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Liebe, Abenteuer und Beziehungsprobleme

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18
James "Krone" Potter Lily Potter
25.09.2020
29.11.2020
170
65.579
7
Alle Kapitel
7 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
21.11.2020 3.698
 
Hey Leute, das ist das lange Kapitel welches ich versprochen habe. Bitte geniesst es, es war viel Mühe.

Gute Nacht und bis später :)

QuieroLaAventura

P.S.

Hier ein Link zu meinem Twitter mit einigen Bildern zu Shima Tairiku.

Mein Twitter


Kapitel 150: Vier, zwei und Drei

James und Lily:

Nach ihrer Rückkehr nach Kir-Kareth hatten sie sich aufgeteilt um möglichst viele Informationen zu sammeln. James und Lily waren dabei zu zweit unterwegs.

Gerade gingen sie über einen kleinen Platz nahe der Stadttore auf dem einige Kinder fangen spielten. James blieb stehen und beobachtete das Treiben einige Augenblicke, dann sagte er: „Wenn ich diese Kinder so sehe frage ich mich wie es wohl wäre selbst welche zu haben, du auch?“ Lily wurde etwas rot: „Naja, dem steht ja theoretisch nichts im Weg. Lass uns nur warten, bis wir verheiratet sind und am besten auch beruflich auf solidem Boden stehen. Ein oder eventuell sogar mehr Kinder kosten ganz schön viel, denk doch nur an die Kleidung, das Essen und all die Sachen die später noch anfallen. Da wären Spielsachen, Lernutensilien und so viele einzelne kleine und größere Sachen an die ich jetzt gerade gar nicht denke …“ Lily schwieg und drückte James Hand ein wenig fester: „Verstehe mich bitte nicht falsch, im Prinzip will ich Kinder und wenn ich jetzt schon schwanger bin, bin ich auch jetzt schon unglaublich glücklich, weil du der Vater meines Kindes wärst, doch später wäre es auch okay.“

Sie drehte sich zu ihm und und lächelte ihn liebevoll an: „Wir sind zwar erst seit zwei Monaten zusammen, doch ich bin mir absolut hundertprozentig sicher in dir meine wahre Liebe gefunden zu haben.“ James grinste nun und drückte sie fest an sich: „Danke, ich liebe dich auch! Du bist die beste.“ Er küsste sie nun sanft.

Im Anschluss gingen sie weiter.

John und Lira:

Nach der letzten Unterrichtsstunde saßen John und Lira nebeneinander auf einer Hollywoodschaukel im Raum der Wünsche und genossen etwas Zeit alleine. Sie hatte ihm noch nichts von ihrer Begegnung mit Mulciber erzählt, dafür war ihr der Moment gerade zu schön. Ihr Kopf lag an Johns Schulter gelehnt und er hatte einen Arm um sie geschlungen.

„Soll ich dir etwas von meinen Eltern erzählen?“, fragte John gerade und fuhr mit seiner Hand unter ihre Bluse. Sie nickte: „Bitte ich würde gerne etwas von Ihnen erfahren.“ Er berührte sie gerade sanft an ihren Bauchnabel, dies löste bei ihr einen Schauer aus. „Das kitzelt …“, murmelte sie. Er schob seine Hand etwas höher und begann zu erzählen. „Eigentlich wollten meine Eltern gar keine Kinder haben, das sie mich bekommen haben war eher ein Unfall.“ Lira öffnete überrascht ihre Augen und stellte fest, dass John sie liebevoll ansah. Er grinste leicht und ergänzte: „Natürlich lieben sie mich trotzdem, aber das sie mich bekommen oder besser gesagt gezeugt haben war eher ein unbeabsichtigt.“ Lira wusste nicht so genau wie sie sich das vorstellen sollte und sah wohl auch entsprechend aus. John grinste: „Heute gibt es da Methoden, aber damals nicht … Was sie also gemacht haben war folgendes, sie hatten Sex miteinander, aber mein Vater hat sich immer bemüht nicht in meiner Mutter zu kommen.“ Lira sah ihn mit großen Augen an. Er murmelte etwas verlegen: „Naja, irgendwann muss meine Mutter dann doch schwanger geworden sein, sonst wäre ich heute nicht bei dir.“

Er beugte sich zu ihr und rieb seine Nase an ihrer: „Ich liebe dich mein Engel!“ Dann küsste er sie zärtlich.

Sirius und Scarlett:

Nach seiner letzten Unterrichtsstunde (Zauberkunst) war Sirius runter zum Gemeinschaftsraum der Hufflepuff gegangen um sich mit Scarlett seiner So-etwas-in-der-Art-wie-Freundin zu treffen. Er wusste nicht ganz genau wie man das Verhältnis zwischen ihnen bezeichnen sollte. Sie hatten einige Dinge getan die sehr eindeutig auf ein intimeres Verhältnis hindeuteten, auch hatten sie ihre Zauberstäbe getauscht, wovon er noch nie bei irgendjemanden gehört hatte. Aber gleichzeitig hatten sie nie vereinbart ‚zusammen sein’ zu wollen. Er bog gerade in den letzten Korridor ab, da kam ihn Mulciber entgegen.

Sofort zog er seinen Zauberstab und wünschte sich plötzlich seinen eigenen wiederzuhaben. Sollte es zu einem Kampf kommen, wäre er absolut geliefert. Gegen jemanden wie Mulciber brauchte er dringend seine alte Stärke und Schnelligkeit. Doch der Slytherin sah ihn nur finster und mit zu Schlitzen verengten Augen an, ging jedoch an ihm vorbei ohne seinen eigenen Stab zu ziehen. Sirius steckte seinen (beziehungsweise Scarletts Zauberstab) zurück in seinen Umhang und sah dem davon gehenden Sechstklässler ungläubig nach. Normalerweise hätte er wenigstens einen verächtlichen Spruch erwartet.

Er verschwendete jedoch nicht zu viel Zeit darüber sich über Mulcibers merkwürdiges Verhalten zu wundern und ging stattdessen weiter. Leise sprach er das Passwort welches Scarlett ihm anvertraut hatte und betrat ihren Gemeinschaftsraum.

Beim Kamin fand er Scarlett, die ihn mit einer Umarmung willkommen hieß. „Hey schön das du dich beeilt hast, ich habe oben schon alles vorbereitet. Wir können gleich duschen!“ Sirius grinste und murmelte: „Lass uns hochgehen, ich kann es kaum abwarten deinen perfekten Körper wieder komplett entblößt zu sehen.“ Scarlett errötete und war heilfroh, dass zu dieser frühen Stunde noch nicht allzu viele im Gemeinschaftsraum waren.

- xxx -


Fünf Minuten später lehnte sich Scarlett nackt an die Wand in einer der Duschbereiche und Sirius trat dicht an sie heran. Er fuhr mit seinen Händen von ihrem Po über ihre Hüfte nach oben. Sanft hielt er kurz bei ihrem Bauch an und küsste sie. Sie hielt sich an seinen Schultern fest und faste mit ihrer anderen Hand erregt nach seinem Penis. Er fuhr nun mit seinen Händen nun weiter an ihrem Körper nach oben, bis je eine Hand auf einer Brust lag. Dann flüsterte er heißer: „Ich liebe dich so sehr …“ und schloss sie fest in seine Arme.

Kurt und Katie:

Katie hatte sich von Kurt dazu überreden lassen nach der letzten Unterrichtsstunde ihn in seinen Schlafsaal zu begleiten. Sie saß auf seinem Bett und er zeigte ihr ein Fotoalbum was ihn in als kleines Kind in den USA zeigte. Er hatte einen Arm um sie gelegt und streichelte leicht ihren Arm. Als sie gerade bei einem Bild ankamen, auf dem er (Kurt als kleiner Junge) auf dem Balken eines Dachboden saß und fröhlich herunter grinste, beugte sich Katie plötzlich nach hinten und murmelte leise: „Küss mich, bitte!“

Kurt sah sie überrascht und nervös an, dann richtete er sich auf und sah auf das hübsche braunhaarige Mädchen was neben ihm in seinen Bett lag und ihn bat sie zu küssen. Er lächelte sie an und stützte sich dann auf beiden Seiten ihres Kopfes ab. Vorsichtig näherte er sich ihrem Mund und hauchte einen Kuss auf ihre Lippen. Katie erwiderte seinen Kuss leicht und umarmte ihn zusätzlich. Er ließ sich nun auf sie nieder und vertiefte den Kuss etwas.

Die nächsten zwanzig Minuten kuschelten Katie und Kurt miteinander und küssten sich dabei ab und zu. Schließlich war es Katie welche anfing sein Hemd aufzuknöpfen. Sie wusste selbst nicht so genau, was sie antrieb, aber seine weiche Haut fühlte sich so angenehm und warm an. Sie wollte unbedingt mehr von ihr spüren. Als alle Knöpfe offen waren streichelte sie mit laut pochendem Herzen seinen nackten Oberkörper und hielt schließlich über seinem Herzen inne. Sie spürte das auch er ziemlich schnell atmen musste, sein Herz raste. Sie sah kurz hoch in sein Gesicht, dann platzierte sie einen leichten Kuss direkt auf die Stelle wo sie eben sein Herz gefühlt hatte.

Kurt keuchte auf… Mit einem ähnlichen Gefühl als wäre er betrunken sah er von oben auf Katie, welche gerade weitere kleine Küsse auf seinem Oberkörper verteilte. „Süße, ich …“, er fand keine Worte, konnte lediglich über ihre Arme streicheln. Mit zittrigen Fingen begann er einige Augenblicke später ihre Bluse aufzuknöpfen. Sie lag mittlerweile wieder in seinen Kissen und ließ ihn gewähren. Vom untersten Knopf sprang er gleich weiter zu ihrem Rock. Katie hob die Hüften etwas an, damit er ihren Rock leichter runter bekommen konnte.

Es dauerte jetzt nicht mehr lange und beide waren nackt. Katie schmiegte sich unter der Decke liegend eng an Kurt und genoss es sehr das er ihren Po mit seinen Händen knetete. Sie spürte sein erigiertes Glied welches gegen ihren Bauch drückte und auch das fühlte sich gut an. Der denkende Teil ihres Gehirns hatte sich scheinbar schon vor einer Weile verabschiedet, sonst hätte sie definitiv das was sie jetzt vorhatte nicht getan, jedenfalls nicht ohne gründlich darüber nachzudenken. Sie küsste sich an seinem Oberkörper nach unten bis sie seinen Bauchnabel erreichte. Dort küsste sie ihn sanft und rutschte dann das letzte Stück nach unten. Nun sah sie seinen Penis direkt vor sich steif nach oben stehen. Sie hob ihren Kopf und die Decke etwas an und nahm seinen Penis dann vorsichtig in den Mund.

Kurt keuchte oben heftig auf, so etwas hatte er noch nie empfunden. Neugierig wie es wohl aussehen würde klappte er die Decke leicht an und beobachtete Katie bei dem was sie gerade tat. Nach einigen Augenblicken langte Kurt nach Katies Wange und bat sie super erregt: „Darf ich in deiner …“ Sie löste ihren Mund von seinem Penis und sah ihn mit knallroten Wangen an. Er biss plötzlich die Zähne fest aufeinander um seinen Orgasmus zurückzuhalten, doch auf einmal konnte er nicht mehr. „Katie, es …“, mehr brachte er nicht fertig, da überrollte ihn sein Orgasmus.

Katie sah ihn weiterhin mit heißen Wangen an. Was hatte sie da nur getan? Doch viel Zeit zum Überlegen hatte sie nicht, denn plötzlich spritzte ihr etwas warmes flüssiges ins Gesicht. Sie drehte sich erschrocken weg und fühlte wie noch etwas mehr von dem Zeug in ihren Haaren und auf ihrer Schulter landete.

Nachdem Kurt wieder klar denken konnte, entschuldigte er sich umgehend bei Katie. Diese wischte sich ihre Hände gerade an ihrer Bluse die sich vom Boden gegriffen hatte ab. „Bitte, bitte verzeih mir, ich habe mich absolut bemüht nicht zu kommen nachdem du dich von meinem Penis gelöst hast.“ Katie, der inzwischen klar geworden ist, dass dieses Zeug Kurts Sperma sein musste, flüsterte kaum hörbar: „Ich habe keine Ahnung wie es dazu hatte kommen können, wie sind nicht einmal wirklich fest zusammen, ich …“ Sie hob seine Decke etwas an, damit er sie nicht komplett nackt sehen konnte. „Ich habe deinen Pe…“, sie stoppte und wurde, wenn dies überhaupt möglich war, noch röter. Kurt nickte und rückte näher zu ihr: „Ich war ebenfalls nicht klar bei Verstand, ich hätte dich auf keinen Fall hierher bringen dürfen, das ist alles meine Schuld …“ Er schluckte und sah traurig nach unten.

Katie umarmte ihn nun: „Es ist nicht deine Schuld, immerhin habe ich angefangen dich auszuziehen.“ Sie sprach nun etwas lauter. Er sagte nichts dazu, sondern blickte nur nach unten auf seinen mittlerweile erschlafften Penis. Nur weil er sich nicht zusammenreißen konnte, hatte sie jetzt etwas getan was ihr unangenehm war. Katie zwang ihn sie anzusehen indem sie sein Kinn anhob. „Du bist nicht schuld hörst du mich, wir haben beide etwas mehr getan als wir vielleicht hätten tun sollen und jetzt müssen wir damit umgehen.“ Sie löste sich etwas von ihm und ließ die Decke los die sie bis eben zwischen sie gehalten hatte. Dann umarmte sie ihn erneut und fragte: „Wollen wir ab jetzt richtig fest zusammen sein?“ Er streichelte superleicht über ihren Rücken und nickte: „Bitte, ich will dein fester Freund sein.“

Daraufhin küsste Katie ihn und murmelte: „Dann sind wir jetzt ein Paar.“

Freya und Zara:

Freya und Zara waren zusammen in Kir-Kareth unterwegs um Informationen über alles mögliche zu sammeln, doch gerade saßen sie nebeneinander auf einer Bank am Fluss der (so nahmen sie es zumindest an) aus diesem Gebirge im Norden bin in diesen See floss. Bei ihrer morgendlichen Expedition hatten sie zumindest diesen Fluss in der Ferne (bezüglich der Himmelsrichtungen waren sie sich nicht sicher) davon fließen gesehen.

Zara verschränkte ihre Finger mit Freyas und fragte sie: „Wirst du mich im Sommer zu dir nach Hause einladen?“ Freya nickte sofort: „Natürlich ich will dich auf jeden Fall meinen Eltern vorstellen und dir das Meer zeigen. Stell dir vor, lange Spaziergänge im weichen Sand, Picknicks und innige Küsse vor einem prachtvollen Sonnenuntergang.“ Zara wurde etwas rot, lächelte aber entspannt. „Das klingt romantisch, ich bin neugierig wie es sich anfühlen wird wirklich mit dir dort zu sein und zum Beispiel auch nachts mit dir in den klaren Sternenhimmel zu schauen.“

Freya sah zur Seite und kletterte dann auf Zaras Schoss. Ich will aber auch zu dir nach Hause, du musst mich auch einladen. Derweil streichelte sie die Wangen ihrer Freundin. Zara schlang ihre Arme um Freya und zog sie zu einem Kuss zu sich. „Klar werde ich dich einladen Süße!“, sagte sie bevor sie ihren Mund sanft auf Freyas drückte und eine herrliche Knutscherei anfing.

Luca und Thea:

Nach seiner letzten Unterrichtsstunde rannte Luca zum Gemeinschaftsraum der Hufflepuffs, er wollte unbedingt mit Thea sprechen. Ihre letzte Unterhaltung hatte zwar nicht wirklich schlecht geendet, doch er wollte ihr versichern, dass er keineswegs vorhatte ihr irgendetwas zu verbieten. Er erreichte den richtigen Korridor, doch hatte er keine Ahnung wo genau der Eingang lag. Auch wusste er natürlich nicht das Passwort …

„Was tust du dann hier?“, fragte ihn sein Unterbewusstsein. Er kratzte sich am Kopf, das war eine gute Frage. Er sah zurück, doch niemand kam gerade den Gang entlang: Vielleicht kommt ja jemand den ich fragen kann … Er lehnte sich an die Wand in der Mitte des Korridors. An der Wand gegenüber hing das Porträt einer gut gefüllten Obstschale.

Fast eine halbe Stunde später schwang plötzlich das Porträt zur Seite und ein junges Mädchen stand vor ihm. „Was machst du denn hier?“, fragte sie. Luca rappelte sich auf und erklärte, das er zu seiner Freundin wolle. „Sie ist eine Siebtklässlerin, bitte lass mich rein!“ Das Mädchen musterte ihn argwöhnisch, dann nickte sie schließlich und trat zur Seite. „Ich merk mir dein Gesicht, wenn du nur auf Ärger aus warst, werde ich nicht zögern gegen dich auszusagen.“ Luca nickte und trat in den Gemeinschaftsraum. Hier hatte er sich noch nie aufgehalten. Er sah sich gespannt um und entdeckte dann Thea (sie saß beim Kamin). Schnell ging er in ihre Richtung und stand schließlich direkt hinter ihr. Auf dem Sofa gegenüber von ihrem saßen einmal ein ihm nur vom Sehen bekanntes Mädchen und Sirius Black. Der zweite war ihm von vielen Gelegenheiten bekannt wo er zusammen mit seinem besten Freund James Potter irgendwelche Streiche gespielt hatten. Er zwinkerte beiden zu und versuchte in seinen Blick so etwas auszusagen wie: ‚Bitte verratet mich nicht, ich will sie überraschen!‘ Sirius legte leicht schief und das Mädchen neben ihm öffnete den Mund. Schnell bevor noch irgendetwas seinen Auftritt vermasseln konnte, beugte er sich vor und verdeckte mit einem „Buh, hier kommt das Nachtgespenst!“ Theas Augen und küsste gleichzeitig ihren Hals.

Thea schrak auf und meinte „Luca …?“ Er grinste und flüsterte in ihr Ohr: „Natürlich, wer auch sonst …“ Sie drehte sich zu ihm um und fragte: „Wie bist du in den Gemeinschaftsraum gekommen?“ Er stieg über das Sofa zu ihr und ließ sich neben ihr nieder. „Ich musste fast eine halbe Stunde im Korridor warten, doch dann ist zum Glück eine jüngere Hufflepuff zufällig raus gekommen und hat mich reingelassen.“ Er legte einen Arm um sie und ergänzte: „Ich habe dich so vermisst, ich musste unbedingt zu dir.“

Thea lächelte glücklich und legte ihren Kopf auf seine Schulter. „Ich habe dich auch vermisst, gut das du jetzt bei mir bist.“

Charlie und Lexi:

Charlie und Lexi hatten sich zusammen ebenfalls auf die Weg gemacht um Informationen über alles mögliche zu sammeln.

Gerade gingen sie an einigen Läden vorbei die interessante und zum Teil obskur aussehende Sachen feilboten. Charlie wusste nicht so genau was er sagen oder tun sollte. Er erinnerte sich wieder an den Moment bevor Airi sie aus ihrer Welt gerissen hatte. Er sah zu seiner Seite. Mit einem aufmerksamen Blick für ihre Umgebung ging dort seine beste Freundin. „Lexi …“, begann er plötzlich ein Gespräch. „Ja?“, fragte sie und sah ihn kurz an.

Er steckte seine Hände tief in seine Hosentaschen und fragte: „Hattest du eigentlich schon einmal einen festen Freund?“ Lexi blieb stehen und musterte ihn eindringlich: „Warum fragst du das?“ Er wich ihrem intensiven Blick aus und murmelte etwas ausweichendes: „Nur so, ich ähm…“ Lexi legte den Kopf schief: „Nur so, wirklich…?“ Charlie nickte schnell. Lexi ließ sich noch einige Sekunden Zeit, dann nickte sie: „Ja, hatte ich …“ Charlie sah sie überrascht an und fragte: „Wirklich …? Wann? Wen?“ Lexi hob eine Augenbraue und sah ihn irritiert an: „Warum reagiert so intensiv?“ Charlie atmete mehrmals tief durch um sich zu beruhigen. Sie hat Recht, warum reagierst du so übertrieben? Eine Stimme seines Unterbewusstseins die er am liebsten nicht gehört hätte antwortete ihm: „Weil du eifersüchtig bist!“

Lexi musterte ihn weiterhin forschend und auch ein wenig neugierig.

Er fand jedoch keine Worte die ihm sinnvoll und gut erschienen. Alles hätte ihn nur näher in Richtung Liebesgeständnis gebracht und dazu fühlte er sich aus mehreren Gründen noch nicht bereit. „Noch nicht?“, fragte dieselbe Stimme die eben auch so ehrlich geantwortet hatte. „Das heißt du sprichst später zu ihr über deine Gefühle?“

Charlie presste seine Lippen eng zusammen und murmelte in Gedanken: Vielleicht, doch wahrscheinlich nicht …

Lexi sagte nun: „Entschuldigung, ich weiß es ist unhöflich eine Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten, also … Ja, ich hatte wie gesagt schon einmal einen festen Freund. Er war ein Muggle aus meinem Heimatort. Wir waren vom Juni 1975 bis August 1977 ein Paar.“

Charlie sah sie mit geweiteten Augen an: „Zwei Jahre, warum habt ihr Euch getrennt?“ Lexi schüttelte grinsend den Kopf: „Bevor ich dir das erzähle sagst du mir, warum du so heftig reagiert hast, okay?“ Charlie schwirrte der Kopf, so lange war seine beste Freundin in einer Beziehung gewesen und er hatte es nicht mitbekommen!? Er schloss die Augen um ihr nichts ins Gesicht sehen zu müssen. Hoffentlich würde alles gut gehen …

„Ich war eifersüchtig weil ich seit fast einem halben Jahr … ich, ähm…“, er verhaspelte sich und meinte dann leise und nervös: „Ich bin in dich verliebt, deshalb habe ich so gefühlvoll reagiert.“

Mason und Airi:

Mason rannte verärgert über die aktuelle Situation hinter Airi her. Warum hatte er noch einmal darum gebeten mit ihr in eine Gruppe zu kommen. Er hätte mit Jessica flirten können, oder mit einem der anderen ganz normal quatschen und arbeiten können, aber mit ihr … Er sah wütend zu dem attraktiven hübschen Mädchen das einige Meter vor ihm ging. „Hey warte mal!“, rief er ihr zu, doch sie ignorierte ihn einfach.

„Du kleines Miststück!“, dachte er zornig und sprintete nach vorne. Dort griff er nach ihrer Hand, zog sie mit sich zur nächsten Hauswand und presste sie dann gegen diese. Er sah ihr kurz in die Augen, dann drückte er begierig wieder seinen Mund auf ihren und küsste sie. Er erwartete jeden Augenblick einen schmerzhaften Tritt zwischen seine Beine, doch stattdessen schlang sie ihre Arme um ihn und erwiderte seinen Kuss erneut.

Einige Sekunden vergingen, dann löste er sich leicht von ihr und sah sie verwundert an. Von seinem Zorn war nichts mehr übrig. „Das hat mir gut getan …“, murmelte er völlig ohne einen arroganten Ton. Sie nickte und flüsterte: „Ich weiß nicht warum, doch ich empfinde genauso.“ Sie klang zu seiner Überraschung nicht bissig oder angriffslustig sondern ruhig und entspannt. Er hob eine Hand und streichelte ihr leicht über die Wange. „Du hast einen seltsamen Effekt auf mich …“ Airi kicherte und wurde leicht rot: „Du auch auf mich, das kannst du aber laut sagen.“ Er lehnte seine Stirn an ihre und fragte: „Was hältst du von einen dritten Kuss?“ Sie lächelte und nickte: „Gerne, aber diesmal bitte etwas länger!“

Ohne darauf zu antworten oder gewinnend zu grinsen beugte sich Mason einfach zu Airi und küsste sie erneut. Diesmal hielt ihr Kuss länger und löste in Mason ein seltsamen neues Gefühl der Glücklichsein aus.

Mulciber und Jessica:

Nach seinem Besuch in der Hogwartsküche war er sofort nach draußen an den See gegangen. Er setzte sich auf einen Stein unter der Weide und wirkte einige Schutzzauber, sodass sich ihm keiner nähren konnte ohne das er es bemerken würde. Er fing an sein privates Abendessen zu sich zu nehmen, welches er von den Hauselfen verlangt hatte. Er hatte also zu jemanden über seine Gefühle gesprochen …

Er wusste nicht, ob er sich jetzt gut oder noch beschissener als sowieso schon fühlen sollte. Was wenn sie jemanden davon erzählen würde? Wenn du es wagst, ich schwöre ich bringe dich und alle die du liebst um! Er schlug auf den Stein unter sich und zischte dann schmerzvoll auf. Warum hatte er sie nicht einfach irgendwie aus dem Weg geräumt, dann wären seine Gefühle schon irgendwann vergangen? Was soll aus dir werden, wenn Lira es unter Umständen tatsächlich hinbekommt dir zu helfen Jessica näher zu kommen? Werde ich mit ihr ausgehen müssen? Was wenn sie möglicherweise mugglestämmig ist, wie soll ich meine Ehre dann wahren? Diese verdammte Drecksscheiße …

Er packte sein Essen und schleuderte es in den See, gleichzeitig rief er so laut er konnte: „Ich hasse dich du verdammtes Stück Scheiße von einem Schicksal!“

- xxx -


Jessica saß als einzige in der Taverne, sie hatte die Aufgabe übernommen hier die Stellung zu wahren und alles mögliche was interessantes besprochen wurde den anderen später zu erzählen. Sie war mit der Aufgabe völlig zufrieden, sie war eh am liebsten alleine. Außer Gracie (ein Mädchen aus ihrem Schlafsaal) hatte sie noch nie feste Bindungen mit irgendjemanden gehabt. Soziale Interaktionen waren häufig über alle Maßen anstrengend und es gab immer so viel Potential für soviel Streit, dass konnte sie nicht leiden.

Früher hatte sie wegen ihres mangelnden Interesses an anderen Menschen geglaubt generell kein sexuelles Bedürfnis zu haben, doch das fand sie mittlerweile auch albern. Sie hatte sich schon das eine oder andere mal selbstbefriedigt und das hatte ihr auch ein wolliges Gefühl verschaffen, also hatte vermutlich schon ein tiefsitzendes Interesse an einer möglichen Beziehung mit irgendjemanden.

Sie lächelte ein wenig und schüttelte dann den Kopf. Jetzt mach dir mal nicht zu viele Gedanken, wenn eines Tages vielleicht die oder der richtige kommt, wirst du bestimmt intuitiv das richtige tun! Das war eindeutig Gracie die da gedanklich zu ihr sprach. Wahrscheinlich hatte sie da Recht, wenn es um Menschenkenntnis ging, hatte sie meistens Recht.
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