Magical Royalty - Prüfung der fünf Könige

GeschichteAllgemein / P12
16.09.2020
16.09.2020
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,,Schau nicht nach hinten!", flüsterte ich und versuchte dabei möglichst ruhig zu klingen. Mein bester Freund Damian schaute mich aus dem Aungenwinkel fragend an. Ich legte nur den Finger auf den Mund und zischte:,,Sei leise!" Ohne auf meine Anweisung zu folgen drehte er seinen Kopf ein Stück nach hinten. Seine Augen wurden groß und er schaute mich mit glitzernden Augen an. ,,Was machen wir denn jetzt?! Die sind doch bestimmt nicht hinter uns her, oder?" Ich schaute ihn an und versuchte mit einer möglichst ruhigen Stimme zu erklären, dass ich mir bereits einen Plan ausgedacht habe. ,,Wir warten bis es dunkel ist. Dann teilen wir uns nach Westen und Osten auf!" ,,Spinnst du?! Ich lass dich doch nicht allein! Und gleich gar nicht im dunklen!!", zischte er. Ich gab ihm meinen strengen Blick, der keine Wiederworte forderte und richtete meinen Blick wieder nach vorn. ,,Aufteilen ist die beste Möglichkeit. Vertrau mir, ich schaff das schon durch!" Die letzten Sonnenstrahlen wärmten unser Gesicht und ließen das Fell meines schwarzen Hengsten glitzern.

Als der Horizont die Sonne verschluckt hatte, wagte ich erneut einen Blick nach hinten. Die vier Männer, einer stämmiger als der andere, ritten immer noch hinter uns her. Ich schaute zu dem leicht panisch wirkenden Damian. ,,Wenn ich 'Los' sage, galloppierst du nach Westen und ich nach Osten, klar?!" Er nickte immer noch zögernd. In Gedanken zählte ich von 10 nach unten. ,...4...3...2...1'
,,Los!!", rief ich, stemmte mich in die Steigbügel und rammte meine Schenkel in den Bauch meines Pferdes. Ich preschte nach rechts, Damian nach links los. Die vier Männer überraschte unsere Taktik, woraufhin einer ,,Hey!" rief.

Meine Hände klammerten sich in der Mähne des Schwarzen fest. Äste und Zweige schlugen mir ins Gesicht und zerkratzten meine Haut. Und dann war da ein Geräusch. Stimmen die ich gehofft hatte, sie seien weg. Zwei der Männer verfolgten mich! Ich traute mich nicht nach hinten zu schauen. Genauso wenig würde ich etwas erkennen. Also verließ ich mich auf meinen Hengsten den richtigen Weg zu finden. Mit dem Kopf an seinen Hals gepresst, preschten wir durch die dunkle Nacht. Immer wieder sprang er über den ein oder anderen im weg liegenden Ast, wich Bäumen aus oder stolperte, aber fing sich gleich wieder. Ich hatte gehofft die Männer würden aufgeben mich zu verfolgen, doch leider was es das komplette Gegenteil. Immer näher hörte ich ihre Pferde kommen. Und dann passierte es...