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The Price for Peace

GeschichteAllgemein / P18 / FemSlash
Anya Clarke Griffin Lexa Raven Reyes
22.09.2020
04.05.2021
11
27.665
8
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
04.05.2021 1.647
 
Heya! Aufgrund von persönlichen Problemen, ist es mit dem Kapitel leider wieder nicht so schnell gegangen, wie Haru und ich es uns gewünscht hätten. Wir geben aber weiterhin unser bestes. ;) Im nächsten Kapitel geht es im Berg weiter mit unseren Ladys, während Raven eine Aufgabe zu erledigen hat. Wir wünschen euch viel Spaß.
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Als große Gruppe verließen alle Arker den Schlafsaal, um zum essen zu gehen. Maylin und Caylin hatten sich unter die Gruppe gemischt, doch sie fielen ziemlich auf, unter all den Jugendlichen aber das war von vornherein zu erwarten gewesen. Auch Monty war noch drunter doch sobald es ging, würde er sich heimlich abkapseln. Die Blonde Diebin lies unauffällig ihren Blick schweifen und bemerkte, dass die Mountainleute langsam auf die Gruppe aufmerksam wurden. Mit einem amüsierten Blick, berührte die Diebin leicht die Hüfte von Caylin, als ein Mountainman gerade in der direkten Nähe war. Sogleich konnte sie eine Reaktion bei Caylin bemerken, da diese sich sogleich den Mann als Übeltäter herauspickte und ihn schubste.
"Was zur Hölle fällt dir ein? Siehst du nicht, dass ich eine Erwachsene Frau bin? Meint ihr nur, weil ihr uns und unsere Schützlinge aufnahmt, dass ihr euch alles erlauben konnt? Du solltest dich schnell verpissen, wenn du dich nicht mit Caylinin Kirito von der garde der Ark anlegen willst..", fauchte die Brünette den Burschen an und dieser war deutlich überfordert, mit der Situation, suchte aber lieber schnell das weite. Maylin hatte beobachtet, dass der Bursche direkt zu seinen Vorgesetzten lief und sie wohl darüber diskutierten, warum plötzlich Erwachsene da waren.  Doch ihr Plan schien zu funktionieren. Die Diebin bezweifelte, dass die Wachen sich an die beiden Grounder erinnerte, die sich viel zu leicht in eine Falle locken ließen.  Außerdem sahen sie nicht mehr wie Grounder aus.

Letztendlich setzten alle Arker sich an eine Seite des Tisches und die beiden Frauen waren mitten drin.
"Ich würde diesen Idioten liebend gern mal zeigen, was ihnen geblüht hätte,  wenn sie mir auf der Ark dumm gekommen waren", grummelte Caylin und schickte finstere Blicke umher. Maylin war überrascht, wie gut die Killerin die Arkerin miemte. Doch das kam ihnen zugute. Die Blonde brauchte sich nicht umzuschauen, um zu wissen, das der Tisch an dem sie saßen, sehr genau beobachtet wurde. Letztendlich kam Dante Wallace auf den Tisch zu und wandte sich direkt an Caylin und die Diebin.
"Wer seid ihr? Wir glaubten nur Jugendliche Gäste gerettet zu haben, vor den Groundern?" Die Blonde sah die Anspannung bei ihrer Begleitung und legte ihr leicht eine Hand aufs Bein unterm Tisch, um sie zu ermahnen.  Erst dann wandte sie sich mit hochgezogener braue Dante zu.
" Offensichtlich nicht. Wir kamen mit den Kids und haben uns nur im Schlafsaal aufgehalten. Denn im gegensatz zu den Kids, trauen wir Fremden nicht gleich und Caylin hier hasst menschen. Euer Wachmann hat das sicher schon gemerkt", erklärte die Diebin und strich fern von Blicken leicht über Caylins bein, was diese dazu brachte mörderische Blicke auszuteilen, aber ihren Ärger uber Maylins Aktion runterzuschlucken.

Diese wandte sich wieder dem älteren Mann zu, der uber ihre Antwort nachzudenken schien. Sie  glaubte Zweifel in seinen Augen zu sehen, doch letztendlich schien er die Geschichte zu glauben. Zeit also für noch mehr Ablenkung,  damit Monty unbemerkt seiner Aufgabe nachgehen konnte. Passenderweise kam der Wachmann von vorhin zum Tisch und flüsterte seinem Vorgesetzten was ins Ohr.  Die Blonde glaubte fetzen zu hören von wegen, "Die beiden scheinen wirklich von der Ark zu sein... nachgeprüft..." Sie nutzte die geflüsterte Unterhaltung um Caylin weiter zu reizen, sodass diese wütend aufsprang. Doch statt ihren Ärger auf die Blonde zu werfen, wandte ihr Zorn sich auf den bemitleidenswerten Wachmann,  der gar nicht verstand, warum er plötzlich mit schmerzendem Gesicht zu boden ging.
"Ich kann solche wie dich überhaupt nicht leiden. Glaubst nur weil du ein Mann bist, dass du dir alles erlauben kannst", zischte die Brünette  und sogleich kamen weitere Guards. Die Aufmerksamkeit lag auf der Auseinandersetzung und Maylin sah aus den Augenwinkeln den Nerd verschwinden. Dante wollte wohl vermitteln, doch das machte die Killerin nur aggressiverver und schlieslich mischte sie sich ein, indem sie Caylins Hände ergriff und ihr einen kurzen aber intensiven Kuss auf drückte. Die andere erschlaffte beinahe sofort und vergaß den armen Tropf sofort. Die Diebin wandte sich schlieslich wieder den anderem Anführer zu, der zu überlegen schien Caylin festzunehmen.
"Ssorry, Kirito geht schon bei Kleinigkeitenkeiten hoch, ich bin die einzige, die ihre Ausbrüche etwas kontrollieren kann. Ich werde aufpassen, dass sie sich zusammenreist, aber sie sollten ihren Leuten einschärfen von ihr fern zu bleiben. Da wir Erwachsene sind, legen wir Wert auf Privatsphäre."



"Finn wird hin gerichtet." Diese Worte berührten Raven weniger als sie gedacht hatte. Er hatte sie lange Jahre durch ihr Leben begleitet doch letzten Endes, hatte er sich zu einem Menschen verändert, den Raven weder kannte noch kennen wollte. Was er getan hatte, würde er nie wieder gut machen können und wenn dies der Weg war, um Frieden mit den Groundern schließen zu können, dann mussten sie ihn gehen. Die Reyes war erst gar nicht begeistert von diesem Gedanken gewesen. Ihre Völker erschienen ihr doch sehr verschieden. Doch letztendlich war es nicht Clarke sondern Anya gewesen, der es gelungen war sie vom Gegenteil zu überzeugen. "Wann?", fragte sie nur.
"Jetzt. Sie werden ihm ihren Traditionen nach dem Ritual der tausend Messer unterziehen", meinte die Blonde doch das war irgendetwas in Clarkes Blick, was Raven nicht gefiel. War es Mitleid?
"Und?", meinte sie kühl. "Finn hat es nicht besser verdient, Clarke. Er ist zu einem Monster geworden", entgegnete. Finn hatte sie enttäuscht und es war das beste endlich mit diesem Thema abzuschließen. Wenn er tot war, musste sie ihn immerhin nicht die ganze Zeit vor Augen haben.
"Darum geht es nicht, Raven. Lexa will, dass du den ersten Schnitt machst. Um ein Zeichen zu setzen." Im ersten Moment konnte Raven die Blonde nur anstarren. Sie hatte Finn als Kind vor Augen, ihr einziger Freund, ihre Familie, die dafür gesorgt hatte, dass sie genug zu essen hatte. Nie hatte sie gedacht, dass es mal so weit kommen wüde. Dass sie ihn verletzen musste. Aber hatte er sie nicht zuerst und weitaus schlimmer verletzt? "Ich machs", hörte sie sich schließlich selbst sagen und blickte Clarke erwartungsvoll an, immerhin hatte sie etwas von sofort gesagt.

Es war ein komisches Gefühl für Raven durch die Mengen der Grounder zu gehen. Bedrohlich. Fremd. Nun hatte sie sie die unfassbare Ehre das erste mal vor Lexa zu stehen. Anya hatte von ihr erzählt. Dass sie eine gute Heda und vermutlich ein noch besserer Mensch war. Doch ein Bick reichte aus um Raven zu vermitteln, dass Lexa so humorlos wie ein Stück  Bot war und das sie vermutlich nicht besonders gut auskommen würden. Anya stand neben ihrer Heda und Raven spürte wie sie ihren Blick suchte. Aus irgendeinem Grund gab ihr dies ein Gefühl von Sicherheit. Sie spürte, dass Anya bei ihr sein würde, während sie die Aufgabe erledigte, um die sie nicht herum kommen würde.
"Heda", meinte sie und es fiel ihr schwer den spöttischen Unterton weg zu lassen. Allerdings war es vermutlich unklug sich Lexa ausgerechnet jetzt zum Feind zu machen.
"Es wurde entschieden, dass du als Vertreterin der Skairku den ersten Schnitt machen sollst. Unsere Friedensverhandlungen werden beginnen, nachdem der Mörder tot ist", meinte Lexa.
"Na dann los", entgegnete Raven nicht gerade überlegt und bemerkte wie die die Heda die Lippen aufeinander presste. Doch anstatt sie groß zu beachten, suchte Raven noch einmal den Blick von Anya und wünschte sich in diesem Moment, die Grounderin könnte sie begleiten. Erst in diesem Augenblick wurde der Reyes klar, wie wichtig ihr Anya in den letzten Tagen geworden war. Raven Reyes, die sich mit einer Grounderin anfreundete, wenn das nicht ein Aufmacher für die Groundernews Titelseite war.

Die anderen Grounder standen wurden bereits ungeduldig und forderten, dass der Preis endlich gezahlt wurde. Irgendein Grounder mit sehr schlechten Zähnen versuchte ihr ein Schwert anzudrehen, welches Raven jedoch sehr bestimmt ablehnte. Sie hatte ihren Dolch seit kurz nach Ankunft auf der Erde und dieser musste für dieses bescheuerte Ritual ausreichen.
"Du schaffst das, Raven", versuchte Clarke ihr noch Mut zu machen. Raven seufzte und holte noch einmal tief Luft.
"Bringen wir es einfach hinter uns", murmelte sie und ging dann auf den Pfahl zu, an dem Finn angebunden worden war. Raven hätte ihm nicht in die Augen sehen müssen, sie hätte es einfach hinter sich bringen können, ohne sich wirklich damit auseinander zu setzen, um wen es sich handelte. Doch sie wollte dass Finn sah wie sehr er sie enttäuscht hatte. Wie sehr er sie verletzt hatte. Zehn Tage lang nachdem er auf der Erde gelandet war, hatte er sie bereits vergessen gehabt. Er hatte sie weg geworfen wie ein benutztes Taschentuch. Waren all die Jahre zwischen ihnen nie etwas wert gewesen? Raven hatte geglaubt diesen Menschen zu kennen doch nun war er nur noch ein Mörder. Die Reyes wusste nicht, ob es Bedauern war, welches sie in den Augen des jungen Mannes erkennen konnte. Doch am Ende spielte auch das keine Rolle mehr. Sie konnten hier unten nur überleben, wenn sie einen Weg fanden mit den anderen klar zu kommen. Diesen hätte Finn beinahe zerstört, so wie er eigentlich alles zerstört hatte, was Raven etwas bedeutet hatte. Aber all dies gehörte jetzt zu iher Vergangenheit. Sie wollte es hinter sich lassen und eine neue Zukunft leben.
"Warum?", hauchte Finn kaum hörbar.
"Das solltest du lieber dich fragen", entgegnete Raven leise und im selben Moment holte sie mit ihem Dolch aus und machte den ersten, nicht gerade oberflächigen Schnitt.
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