Friendship equals love

von lost noda
GeschichteRomanze, Freundschaft / P18 Slash
Brad Delson Chester Bennington David "Phoenix" Farrell Joseph "Joe" Hahn Mike Shinoda Rob Bourdon
20.09.2020
17.10.2020
20
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17.10.2020 1.391
 
Kapitel 20 - Confidence




“Liebster?”, fragte der Sänger flüsternd, wollte er die andere doch nicht stören. Sie waren bereits mitten im Film.  

“Hm?”, erklang es von Mike, welcher seine Augen dabei nicht vom Fernseher abwandte. Diesmal war es wirklich nicht so brutal und irgendwie ganz interessant.  

Der Zierliche beugte sich rüber und flüsterte dem anderen ins Ohr: “Wenn du jetzt nicht aufhörst, dann muss ich dich ins Badezimmer schleifen und du musst beenden was du angefangen hast.”

Sein Nebenmann drehte seinen Kopf zur Seite und schaute ihn verwirrt an. “Was?”, fragte er genau so leise.

Chester grinste schelmische während er unter der Decke nach der Hand seines Freundes griff und diese etwas weiter nach unten führte. Mike hatte die ganze Zeit über die Hüfte und Taille des Sängers gestreichelt. Die Augen des Halbjapaners weiteten sich als er die Erektion des Sängers berührte. Er hatte dies in keiner Weise beabsichtig.  

“Tschuldigung.”, flüsterte er. “Aber ich verspreche dir, dass ich mich später darum kümmern werde.”, grinste er, drückte den Schritt des Sängers kurz und nahm dann seine Hand weg. Ihm gefiel diese neue sexuelle Energie zwischen ihnen wirklich.  

Der andere grinste ebenfalls. “Ich kann es kaum erwarten.”, erwiderte er und beide konzentrierten sich daraufhin wieder auf den Film.  





Drei Stunden später waren sie bereits wieder in ihrer Wohnung, lungerten im Wohnzimmer herum und schauten fernsehen.  

“So Jungs, ich hol mir jetzt was zu Knabbern. Wollt ihr was?”, fragte Brad, nachdem er aufgestanden war, die Fernbedienung auf den Couchtisch abgelegt hatte und sich streckte.

“Nein, ich wird jetzt ins Bett gehen.”, erwiderte der Sänger. “Ähm, Mikey, sind die Texte, von denen wir letztens gesprochen hatten, irgendwo in deinem Zimmer? Ich würde sie mir gern noch mal anschauen, bevor ich schlafen gehe.”, fragte er und sah seinen Freund an während er aufstand. Der andere zog verwundert die Augenbraue nach oben. Von was redete sein Nebenmann da?  

“Sag mir einfach, wo sie sind und ich hol sie.”, sprach er weiter und zwinkerte Mike plötzlich unauffällig zu.  

Der andere lächelte kurz bevor sein Gesicht wieder ernst wurde. Er wusste zwar noch immer nicht, auf was sein Freund hinaus wollte, aber der Ausdruck in dessen Augen machte ihn neugierig. “Ich weiß nicht, wo genau ich sie hingelegt habe. Komm mit, wir suchen sie schnell.”, erwiderte der MC, stand auf und beide machten sich auf den Weg in sein Zimmer.

Nachdem der Halbjapaner die Tür hinter ihnen geschlossen hatte, drehte er sich um und erblickte den Sänger vor ihm, welcher ihn schelmisch grinsend anschaute. Plötzlich drückte Chester Mike gegen die Tür und begann damit Küsse über seinen kompletten Hals zu verteilen. Der andere kicherte.

“Was machst du da?”, fragte er.

“Vorhin bei Rob hast du gesagt, dass du dich später um einen Ständer kümmern wirst.” Er sah ihn an und seine Hand hatte bereits ihren Weg in Mikes Hose gefunden. “Später ist jetzt.”, grinste er und begann damit das beste Stück deines Freundes zu streicheln.

“Aber was ist, wenn Brad uns hört?”, erwiderte der MC langsam. Es fiel ihm schwer sich zu konzentrieren.

“Keine Sorge.”, sprach Chester, immer noch grinsend und sein Atem kitzelte das Ohr seines Gegenübers. “Ich kann leise sein und du wirst mit meinem Schwanz in deinem Mund eh nicht sprechen können.”, zwinkerte er.

Mike wurde rot. Er war diese unanständige Sprache noch immer nicht gewöhnt.

“Gott, selbst wenn du dich schämst, siehst du sexy aus.”, flüsterte der Sänger bevor er damit begann seine Hose aufzuknöpfen, während er weiterhin Küsse auf dem Hals des anderen verteilte sowie an dessen Ohr knabberte.

“Fuck, Chaz.”, stöhnte der MC und war endlich auch in der Lage Chester anzufassen. Wie schaffte es sein Freund nur immer ihn innerhalb von Sekunden so zu erregen?

“Scheiße, ich liebe es wie du das sagst.”, erwiderte der Zierliche. Seine Erektion drückte nun an Mikes Bein, was diesen zum Grinsen brachte. Er fand es aufregend, dass auch er den Sänger so erregen konnte.

“Okay, dann lass uns mal sehen, ob du wirklich so leise sein kannst.”, grinste der Halbjapaner und umfasste Chesters Ständer. Der Sänger zuckte kurz zusammen bevor er kicherte. Er mochte es, wenn Mike seine dominantere Art zeigte. Ohne ein weiteres Wort begannen sie noch heftiger miteinander rumzumachen während der MC seinen Freund vorsichtig zum Bett führte. Dort legte er den anderen ab bevor auch sich seiner Hose entledigte. ’Scheiße, er sieht echt so heiß aus.’, dachte Mike und begutachtete den Sänger von oben bis unten. Manchmal fiel es ihm schwer zu glauben, dass ein Mann wie er jemanden wie dem Halbjapaner nahe sein wollte.

“Komm schon Liebster, ich will das hier nicht alleine machen.”, erklang Chesters verführerische Stimme und riss ihn damit aus seinen Gedanken.

Der MC grinste erneut schelmisch während er seinen Freund beobachtete, wie dieser sich selbst anfasste. “Lass mich dir damit helfen.”, erwiderte er und leistete dem anderen auf dem Bett Gesellschaft.  




Dreißig Minuten später lagen beide auf ihrem Rücken im Bett und hatten das Licht bereits ausgeschaltet. Chester Kopf ruhte auf der linken Schulter des MC welcher langsam den Arm des anderen streichelte.  

“Das mit den Sternen hast du wirklich gut gemacht.”, kam es von dem Sänger während er an die Decke starrte, ein leichtes Lächeln auf den Lippen.

“Ja, mir gefällt es auch.”, erwiderte Mike.  

Ein paar Sekunden lang herrschte Stille.

“Mein Vater ist vor ein paar Wochen gestorben und mein Anwalt hat mich wegen dem Erbe angeschrieben.”, erklang Chesters Stimme in der Dunkelheit.

“Oh, äh, das tut mir leid zu hören.”, antwortete der Halbjapaner und griff behutsam nach der Hand des andere bevor er sie drückte.

“Muss es nicht.”, erwiderte der Sänger. “Er war nicht mein richtiger Vater und sowieso ein Arschloch. Nachdem Tot meiner Mutter begann er zu trinken und mich für alles verantwortlich machen.” Seine Stimme was leise. “Na gut, er hat mir auch vorher schon die Schuld für alles gegeben:”

Mike sagte nichts. Er war sich nicht sicher welche Worte hier jetzt angebracht waren.

“Und obwohl es meine Schuld war, dass sie ihr Leben beenden wollte, war es unnötig mir das jeden verdammten Tag zu sagen.” Seine Stimme klang traurig mit einem Hauch von Wut.

“Was? Nein, sag das doch nicht.”, flüsterte der MC und drehte sich auf die Seite, um seinen Freund anzusehen. Es brach ihm das Herz. “Es war nicht deine Schuld.”

Chester seufzte. “Doch, war es.” Er hielt kurz inne. “Meine Mutter wurde vergewaltigt und war dann mit mir schwanger. Als sie das bemerkte war es für eine Abtreibung aber schon zu spät. Mein Vater blieb bei ihr, weil er sie liebte. Mich hasste er allerdings. Ich war der Grund dafür, dass sie angefangen hat Drogen zu nehmen. Auf der einen Seite wollte sie ihren Sohn lieben und für ihn da sein, auf der anderen Seite jedoch konnte sie mich nicht einmal anschauen, ohne an die Vergewaltigung zu denken.”, seufzte er.

Mike war sprachlos. Mit so einer Vergangenheit hätte er beim Sänge nie gerechnet. ’Scheiße, es gibt vermutlich nichts, was ich jetzt sagen könnte, was er nicht schon hundert Mal gehört hat.’, dachte er und ohne ein weiteres Wort schlang er seine Arme um Chester und zog ihn näher an sich heran.

Der andere lächelte schwach, drehte sich ebenfalls auf die Seite und kuschelte sich an den MC. “Tut mir leid.”, flüsterte er nach ein paar Sekunden.

“Was?”, fragte der Halbjapaner genau so leise und begann damit den nackten Rücken des Sängers zu streicheln.

“Meine Erzählung hat dich bestimmt eingeschüchtert und ich will nicht, dass du dich komisch fühlst, nur weil ich so eine beschissene Vergangenheit habe.”, erwiderte der Zierliche.

Mike hielt inne, wich mit seinem Kopf etwas zurück und schaute seinen Nebenmann an. “Entschuldige dich nie wieder für deine Vergangenheit.” Er klang ernst. “Es tut mir leid, dass du sowas überhaupt erlebt hast und es macht mich echt wütend, dass dieses Arschloch dir eingeredet hat, dass du der Fehler bist.” Der MC fing an durch die Haare des Sängers zu fahren. “Und obwohl meine Meinung nicht wichtig ist, ich denke nicht, dass du ein Fehler bist. Ich denke du bist großartig.”, er lächelte sanft.

Chester schaute ihn an, ein schwaches Lächeln auf den Lippen. Ohne ein weiteres Wort kuschelte er sich an seinen Freund an, welcher ihn fest umarmte und ihm einen Kuss auf die Stirn drückte.

So blieben sie für ein paar Minuten bis sie irgendwann einschliefen.
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