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Mit kleinen Schritten ans Ziel (Elena x Kaminski)

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
Dr. Elena Eichhorn Dr. Rolf Kaminski
18.09.2020
07.11.2021
3
1.969
1
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
18.09.2020 750
 
Huhu :) nach gefühlt ewiger Abwesenheit möchte ich meine Geschichte "Alles auf Anfang" zu Elena und Kaminski weiterschreiben. Wie bereits erwähnt, habe ich auf den alten Account Jibbs 4 ever keinen zugriff mehr, da ich Mail Adresse nicht mehr funktioniert. Deshalb werde ich die Fortsetzung als eine neue Story veröffentlichen. Bitte lest vorher "Alles auf Anfang" da es sonst keinen Sinn ergibt. So und jetzt genug Vorwort, auf gehts!


Nur wenige Minuten später betrat Dr. Leibhold den Raum.
„Was machen Sie denn für Sachen, Frau Kollegin?“ fragte der Gynäkologe und nahm auf dem Hocker neben ihrer Liege Platz.
„Sie haben keine Schmerzen im Bauchbereich, sagte Dr. Heilmann?“
Elena bestätigte dies mit einem Nicken. Nachdem er ihren Bauch sicherheitshalber doch nochmal abgetastet hatte, blickte er auf.
„Ich kann soweit nichts Auffälliges feststellen, zur Sicherheit mache ich jetzt einen Ultraschall.“
Kaminski hatte sich bisher im Hintergrund gehalten, trat jetzt jedoch einen Schritt näher an die Liege heran und nahm ihre Hand. Er wusste ja wie nervös sie immer bei den Ultraschallterminen war und dieses Mal hatte sie wirklich einen Grund dazu.
„Es sieht so weit alles gut aus, das Baby scheint den Sturz unbeschadet überstanden zu haben.“ Teilte der Gynäkologe den beiden mit. „Wir werden sie zur Beobachtung über Nacht hierbehalten. Ich werde morgen früh nochmal nach Ihnen sehen. Wenn heute Nacht etwas sein sollte, geben Sie bitte direkt Bescheid.“ Er wischte Elena das Gel vom Bauch und erhob sich.
„Ruhen Sie sich aus, wir sehen uns morgen früh.“ Mit diesen Worten verabschiedete er sich und verließ das Zimmer.
Elena konnte gar nicht in Worte fassen wie erleichtert sie war. In ihrem Kopf hatte sie sich schon die schlimmsten Horrorszenarien ausgemalt.
Rolf strich ihr sanft übers Haar. „Da ist ja zum Glück nochmal alles gut gegangen.“ Sprach er aus was sie beide gedacht hatten. „Sobald sie dich aufs Zimmer gebracht haben, hole ich dir ein paar Sachen von zuhause.  Elena nickte bloß und spürte den Kloß in ihrem Hals. Wie hatte sie nur auf die blöde Leiter steigen können? „Es tut mir so leid!“ schluchzte sie dann.
Kaminski, der etwas überrascht von ihrem Gefühlsausbruch war, nahm sie direkt in den Arm.
„Hey…es ist doch alles gut gegangen.“ Liebevoll strich er ihr die Tränen aus dem Gesicht. „Du musst mir allerdings versprechen, dass du vor der Geburt auf keine Leiter mehr steigst. Damit meine ich auch Trittleitern, Hocker, Stühle, oder was dir sonst noch so in den Sinn kommt.
„Versprochen“ murmelte Elena und löste sich dann leicht von ihm. „Das heißt, dass du die Decke streichen und die Vorhänge anbringen musst.“ Schmunzelte sie dann leicht.
„Ob ich alter Mann das noch schaffe?“ fragte er gespielt verunsichert. „Solange du auf nichts mehr kletterst, hänge ich für dich auf was immer du möchtest.“ Versprach er dann ehrlich.
Kurze Zeit später kam Schwester Arzu rein und brachte Elena auf ihr Zimmer.
„Ich hole dir schnell deine Sachen von zuhause, in einer halben Stunde bin ich zurück.“ Mit diesen Worten verließ er ihr Zimmer und rief sich ein Taxi. Der Blick von Schwester Arzu…morgen würde jeder in der Klinik wissen, dass er und Elena zusammen waren. Es würde hinter seinem Rücken über ihn geredet. Er konnte die ganzen Fragen schon hören. Wie hatte er der zynische Griesgram geschafft an Dr. Eichhorn ranzukommen? War er nicht viel zu alt für Sie? Und, Gott bewahre, war sie sogar schwanger von ihm?
Kaminski hasste es Gesprächsthema Nummer 1 zu sein, aber was sollte er tun? Elenas Gesundheit und das Baby waren wichtiger als alles Getratsche. Gedankenverloren packte er das Wichtigste in eine Reisetasche und nahm sich ebenfalls Wechselklamotten mit. Sobald Elena schlief, würde er sich in einen der Bereitschaftsräume legen. Zuhause würde er eh kein Auge zu bekommen und so konnte er in ihrer Nähe sein, falls doch noch etwas passieren sollte. Etwas zwanzig Minuten später klopfte er an Elenas Zimmer und trat wenig später ein.
„Das sollte für eine Nacht reichen.“ Meinte er und zeigte ihr die Reisetasche.
„Danke.“ Lächelte Elena müde. Die ganze Aufregung hatte Sie ziemlich geschafft.
Kaminski küsste sie sanft auf die Stirn, als die Tür geöffnet wurde.
„Ihr Abendessen Dr. Eichhorn.“ Mit diesen Worten betrat Hr. Brenner das Zimmer.
„Oh Dr. Kaminski, was machen Sie denn hier?“ fragte der Pfleger neugierig.
Mit dieser Frage war auch Elena klar, welches Thema morgen vom Flurfunk verbreitet werden würde.

In den nächsten Tagen kann ich hoffentlich ein weiteres Kapitel hochladen, bis dahin würde ich mich über ein paar Reviews sehr freuen :)
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