★Insanity - Zwischen den Welten / Schatten des Verstandes★

von Nimue1979
GeschichteDrama, Mystery / P18
Bob Andrews
16.09.2020
26.09.2020
8
9.096
2
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16.09.2020 1.019
 
Vorwort

Für Leser
 
Diese Geschichte schreibe ich nicht alleine. Aktuell hat Reila ein Kapitel schon dazu beigetragen und mit ihr habe ich schon so einiges "ausgekaspert" Ich stelle jedem Kapitel  deutlich vorran, wer der Autor eines Kapitels ist.  Trotz allem ist es keine Aneinanderreihung von Oneshots, sondern alles folgt einem Konzept, das am Ende aufgeklärt wird.

Da ich nicht alleine die Geschichte schreibe, kann ich nicht vorher sagen, wie lange es dauert, bis ein weiteres Kapitel reingestellt wird,  ich muss den Autoren ja auch Zeit geben ;)  

Ich gebe vor, daß nicht auf AVL Niveau geschrieben werden soll. Ich möchte nicht die Geschichte auf AVL setzen! Es kommen aber ganz sicher  auf P18 Niveau Themen vor die Triggern könnten. Da ich den Inhalt selbst nicht komplett kenne, kann ich lediglich eine allgemeine Triggerwarnung rausgeben und tue das hiermit!

Ich hoffe es  macht euch beim Lesen  genauso viel Spaß, wie uns gerade beim Entwickeln und Schreiben der Geschichte.

Für Autoren und die es mal versuchen wollen:

Alle die gerne ein oder auch mehrere Kapitel dazu beitragen wollen, können das sehr gerne tun, wir freuen uns wirklich. Ihr müsst mich dazu per PN anschreiben, dann bekommt ihr alle Infos, die ihr braucht, damit sich euer Kapitel gut einfügt und es mit der Auflösung stimmig ist. Dann könnt ihr eure Phantasie und Kreativität in Worte fassen und in diesem Fall gibt es was die Szenerie angeht keine Grenze. ;) Zukunft, Erinnerung (frei erfunden oder an ein Originalfall), Historie, realistisch oder paranormal, Fantasy....

Ich freue mich über jeden der sich meldet. Denn ich bin überzeugt davon, umso mehr unterschiedliche Köpfe und Ideen zusammenkommen, desto besser wird die Geschichte werden. LG Nimue


★Insanity - Zwischen den Welten / Schatten des Verstandes★
Kapitel 1
Kapitelnamen: Der Anruf
Autor des Kapitels: Nimue 1979




Bob wachte auf,  weil sein Handy klingelte. Ihm ging es nicht gut. Er war alleine und krank. Er, hatte seit zwei Tagen bereits Fieber und lag im Bett. Die Vorhänge waren zugezogen, damit er besser schlafen konnte. Fahrig griff er nach seinem Handy, auf dem Display stand Peter. Er nahm das Gespräch an.

Peter schrie vor Schmerz und riss ihn aus seiner benommenen Schläfrigkeit. "Ich versuche keinen Trick mehr, versprochen Sir", versprach Peter irgendwem.

"Peter?", fragte Bob entsetzt nach und richtete sich in seinem Bett auf.

"Ja, Bob. Ich bin es Peter. Wir haben einen neuen Fall übernommen und stecken mal wieder in Schwierigkeiten. Wir brauchen dringend deine Hilfe. Bitte!", flehte Peter verängstigt.

"Was soll ich tun?", fragte Bob erschrocken nach. Es gab das Geräusch, das klang wie Schläge und Peter stöhnte, dann meldete sich eine ihm unbekannte Stimme: "Du bringst uns die Dokumente, wenn wir die haben, dann lassen wir deine Freunde  umgehend wieder frei."

"Was für Dokumente? Ich weiß von keinen Dokumenten", warf ich schnell ein. Ich hatte doch überhaupt keine Ahnung von diesem Fall bisher.

"Kaffeekanne! Sie sind in der Kaffeekanne versteckt", erklärte Peter hektisch und kassierte dafür wohl eine weitere Ohrfeige.

"Fresse!", raunzte der Mann Peter an und wandte sich noch einmal klar und deutlich, mit seinen Forderungen an Bob: "Ich ruf in einer Stunde wieder an, um dir zu sagen, wo du sie hinbringen sollst. Wenn du die Polizei einschaltest, trickst, oder die Dokumente mir nicht übergibst, werden deine zwei Freunde ganz schnell, das zeitliche segnen!" Und ehe Bob antworten konnte, wurde aufgelegt.

Sofort geriet Bob in Panik. Er musste Justus und Peter helfen. Sofort. Wenn er nur nicht so krank wäre, aber es ging jetzt einfach nicht anders! Er musste es schaffen. Die Beiden waren in großer Gefahr.

Er zog sich eine Trainingshose und ein T-Shirt an, griff nach seinem Handy und schleppte sich langsam Richtung Tür. Er nahm auf dem Weg zur Haustür, seinen Schlüssel und sein Portemonnaie mit. Die Sonne blendete ihn, auf dem Weg zu seinem Käfer, den er nur mit Mühe erreichte. Er legte Handy und Portmonaie in die Mittelkonsole und fuhr los.

Die Fahrt zur Kaffeekanne war zum Glück nur sehr kurz. Doch er erinnerte sich gar nicht richtig daran, wie er die Strecke zurückgelegt hatte. Er hätte nicht mehr sagen können, ob die Ampel auf dem Weg nun rot oder grün war, ob er drüber gefahren war, oder angehalten hatte und hoffte einfach nur daß es das Richtige war.

Mit seiner letzten Kraft, quälte er sich, als er die alte Kaffeekanne erreicht hatte, hoch in ihr altes Versteck. Bob fand auf Anhieb eine Mappe mit Papieren, die ihm völlig unbekannt war und nahm sie mit. Das mussten die geforderten Dokumente sein.

Er setzte sich in seinen Käfer und wartete auf den zweiten Anruf, der Entführer. Er blätterte durch die Mappe, um wenigstens mal zu wissen, um was es eigentlich in diesem Fall ging. In der Mappe waren wirklich Dokumente, einige notarielle und gerichtliche Bescheinigungen, Briefe  von Anwälten und ein Manuskript.

Es war ein Mysterythriller, von einem namenhaften Autor. Bob las die Zusammenfassung für den Klappentext. Es war ein Thriller, in dem ein junger Mann jeden Morgen aufwachte und dabei willkürlich, durch Zeit und Raum reiste, dabei die Schreckensseite der menschlichen Geschichte erfuhr und erkannte, daß er jedesmal eine junge Frau retten musste, deren Leben jedesmal in größter Gefahr war. Der junge Mann suchte einen Ausweg, wollte wieder in sein altes Leben zurück, denn auch da gab es eine junge Frau, die er retten musste.

Klang total spannend, normalerweise hätte er es sofort gelesen, aber ihm ging es gerade unglaublich schlecht, er war so erschöpft und  er brauchte seine Kraft gleich, für die Übergabe, um Peter und Justus zu befreien. Das hatte alleroberste Priorität. Er stellte sein Handy auf maximale Lautstärke und schloß seine Augen, um sich noch einmal auszuruhen, ein klein wenig Kraft sammeln um die Übergabe zu schaffen. Kaum ließ er seine Augen zufallen, war er auch schon eingeschlafen.


***


Ich werde heute nach und nach die ersten Kapitel reinstellen, darunter auch eins von Reila und hoffe, daß dadurch noch der ein oder andere von euch sich motiviert fühlt mitzuschreiben.