Erkältung

DrabbleRomanze / P12 Slash
Iron Man / Anthony Edward "Tony" Stark Spider-Man / Peter Parker
16.09.2020
16.09.2020
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Peter tippte auf die Papiertüte in seinen Armen, während er im Fahrstuhl stand. Er hatte einen gut verschlossenen Topf mit Suppe, ein Glas Honig und eine Packung Teebeutel dabei und kaum hatte er Pepper das gesagt, hatte sie geblinzelt und ihn nach oben geschickt. Er hatte zwar nicht verstanden, warum sie das tat, aber vermutete, dass sie einfach froh war, wenn Peter nach Tony sah anstatt dass sie das selbst tun musste. Immerhin musste Pepper sich um die Firma kümmern und konnte nur schwer mal Pause zu machen, um nachzusehen, ob ihr eigenwilliger Chef brav im Bett blieb und seine Erkältung aussaß, oder nicht.

Mit einem Ding ging die Fahrstuhltür auf und Peter machte sich auf den Weg zu Tonys Schlafzimmer, wo er den Mann hoffentlich auffinden würde. Wenn nicht hatte er schon einen Plan, welche Zimmer er nach ihm durchsuchen würde, angefangen bei dem Labor. Aber zu Peters Überraschung war Tony tatsächlich im Schlafzimmer, wenn auch nicht im Bett. Tony trug ein verschwitztes T-Shirt und Pyjamahosen und schraubte an einer Hand von einem seiner Iron Suits herum. Als er hörte, dass jemand ins Zimmer kam, verzog er wütend das Gesicht. „Ich sagte doch, dass ich in Ruhe gelassen werden will.“, knurrte er Peter heiser an, ehe er aufsah und ihn erkannte.

Sofort wich jegliche Wut aus seinem Gesicht und machte einem überraschten Ausdruck Platz. „Peter?!“, murmelte er, als könne er nicht fassen, dass sein Lieblings-junger-Erwachsener hier im Zimmer stand und ihn anlächelte. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass Happy gesagt hast, du würdest mit einer Erkältung im Bett liegen. Zumindest die Hälfte davon hab ich nicht missverstanden.“, stellte Peter fest. Tony legte seine Arbeit weg und nahm stattdessen ein Taschentuch, mit dem er seine Nase hastig putzte. „Mir geht’s gut.“, behauptete er mit belegter Stimme und nieste. Peter hob nur eine Augenbraue an.

„War es auch Happy, der gesagt hat, dass du mich auf meinem Sterbebett besuchen sollst?“, wollte Tony wissen. Peter kicherte, während er seine Tüte abstellte und seine Jacke auszog und auf hängte. „Niemand hat mir das aufgetragen. Ich bin hier, weil ich mich um dich kümmern will.“, erklärte er, ging zu Tony und nahm seine Hand. Sanft aber bestimmt zog er Tony zum Bett und brachte ihn dazu, sich hinein zu legen. „Ach, ich krieg also eine hübsche Krankenschwester? Da möchte ich mich nicht beschweren, aber was, wenn du dich ansteckst?“, protestierte Tony. Peter deckte ihn zu und ließ seine Sorgen mit einem Kuss auf Tonys Stirn verschwinden. „Das wird nicht passieren. Ruh dich etwas aus. Ich mache dir etwas zu essen.“, erklärte er zuversichtlich und küsste Tony auf die Wange.

Peter stand nicht lange vor dem Topf auf dem Herd, ehe Tony zu ihm getrottet kam. Er legte die Arme um Peters Taille und stützte sein Kinn auf Peters Schulter. Von dort aus sah er zu, wie Peter in der Suppe, die er mit gebracht hatte, rührte. „Riecht gut.“, murmelte er. „Das hoffe ich doch. Es war anstrengend die zu machen.“, sagte Peter zufrieden. Er konnte spüren, wie Tony den Kopf hob, um Peter überrascht anzusehen. „Du hast die extra für mich gemacht? Selbst?“, fragte er und klang dabei ungewöhnlich schüchtern. Peter lächelte und nickte. Jedes Mal wenn er etwas wie eine persönliche zubereitete Mahlzeit machte, schien Tony fast nicht glauben zu können, dass er das wirklich haben durfte.

Peter verfrachtete Tony auf das Sofa, wickelte ihn in eine Decke und fütterte ihn mit der Suppe. „Ich bin ein erwachsener Mann. Ich kann alleine Essen.“, murmelte Tony schmollend, weigerte sich aber sonst nicht. „Deine Hände zittern im Moment.“, erwiderte Peter. Nach dem Essen machte Peter Tee mit Honig und schaltete einen Film ein. Tony ließ sich auf dem Sofa zur Seite kippen, sodass er mit dem Kopf auf Peters Schoß lag. Er schlief irgendwann ein und genoß das Gefühl von Peters Händen, die über sein Haar streichelten.
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