Was aus meinem Kopf aufs Papier fiel...

GedichtAllgemein / P12
22.09.2020
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Dunkel senkt sich Denken über meinen Verstand.
Umnachtet wandle ich,
sehnend der Erkenntnis,
die mich sehend macht.

         ×××

Weit weg von mir warte ich.
Verlassen und verwirrt stehe ich stumm im Nichts.
Gedanken umschwirren mich,
ätherische Vögel.
Blind lausche ich ihrem Flügelschlag.
Nicht wissend um Führung oder Vernichtung.

         ×××

Kann ich an einer Sehnsucht ersticken?
Kann ich?
Ich will nicht denken.
Doch ich will. Ich kann es so wie so nicht stoppen. Ablenken hilft nur bedingt.
Ich nähre meine Sehnsucht, füttere sie mit kleinen mentalen Süßigkeiten.
Ich brauche sie.  
Sie setzt ein Ziel.
Ist eine Hoffnung, ein Ausweg.
Sie ist Strick und Messer zugleich.
Mein Leben.
Glaube ich an Schicksal?
An Zufall?
An Glück?
Mein Herz klopft dumpf und kräftig,
pumpt das Gefühl einer süßen Vorahnung durch meinen Körper.
Soll das nur suchen nach Neuem sein?
Kühl und kalkuliert zu erklären?
Aber warum ersticke ich?
Warum weine ich?
Warum suche ich?
Warum denke ich?
Warum bin ich mir nur so sicher?