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These days

OneshotLiebesgeschichte / P12 / Het
Michael Clifford OC (Own Character)
16.09.2020
16.09.2020
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910
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“Well look who I ran into” crowed Coincidence,

“Please” flirted Fate “This was meant to be.”


Ich unterdrückte ein Gähnen, während ich meine Schlüsselkarte mit den Lippen festhielt und gleichzeitig im weitergehen in meiner Tasche nach dem Portemonnaie suchte um sie sicher zu verstauen. Heute würde ich sie nicht mehr brauchen, für heute war Feierabend. Schon verrückt, zu denken, dass andere jetzt erst ihr Haus verließen oder gar noch schliefen. Aber andererseits klang schlaf jetzt gerade doch sehr verlockend, wenn ich jetzt den direkten Weg nach Hause nehmen würde hätte ich vielleicht noch die Chance wieder unter die Decke zu kriechen und mich an - “Guten Morgen, Schönheit” riss mich da eine mir nur allzu bekannte Stimme aus den Gedanken. Verwirrt fuhr ich herum. Das wars dann wohl mit nochmal in das warme Bett an meinen Freund kuscheln, schließlich stand er vor mir! Aber wirklich böse sein konnte man ihm nicht, dafür meinen schönen Plan zu zerstören, er sah so süß aus, völlig verstrubbelt und zerknautscht mit zwei Kaffee in der Hand. Ich konnte nicht anders als ihn breit anzulächeln und dann auf die Wange zu küssen. Er brummte zufrieden.

“Was machst du hier?” “Ich dachte, ich überrasche meine Freundin mal und lade sie zum frühstücken ein, anstatt sie immer alles mitbringen zu lassen” er reichte mir den Kaffee. “Ich mache das gerne” hatte ich das Gefühl mich verteidigen zu müssen, während ich mich bei ihm einhakte und langsam losschlendete “Ich mache mir aber auch gerne die Mühe aufzustehen und dich einzuladen.” zweifelnd sah ich ihn an “Du und gerne aufstehen? Lüg mich nicht an, Michael” neckte ich ihn “Warum musst du auch eine Morningshow moderieren?” fragte er sein Leid offen zeigend “Da ist sogar Feierabend verdammt früh, geschweige denn der Anfang. Es gibt so viele tolle Sachen abends, danach könnten wir Essen gehen und um die Häuser ziehen, aber nein, Madam macht lieber früh und schläft um acht auf der Couch ein.” “Als ob du um die Häuser ziehen würdest, du sitzt viel eher vor der Playstation und weißt nicht mal, wie spät es ist. Außerdem wusstest du das alles schon, als wir uns kennengelernt haben. Ich habe die perfekte Persönlichkeit für die Morningshow wurde mir gesagt.” “Die brauchten da vielleicht auch einen” neckte er dieses mal mich, woraufhin ich ihn leicht schubste. “Ich hab tatsächlich für einen kleinen Augenblick gedacht, du wolltest nett zu mir sein.”

“Ich bin nett! Ich glaube, dass ist dieses Gebäude hier. Das macht mich nervös.” stellte er total ernst fest und zog mich um das ganze nochmal zu unterstreichen schnell weiter “Es erinnert mich immer an dieses katastrophale erste Treffen.” “Ich fand es süß” “Du warst ja auch nicht in meiner Position! Mein Gott! Und ich hatte vorher noch als Witz zu Calum im Auto gesagt ‘wenn sie so gut aussieht, wie sie klingt muss ich umdrehen. Dafür ist es zu früh’ und dann kommen wir rein und du stehst da. Ich hab kein Wort raus bekommen, das ganze Interview. Ashton und Calum lachen immer noch.” “Ich wusste gar nicht, dass ihr mich vorher schon gehört habt.” “Machen wir immer. Wir hatten ein katastrophales Interview, da wurde den ganzen Tag über ein aktuelles Event berichtet, keine Ahnung mehr was, und wir waren maximal überfordert, als wir ankamen und danach gefragt wurde, weil wir auf dem Weg nur Green Day gehört hatten um bei dem Jetlag wach zu bleiben.” Ich nickte verstehend, konnte mir aber einen kleinen Seitenhieb wieder nicht verkneifen “Ihr seid aber auch immer müde bei Interviews, mal ist es zu früh, dann Jetlag, dann seid ihr auf Tour und generell erschöpft. Eure Fans werden völlig verwirrt sein, wenn es mal ein waches Interview von euch gibt.” “Du hast dich, nachdem ich eine halbe Stunde nichts gesagt habe und nur peinlich berührt und von zu viel Kaffee aufgedreht im Raum rum geguckt habe, entschieden auf ein Date mit mir zu gehen. Da würde ich mir keine Gedanken machen, weil unsere Fans uns oft müde sehen, abgesehen davon, dass wir auf der Bühne hundertprozentig da sind.” “Das mit dem nicht reden, redest du dir ein.” “Ach ja, was hab ich denn so spannendes gesagt?” Erwischt. Er lachte und zog ich an sich, während wir darauf warteten, dass die Fußgängerampel grün wurde.

“Hast du eigentlich darüber nachgedacht uns eine Katze zu holen?” fragte er so unschuldig, wie er nur konnte. Ich nahm meinen Kopf von seiner Schulter und sah ihn kritisch an “Versuchen sie mich zu bestechen Mr.Clifford?” “Nein?” So fühlte es sich aber an, während er mich auf der kuscheligsten Bank im Cafe platzierte und dann absolut alles was ich zum Frühstück liebte vom Buffet holte, ohne das ich mich bewegen durfte. Er war so süß dabei, ich hätte ihm gerne direkt gesagt, dass das alles nicht nötig war, ich hatte ja eigentlich gar nichts gegen eine Katze. Alles was ich ihm gestern Abend sagen wollte war, dass er sich um eine Lösung für sie kümmern muss, wenn er will, dass ich ihn in meinem Urlaub auf die youngblood-Tour begleite, aber er ließ mich wie gestern nicht zu Wort kommen. Realistisch würde er das Ganze auch nur noch übertriebener tun, wenn ich jetzt direkt ja sagen würde, also ließ ich mich in das Polster fallen und genoss. So Tage waren einfach großartig. Kuscheln mit Croissants im Bett war auch nicht schlecht, aber an so einen Morgen konnte ich mich auch gewöhnen. Vielleicht sollten wir das einmal im Monat  machen...
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