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Der Weg in die Hölle

von SonjaFe
GeschichteDrama, Tragödie / P18 / Gen
Carly Shay Freddie Benson OC (Own Character) Pamela Pucket Sam Puckett Spencer Shay
18.09.2020
24.09.2020
13
10.451
2
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Dieses Kapitel
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24.09.2020 665
 
Das alles entscheidende Kapitel. Entkommt Sam aus der Hölle und wenn ja, wie? Was muss sie noch alles durchmachen bis sie es schafft die Tabletten ihrer Mutter aus dem Badezimmer zu bekommen um sich umzubringen. Ist das der Weg aus der Hölle?  

Kapitel 10

Sam:

Ich höre Collin schreien. Irgendetwas passiert da unten. Ein stechender Schmerz in meiner Analregion lässt mich zusammen zucken. Gott, er hat es wirklich getan, es war kein Traum. Er hat mich anal vergewaltigt. Ich versuche mich umzudrehen, aber die Schmerzen sind zu groß, jede Bewegung schmerzt. Mir ist so kalt. Ich weiß auch warum, ich liege komplett nackt in meinem Bett. Dieses mal war er nicht so „Gütig“ mich wenigstens zu zudecken. Ich höre jemanden die Treppe rauf kommen.
„Bleiben Sie hier! Das ist Hausfriedensbruch!“ höre ich Collin wieder schreien. Dann höre ich wie jemand meine Zimmertür öffnet und scharf die Luft einsaugt. „Sam!“ War das Spencer? Ich weiß es nicht, bestimmt ist es nur ein Traum. Ich träume immer, wie Spencer kommt und mich aus meiner Hölle befreit. Ich lächle ihn an, als er mich umdreht und in seine starken Arme schließt. Es muss ein Traum sein. Spencer beginnt zu weinen. „Was hat dir dieses Arschloch nur angetan, Sam?“ Er sagte es mehr zu sich selbst als zu mir. Bevor ich realisieren kann dass dies kein Traum ist, wird wieder alles schwarz, ich sehe nur noch Spencer der mich weinend in seinen Armen hält.

Spencer:

Ich konnte nicht glauben was ich sah als ich ins Zimmer von Sam kam. Es war nicht schwer zu finden, ihre Zimmertür war nur angelehnt und ich hörte sie, wie sie weinte.
Als ich ihr Zimmer betreten hab, sog ich die Luft ein. Sie lag auf dem Bauch, nackt, in ihrem Bett. Es war Blut zu sehen, im ganzen Bett. Ich lief zu ihr. „Was hat dir dieses Arschloch nur angetan, Sam?“ fragte ich mich mehr selbst als sie. Ich zog sie in meine Arme und sie lächelte mich an. Im selben Moment begann sie wieder zu weinen und schloss ihre Augen.
Ich rief um Hilfe, wodurch sofort einer der Polizisten hoch kam. Als er uns sah kam ein kurzes „Fuck“ über seine Lippen bevor er über sein Funkgerät einen Notarzt und Rettungswagen orderte. Ich höre wie Collin Kingston unten schrie. Man hielt ihn anscheinend fest. Ich war in dem Moment so froh dass Socko mitgekommen war. Er war der Meinung dass wir doch die Polizei rufen und warten sollten bis diese da ist.
Ich halte Sam immer noch fest in meinen Armen. Ihr Atem geht nun wieder etwas ruhiger. Mein Gesicht war komplett nass, denn ich hab ebenfalls zu weinen begonnen. Meine Sam so zu sehen, ihren geschundenen Körper. Ich mache mir Vorwürfe, wäre ich doch schon früher hier gewesen und hätte nicht auf die Polizei gewartet. Hätte ich sie doch nicht letzte Woche Sonntag mit ihm gehen lassen. So viele Gedanken rasen in meinem Kopf was ich hätte alles tun können um dies zu verhindern, als mich jemand an der Schulter berührte. „Entschuldigen Sie, Sir. Wir müssen zu dem Mädchen hier.“ Ich sehe hoch und sehe einen der Rettungssanitäter. Widerwillig lege ich Sam zurück ins Bett und mache den Sanitätern Platz. Wenige Sekunden später kommt auch schon der Notarzt hoch. Ich beobachte wie sie Sam versorgen und auf eine Bahre legen. Währenddessen kommt Socko hoch und legt eine Hand auf meine Schulter. „Du konntest nicht mehr tun, Mann.“ versucht er mich zu beruhigen. Da merkte ich dass mein ganzer Körper zittert.
„Nein. Ich hätte so viel mehr tun können, ich hätte sie nicht gehen lassen dürfen, am Sonntag.“
„Spencer, mach dir keine Vorwürfe. Du hattest gar keine andere Wahl!“
Die Sanitäter fuhren Sam aus dem Raum und trugen sie die Treppe runter. Unten ist es inzwischen verdächtig ruhig geworden. Ich folge den Rettungssanitätern und stelle fest dass Mr. Kingston weg ist. Einer der Polizisten geht auf mich zu. „Kann ich Ihnen ein paar Fragen stellen, Mr. Shay?“ Ich nicke.
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