Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

The Price for Peace

GeschichteAllgemein / P18 / FemSlash
Anya Clarke Griffin Lexa Raven Reyes
22.09.2020
14.06.2021
12
30.381
8
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
29.03.2021 1.757
 
Hexa! Haru und ich hatten in den letzten Wochen ziemlich viel privaten Stress weshalb es etwas länger gedauert hat. Doch wir haben noch viel geplant was diese Geschichte anbelangt. Es geht also auf jeden Fall weiter ;) In diesem Kapitel trifft Clarke das erste mal auf Lexa und bespricht mit ihr wie es weiter geht.
Liebe Grüße Haru und Sevchen.
******************************************

Lexa hatte sich schließlich zurückgezogen als klar wurde, dass  die Skaikru wohl auf die Botschaft eingegangen waren und schließlich in Richtung des Lagers aufgebrochen waren. Die Heda war froh, dass die Botschaft richtig aufgenommen wurde und eine friedliche Lösung in den Bereich des möglichen gerückt war. Sie wusste, dass viele unzufrieden mit ihrem Weg waren doch gerade deshalb war es so wichtig, dass der Skaiboy gerichtet wurde und zwar beim Ritual der tausend Messer, sonst wurden ihre Krieger womöglich rebellieren und das war etwas,was  Lexa unbedingt verhindern wollte. Seit sie der Commander wurde, hatte sie alles dafur getan die ihren zu beschützen und die Clans zu einer großen Koalition zusammenzuschließen.  Oft genug hatte sie bewiesen, dass ihre Taten zum Wohle der Grounder geschahen. Was brachte es sich gegenseitig zu bekämpfen, wenn der gefährlichste Feind ein ganz anderer war?

Sie saß auf ihrem Thron als niemand anderes als Indra eintrat, die die Rückkehr ihrer Krieger und der Skaikru Delegation beobachtet hatte.
"Sie sind fast hier. Der Mörder wurde wirklich gebracht und die, welche sie Clarke nennen wird gleich ankommen. General Anya ist ebenfalls dabei, jedoch scheint sie deutlich angeschlagen", berichtete die Dunkelhäutige und Lexa vernahm dies mit einem Kopfnicken.
"Wo ist Titus im Moment? Ich will nicht, dass er sich einmischt und die Verhandlungen sabotiert. Es ist schon ohne ihn schwierig, da die Skaikruru, seit sie kamen schon viele Opfer gefordert haben doch der Angriff auf Ton Dc war zuviel, da es nicht dadurch begründet werden kann,  dass er sich verteidigt hätte. Nein, er hat die Dorfbewohner niedergemetzelt, Menschen die überwiegend Zivilisten waren und keine Krieger. Er muss nach unseren Traditionen sterben, sonst sind friedliche Lösungen von vornherein zum scheitern verurteilt", meinte die Heda ernst und blickte auf ihre vertraute , die ihren Blick mit grimmiger Miene erwiderte.
"Titus hat es leider geschafft unterzutauchen. Es ist damit zu rechnen, dass er etwas versucht doch meine besten und vertrauenswürdigsten Kämpfer halten nach ihm Ausschau. Doch Clarke kom Skaikru ist fast hier, Anya besteht darauf sie zu begleiten, statt zum Heiler zu gehen", erklärte Indra und es wurde deutlich, dass sie nicht verstand, warum Anya an der Seite der Skaikru bleiben wollte, sie waren doch der Feind.

Lexa setzte sich aufrecht auf ihren Thron und spielte mit der Klinge ihres Dolches. Ihre Züge waren beherrscht und verrieten nicht, was das Erfahrene bei ihr auslöste  doch schlieslich sprach sie kühl,
"Mach Anya klar, dass ich von ihr erwarte, dass sie sich zurückhaltenten soll. Ich habe Clarke kom Skaikru rufen lassen, um uber das Schicksal der Himmelsmenschen zu entscheiden, nicht meine Kriegsgeneralin....."
Ihr Blick wanderte zum Zelteingang und sie konnte ihre Leute hören, die den Neuankömmlingen wüste Worte in trigedasleng entgegenwarfen. Wohlwissend, dass die Skaikru es nicht verstehen wurden.
"Sha Heda.....", bestätigte Indra ihren Befehl. Sie konnte hören wie Indra in barschem Ton und in der Sprache der trigeda die Nachricht an Anya kom Trikru übermittelte, ehe sie sich wohl an die Skaikru Anführerin wandte, in gongeda

Sie war nicht verwundert, dass Indra erstmal eine Drohung aussprach, ehe sie mit den Worten endete,
"Der Commander der Kongeda ist nun bereit dich zu empfangen....." Sie kannte die Kriegerin schon lange genug, um zu wissen, dass sie grundsätzlichlich etwas rauer war. Letztendlich baute sie sich in ihrem Thron zur vollen Größe auf, dabei noch immer wie nebensächlich mit ihrer Klinge spielend und ihre Miene sollte einschüchtern.

Sie hatte ihren Blick auf die Skaikru gerichtet und schenkte ihrer ehemaligen Fos keinen direkten Blick doch sie war erleichtert sie aufrecht und am Leben wieder zusehen. Mehrere Sekunden lang musterte sie die Skaikru ziemlich ausgiebig, dabei jedoch finster dreinblickend.
"Du bist also jene die 300 meiner Krieger lebendig verbrannte.....", sprach die Heda zum ersten Mal, während sie dabei wie nebensachlich die Spitze ihrer Klinge gegen ihren Daumen drückte, ohne sich dabei jedoch zu verletzen.




Clarke fühlte sich unwohl, während sie gemeinsam mit den Wachen und Anya durch die Mengen an Grounder lief. Zumindestens Anya gab ihr das Gefühl nicht volkommen hilflos und alleine da zu stehen. Dass die Kriegsherrin sie ins Zelt des Commanders begleiten wollte, konnte nur gut für sie sein. Aus irgendeinem Grund vertraute Clarke der Grounderin. Natürlich versuchte sie sich hinter ihrer Maske zu verstecken doch ab und an bekam diese Risse. Clarke war jedenfalls mehr als froh, dass Anya die Schussverletzung überlebt hatte und das nicht nur weil die Grounder dann vermutlich richtig ausgerastet wären. Die Blonde schluckte als sie sah wie Finn zu einem Pfahl geschleift wurde. Es war kein gutes Gefühl zu wissen, dass sie nichts mehr für ihn tun konnte, auch wenn er seine Strafe vermutlich verdient hatte.
"Lass los", meinte Anya ungewöhnlich sanft. "Du hättest ihn nicht retten können, stattdessen hast du dich dafür entschieden dein Volk zu retten. Eine weise Entscheidung. Es wundert mich nicht, dass Lexa darauf besteht mit dir zu verhandeln." Nachdenklich sah Clarke die Grounderin an.
"Aber ich habe doch gar keine Erfahung, Anya. Ich habe nur mein Bauchgefühl und scheinbar das Pech, dass die Leute auf mich hören." Sie konnte nicht verhindern, dass ihre Stimme leicht bitter klang. Anya schnitt eine Grimasse.
"Du unterschätzt dich", meinte sie nur. Ihr Gespräch wurde von einer Dunkelhäutigen unterbrochen, die aus dem Zelt kam, welches vermutich der Heda gehörte und Anya erstmal ordentlich in Groundersprache anging. Auch einige andere Krieger schleuderten ihnen Sätze entgegen, die Clarke als Drohungen vermutete. Vermutlich war es nicht sonderlich gut angekommen, dass Anya sie zu Lexa begleiten wollte doch zu ihrer Überraschung wurde die Grounderin nicht aufgefordert zu verschwinden.
"Der Commander der Kogeda ist nun bereit dich zu empfangen", meinte die Dunkelhäutige kühl. Clarke warf Anya einen letzten Blick zu bevor sie das Zelt der Heda betrat.

Lexas komplette Ausstrahlung war bereits auf den ersten Blick einfach nur beeindruckend. Sie blickte ihr stolz und unerschrocken entgegen. So als wäre sie sich iher Sache volkommen sicher. Und vermutlich war sie das auch. Die Art und Weise wie sie mit ihrem Dolch spielte, ließ sie nur noch gefährlicher wirken. Dennoch war sie auf irgendeine Art, die sich Clarke noch nicht wirklich erklären konnte anziehend. Ihre Kriegsbemalung unterstrich ihre Haltung, so dass man sich lieber nicht mit ihr anlegte. Clarke schätzte Lexa als starke Verbündete ein doch zum Feind wollte sie die andere Frau ganz sicher nicht haben. Die Unterhaltung begann ganz sicher nicht so wie Clarke sich das vorgestellt hatte. Sie hatte versucht sich etwas zurecht zu legen um es dann direkt danach zu verwerfen. Doch nach Lexas Anschuldigung schien sowieso nichts davon noch zu passen.
"Du bist also jene die 300 meiner Krieger verbrannte", meinte die Heda und sie musterte Clarke mit einem Blick von dem sie Gänsehaut bekam.
"Das habe ich getan", meinte sie schließlich.
"Nachdem deine Leute unser Camp zestört haben", fügte sie hinzu. Die Griffin wusste, dass sie sich auf verdammt dünnem Eis bewegte und dass es sehr unklug war Lexa nun zu provozieren. Sie befand sich einfach nicht in der Position freche Bemerkungen zu machen und dennoch hatte sie das Bedürfnis gehabt sich Lexa zu erklären.
"Wir haben Finn ausgeliefert und Anya frei gelassen. Also haben wir unsere Bedienungen für eine Verhandlung erfüllt", erinnerte Clarke sie.
"Das habt ihr", gab Lexa zu. "Ich stehe zu meinem Wort und habe nicht vor dein Volk anzugreifen, Clarke kom Skaikru. Bevor es allerdings überhaupt zu Verhandlungen kommen kann muss der Skaijunge sterben. Die Grounder sind voller Hass und viele von ihnen können mein Entgegenkommen nicht verstehen. Umso wichtiger ist es ihnen jetzt zu zeigen dass ich unsere Traditionen ware. Sobald das Ritual der tausend Messer an dem Schuldigen angewandt wurde, werden wir darüber reden, wie wir unsere gemeinsamen Feinde vernichten." Clarke atmete erleichtert auf.
"Das heißt einem Bündnis steht nichts im Wege?"Für einen kleinen Moment glaubte Clarke einen Anflug eines Lächelns auf Lexas Lippen zu sehen.

"Was die Mountains unseren Leuten antun ist einfach nur abscheulich", meldete sich nun auch Anya zu Wort. "Sie sperren uns ein als wären wir wilde Tiere, zapfen uns Blut ab, machen uns zu Monstern." Lexa musterte sie mit einem abschätzendem Blick.
"Wie bist du in ihre Gefangenschaft geraten? Und wie kommt es dass du letztendlich in Arkadia gelandet bist?", fragte sie ihre Kriegsherrin. Diese schien nicht besonders angetan davon ihre Geschichte erzählen zu müssen.
"Wie du befohlen hast war ich auf der Jagd nach dem Scorpion und der Schlächterin. Doch wir wurden vom Nebel angegriffen und nur in der letzten Sekunde könnte ich mich in eine Höhle retten. Dort erwarteten die Mountains mich bereits. Es gelang mir die meisten von ihnen zu töten bevor sie mich zu Boden schlugen und ich in einem von ihren Käfigen wieder aufgewacht bin.  Ich bin gemeinsam mit Clarke aus dem Berg geflohen. Sie wollte mich nach Akadia bringen, weil ich verletzt war. Nur wurde ich vorher von ihren Leuten angeschossen", brummte die Grounderin.
"Wenn ihr einen Weg heraus gefunden habt, werden wir auch einen hinein finden. Doch zuerst müssen wir uns um den Skaiboy kümmern. Clarke, normal würde dir die Ehre zuteil den ersten Schnitt zu machen", meinte Lexa ernst. Clarke schluckte. Sie hatte Finn nicht retten können doch sie wusste nicht ob sie wirklich so weit gehen konnte ihn zu verletzen.
"Ich wüsste noch eine Person, die diese Ehre nur allzu gerne tragen würde", meinte Anya leise und sah Clarke abwartend an.
"Ich weiß nicht, Anya. Glaubst du wirklich dass Raven stark genug dafür ist?", zweifelte sie. Die Grounderin schnaubte.
"Raven ist stärker als ihr alle zusammen. Ihr Skaikru seid ein feiger Haufen. Mit sehr komischen Prinzipien. Kein Wunder mit den Versagern, die ihr eure Anführer nennt." höhnte Anya.
"Das reicht, Anya", unterbrach Lexa schnell. "Clarke wird schnell lernen wo ihr Platz ist. Sie ist dafür geboren ihr Volk anzuführen." Als sie das Zelt verließen um zeitnah mit dem Ritual der tausend Messer zu beginnen, hatte  Clarke mehr Fragen als Antworten in ihrem Kopf.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast