(K)eine echte Liebe

von Rar22
GeschichteRomanze, Familie / P18
Laxus Dreyar Lucy Heartfilia Sting Eucliffe
13.09.2020
25.10.2020
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13.09.2020 2.064
 
Genervt betrat Laxus die Bar die er immer besuchte, wenn er Ruhe von den Chaoten in der Gilde brauchte.
Der ganze Abend war bescheiden gelaufen, er hatte seit Wochen mit Mira reden wollen.
Nein, eigentlich schon länger, aber er war zu spät gewesen.
Heute hatte er vorgehabt ihr zu sagen das er sie mochte, aber sie war schon mit Fried zusammen.
Wann das zwischen den beiden passiert war würde er ja gerne mal wissen, er hatte nie irgendwas mitbekommen.
Leise seufzte er und setzte sich an die Bar.
An den selben Platz wie immer, wie immer kam die selbe Bedienung, sie war immer da.
Eine hübsche rothaarige, die ihn fragte ob er das selbe wie immer wollte.
Er wollte gerade nicken als er ein Lachen hörte das ihm irgendwie bekannt vorkam.
Er sah über seine Schulter zu der Eckbank, dort saß sie.
Lucy, eindeutig ziemlich betrunken und zwischen zwei Kerlen die ihr offensichtlich immer wieder nachschenkten.
Verwirrt runzelte er die Stirn, er hatte sie noch nie in der Bar gesgesehen.
Dabei fiel ihm ein, er hatte sie sicher seit einer Woche nicht mal mehr in der Gilde gesehen.
Sonst sah er sie immer in der nähe von Natsu und den anderen.
Auch die Bedienung hatte an den Tisch gesehen, sie sah ein wenig verkniffen drein und Laxus hob fragend die Augenbraue.
„Nur Wasser heute.“, murmelte Laxus und sah noch einmal zu Lucy.
Die beiden Kerle die bei ihr saßen kamen ihm einfach nicht geheuer vor.
Die Bedienung nickte und brachte ihm schnell das Glas.
„Wie lange sind die schon hier?“, fragte er sie leise und die Bedienung sah noch mal zum Tisch.
„Sie kam vor 3 Stunden alleine, schien ziemlich traurig zu sein und hat sich was zu trinken bestellt. Die beiden haben sich ziemlich schnell zu ihr gesetzt, erst hat sie wohl versucht sie los zu werden, aber dann haben sie angefangen zu trinken und naja…“, erzählte sie leise und er nickte.
Er würde wohl ein Auge auf Lucy haben müssen, auch wenn sie keine Freunde waren, sie waren Kameraden der selben Gilde und auf seine Kameraden achtete er.
Er hatte aus seinen damaligen Fehlern gelernt.
Die Bedienung ging erst einmal wieder, um jemand anderes zu bedienen und Laxus nahm sich eine Zeitschrift die auf dem Tresen lag um darin rum zu blättern.
Immer wieder sah er zu dem Tisch in der Ecke.
Langsam schüttelte er den Kopf als er sah das die beiden ihr immer wieder etwas einschenkten.
Sie wankte schon beim Sitzen und lallte ziemlich stark, wenn das so weiter ging würde sie noch eine Alkoholvergiftung bekommen.
Er sah zur Bedienung und murmelte leise das er schnell zum WC gehen würde und sie bitte einen Blick auf die drei werfen sollte.
Sie nickte nur.
Laxus brauchte nicht lange auf dem WC und als er zurück kam, kam die Bedienung ihm schon entgegen.
„Sie haben gerade bezahlt, sie wollen los.“, murmelte sie, sie machte sich offensichtlich ziemliche Sorgen um Lucy, er nickte nur.
Er sah wie sie aufstanden und der eine von den beiden Lucy stütze.
Allerdings lag seine Hand dabei auf ihrer Brust und die Hand des anderen wollte gerade unter ihrem Rock verschwinden.
Er hörte sie noch lallen das sie aufhören sollten, es schien jedoch nicht so als hätten sie vor auf sie zu hören.
Er knurrte leise und ging schnell auf die drei zu, bekam Lucys Handgelenke zu fassen und zog sie nach hinten so das sie an seiner Brust landete.
Erstaunt sah Lucy zu ihm auf.
„L- Laxus…“, nuschelte sie betrunken und er sah zu den beiden.
„Ich bring dich nach Hause Lucy.“, murmelte er.
„Keine Sorge Alter, das wollten wir auch tun!", spie der eine aus und sah ihn wütend an.
Laxus schnaubte nur.
„Ich denke nicht das ihr wisst wo sie überhaupt wohnt. Außerdem sind wir Gildenkameraden, es ist also meine Aufgabe sie nach Hause zu bringen!“, knurrte er und lies einige Blitze um sich herum zucken.
Die beiden sahen ihn zwar sauer an, ließen ihn jedoch mit ihr die Bar verlassen.
Lucy blieb nach einigen Metern stehen und sah ihn wütend an.
Sie wankte ordentlich und Laxus hob nur eine Augenbraue.
„Wasch soll dasch? Du weischt gar ni-cht wo ich… wohne!“, brachte sie nuschelnd und hicksend raus.
Laxus seufzte und verdrehte die Augen.
Sie hatte zwar recht, aber das war auch egal, er hatte eh vor sie in seinem Gästezimmer schlafen zu lassen.
Sicherheitshalber falls die beiden Ihnen irgendwie folgen sollten und warteten bis er ihre Wohnung verließ.
Was wusste er schon, was für kranke Gedanken die im Kopf hatten.
Genervt nahm er wieder ihr Handgelenk und zog sie hinter sich her.
Sie meckert die ganze Zeit und irgendwann, nachdem sie das 5te mal fast hingefallen wäre, warf er sie sich über die Schulter und ging mit schnellen Schritten zu seinem Haus.
Erst als er sein Wohnzimmer betrat ließ er sie runter und sie sah ihn böse an.
„Was soll das!“, fauchte sie, wie Laxus fand ein wenige klarer im Kopf.
Scheinbar hatte ihr die frische Nachtluft gut getan.
„Du schläfst im Gästezimmer! Ich hab keine Ahnung wo du wohnst und alleine lass ich dich betrunken nicht durch die Straßen laufen!“, knurrte er.
Sie verschränkt die Arme und presste einen Moment lang ihre Lippen aufeinander.
„Ich wäre ja nicht alleine gewesen!“, fauchte sie und nun lachte Laxus kurz leise.
„Und du glaubst die beiden Idioten hätten dich nach Hause gebracht?! Die hätten dich eher in der nächsten Gasse vergewaltigt und liegen lassen!“, fuhr er sie an und sie schnaubte.
„Vielleicht wollte ich das ja!“, giftige sie ihn an und sah zur Seite.
Laxus sah sie einen Moment lang perplex an.
Er wusste das sie das nicht ernst meinte, sondern sie nur beleidigt war, weil er recht hatte.
Trotzdem ging er auf sie zu, nahm ihr Handgelenk und drehte ihren Arm auf den Rücken, nur um sie mit dem Gesicht vorraus aufs Sofa zu drücken.
Er sah ihren erschrockenen Blick und wie sie aufquitschte.
„Du wolltest das? Genau das hier?“, raunte er ihr ins Ohr und wartete nicht lange und fuhr mit seiner Hand zwischen ihre Beine.
Er Strich über den Slip und spürte wie sie anfing zu zittern.
Bis er das Stück Stoff zur Seite schob und sie direkt berührte.
Er hörte sie erschrocken die Luft einziehen und schluckte.
„Das wolltest du?“, fragte er sie noch einmal ernst und sah wie sie nur leicht den Kopf schüttelte.
Und obwohl sie den Kopf schüttelte und er aufhören wollte, nahm er seine Hand nicht von ihr.
Nur langsam sah sie zu ihm.
Ihre Wangen waren rot und ihr Atem ging schwerer.
Noch einmal schluckte Laxus schwer.
Dann ging es plötzlich viel schneller als er selbst realisiert und Lucy lag auf dem Rücken vor ihm.
Er hatte ihre Slip zerrissen und sah wie sie zitternd ein und ausatmete.
Er rutsche kurz nach hinten und senkte seine Lippen auf ihrer Mitte ab.
Sofort stöhnte sie auf und drückte sich seiner Zunge entgegen.
Er hielt deswegen ihre Hüfte mit einer Hand fest.
Lucy schloss die Augen und stöhnte leise.
Es dauerte nicht lange bis er das zucken in ihrem Unterleib spürte und sie einmal laut aufstöhnte.
Er ließ wieder von ihr ab und blinzelte.
Er wusste selbst nicht wieso er das gerade getan hatte.
Aber bei ihrem Anblick hatte irgendwas in ihm ausgesetzt.
Vorsicht sah er zu ihr als sie sich leicht aufsetzte.
Sie schluckte und sah ihn einen Augenblick lang erschrocken an bevor sie zur Seite sah.
Er wusste nicht was er ihr sagen sollte, er musste sich wohl entschuldigen, aber er bekam einfach keinen Ton heraus, als würde seine Zunge an seinem Gaumen kleben.
Tief atmete er durch und sah wieder zu ihr.
„Lucy…“
„Laxus…“, fingen sie beide gleichzeitig an.
Sie stoppten beide und sahen wieder zur Seite.
Er fuhr sich durch die Haare und seufzte.
„Machst du weiter?“, hörte er sie plötzlich fragen und sah blinzeln zu ihr.
„Was?“, fragte er verwirrt und sah sie schlucken.
Sie rutschte näher an ihn und legte ihm eine Hand auf die Brust.
Er sah im ihre Haselnussbraunen Augen, sie waren glasig und er wusste das es nicht daran lag das sie erregt war, sondern weil sie völlig betrunken war.
„Du bist besoffen.“, murrte er und wollte aufstehen.
Sie jedoch griff an sein Hemd und zog ihn zurück.
Er fragte sich wirklich wo sie auf einmal diese Kraft her hatte.
Sie lag unter ihm auf dem Sofa und atmete schwer ein und aus.
Laxus wusste, er durfte das nicht mit ihr tun, nicht nur weil sie völlig betrunken war.
Auch weil er seinem Großvater versprochen hatte mit keinen Frauen aus der Gilde zu schlafen, ausserer würde es ernst meinen.
„Du kannst so viel rummachen wie du willst, aber die Mädels aus der Gilde sind Tabu! Außer du meinst es ernst mit einer!“, hörte er die Stimme von Makarov in seinem Kopf.
Er schluckte.
Er meinte es nicht ernst mit Lucy, ganz und gar nicht, aber als er spürte wie sie die Knöpfe seines Hemdes langsam aufknöpfte wusste er, er könnte sich einfach nicht zurück halten.

Am nächsten Morgen wachte Lucy auf und stöhnte auf.
Ihr tat alles weh, aber wirklich alles.
Was hab ich gestern Nacht gemacht? Fragte sie sich und runzelte die Stirn.
Sie schluckte und wollte sich langsam aufsetzen, bis sie merkte das sie auf jemandem lag.
Sofort riss sie erschrocken die Augen auf.
Sie setzte sich auf und sah entsetzt in das schlafende Gesicht von Laxus.
„Scheiße…“, hauchte sie leise und sah an sich herab.
Sie war nackt.
Sie hob vorsichtig die Decke an und sah das auch Laxus nackt war.
„Nochmal… scheiße…“, hauchte sie. Was hatte sie nur dazu getrieben?
Sie konnte sich nicht mehr an die letzte Nacht erinnern.
Kein bisschen mehr.
Das letzte was sie wusste war, das sie in die Bar gegangen war, diese beiden Männer sich zu ihr gesetzt hatten und ihr einen Drink ausgeben wollten.
Sie hatte sie gebeten sie alleine zu lassen, aber was danach passiert war wusste sie nicht mehr.
Langsam stand sie vom Bett auf.
Sie wollte gehen bevor Laxus wach wurde.
Langsam, die Zähne zusammen beißend, stand sie auf.
Was hatte Laxus in der Nacht mit ihr angestellt das ihr alles weh tat?
Sie hob ihre Klamotten und seufzte leise.
Ihre Klamotten waren alle zerissen.
„Ich kann doch nicht nackt nach Hause laufen!“, fluchte sie leise und sah zu dem blonden.
Sie wollte ihn auf gar keinen Fall wecken.
Also ging sie leise an seinen Kleiderschrank und zog langsam eines dieser Muskelshirts, die er ab und zu trug, heraus.
Schnell zog sie es sich über, wunderte sich aber wirklich wie klein sie im Gegensatz zu ihm war.
Das Ding ging ihr bis zum Knie.
Und es sah echt komisch aus. Sie zog ihren Gürtel aus ihrem Rock und legte ihn um ihre Hüfte.
So konnte man es fast für ein Kleid halten.
Ihre kaputten Klamotten stopfte sie in ihre Handtasche.
Schnell, aber leise verließ sie das Schlafzimmer und dann das Haus.
Tief atmete sie durch als sie an der frischen Luft stand, blieb jedoch nicht lange stehen und machte sich auf den Weg nach Hause.
Nicht das sie noch jemand dort sah.
Gerade als sie um die Ecke zu ihrer Wohnung bog lief sie in jemanden rein.
Blinzeln sah sie auf Mira und Lisanna die sie kurz musterten.
Mira fing an zu grinsen, so das Lucy nur seufzte.
„Den Gang der Schande, so, so… Wer war denn der glückliche?“, grinste Mira und Lucy schlug sich die Hände ins Gesicht.
„kennstdunicht…“, nuschelte sie peinlich berührt.
Sie konnte doch nicht erzählen das sie mit Laxus geschlafen hatte.
Und so erschöpft wie sie war, wohl nicht nur einmal in der Nacht.
Mira sah sie wissend an.
„Ich bekomm schon raus, wer es war.“, kicherte Mira und Lisanna sah ihre Schwester kurz vorwurfsvoll an.
Lucy sah Mira ein wenig flehend an, doch die weißhaarige lachte nur leise.
„Ähm… ja, ich geh dann mal…“, murmelte Lucy einfach und lies die beiden alleine stehen und verschwand in ihre Wohnung.
Sie lehnte sich kurz an die Tür und stöhnte auf.
Mira würde nun sicher jeden in der Gilde befragen und dann wüsste jeder das sie einen One-Night-Stand gehabt hatte, nur nicht mit wem.
Lucy wollte das auf gar keinen Fall, eigentlich war es ihr bei jedem egal, nur diese eine Person durfte nicht wissen das sie mit jemanden geschlafen hatte.
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