Liebe und ihre Probleme (ehemals: Streit mit Lily)

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18
James "Krone" Potter Lily Potter
25.09.2020
28.10.2020
65
22.760
5
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
18.10.2020 1.279
 
Hi Leute!

Viel Spaß beim Lesen! :)

Gute Nacht und bis zum nächsten Mal!

QuieroLaAventura


Kapitel 30: Vielleicht ...

Am späten Abend beschloss Lily eine Dusche zu nehmen, denn sie fühlte sich ziemlich verschwitzt. Sie stand also vom Sofa (Sie und James hatten sich nach dem Abendessen gemütlich an den Kamin gesetzt) auf und sagte: „Ich gehe noch einmal Duschen, du kannst währenddessen ja mal dein Zimmer ein Wenig aufräumen, es sieht so aus als hätte es dies mal dringend nötig.“ Sie lächelte ihn an und hielt ihm ihre Hand hin: „Guck nicht so erschüttert, ich habe das nicht böse gemeint, nur als freundlichen Hinweis.“

James lies sich hochziehen und grinste jetzt: „Okay, ich räume bei mir auf, aber dann schläfst du auch in meinem Bett zusammen mit mir, einverstanden?“ Lily runzelte die Stirn und dachte nach. James streichelte ihre Wange und murmelte: „Du bist so wunderschön und noch nie hast du mit mir geschlafen.“ Lily wurde nun etwas rot, das klang nach mehr als nur schlafen. Wie als ob er ihre Gedanken lesen konnte, ergänzte er: „Wenn du willst verspreche ich dir, dass wir nur schlafen werden, nichts sexuelles!“ Lily lachte nun nervös auf und murmelte: „Versprich so etwas nicht zu schnell.“ James öffnete sofort den Mund um eben jenes zu versprechen, doch Lily hielt ihm den Mund zu: „Ich gehe jetzt duschen und du räumst auf, was danach passiert lass uns abwarten.“

Lily küsste ihn noch kurz, dann schlüpfte sie ins Bad und schloss die Tür hinter sich. Sie ging zum Spiegel und besah sich in diesem. Sie hatte James sein dummes Verhalten zwar schon gestern verziehen, doch seit dem er ihr am Montagabend erzählt hatte, dass er mit seinen Freunden über Samstagnacht gesprochen hatte, mied sie es den Rumtreibern ins Gesicht zu schauen. Sie fühlte sich unwohl beim Gedanken, was sie von ihr halten könnten. Langsam begann sie sich auszuziehen. Als sie komplett nackt war, fasste sie sich zwischen die Beine und strich mit Zeige- und Mittelfinger über ihre Scheide. Dort hatte James sie mit seiner Zunge berührt. War das normal? Dachten die Rumtreiber jetzt sie sei pervers, war es grundsätzlich falsch so etwas mit seinem Partner zu tun? Sie war vor allem über das besorgt, was sie bei James gemacht hatte. Wenn ihre Eltern das wissen würden, würden sie dann angewidert von ihr denken? Sie stützte sich am Waschbecken ab und sah erneut in den Spiegel. Nach einigen Minuten des Grübelns beschloss sie bei Gelegenheit mal ihre beste Freundin Alice zu fragen, ob sie so etwas auch mit Frank tun würde. Dann ging sie in die Dusche und stellte das Wasser auf sehr warm.

Währenddessen saß Lira wach in ihren Bett und grübelte noch immer über Lily Worte. Konnte es tatsächlich möglicherweise so sein, dass alle Menschen im Prinzip gleich waren. Zwar war ihr seit ihrer Geburt das genaue Gegenteil beigebracht worden, doch nicht alles ergab bei genauerer Betrachtung Sinn. Wenn Muggle von Natur aus dümmer und ungebildeter wären, warum war dann eine Mugglegeborene wie Lily unter den Tob-10 besten Schülern der Schule. Warum sollten Menschen von Nicht-Zauberer kein Recht darauf haben Magie zu erlernen, wenn es doch nur sehr wenige reinblütige Zaubererfamilien gab? Warum waren Beziehungen zwischen Mugglen und Zauberer so strengstens verboten? Bist du etwa in John verliebt? Sie schloss ihre Augen um der Stimme ihres Unterbewusstseins zu entkommen. Du kannst mir so nicht entkommen, ich bin nur in deinem Kopf. Sie öffnete ihre Augen wider und flüsterte schließlich sehr sehr leise:

„Vielleicht habe ich mich ein klitzel kleines wenig in diesen John verliebt …“

Knapp Zehn Minuten später klopfte Lily an James Zimmer und fragte: „Bist so soweit deine Freundin in einem ordentlichen Zimmer willkommen zu heißen?“ James antwortete sofort: „So gut wie, magst du mir noch fünf Minuten geben, dann lass ich dich rein und zeige dir was ich geschafft habe.“ Lily lachte leicht auf und sagte: „Gerne, ich lese solange noch etwas.“ Lily setzte sich also wieder an den Kamin und las in einem Buch über japanische Geister. Sie fand diese Kultur faszinierend und interessant. Sie war so vertieft in einen Absatz über Marderhunde, dass sie nicht bemerkte wie James sich neben sie setzte. „Was ließt du da?“, fragte er neugierig und riss sie dadurch aus ihrer Fokussierung. Lily legte das Buch beiseite und erklärte: „Nicht so wichtig, ich habe nur auf dich gewartet, bitte zeig mir dein aufgeräumtes Zimmer.“ James grinste und nickte: „Komm Lilychen!“ Er half ihr hoch, dann führte er sie in sein Zimmer.

Lira hatte sich mittlerweile unter ihre Decke gekuschelt. Wie sie so dalag musste sie daran denken, was nach diesem ersten Kuss mit John passiert war.

Zweiter Rückblick von Lira (Eine Woche zuvor):

Sie war vollkommen überrascht plötzlich seine Lippen an ihren zu spüren. Deshalb reagierte sie wahrscheinlich auch auf die Art wie sie reagierte. Sie trat ihn nicht etwa weg oder hetzte ihm einen Fluch auf den Hals, nein, sie umschlang ihn mit ihren Armen und erwiderte seinen Kuss. Sie konnte nicht klar denken, einzig ein schwindelerregendes Glücksgefühl stach heftig hervor und ließ sie von innen heraus glühen.

Sie ließ zu, dass er ihr mit der einen Hand über die Wange und mit der anderen ihren Bauch streichelte. Soviel hatte sie noch nie irgendeinen Jungen erlaubt, doch gerade genoss sie es. Seine eine Hand wanderte nun zu ihrem Po. Von diesem Gefühl erregt schob sie ihre Hände unter sein T-Shirt. Sein Oberkörper fühlte sich schön warm an, dass gefiel ihr. „Magst du mich in meinen Schlafsaal begleiten?“, fragte John schließlich leicht stockend. Sie zögerte keine Sekunde und nickte. „Ja, das will ich!“, flüsterte sie leise aber gut verständlich und küsste ihn nun zum ersten Mal von sich aus.

Bei ihm im Schlafsaal ließ sie sich leicht zitternd auf seinen Bett nieder und beobachte ihn dabei, wie er sich auszog. Wenige Augenblicke später schloss er die Vorhänge hinter sich und begann nun auch damit sie auszuziehen. Sie hob ihre Hüfte um es ihn leichter zu machen. Dann kuschelten sie sich unter der Decke aneinander und fingen an sich erneut zu küssen.

Ende des Rückblicks

Lily musste zugeben das James‘ Zimmer schon sehr viel ordentlicher war als noch vor ihrer Dusche. „Und wirst du nun heute Nach bei mir schlafen?“, fragte James sichtlich nervös. Lily trat etwas weiter in den Raum und setzte sich auf James‘ Bett. „Hmm…“, machte sie und tat so als müsste sie ernsthaft überlegen. „Bitte, bitte!“, murmelte James wie kleine Stoßgebete. Lily grinste und meinte fröhlich: „Ich bleibe heute Nacht bei dir!“

James jubelte auf und kniete sich vor Lily auf den Boden: „Du bist wahrlich eine Göttin der Schönheit und der Liebe, du bist einfach perfekt!“ Er sah zu ihr hoch und sagte liebevoll: „Ich bin so unbeschreiblich glücklich an deiner Seite!“ Lily klopfte neben sich aufs Bett: „Komm zu mir Liebling!“ James strahlte bei diesem neuen Kosename und setzte sich sofort neben sie. „Schatz?“, fragte er und griff nach ihrer Hand. „Ich bin müde, wollen wir jetzt schlafen gehen?“, fragte Lily und gähnte dann. James nickte sofort: „Lass mich noch Zähneputzen, mach dich solange schon mal bettfertig.“ James stand auf und ging schnell ins Bad.

Lira versteckte bei diesen Erinnerungen ihren Kopf unter ihrer Decke. Sie hatte mit einem Muggle geschlafen und es auch sehr genossen. Sie war von Lily aufgemuntert worden, zumindest irgendwie. „[…] Öffne deine Augen und schau dir genaustens an, ob deine bisherige Sicht auf die Welt nicht etwas zu einfach und unkritisch ist. […]“ Dieser Satz von Lily kam ihr nun wieder in Erinnerung, sollte sie das vielleicht echt mal versuchen? Sie dachte bis zum Einschlafen über nichts anderes nach.

Kurze Zeit später lagen James und Lily nebeneinander und schliefen schnell Hand in Hand ein.
Review schreiben