unter, lehnte der Mann sich doch viel eher zurück und erinnerte sich an Sun Ah zurück. Dies wusste Pauline, weil er sie daran teilhaben ließ und nach seiner beinahe achtminütigen Lobeshymne an Erinnerungen, fragte die Frau sich, was das hier eigentlich sollte. Denn – dieser Mann konnte ihrem Stiefvater eh nichts abschlagen und schien sein größter Fan.
„Also... um zum eigentlichen Thema zu kommen: Ihr Vater erzählte mir, Sie würden Wirtschaft studieren und hätte als Nebenfächer Englisch und Chinesisch?“
„Ja, das stimmt.“
„Hervorragend. Wirtschaft, das ist schon eine tolle Thematik...ich habe letztens...“ - und schon sprach er wieder von etwas anderem, sodass Pauline nur ab und an höflich nickte, sodass nicht auffiel, dass sie nebenbei ihre Nägel checkte und sich dazu entschloss, dass sie heute definitiv noch zur Maniküre müsste.
„So, nun gut. Da das nun geklärt ist. Ich darf Ihnen inoffiziell bereits mitteilen, dass Sie den Job haben. Aber der offizielle Anruf kommt erst im Laufe des Tages, dann teile ich Ihnen alles weitere mit“, nickte der Mann lächelnd und erschien im Laufe des Gespräches um die 3 Monate verjüngert. (Nicht viel, dass wusste Pauline, aber sie wollte zumindest einen netten Gedanken hegen, nach diesem skurrilem Gespräch.)
„Dankeschön, das freut mich sehr.“
„Ach so und Ms. Ukiwasa?“ - Pauline schaute den Mann noch einmal an, der nun schelmisch grinste und zu einem Spaß ansetzte: „Bitte kein Trinken während der Arbeitszeit. Wir möchten hier keine Eskapaden.“
„Selbstverständlich“, kam es stockend überrascht von Pauline, die erschüttert war, wie viel er von ihrer Vergangenheit wusste, wenn er schon DAVON wusste.

Ein letzter Gruß, eine geschlossene Tür, dass triumphierende Lächeln zu der Starr-Duellantin und die Betätigung des Fahrstuhlknopfes. Alles hätte so glorreich ablaufen können, doch leider war die Pflanze im Weg und Pauline knutschte sie aus Versehen im Gehen, sodass die Stimmung der Konkurrentinnen gelockert wurde und diese lachen mussten. Und dann? Dann musste ihr noch so ein Verschnitt von Model aus dem Fahrstuhl entgegenkommen, der sich argwöhnisch gegen sie und die Pflanze lehnte und flüsternd fragte: „Was tun Sie da?“
„Eh, sie riecht so gut und ich wollte...“, log Pauline und verhaspelte sich selbst, sodass das Kichern der einen Bitch im Warteflur erklang, während die anderen sich stocksteif in ihren Stuhl setzten und das Modelverschnitt mit den roten Haaren anhimmelten.
„Ähäm“, - hustete der Kerl: „Das ist eine Plastikpflanze.“
„Oh, dann muss es die Imprägnierung sein!“ Ein Schnippsen zur Untermalung ihrer Idee und dem Kerl fielen vor Skepsis fast die Augen aus den Äpfeln.
„Gut, da das geklärt ist“, schloss Pauline das Thema und zog eine Runde um den Kerl, um in den Fahrstuhl zu steigen. „Idiot“, rutschte es ihr noch raus, was er hörte...aber sie nicht merkte.

~Einige Stunden später~

Der Anruf an den Stief-Daddy war getätigt, die Maniküre war bereits im Gange und der Anruf kam.
„Ms. Ukiwasa?“
„Ja, am Apparat.“
„Schön, also um es offiziell zu machen: Sie haben den Job. Wir würden Sie gerne schon heute Abend vorstellen und Ihnen ihre Arbeit erklären.“
„Okay, wann und wo?“

Der Herr am Telefon gab ihr die Adresse und sagte ihr, sie solle bereits in zwei Stunden dort sein. Pauline war reichlich genervt und ehe sie sich versah, hetzte sie die Straßen von Südkorea entlang in ihrer Privatlimousine, ehe sie an genannter Adresse ankam.
„Jefferson, ich habe keine Ahnung, wann ich wieder da bin. Sie können eine Pause machen und warten“, sprach Pauline beim Aussteigen zu ihrem privaten Chauffeur, den sie bereits seit Kindertagen hatte.
„In Ordnung, Miss.“

Das Restaurant war schnell betreten und ehe sich die junge europäische Frau versah, traf sie der Schlag. Es war nicht der Protz und erst recht nicht das Restaurant. Es waren die Kameras und direkt davor standen sechs Kerle, wobei einer davon die Frühlingsrolle mit der Kunstpflanze von heute Vormittag war. Zu allem übel, saß direkt dahinter ihr neuer Vorgesetzter aka der Freund ihres Vaters, der wie wild zu ihr winke und zu dem sie anscheinend kommen sollte. Pauline scannte die gesamte Umgebung und Gott sei Dank befand sich eine Abtrennungswand von etwa 1,50 Meter direkt hinter den Jungs, sodass sie nun zackig darauf zuschritt und sich hockend dahinter fortbewegte. Es war nicht elegant, schon gar nicht professionell und ein paar Leute, die dort waren (einschließlich ihrem Vorgesetzten) schauten sie perplex an. Grandioser Einstieg!!! Aber es war noch immer besser, als direkt vor der Kamera lang zu latschen.
„Hahaha, Sie sind ja echt lustig. Die Kameras sind gerade ausgegangen“, lachte der Anzugträger Mr. Kim, der von nun an ihr Boss sein würde.
„Oh~“
„Na ja, der Ninja-Move war auf jeden Fall mal etwas anderes. Normalerweise wollen alle immer vor die Kamera.“ Mr. Kim schien angetütert und das rührte wahrscheinlich von der Flasche Reizschnaps her, die direkt vor seiner Nase auf dem Tisch thronte.
„Eh, ja...hm“, stotterte Pauline und erschreckte sich, als sie ein singend erklingendes Lachen hinter sich vernahm. Pauline fiel alles aus dem Gesicht. Es war die Starr-Duellantin von vorhin, die sich nun vor ihr aufstellte und sie eiskalt auslachte. „Hehe“, lachte Pauline nachäffend und hoffte es viel nicht allzu sehr auf, dass ihre Laune gerade in den Keller rauschte, was aber durchaus auffiel und weshalb die Frau ihr nun die Hand reichte: „Ich bin Lee Kei Li und Sie sind interessant.“
„Ms. Lee ist unsere neue Event-Managerin und wird öfter mit Ihnen zusammen arbeiten. Sie werden sich gemeinsam Beast annehmen“, erklärte Mr. Kim und unterdrückte anscheinend ein Aufstoßen, was beide Frauen gekonnt tolerierten. Im Gegenteil nämlich: Sie schauten sich erneut herausfordernd an und hätten die Männer der Schöpfung auch nur eine Empfindung der Empathie inne gehabt, hätten sie die Funken fliegen sehen, denn das äußerliche Lächeln war nichts als Fassade, während die Provokation aus der Iris der beiden Frauen förmlich sprang.
Es war wie Hulk vs. Captain America...wobei Pauline sich selbst als den Hulk betitelt hätte und ebenfalls nur zu gern wie er gegrölt hätte.
Es war ein Kampf der Östrogene.
Ein Kampf der weiblichen Gattung.
Ein Kampf auf Leben und Tod – und das, obwohl es nur um Arbeit ging und eigentlich kein Grund bestand. Doch wie so oft in der Geschichte, brauchten Menschen keinen Grund für einen Krieg.
„Freut mich“, säuselte Pauline falsch und empfing die selben Worte von Lee Kei Li, die sie gleichermaßen falsch ausspuckte, ehe sie sich die Hände reichten und versuchten die, der jeweils anderen, zu brechen. Es vergingen einige Augenblicke, in denen beide sich schmerzerfüllt mit voller Kraft die Hände hielten und in denen der Chef sich weiter betrank und nur skeptisch auf die Hände der Frauen starrte. Es glich einer Erlösung, als dann die Jungs von Beast zu ihrem Tisch kamen und das Rot in den Augen der Frauen verebbte und nur noch die rötliche Farbe der Wände, gepaart mit Gold, von den Lampen erstrahlte und das Restaurant in ein Etablissement der Exotik formten.

„So und da sind ja schon unsere Goldesel“, sprach der Boss mit vom Alkohol getrübten roten Kopf, weshalb die Frauen nur widerwillig und mit viel aggressiver Fummelei ihren Handschlag lösten. Ein letzter Blickkontakt und eine perfekte Maske Richtung der Jungs. Die Frauen wirkten ungeübt synchron auf die Jungs von Beast, weshalb gerade Junhyung ein wenig verhalten tief kehlig grinste, was nur von Yoseob und Gikwang gehört wurde, die direkt neben ihm standen.
Während Gikwang sich fragte, weshalb Junhyung solche Geräusche von sich gab, dachte Junhyung wohl eher an die junge, weiße Frau mit dem dunkelblonden Haar zurück, die vorhin noch die Pflanze geknutscht hatte und nun so falsch lächelnd vor ihnen stand. Das Wort Idiot, welches sie vorhin  ihm gegenüber noch verlauten  lassen hatte, schallte noch immer im seinem Kopf wieder und doch musste er sich eingestehen, dass er eine gewisse Art der Freude empfand die Frau wiederzusehen und sich somit mit ihr auseinanderzusetzen. Er war wahrlich gespannt, was sie noch fabrizieren würde, nach dem sie sich so seltsam hinter der Trennwand herangepirscht hatte und ihm und seinen Jungs damit wahrlich den Tag versüßt hatte.
„Sehr erfreut. Wir sind Beast. Das ist Yoseob, Gikwang, Dongwoon, Junhyung, Hyunseung und ich bin Doojoon“, lächelte der Leader und verneigte sich ganz koreanischer Manier vor den Frauen, sodass diese es ihm gleichtaten. Danach verbeugte er sich noch mal, weshalb sich die Europäerin auch noch mal verbeugte und dann das selbe noch einmal von vorne. Yoseob war wohl mit Junhyung der erste der lachte, während die andere Frau, die asiatisch aussah, der Blonden einen Arm auf die Schulter legte und sich kichern gerade noch so zurückhielt. „Sie scheint nervös zu sein.“
„Nein, ich habe nur keine Ahnung, ob es eine Grenzschwelle für die Anzahl von Verbeugung gibt“, säuselte die Frau namens Pauline Ukiwasa zu der Asiatin, woraufhin Yoseob nur noch mehr lachte. Schnell visierte sie ihn an: „Was gibt es da zu lachen, Yoyo?!“
Yoseob schaute sie verwirrt an und zeigte fragend auf sich, weswegen der Chef nun schnell einschritt und beide Frauen auf ihre Sitze drückte. Die Jungs von Beast folgten, wobei Doojoon Yoseob für sein Lachen kurz auf den Fuß trat und den Kopf mahnend schüttelte. Yoseob selbst wusste nicht, was so schlimm an seinem Lachen gewesen war, während er immer wieder den neuen Namen 'YOYO' vor sich hin flüsterte und anscheinend in Unglauben verfiel.
„Also, jetzt wo sich alle vorgestellt haben. Yoyo kennen Sie ja nun bereits“, lachte der Chef und nannte Yoseobs Namen extra so falsch wie Pauline, weshalb Yoseob selbst nun rot anlief und die übrigen Jungs sich beschämt zurückhielten. So wie Mr. Kim in diesem Moment war, kannten sie ihn sonst nicht.
Pauline selbst starrte ihr neues Opfer Yoyo und die Frühlingszwiebel, dessen Namen sie eh nicht verstanden hatte und den sie gedanklich nun 'Juhu' nannte, an und vergaß sogar fast ihre Feindin Kei Li, bis diese sprach: „Nun, und wie ist das Leben als Band so?“
Doojoon, den Pauline nun Dojo nannte, antwortete irgendetwas, was sie kaum interessierte. Sie nippte gelegentlich an ihrem Kirschsaft, den der Kellner gebracht hatte, während sie eher die Fächer an den Wänden zählte und dann bemerkte, wie ein paar der Band-Mitglieder sie anstarrten. Sofort und fast blitzartig starrte sie zurück, weshalb ein Dongdong (Dongwoon) und Click Clack (Gikwang) schnell wegschauten. Der einzige, der noch schaute, war Juhu und der...nun ja, der nervte sie so sehr, dass sie ihn trotz des Schlürfens aus ihrem Kirschsaft mithilfe eines Strohhalms, der seltsame Geräusche von sich gab und ihren sonstigen Tischmanieren eigentlich nicht entsprachen, anvisierte und mit dem Blick gleich eines Teufels in den Bann zog. Junhyung währenddessen fand ihren Unmut mehr als amüsant und betrieb es weiter, bevor Gikwang ihn unter dem Tisch trat und den Kopf schüttelte. Schnell schrieb er ihm heimlich eine Nachricht, weshalb Junhyung halbherzig las:
„Sei nicht so unhöflich!!! Sie wirkt voll sauer!“
Junhyung zog provokant seine rechte Augenbraue hoch und schenkte Gikwang nur einen halbherzigen Blick über den runden Tisch, ehe er die Frau wieder ansah, die aber anscheinend nun wieder Kei Li anstarrte, die zwar interessiert tat, aber bei Doojoons Worten anscheinend fast einschlief. Es war also alles nur eine Frage der Höflichkeit ihrerseits gewesen. - Interessieren tat es sie nämlich nicht.
Die Antwort endete und ein Schweigen trat ein, das mehr als unangenehm war. Schnell versuchte Yoseob sein Vergehen von zuvor wieder gutzumachen und stellte beiden Frauen eine Frage: „Woher kommen Sie eigentlich?“
„Von hier.“
„Von überall her.“
Okay, das waren knappe Antworten und selbst der Chef konnte sein Desinteresse nicht mehr leugnen, spielte er doch mittlerweile mit seinem Handy.
„Was heißt von überall her?“, fragte Doojoon die Europäerin, die ihre vollen Lippen zur Schnute zog, leer im Raum herum starrte und aufzählte: „Ursprünglich Deutschland, dann England, dann Südkorea, dann Schottland, dann China, dann Amerika.“
„Wow, wie kam das denn zustande?“, bohrte Doojoon nach, weshalb nun selbst seine Jungs sich aufrichteten und lauschten.
„Eh, geboren in Deutschland, dann gelebt in England, dann musste ich nach Süd-Korea mit Mama wegen ihrem Mann, dann musste ich auf's Mädcheninternat in Schottland, dann studierte ich in China und später in Amerika und jetzt bin ich wieder hier.“
„Sie sind echt viel herumgekommen.“
„Ihr müsst viel Geld haben“, schlussfolgerte da Yoseob, weshalb Doojoon ihn erneut trat.
„Joa...schon.“
„Gut, kommen wir zum eigentlichen Thema“, unterbrach da Mr. Kim, weshalb ihn nun alle perplex ansahen, da er so plötzlich laut gesprochen hatte.
„Ihr Jungs müsst für die Vorbereitungen auf euer Comeback wieder zusammenziehen. Sie Ms. Lee werden mir assistieren und die Konzerte planen. Wir wollen EINSCHLAGEN!“, zur Untermalung seines letzten Wortes hatte er kräftig auf den Tisch geschlagen, sodass die meisten schnell ihr Glas aus Vorsicht hielten, ehe er Pauline anvisierte. „Sie, Ms. Ukiwasa, werden den Jungs assistieren und ihnen verdammt noch mal Feuer unterm Hintern machen! Ich schicke ihnen die Schedules per E-Mail - noch heute. Der Umzug findet morgen Früh statt. Ich will es schnellstmöglich auf die Reihe bekommen. Stehen Sie um 05:00 Uhr auf der Matte!“
Pauline schaute ihn recht gelangweilt an, hatte sie doch genau damit gerechnet, doch dann traf sie de Schlag. „Packen Sie also heute noch ihre Sachen. Nur das nötigste!“
'Okay, wieso hat er jetzt mich angesehen?!', fragte sich die Frau gedanklich, weshalb ihr wohl die Frage ins Gesicht geschrieben stand und Dongwoon für sie nachhakte: „Für was soll Sie denn packen?“
„Na, für euren Umzug. Ihr zieht zusammen!“
„Wie bitte?“, japste Pauline synchron mit einigen der Jungs von Beast, wobei Doojoon dabei sein Trinken ein wenig verspuckte.
„Seid ihr schwerhörig?! Ihr wohnt ab jetzt zusammen, sonst schafft ihr das zeitlich doch gar nicht!“
Kei Li grinste verhalten mit Mr. Kim, weshalb nun eine seltsame Stimmung am Tisch herrschte und die übrigen anscheinend ihre Zeit brauchten um die eben genannten Worte zu realisieren.

Würde das gut gehen?
Eine verwöhnte Ziege und ein Yoyo, Juhu, Click Clack, Dojo, Dongdong und ein Junge, dessen Präsenz sie sowieso schon vergessen hatte.

Hallelujah!
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