Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

The Price for Peace

GeschichteAllgemein / P18 / FemSlash
Anya Clarke Griffin Lexa Raven Reyes
22.09.2020
29.03.2021
10
26.018
7
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
22.09.2020 2.084
 
Hey.
Wir, das sind Haru kom Trikru und ich, möchten hiermit ein gemeinsames Projekt starten. Die Geschichte der Serie wird deutlich geändert und die Pairings werden auf Clexa und Ranya hinaus laufen. Zusätzlich werden zwei Frauen beleuchtet die unserer Fantasie entsprungen sind.
Wir wünschen euch ganz viel Spaß!
*******************************************

Ein Pfeil rammte sich nur wenige Meter vor Maylin in den Boden, doch diese warf nur einen kurzen Blick zurück und schien mehr ihre Begleitung zu betrachten, als sich von ihren Verfolgern aus der Ruhe bringen zu lassen. Die Andere war eindeutig in Gedanken, die bei einer Flucht wohl eher fehl am Platze waren. Die Blonde Diebin schmunzelte leicht, als sie sah, wie mechanisch Caylins Bewegungen waren.
„He Cayl, träum weniger von meinem Körper und konzentrier dich mehr aufs rennen, wäre schade wenn ich meine Stalkerin verliere. Denn die Schlächterin hat wohl kaum besseres von denen da hinten zu erwarten als der Scorpion“, neckte die Diebin die Brünette und kurz lief sie direkt an Caylins linker Seite vorbei. Dabei strich sie wie nebensächlich über die Seite der anderen. Eine Aktion, die ihre Wirkung nicht verfehlte, denn die Brünette kam kurz aus dem Schritt und stolperte ein paar Schritte voran, ehe sie sich wieder fing und der Blonden einen giftigen Blick zuwarf.


Doch eine leichte Röte umspielte die Wangen der Kriegerin und ließen Maylin nur noch frecher grinsen. Denn es war der Beweis, dass Maylin mit ihren neckenden Worten ins Schwarze getroffen hatte. Schon seitdem die beiden Frauen sich das erste mal begegnet waren, hatte die Diebin die Oberhand gehabt und es geradezu darauf angelegt, Caylin in Verlegenheit zu bringen. Für sie war es eine Art Spiel geworden, dass sie so richtig genoss, denn es wurde bei jeder Begegnung deutlicher, dass Caylin sie begehrte. Und jedesmal neckte Maylin die andere ein bisschen mehr, doch auch sie selbst spürte immer deutlicher, dass sie ebenfalls Interesse an der Killerin entwickelte.
„Weißt du was Cayl, es ist wirklich niedlich, wie sehr du versuchst das offensichtliche zu leugnen. Du stehst auf mich und der Grund, warum du mich stalkst, ist längst nicht mehr die Kette, die ich dir stahl. Du nutzt das nur als Ausrede, doch wir wissen beide den wahren Grund“, lachte die Diebin im Laufen und ihre Augen funkelten, als die andere wütend dagegen protestierte.
„Halt einmal die Klappe, Mayl, ich bin verdammt nochmal nicht niedlich und wenn wir nicht grad diese Trikruhorde an unseren Fersen hätten, würde ich es dir beweisen“, zischte diese und wich im Sprung einem weiteren Pfeil aus. „Wieso verdammt nochmal musstest du ausgerechnet die Heda bestehlen?", grummelte die Kriegerin, ohne jedoch langsamer zu werden. Die Blonde strich sich im Laufen eine Strähne hinters Ohr und schnalzte leicht mit der Zunge, wie um zu tadeln.
„Du solltest eher fragen, warum nicht? Ich bin eine Diebin, Cayl und etwas erfolgreich zu stehlen, ist für mich fast so euphorisch wie guter Sex“, stieß Maylin lachend hervor und amüsierte sich köstlich dabei, als die Kriegerin deutlich errötete und ihre Gedanken wohl unweigerlich auf verruchte Ebenen abrutschten.


Eigentlich grenzte es an ein Wunder, dass die beiden noch nicht von ihren Verfolgern gestoppt worden waren, vor allem, da die Blonde jede Möglichkeit nutzte, um Caylin in Verlegenheit zu bringen, so als drohe ihnen keine gefahr. Doch Maylin war nicht umsonst eine der berüchtigsten Diebe unter den ganzen Clans. Selbst wenn sie mal ausnahmsweise gefangen wurde, wirklich festhalten, hatte sie bisher noch keiner gekonnt.
Etwas, das wohl vor allem die Gruppe Trikru gerade verfluchte, doch so langsam schien Maylin die Verfolger ernster wahrzunehmen. Ihre Neckereien Seitens Caylins wurden seltener, denn immer häufiger schossen Pfeile an ihnen vorbei, die sie nur knapp verfehlten. Aber sie waren nun auch schon eine gute Strecke auf der Flucht, Anfangs noch zu Pferde. Doch irgendwann kamen diese immer schwerer voran, sodass sie zu Fuß weiter geflohen waren.
„Hm, also die scheinen echt entschlossen uns zu kriegen“, meinte die Blonde im laufen und ließ ihren blick kurz nach hinten fallen, ehe sie wieder nach vorne blickte. Vor ihnen wurden die Schatten von Mount Weather immer größer, denn sie liefen beinahe direkt darauf zu. Eigentlich hatte die Blonde nicht vorgehabt in Richtung des Berges zu fliehen, doch die Trikru waren verdammt hartnäckig. Maylin hoffte darauf, dass die beiden ihre Verfolger hier erstmal abhängen konnten, denn den Berg mieden die meisten aus guten Grund.


Doch die Nähe zum Mountain schien ihren Verfolgern nur noch mehr Ansporn zu geben. Immer häufiger passierte es, dass Pfeile sie nur um Haaresbreite verfehlten und die Trikru immer näher kamen. Die Diebin warf beinen weiteren Blick nach hinten und ware beinahe gestürzt, als sie Caylins plötzliche Warnung vernahm.
„Fuck, ich glaube wir müssen mit dem giftigen Nebel rechnen, sieh nur...“ Ruckartig blickte die Blonde wieder voraus und erkannte den Grund, für die Sorge der anderen. Immer mehr Tiere des Waldes, preschten durch das Unterholz, als wäre ein Pauna hinter ihnen her. Das konnte nichts gutes bedeuten und zum ersten mal, wirkte die Diebin wirklich besorgt und wechselte den Kurs, um eine Höhle anzusteuern, sollte der Nebel wirklich über sie hereinbrechen. Die Kriegerin tat es ihr gleich und legte sogar noch einen Zahn zu. Das Warnsignal ertönte hinter ihnen und Maylin fluchte. Ein weiterer Blick nach hinten bestatigte es, hinter ihren verfolgern war gelber Nebel herangezogen und kam unweigerlich näher.


Adrenalin spornte die beiden Frauen zu Bestleistungen an und zum Glück kam die Höhle immer näher. Sie waren fast dort als Maylin glaubte etwas von der Seite gehört zu haben. Doch sie konnte nichts erkennen und caylin war mittlerweile beinahe, in die Sicherheit der Höhle angekommen. Eine Sicherheit, die nur ein falsches Versprechen sein sollte, denn keiner der Grounder ahnte, dass der Nebel sie in eine Falle gelockt hatte. Mittlerweile war Maylin in der Höhle angekommen und kniete neben Caylin. Beide atmeten ziemlich laut. Die langanhaltende Flucht zollte ihren Tribut und beide versuchten zu Atem zu kommen. Maylins Kopf fuhr zu ihrer Begleitung, als diese ein gedämpftes Keuchen ausstieß und zu Boden sank. Ein kleiner spitzer Gegenstand steckte in ihrem nacken.
„Verdammt, die Maunons“, fluchte die Diebin und wollte Caylin wegziehen, doch auch sie wurde letztendlich von den Betäubern getroffen, nur, dass sie dank ihrer teilweisen Immunität gegenüber betäubenden Kräutern nur wenig spürte, doch sie tat, als würde es wirken und sank neben ihrer Weggefährtin zu Boden. Sie saßen in der Falle. Sich zu wehren würde ihnen nichts bringen und Maylin fürchtete, dass sie zuviel Betäubungsmittel abbekommen würde, wenn sie weitermachte. Es war also besser, wenn die Mounons sie für ohnmächtig hielten.






Anya fluchte, während der Pfeil sein Ziel knapp verfehlte und im Boden stecken blieb. Die Trikru hasste es ihren Bogen nutzen zu müssen, da sie ihr Schwert als Waffe deutlich vorzog. Während sie die beiden Frauen verfolgte, zog sie den Pfeil mit einer geschickten Bewegung wieder aus dem Boden. Dabei wurde sie nur minimal langsamer, eine Schwäche, die sie schnell wieder ausgeglichen hatte. Anya war nicht nur für ihre Ausdauer bekannt, sondern auch für ihren Ehrgeiz, die Sache bis zum Ende durchzuziehen. Zumal ihr klar war, dass sie sich bei Lexa nicht blicken lassen musste, bis sie das Duo gefasst hatte. Anya schnaubte, während sie über Die Diebin und die Killerin nachdachte. Sie hatte keine Ahnung, wo und unter welchen Umständen, sich das ungleiche Paar kennen gelernt hatte und das war ihr auch volkommen egal. Maylin der Scorpion war zu weit gegangen, als sie Lexa beklaut hatte. Zumal es sich auch noch um Costias Dolch gehandelt hatte, was es noch zu einem persönlichen Problem machte. Anya seufzte. Eigentlich hätte sie nur wenige Stunden nach dem Diebstahl zum Camp der Jugendlichen aufbrechen sollen. Nun hatte ein unfäigher Vollidiot diese Aufgabe übernommen. Natürlich freute es Anya, dass Lexa ihr die Aufgabe übertrug, die sie als wichtiger empfand, nur war die Trikru sich nicht sicher, ob die Heda in diesem Punkt noch neutral auf die Situation schauen konnte.


"Ihr seid zu langsam", rief sie ihren Begleitern genervt zu und sie wünschte, sie hätte die Verfolgung alleine aufgenommen. Wenn sie etwas hasste, dann war es aufgehalten werden. Abgesehen von den beiden Frauen, die wirklich alles dafür taten um gehasst und verachtet zu werden. Die eine stahl, was sie nur kriegen konnte und es gelang ihr jedes mal aufs neue zu entkommen. Die andere tötete ohne Rücksicht auf Verluste. Auf beide war ein Kopfgeld angesetzt doch das war es sicher nicht was Anya reitzte. Sie konnte es nicht leiden, wenn sich jemand nicht an gewisse Regeln hielt. Die Grounder hatten lange genug ohne Regeln gelebt und sich gegenseitig abgeschlachtet. Lexa brachte endlich Frieden unter den Clans. Wenn man von der abscheuchlichen Ice Queen und solchen Ausnahmen wie den beiden absah. Wenn sie die beiden heute fangen würde, dann erwartete sie vermutlich der Tod. Besonders in Maylins Haut wollte Anya nicht stecken. Nach all denJahren reagierte ihr Schützling immer noch empfindlich, wenn es um Costia ging. Genau das war es, wovor die Trikru Lexa hatte beschützen wollen. Dies waren Gefühle, die eine Kriegerin einfach nicht an sich heran lassen durfte. Liebe war Schwäche. Es riss die Mauern ein, die Anya um sich errichtet hatte. Sie hatte sich geschworen, dass ihr dieser Fehler nicht passieren würde. Alleine war sie am besten dran. Die Leute hörten auf sie. Sie war Kriegsherrin und genau in der Position wo sie hin wollte. Und mehr brauchte sie nicht.


Anya wusste genau was die beiden Frauen vor hatten. Sie führten sie in die Nähe des Mountains. Vermutlich dachten sie, dass dies ihre Vefolger zum aufgeben bringen würde. Doch Anya dachte gar nicht daran. Wütend dachte sie an den Mountain und an seine Bewohner, die sie in Sachen Grausamkeit noch übertrafen. Natürlich musste sie vorsichtig sein. Der Nebel konnte sich jederzeit ausbreiten oder die Mountains vor ihrer Nase auftauchen. Doch auch Maylin und Caylin würden vorsichtiger sein müssen und das würde ihr hoffentlich zu gute kommen. Ein oder zweimal dachte sie tatsächlich, sie würde es schaffen, denn den beiden Frauen fiel es immer schwerer, den Pfeilen auszuweichen, die sie und ihrer Begleiter abschossen. Doch als sie sah wie die Tiere flohen, was ein deutliches Anzeichen für den Nebel war, zögerte sie keine Sekunde.
"Flieht. Sucht euch Schutz", rief sie ihren Leuten zu. In diesen Momenten konnte sie nur hoffen, dass ihre Leute Erfolg hatten. Natürlich führte Anya sich für ihre Leute verantwortlich doch in manchnen Situationen konnte sie ihnen nicht helfen. Ihr selbst gelang es, sich im letzten Moment in einer kleine Felsspalte zu zwängen, die in einer Höhle endete. Die erfahrene Kriegerin brauchte nur Sekunden, um zu bemerken, dass sie nicht alleine war und ihr Schwert in der Hand zu halten. Sie zischte wütend. Das waren Mountains. Vermutlich hatten sie diese Genies direkt in eine Falle geführt.


Die Trikru stieß einen Schrei aus, während sie sich auf ihre Gegner stürzte. Sie war nicht bereit einfach so kampflos aufzugeben. Einen der Mountains erwischte sie tatsächlich doch letztendlich musste sie feststellen, dass sie in ein Nest gelangt war. Doch Anya war eine Kriegerin und auch in dieser Situation so klar im Kopf, dass sie wusste wo ihre Vorteile und Stärken waren. Die Mountains bauten auf ihre Technik. Sie waren weder besonders raffiniert noch besonders schnell. Und das war es, was die Trikru sich zu Nutze machte. Sie duckte sich unter dem nächsten Mountain drunter weg und bevor dieser überhaupt realisierte, dass sie hinter ihm war, hatte sie ihm bereits ihr Schwert in den Rücken gerammt. Danach musste sie einen Hechtsprung zur Seite machen, um dem Pfeil zu entgehen, doch es gelang ihr tatsächlich noch zwei weitere Mountains auszuschalten, indem sie mit ihnen spielte und sie von einer Ecke in die nächste scheuchte. Sie waren wirklich nicht besonders schnell und nach kurzer Zeit, lagen sie ebenfalls tot am Boden. Anya hatte keine Ahnung mit wie vielen sie es zu tun hatte, denn die Höhle bot ihr nicht die Möglichkeit zu zählen. Doch es schienen mehr zu sein als sie gehofft hatte. Wütend hob sie erneut ihr Schwert, bereit einen weiteren Schwachpunkt zu finden, den sie sich zu Nutze machen konnte. Dann kam der Moment in dem sie eine Sekunde zu langsam war. Als einer dieser ätzenden Betäubungspfeile traf schwor sie sich nur, dass sie nicht aufgeben würde. Sie wollte in diesem verdammten Berg nicht sterben! Oder schlimmeres. Anya hatte keine Ahnung ob ihre Leute ebenfalls erwischt worden waren. Es schien auch keine Rolle mehr zu spielen, denn in diesem Moment konnte sie nicht mehr für sie tun. Sie wusste nicht einmal ob die, die sie gejagt hatte, das selbe Schicksal ereeilen würde.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast