(K)eine echte Liebe

von Rar22
GeschichteRomanze, Familie / P18
Laxus Dreyar Lucy Heartfilia Sting Eucliffe
13.09.2020
27.10.2020
14
27.805
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18.10.2020 2.016
 
Panisch lief Sting in Lucys Schlafzimmer auf und ab.
Seit einer Stunde versuchte er Mira, Lisanna oder Evergreen auf dem Lacrima zu erreichen, doch keiner der drei meldete sich.
„Scheiße, Scheiße, Scheiße! Was machen wir denn jetzt?“, fragte er und sah zu Lucy die das Gesicht verzog als sie eine weitere Wehe spürte.
Lucy atmete schwer und sah ängstlich zu ihm.
„Woher soll ich das wissen?!“, zischte sie leise und wollte sich aufsetzen, doch Sting drückte sie wieder ins Bett und sah zu dem Buch auf ihrem Nachttisch.
Er hatte es aufgeschlagen um zumindest zu wissen wie weit die Wehen fortgeschritten waren und wie viel Zeit ihnen ungefähr noch blieb.
„Ähm…also fürs Krankenhaus ist es zu spät, hier steht du sollst dich jetzt nicht mehr zu viel bewegen, oder bewegt werden.“, murmelte er und sie sah ihn panisch an.
„Und wer soll mein Kind auf die Welt holen?! Du etwa?!“, fragte sie und schrie bei der nächsten Wehe auf.
Sting blinzelte und schluckte.
„Sieht so aus…“, flüsterte er und Lucy riss die Augen auf.
„W-was?! Ernsthaft?“, fragte sie und hatte Tränen in den Augen.
„Naja also, so schwer kann es doch nicht sein oder? Hier steht das der Körper das meiste von selbst tut.“, sagte er und sie lachte leise erschöpft auf.
„Wenn du meinst…“, hauchte sie und sah ihn zweifelnd an.
Allerdings, eine andere Wahl blieb ihr ja kaum noch.
Keiner der drei ging an den Lacrima, Wendy war noch nicht wieder da und ins Krankenhaus konnte er sie auch nicht mehr bringen.
Noch einmal schrie Lucy unterdrückt auf und Sting nahm einfach ihre Hand.
„Ich bin die ganze Zeit da, okay? Ich lass dich nicht alleine.“, sagte er und sah sie ernst an.
Langsam nickte sie und lächelte leicht dankbar.

Sting hielt Lucys Baby im Arm und sah zu der Blonden die eingeschlafen war.
Inzwischen war es schon fast wieder morgen.
Es hatte Stunden gedauert bis Stella auf der Welt war, aber sie war noch 3 Minuten vor Mitternacht auf der Welt gewesen.
Er war sich ziemlich sicher gewesen das er während der Geburt ohnmächtig werden würde
Aber das war nicht passiert, er hatte durchgehalten und alles so gemacht wie es in dem Buch stand.
Und nun lag das kleine Mädchen friedlich schlafend in seinen Armen.
Er saß auf dem Stuhl neben Lucys Bett und sah in das Gesicht des kleinen Mädchens.
Er konnte sie irgendwie nicht in die Wiege legen, er wollte sie weiter auf dem Arm behalten.
„Sei meine Freundin!“
Das hatte er Lucy gesagt, nachdem er ihr, ihr Baby in die Arme gelegt hatte.
„Was?“, hatte sie nur leise gefragt, offensichtlich nicht wirklich zuhörend.
Sie sah nämlich die ganze Zeit nur auf ihr Baby, genauso wie er.
Sting hatte nur gelächelt und dann als sie eingeschlafen, ihr, ihr Baby abgenommen, um es in die Wiege zu legen.
Gerade stand er auf um Stella wirklich in ihre Wiege zu legen als er eine Tür aufschlagen hörte und dann auch schon die Schlafzimmertür geöffnet wurde.
Er sah Mira, Lisanna und Evergreen reinstürmen und sagte ihnen sofort das sie leiser sein sollten.
Erstaunt und verwirrt sahen die drei ihn an und dann auf das Baby.
„Oh mein Gott…“, hauchte Mira und schlug sich die Hände vor den Mund.
Langsam ging sie auf Sting zu und sah auf das kleine Mädchen.
„Stella ist schon da…“, hauchte Lisanna dann genauso erschrocken wie Mira und Sting nickte.
„Geht es ihr und Lucy gut?“, fragte Evergreen sofort und Sting nickte langsam.
„Soweit ich das Beurteilen kann ja.“, murmelte Sting und Evergreen fragte sofort ob sie Stella mal halten dürfte.
Er nickte langsam, mit einem ziemlich unguten Gefühl im Bauch.
Er wusste es war nicht seine Tochter, aber irgendwas in ihm sagte ihm, das er dieses kleine Mädchen für immer beschützen und lieben würde.
Mira sah ihm das offensichtlich an, denn sie grinste ihn wissend an.
Sting fuhr sich durch die Haare und gähnte leise.
„Leg dich doch auch hin, du warst sicher auch die ganze Nacht wach. Wir passen auf die beiden auf.“, flüsterte Mira und er nickte langsam.
Leise murmelte er das er sich aufs Sofa legen würde, er hatte wirklich keine Energie und Lust ins Hotel zurück zu gehen.

Lucy wurde erst zwei Stunden später wieder wach und setzte sich sofort verwirrt auf.
Sie sah Evergreen auf dem Stuhl neben ihrem Bett sitzen und auf ihren Armen Stella.
„Es war doch kein Traum.“, murmelte sie und Mira lachte leise.
„Nein, deine Tochter ist da und euch geht es beiden gut.“, flüsterte Mira die sich zu ihr aufs Bett setzte.
Lucy lächelte und bekam von Evergreen auch ihre Tochter in die Arme gelegt.
Lucy sah sie lächelnd an und fing plötzlich an zu weinen.
Sie war in dem Moment so unbeschreiblich glücklich.
„Wo… wo ist Sting?“, fragte sie leise und schniefte leise.
Mira lachte ein wenig und murmelte er würde auf dem Sofa schlafen.
Lucy nickte langsam und murmelte das sie niemals gedacht hätte das Sting mal ihr Kind auf die Welt holen würde.
Die drei Frauen die bei ihr saßen fingen an zu lachen und Lisanna murmelte nur das das wohl niemand gedacht hätte.
„Aber ich bin froh das er da war und geblieben ist, es tut uns so leid das wir nichts mitbekommen haben.“, sagte Mira und Lucy lächelte sie an.
„Schon okay, es konnte ja auch niemand ahnen das sie einfach eine Woche zu früh kommt.“, flüsterte sie und strich dem Mädchen sanft über den Kopf.
Dann ging die Schlafzimmertür auch noch einmal auf und Sting kam wieder rein, er sah immer noch ziemlich müde aus, aber grinste als er Lucy mit dem Baby im Arm sah.
„Das sieht wirklich toll aus.“, murmelte er und Lucy lief rot an.
Die drei Frauen kicherten alle leise und Mira sagte das sie sie mal wieder in ruhe lassen würden, dann könnte sie sich noch ein wenig erholen.
Lucy nickte langsam und sah zu Sting als Mira, Lisanna und Evergreen ihre Wohnung verlassen hatten.
Er setzte sich auf den Stuhl auf dem Evergreen gesessen hatte und sah Lucy genauso an.
Die blonde atmete tief durch und lächelte leicht.
„Ja.“, sagte sie nur und er blinzelte verwirrt.
Sie fing an leise zu lachen und nahm dann seine Hand.
Er spürte wie kalt ihre Hand war und das sie auch immer noch leicht zitterte.
„Ja, ich werde deine Freundin sein, ich möchte es versuchen.“, flüsterte sie und Sting blinzelte sie wieder an.
„Du… Du hast das doch gehört?“, fragte er leise und sie nickte nur.
„Ich war nur etwas abgelenkt, und du hast mich gefragt, oder eher mir gesagt 3 Minuten nach dem Stella auf der Welt war. Ich war ein wenig abgelenkt.“, flüsterte sie und er lachte leise und setzte sich zu ihr aufs Bett.
Er sah zu dem Mädchen und lächelte.
„Lucy, ich mag dich wirklich sehr und ich verspreche dir, Stella wird für mich, immer wie mein eigenes Kind sein.“, flüsterte er und Lucy sah ihn erstaunt an.
Er legte ihr eine Hand auf die Wange und strich ihr langsam eine Strähne hinters Ohr.
„Aber…“, fing die leise an, nicht wissend was sie eigentlich sagen wollte.
„Nichts aber, es ist doch nicht wichtig ob ich ihr leiblicher Vater bin, solange ich einer für sie sein kann, wenn ihrer sie schon nicht haben möchte.“, sagte er ernst und Lucy nickte langsam, während wieder Tränen über ihre Wange liefen
.

„Worüber denkst du nach?“, fragte Sting und Lucy sah ihn erschrocken an.
Der ganze Tisch war schon abgedeckt und Stella war schon fast bereit um in die Gilde zu gehen.
„Ähm… über den Tag an den wir zusammen kamen.“, flüsterte sie und Sting schmunzelte.
„Ein sehr schöner Tag.“, flüsterte er und küsste sie sanft.
Lucy lächelte und nickte langsam.
„Der zweit beste.“, flüsterte sie und Sting sah sie mit gerunzelter Stirn an.
„Nur der zweit beste?“, fragte er und sie nickte grinsend.
„Der beste Tag ist immer noch der an dem Stella geboren wurde.“, flüsterte sie und er lachte leise.
„Einverstanden, an den Tag kommt wohl nichts heran.“, flüsterte er und nahm sie in den Arm um ihr einen Kuss zu geben.
Lucy lächelte und sah ihn einfach nur an als sie sich wieder lösten.
„Will auch Kuss!“, hörten sie Stella dann die beleidigt vor ihnen stand.
Gleichzeitig hockten sie sich vor Stella und drückten ihr Gleichzeitig einen Kuss auf die Wange.
Sie lachte nur und drehte sich zu Happy und Lector um und sagte ihnen das sie von ihnen auch noch einen haben wollte.
Sting grinste und sah zu Lucy.
„Ich glaub Stella braucht ihren eigenen Exceed.“, murmelte er leise, ohne das Stella es hörte.
Lucy sah ihn erstaunt an und fragte woher sie bitte ein Exceed für Stella herbekommen sollten.
Sting zuckte mit den Schultern und meinte nur er würde das schon rausbekommen.
„Gehen wir jetzt zur Gilde?“, fragte Stella und die beiden nickten sofort.
„Papa Schultern!“, rief sie fröhlich als sie schon dabei war ihre Schuhe anzuziehen.
„Natürlich, wenn du das willst.“, sagte er nur und lief ihr nach um ihr zu helfen.
Lucy sah zu den beiden und lächelte, sie hatte so ein verdammtes Glück mit Stella und Sting und sie wollte dieses Glück niemals wieder verlieren.
Lector flog auf ihre Schulter und Lucy lächelte ihn an.
Erst dann zog sie sich ihre Schuhe an, nahm ihre Schlüssel und ihre Peitschte und folgte Sting aus der Wohnung.
Stella saß auf Stings Schultern und grinste vor sich her, er hielt sie mit einer Hand extra fest und nahm mit der anderen Lucys Hand.
„Und was wollte Laxus nun?“, fragte er leise, als Stella sich mit Happy unterhielt.
„Nachher, wenn sie schläft.“, murmelte Lucy und Sting nickte langsam.
Er ahnte das es besser wäre, wenn Stella nichts davon mitbekam, aber er war schon neugierig wieso Laxus einfach so bei ihr auftauchte.
Eigentlich konnte es ja nur um Stella gehen.
Er wusste Lucy würde kein Unterhalt von Laxus verlangen, sie verlangte eigentlich überhaupt nichts von ihm, also musste das ja von ihm ausgehen.
Und kurz bekam er ein wenig Angst das Laxus Lucy zurück wollte, obwohl was hieß zurück, er hatte sie ja niemals zur Freundin, sie waren nur Freunde gewesen die miteinander geschlafen hatten.
Und Lucy hatte sich in ihn verliebt, woraufhin er für 5 Jahren abgehauen ist.
Er drückte ihre Hand leicht und Lucy sah sofort zu ihm, es war als würde sie seine Gedanken kennen.
Sie lächelte ihn an und verschränkte ihre Finger mit seinen.
„Ich liebe dich.“, sagte sie nur und er lächelte.
„Ich liebe dich auch.“, gab er zurück und grinste.
Als er vor 5 Jahren dazu gebracht wurde Urlaub in Magnolia zu machen, hätte er niemals damit gerechnet das er sich dabei in Lucy verlieben würde und schon gar nicht das er ihr Kind auf die Welt holen würde.
Aber er würde es niemals wieder ändern wollen.
Lucy und Stella waren das beste was ihm je passiert ist.
Sting sah wieder nach vorne als sie bei der Gilde ankamen und wich sofort einem fliegenden Stuhl aus.
Lucy seufzte nur, der blonde sah sie an und fing an zu lachen.
„Jedes Mal das selbe.“, sagte er grinsend und Lucy nickte lächelnd.
Vorsichtig betraten sie die Gilde und Stella fing sofort an zu lachen, als sie sah das Natsu unter der riesen Faust vom Master lag.
Lucy schmunzelte und hob Stella von Stings Schultern, diese rannte sofort zu Takumi um ihm zum spielen zu animieren.
Die blonde sah wie Levy ihren Sohn dazu ermutigte mit Stella zu spielen und dieser dann auch aufstand.
„Er ist immer noch ziemlich schüchtern.“, murmelte Sting der das auch beobachtete.
Lucy nickte und lehnte sich an ihn.
„Dabei kennen die beiden sich seit klein auf.“, murmelte sie.
Levys und Gajeels Sohn kam sogar auf den Tag genau 9 Monate nach Stella zur Welt, etwas was die beiden Freundinnen immer noch ziemlich lustig fanden.
„Ey Sting!“, hörten sie dann und sahen Natsu auf sie zukommen, der blonde grinste und begrüßte Natsu Freundschaftlich.
„Seit wann bist du denn da?“, fragte Mira die gerade an ihnen vorbei lief.
„Seit gestern Abend.“, grinste Sting und sah lächelnd zu Lucy.
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