[Spongebob] Heute passiert etwas tolles, Gary!

GeschichteFamilie, Freundschaft / P16
Spongebob Schwammkopf Thaddäus Tentakel,Sandy Cheeks
15.09.2020
16.09.2020
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16.09.2020 1.177
 
PS:
Es sind nun einige Jahre vergangen, seitdem Sandy Spongebobs Tochter zur Welt brachte. Sobald die Kleine die Welt erblickte, tauften sie sie auf den Namen „Visolela Leonie Cheeks“. Spongebob liebte ihren Namen, genau so wie er sie über alles liebte.

Als Sponge von der langen Arbeit nach Hause kam, traf ihn der Schlag. Kaum betrat er das Wohnzimmer, schon rannte er eilig zu seiner Tochter und nahm sie in die Arme. Die Kleine war doch tatsächlich ganz alleine auf den Schrank geklettert. Er blickte sich um und erkannte, dass Visolela mit ihrer Kreide die Wände beschmiert hatte.

Als er sie zurück auf den Boden setzte, seufzte er schwer, denn die Kleine hatte außerdem noch seine geliebte Vase zerstört, welche er als Geschenk zu seiner Hochzeit von Thaddäus enthalten hatte. In Sponges Augen war die Vase unbezahlbar gewesen. Sein Blick wanderte weiter, blieb bei dem kitschigen Foto haften, das ihm sein Cousine geschenkt hatte. „Walfischdreck. Ausgerechnet das blieb heile.“, murmelte er und fing an, aufzuräumen.

„Walfisch-dreck.“, plapperte die Kleine ihm nach.

Sobald sie die Worte aussprach, hielt er sich den Mund zu und blickte sie mit einem geschockten Gesichtsausdruck an. Was sagte die Kleine da?

„Oh! Dein erstes Wort!“, nahm er sie erneut in die Arme. Aber halt, Sandy würde dies ganz und gar nicht mögen, wenn die ersten Worte ihrer Tochter einige Fluchwörter waren. „Walfisch–“, wollte er nochmal fluchen, als ihm dies bewusst wurde, aber er bremste sich schnell selbst ab, ehe er das Wort beendete.

„Ich muss jetzt wirklich aufpassen, was ich vor der Kleinen sage. Ansonsten–“, schluckte er und wollte nicht darüber nachdenken, was Sandy mit ihm anstellen würde. Nein, er musste sich ab jetzt zusammenreißen.

Kaum drehte er sich um, schon rannte er mit dem kleinen Zeh gegen eines der Spielzeuge, die die kleine auf den Boden geworfen hatte. Durch den Schmerz paralysiert, schossen ihm sämtliche Schimpfwörter durch den Kopf, und er rief laut plötzlich eines der schlimmsten Wörter.

Lachend blickte ihn die Kleine an, während er sich den Mund zuhielt, sie anschaute und kaum atmete.

‚Sag es nicht. Sag es nicht.‘, schwitzte er stark.

„Papa?“, sah sie ihn an und er bejahte nickend. „Was %#%$%?“, sprach sie es aus und sein Herz blieb stehen. Als er innerlich sein Testament schrieb, lachte die Kleine wieder, weil sie es so witzig fand.

„Das bedeutet–“, und seine Augen wanderten durch den Raum. „Ja, was wohl?“, meinte er und starrte einen Gegenstand an. Er schwitzte erneut so viel. „Kamm!“, kam er zu dem Entschluss. „Aber sag es niemals zu deiner Mutter, mein Schatz! Das ist unser Geheimnis, ja?“, lächelte er künstlich, denn sein Leben stand auf dem Spiel. Er stellte es sich schon bildlich vor, wie seine Frau ihn in der Luft mit ganzer Kraft auseinander riss.

Da blickte ihn die Kleine skeptisch an. „Okay“, gab sie dann von sich und er atmete endlich beruhigt auf.

„Sag mal, wo ist eigentlich Mummy?“, fragte er die Kleine und diese antwortete ihm nicht, sondern ging einfach in das Zimmer nebenan. Etwas verwirrt folgte er seiner Tochter, welche neben der Couch stehen blieb.

Er ging um die Ecke und erkannte seine schlafende Frau, die schnarchend auf dem Rücken lag. Anstatt sie zu wecken, deckte er sie mit einer dünnen Decke zu und ließ sie weiterschlafen. Voller Liebe blickte er sie an.

Da sagte seine Tochter: „Ich hab Hunger, Papa.“ Schon nahm er ihre Hand, ging mit ihr in Richtung Küche. Noch nie in seinem Leben kochte er was anderes, außer Krabbenburger. Da war seine Frau dann doch besser in kochen. Nichtsdestotrotz besaß seine Tochter Hunger.

In der Küche angekommen, kochte er seiner Tochter erst Spaghetti, dann einen Mini Krabbenburger. Die Spaghetti fingen aus irgendeinem Grund Feuer, weshalb er sie mit Ketchup löschte und die von ihm erzeugte Sauerei betrachtete. Die Küche sah danach aus, wie bei den Simpsons unterm Sofa. Überall lagen Verpackungen herum und Soße tropfte von der Decke. „Das macht Sandy schon weg.“, schnippte er mit den Fingern.

Eine kleine Veränderung hatte es gegeben: Sandy und Spongebob lebten jetzt mit ihrer kleinen Tochter Visolela Leonie Cheeks zusammen in Sandys Kuppel.

Zwar musste Spongebob jeden Tag ein Glas, welches mit Wasser gefüllt war, um den Kopf herum tragen, aber für ihn war dies kein Problem gewesen. Solange er bei Sandy sein konnte, war ihm dies nur recht gewesen.

Seine Tochter hingegen, konnte schwimmen und sich auf dem Land aufhalten. Für sie war beides kein Problem gewesen, weil sie ihrer beiden Gene in sich vereinte. Manchmal war es wirklich unfair den anderen gegenüber, denn keiner konnte so schnell schwimmen oder laufen, wie sie. Darin ist sie eine Siegerin.

Der stolze Schwamm überreichte seiner Tochter den Mini Burger, den sie an sich nahm. Sie betrachtete ihn von jeder Seite, legte ihn dann auf den Tisch.

„Makkaroni“, verlangte sie. Kaum sprach sie es aus, schon blickte Spongebob wütend zu seiner Tochter.

‚Makkaroni – Makkaroni!‘, platzten seine Gedanken. Mit einem miesen Gesichtsausdruck, nahm er den kleinen Burger an sich, küsste ihn und aß ihn selbst auf.

Als er ein Knurren aus dem Schlafzimmer wahrnahm, wirbelte er herum und er lächelte fröhlich, denn seine herzallerliebste Dame war erwacht. „Komm in meine Arme, mein geliebter Spatz!“, säuselte er lieblich.

Schon streckte sich ein langer Arm nach ihm aus, der ihn packte. Als Spongebob eng an Sandy gedrückt wurde, erschrak er und seine Augen explodierten.

Der Anblick von Sandy schockierte ihn. Sie trug einen Morgenmantel, ihr Gesicht trug diese widerliche, grüne Schönheitsmaske und sie roch ganz schlimm nach irgendeinem seltsamen Mittel, welches Frauen wohl benutzten, um attraktiver zu werden.

„Hasipupsi?“, sah er seine Frau an. Doch als Antwort, bekam er nur ein Knurren von ihr, welches sich in die Länge zog. Sein Herz rutschte ihm in die Hose, als sie ihn in zwei Spongebobs teilte, welche wegrannten.

„Wieso sieht die Wohnung so furchtbar aus, Schwammkopf?“, brüllte sie ihn an und spuckte dabei.

„Tut mir leid, meine Honigbiene“, sagte er und überreichte ihr einen Blumenstrauß. Er nahm ihn zwar heimlich aus der Vase neben sich heraus, aber das konnte sie doch nicht wissen. Sofort sah sie ihn glücklich an und beruhigte sich wieder, während ihre Wangen rötlich anliefen. Sie schenkte ihm einen Luftkuss. Erleichtert blickte er seine Tochter an.

„War doch n Klacks!“, schnippte er mit den Fingern.

Erneut bekam seine Tochter seine Aufmerksamkeit, als sie nach ihm rief. Er wirbelte herum und betrachtete seinen ganzen Stolz.

Sie besaß Ähnlichkeiten mit ihrer Mutter, ähnelte einem Eichhörnchen. Jedoch, wenn man in ihr Gesicht blickte, dann sah man, dass sie die Wangen ihres Vaters hatte. Und sie besaß zwei kleine Schneidezähne, mit denen sie ordentlich zubeißen konnte.

Als die beiden sich dran machten, die Wohnung zu säubern, klopfte Spongebobs Herz erneut wie wild, als er seine wunderschöne Frau erblickte, die sich umzog.

Er betrachtete jeden Zentimeter ihres Körpers und seufzte dann zufrieden. „Ich bin ein glücklicher Schwamm“, sprach er überglücklich zu sich selbst.

„Walfischdreck!“, kam es in diesem Augenblick von der kleinen.

Wie auf Kommando drehte sich Sandy zu Spongebob um, welcher bereits versuchte, so unauffällig wie möglich auf Zehenspitzen die Wohnung zu verlassen.

„SPONGEBOB!!!“

Ende
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