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Spot the pigeon

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16
Akaashi Keiji Bokuto Koutarou OC (Own Character)
13.09.2020
12.11.2020
5
13.006
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27.09.2020 2.729
 
I’ve just seen a face

»Guten Tage meine Dame. Mein Name ist Hato Shoichi. Wir haben einen Termin mit Herrn Momozono. «
»Sie können eintreten. Sie werden bereits erwartet«, entgegnete ihm die Sekretärin. Ihr rosigen Wangen wurden noch etwas röter, als der Mann vor ihr ihr ein Lächeln schenkte und seine weißen Zähne entblößte. Eine Reaktion, die sie nun schon häufiger beobachtet hatte. Shoichi war eben ein Charmeur.
Gemeinsam traten sie durch die Tür des Büros des Direktors der Fukurōdani Gakuen.


Mit skeptischen Blick wandt er sich von Hato Kichis Papieren ab und betrachtete die beiden Personen vor sich. Zu seiner linken saß ein Mann mit atemberaubenden Haaren. Seine Frisur wirkte wie aus Beton gegossen und schimmerte im Licht der tiefstehenden Sonne, die das Büro des Schulleiters durchflutete. Dieser Mann hatte eine unvergleichliche Ausstrahlung und wüsste Momozono es nicht besser, hätte er ihn für einen Popstar gehalten. Neben ihm hatte ein Mädchen Platz genommen, das kaum gegensätzlicher hätte sein können. Auch es besaß eine ganz eigene Aura, die es zu umgeben schien. Doch während ihr Onkel an Stil und Eleganz kaum zu überbieten war, sah dieses Mädchen aus wie eine alte Schneiderpuppe, die man ganz hinten beim Aufräumen im Atelier gefunden hatte. Ihre Bluse hatte sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einem Trödelmarkt erstanden. Die Rüschen an den Ärmeln gaben ihr das Aussehen eines Zirkusclowns und auch die rote Tartanhose tat diesem Eindruck keinen Abbruch. Doch trotz des breiten Lächelns, das ihm beide wie Scheinwerfer zuwarfen, ließ sich Momozono Benjiro nicht erweichen. Er war kein Mann, der schnell klein beigab, das hatte ihm seine Mutter gesagt. Er würde hart bleiben. Dazu stützte er die Ellenbogen auf dem Tisch vor sich ab und legte die Hände aneinander. Zögerlich rieb er sich mit krausgezogener Stirn die Nasenwurzel. Das hatte er schon mal in einem Film gesehen.  

»Hato-san«, begann er das Gespräch nach längerem Schweigen, »ich weiß nicht, ob wir Ihren Ansprüchen an dieser Schule gerecht werden können. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, meine Lehrer sind bestens ausgebildet und auch technisch sehr bewandert, doch könnte es während des Unterrichts dennoch zu einigen Schwierigkeiten kommen, die Sie jetzt eventuell noch nicht sehen oder wahrhaben wollen.«

Das war ein guter erster Satz. Doch mit einer solchen Aussage hatte Hato Shoichi bereits gerechnet und er war vorbreitet. Die Zeit heute morgen im Badezimmer sollte nicht verschwendet worden sein. Beruhigend legte er eine Hand auf die gefalteten Hände seiner Nichte. Er würde alles dafür tun, dass sie diese Schule besuchen durfte.

»Ich bitte Sie, Momozono-san«, seine Stimme buttrig weich, »meine Nichte ist bestens auf diese Schule vorbereitet. Ich kann mir kaum vorstellen, dass sie hier Schwierigkeiten haben wird. Haben Sie schon einen …«
»Entschuldigen Sie mich, dass ich Ihnen das so direkt sagen muss«, unterbrach er sein Gegenüber, »aber ich denke nicht, dass sie in dieser Angelegenheit objektiv sein können, Hato-san.«
»Mein lieber Momozono-san, ich kenne meine Nichte und das mit Verlaub besser als Sie. Damit möchte ich nicht ihre geschätzte Kompetenz als Pädagoge unterminieren, sondern nur darauf hinweisen, dass sie ein äußerst ehrgeiziges Kind ist. Auch wenn es eventuell zu Schwierigkeiten käme, bin ich mir absolut sicher, dass wir für diesen unwahrscheinlichen Fall eine Lösung fänden, die für beide Seiten vertretbar wäre und das Schulleben in keiner Weise negativ beeinträchtigen würde.«

Seine Mutter hatte bereits geschimpft, dass er zu weich herüberkam. Momozono hätte es sich ja denken können, dass diese Leute seine Einschätzung nicht teilen würden. Hinter seinem rechten Auge spürte er es wieder ziehen. Seine Kopfschmerzen machten ihm in letzter Zeit das Leben schwerer als es ohnehin als Schulleiter schon war. Beruhigend massierte er sich mit einer Hand die Schläfe, während er mit der anderen noch einmal lustlos durch die Unterlagen auf seinem Schreibtisch blätterte. Er durfte Mutter nicht enttäuschen.

»Hato-san, denken Sie nicht auch, dass es Ihnen an einer anderen Schule nicht leichter fallen würde? Tokyo hatte viele Schulen, die sich ihren besonderen Bedürfnissen besser anpassen könnten und Ihnen den Anschluss erleichtern würden. Bedenken Sie, Sie haben eine nicht unerhebliche Zeit versäumt«, richtete Momozono sich nun direkt an Kichi.

Shoichi drückte leicht die Hand seiner Nichte. Das war ihr Zeichen.

»Momozono-sensei, ich würde mich außerordentlich freuen, wenn ich Teil dieser Schule werden könnte. Ich bin in der Hoffnung nach Tokyo gekommen, hier wie ein ganz normales Schulmädchen meinen Abschluss zu machen. Es wäre mir eine außerordentliche Ehre, diesen an ihrer geschätzten Schule ablegen zu können.«

Das Ziehen hinter seinem Auge wurde stärker. Wieso meinte es das Schicksal in letzter Zeit so schlecht mit ihm? Seine Mutter hatte ihn gewarnt. Er sollte bei der nächsten Gelegenheit einen Besuch im Tempel machen.

»Momozono-san, Sie hören wie sehr es sich meine Nichte wünscht, Ihre schöne Schule zu besuchen. Ich bitte Sie, werfen Sie vielleicht nochmal einen … «

Erneut hatte Momozono Shoichi unterbrochen, indem er energisch die Hand hob. Wäre Shoichi sich nicht bewusst, was für Kichi auf dem Spiel stand, hätte er sich wohl beschwert. So zuvorkommend er auch sein mochte, seinen Mund ließ er sich nicht verbieten. Doch dann erkannte er, was der Grund für diese rüde Unterbrechung sein musste. Endlich hatte Momozono ihren Trumpf entdeckt.

Vor ihm lag ein Gutachten ausgestellt von der University of Tokyo. Er hätte es wohl überblättert, wären da nicht die beiden gut sichtbaren ineinander verschränkten Ginkgoblätter in der oberen Ecke gewesen, die seine Aufmerksamkeit erregt hätten. Während er die Sätze überflog, hellte sich seine Miene immer weiter auf. „Talent“, „hoch qualifiziert“, „herausragend“, „außerordentlich“, „Stipendium“ – mit jedem weiteren Wort schlug sein Herz höher. Scheinbar hatte dieses Mädchen mehr zu bieten, als einen schrägen Kleidergeschmack. Hato Kichi schien ein besonderes naturwissenschaftliches Talent zu besitzen. Sollte dieses Mädchen womöglich doch ein Gewinn für seine Schule darstellen? Er warf einen kurzen Blick auf das Kind, das dort vor ihm saß und ihn mit großen Augen ansah. Schnell blickte er zurück auf das Gutachten. Wenn er es war, der sie ziehen ließ und sie zum Schluss an einer anderen Schule angenommen würde, die sich mit ihr brüsten würde, wäre das fatal für seine Karriere. Es warf immer ein gutes Licht auf die Schule, wenn ihre Ehemaligen eine gute Universität besuchten und erfolgreich wurden. Und dieses Mädchen hatte scheinbar das Potential dazu.

Shoichi spürte, dass sie es geschafften hatten. Momozonos Lächeln wurde immer breiter und endlich hob er seinen Blick und sah Kichi und ihren Onkel großmütig an.

»Hato-san, Sie sind ein bescheidener Mann. Hätten Sie mir doch früher erzählt, wie brillant ihre Nichte ist. Wie ich das sehe, scheint sie hier an der Schule bestens aufgehoben zu sein. Ein solcher Intellekt sollte gebührend gefordert und gefördert werden. Ich bin mir absolut sicher, dass die Fukurōdani dem überragenden Geist ihrer Nichte gewachsen sein wird. Ich bin gewillt, sie so schnell wie möglich in den Unterricht zu integrieren. Mit Sicherheit werden wir alle von dieser Entscheidung profitieren.«





Kichi und Shoichi betraten den Hof vor dem Hauptgebäude von Kichis neuer Schule. Bereits nächste Woche würde sie hier den Unterricht besuchen, nachdem alle notwenigen Vorkehrungen getroffen worden wären. Erleichterung machte sich in ihr breit. Nach so vielen Absagen von Schulen, die sie nicht einmal zu einem persönlichen Gespräch eingeladen hatten, würde sie nun endlich die Chance bekommen, wieder in eine normale Klasse zu gehen. Auch Shoichi konnte nicht von sich behaupten, dass ihn kein Stein vom Herzen gefallen war, als sie nun fast einen Monat nach Schuljahresbeginn den Vertrag unterschrieben hatten. Sobald sie zuhause waren, würde er ein ernstes Wort mit seinem Bruder sprechen müssen, ihm diesen Stress aufgebürdet zu haben. Davon bekam man schließlich Falten.

Kichi lief ein Stück vor ihrem Onkel, ihr Ziel klar vor Augen. Die Blütenblätter der Kirschen, die auf dem Hof standen, waren zu einem ordentlichen Haufen zusammengekehrt worden. Sie wirbelten auf, als sie einer Dampfwalze gleich durch diese hindurchfegte. Der rosa Schneesturm gefiel ihr ausgesprochen gut, bin sie einige der Blüten versehentlich einatmete und sich daran verschluckte.
Shoichi kam ihr zu Hilfe und prügelte auf ihren Rücken ein, dass ihr die Rippen krachten.
Vom Husten erlöst richtete Kichi sich mit rotem Kopf auf und nickte ihrem Onkel dankbar zu, während er unbeirrt weiter auf sie eindrosch.

In einiger Entfernung lief Akaashi Keiji über den Schulhof und sah sich das merkwürdige Schauspiel von Weitem an. Plötzlich schaute das Mädchen in seine Richtung und fing an, wild zu winken. Es dauert einen Augenblick, doch dann erkannte er sie als das lautstarke Mädchen aus dem Konbini und winkte leicht zurück.

»WIR HABEN AB MORGEN WIEDER ONIGIRI MIT THUNFISCH. KOMM BALD WIEDER VORBEI!«

Er hob die rechte Hand vor sein Gesicht und nickte ihr zu. Er sollte lieber schnell verschwinden, bevor ihn noch jemand rügte, weshalb er einen solchen Krach provozierte. Das Mädchen hatte sich bereit wieder zu seinem Begleiter umgedreht und verließ das Schulgelände. Der Mann neben ihr hieb noch immer auf sie ein, bis sie schließlich mit einem lauten Schrei seine Hand wegschlug und sich mit ihm zu streiten schien. Es war höchste Zeit, zum Training zu kommen.


»Hey HEy HEY, Akaashi, mein Freund! Ich will ja nicht den Kapitän heraushängenlassen, aber du bist zu spät zum Training. Wer soll mir denn sonst die Bälle zuspielen?« quengelte Bokuto, nachdem Akaashi die Halle betreten hatte.

Natürlich wandten sich augenblicklich alle Blicke dem Zuspieler zu, der gehofft hatte, unbemerkt ins Training einzusteigen, ohne groß die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Er fing Anahoris gequälten und zugleich erleichterten Blick auf. Der Junge konnte einem wirklich leidtun. Als zweiter Zuspieler der Mannschaft hatte er es nicht immer leicht und Bokutos direkte Art führte dazu, dass der Schüler aus der ersten Klasse einen etwas holprigen Start im Team hatte.
Akaashi sah auf die Uhr. Er waren gerade mal zehn Minuten zu spät und die größere Überraschung war es, dass Bokuto bereits hier war und nicht noch am Automaten stand, um sich seine geliebten Snacks reinzuziehen, wie er für gewöhnlich tat. Ohne auf das Ass einzugehen, fing er an, sich zu dehnen und seine Finger aufzuwärmen. Doch wie es das Schicksal nun einmal wollte, sollte es ihm heute nicht vergönnt sein, einfach einen ruhigen Tag zu haben.

»Oh Akaashi-kun, ich hab‘ mich schon gefragt, ob ich dich hier finde. «
»Kaori-chan, was willst du denn von Akaashi«, kam es leicht angesäuert von Komi, von dem das Team schon seit Längerem vermutete, dass er etwas für die hübsche Managerin übrig hatte. Der Libero war nicht gerade ein Meister der Tarnung, wenn er sie beim Abbauen des Netzes unverhohlen anstarrte und dabei das ein oder andere Mal die Kurbel abbekommen hatte.
»Ach nichts, eigentlich. Ich hab‘ nur eben ein interessantes Gespräch mitbekommen, in dem unser Akaashi eine nicht unerhebliche Rolle gespielt hat.«

Und damit war der ruhige Nachmittag für ihn passé. Suzumeda-san war dafür bekannt, dass sie zum Tratschen neigte und er konnte sich kaum vorstellen, dass sie etwas davonabhalten könnte, das von ihr Aufgeschnappte weiterzuerzählen. Sich keiner Schuld bewusst blickte der Setter den Rest des Teams an, der es sich nicht hatte nehmen lassen, das Ganze aus nächster Nähe zu verfolgen. Das Training schien für diesem Moment vergessen.

»Also, ich war eben nochmal kurz im Badezimmer«, begann sein Alptraum, »und da habe ich gehört, dass jemand ziemlich geheult hat. Ich wollte eigentlich gleich wieder raus, doch da habe ich den Namen unseres lieben Akaashis gehört. Sie schien ganz fertig mit der Welt zu sein.«
»Und weiter? Das war‘s doch wohl noch nicht«, stocherte Konoha in Akaashis Wunde herum. Der Zuspieler überlegte schon, wie er es dem Außenangreifer heimzahlen konnte, da sprach Suzumeda schon weiter.
»Eine Freundin war bei ihr und so wie ich das verstanden habe, hat Akaashi ihr einen Korb gegeben.«
»Warum hattest du einen Korb dabei, Akaashi? Und ich versteh auch nicht, weshalb man da so heulen muss«, warf Bokuto verständnislos ein. Keiner wusste so richtig, ob er die Frage ernst meinte. Deshalb entschlossen sie sich, ihn einfach zu ignorieren und weiter Kaoris Erzählung zu lauschen.
»Also scheinbar hat Akaashi dem lieben Mädchen das Herz gebrochen. Sie konnte jedenfalls gar nicht mehr aufhören zu weinen«, beendete sie in ihrem Bericht und sah mit sich ziemlich zufrieden aus.

›Warum immer ich?‹

Ab und zu kam es vor, dass ein Mädchen zu Akaashi kam und ihm seine Liebe gestand. Nicht selten endeten diese Unterhaltungen in Tränen. Er erinnerte sich besonders gut an das letzte Mal, als ihm die Drittklässlerin aus dem Karateclub mit voller Wucht in den Bauch geboxt hatte, nachdem er ihre Gefühle nicht erwidern konnte. Danach hatte auch er erstmal auf dem Klo geheult. Das Geständnis heute gehörte für ihn in die Kategorie „Selbstläufer“. Als er sich gerade nach dem Unterricht auf den Weg Richtung Umkleidekabinen machen wollte, kam das Mädchen auf ihn zu und bat ihn, sich kurz für es Zeit zu nehmen. Er hatte die Mitschüler noch nie bewusst gesehen und vermutete, dass sie aus dem Jahrgang unter ihm war. Sie erzählte ihm, dass sie ihn das erste Mal bei einem Spiel gesehen hatte und ganz fasziniert von seiner Art gewesen war. Danach hatte sie immer versucht, ihn anzusprechen, hätte sich aber nie getraut. Doch ehe Akaashi überhaupt irgendetwas hätte sagen können, das ihr seine Gefühle erklärte, begann sie bereits zu schluchzen. So etwas überforderte den Jungen immer. Unter Tränen sagte sie ihm, dass sie ihm seine Antwort schon am Gesicht ablesen könnte und kaum, dass er sich fragte konnte, wie sein Gesicht wohl gerade aussähe, war sie auch schon verschwunden. Er hatte kaum drei Wörter mit ihr gesprochen.
Diese Gespräche, egal ob mit oder ohne anschließende Prügelei, behielt er für gewöhnlich für sich, da er es vermeiden wollte, dass solche sensiblen Informationen in die falschen Hände fielen – besonders wenn es sich dabei um Bokutos handelte. Als sich vor knapp einer Woche die automatische Schiebetür des Konbinis hinter ihnen geschlossen hatte, hatte Bokuto auch schon angefangen, Akaashi damit zu nerven, wie gut er doch mit dem Mädchen mit der Godzillastimme zusammenpassen würde. Akaashi war nur froh, dass sich ihre Wege bald wieder trennten und er allein den Weg nach Hause angetreten war, aber Situationen wie diese waren zu seinem großen Bedauern keine Seltenheit. Zum Glück hatte sein bester Freund das Gedächtnis eines Einzellers, sodass die Aufregung am nächsten Tag bereits vergessen war. Den Teufel würde Akaashi tun, ihm zu erzählen, dass er sie heute zufällig wiedergesehen hatte.

»Hey Kumpel, ich will ja nicht angeben, aber mir haben heute schon ZWEI Frauen gesagt, dass sie mich lieben.«
»Deine Mutter und deine Oma zählen nicht.«
»Natürlich zählen die!«
»Tun sie nicht!«
»Wenn die nicht zählen, dann zählt wohl auch nicht die Frau aus der Cafeteria, die mir immer mehr Fleisch gibt.«
»Du hast es erfasst.« Kurz schien Bokuto an seiner Auffassung zu zweifeln, doch dann kehrte die gewohnte Selbstsicherheit zu ihm zurück.
»Akaashi, du musst dein Herz der Liebe öffnen, sonst siehst du bald so aus wie unser guter Wataru.«
»Bitte was?!«
»Du weißt, wie ich das meine.«
»Nein, ich würde es gerne nochmal erklärt bekommen.«
»Bokuto«, stoppte Akaashi das Ass, bevor er noch etwas Dümmeres sagen konnte, »kümmere dich erstmal um deine eigene Liebesbilanz, bevor du dich um andere „sorgst“. Deine Beziehungen halten doch kaum einen Monat.«
»Das ist nicht fair, Akaashi. Ich kann nichts dafür, dass mir niemand gewachsen ist.«
»Bokkun, lass es gut sein«, warf Komi ein, » Akaashi weiß selbst am besten, wer zu ihm passt und wer nicht.«
»Ich meine ja nur, … «

Akaashi war froh, so glimpflich aus dieser Diskussion entkommen zu sein und begann wieder, seine Aufwärmübungen zu machen. Der Rest des Teams schloss sich ihm bald an, während Bokuto noch vor sich hin brabbelte und wüste Äußerungen von sich gab, die wohl bekräftigen sollten, dass er ein wahrer Frauenversteher sei. Erst als ihr Trainer den Kapitän zur Ruhe gebracht hatte, konnten sie anfangen zu spielen. Und obwohl es noch ein recht normales Training wurde, vergaß Bokuto Kōtarō, der selbsternannte Amor des Fukurōdani Volleyballteams, seine Mission in Sachen Liebe nicht.


***

Hallo meine lieben Lesenden!

Ich freue mich ganz doll, dass ihr euch dafür entschieden habt, Spot the pigeon zu lesen. Das ist meine erste "seriöse" Fanfiction, die ich hier hochlade und die erste, die ich zu Haikyuu schreibe. Ich hoffe natürlich sehr, dass sie euch gefällt und freue mich über jeden Kommentar, jede Empfehlung und Favorisierung. Ich plane diese Geschichte alle zwei Wochen hochzuladen und gebe mein Bestes, dass das auch so klappen wird.
Hoffentlich liest man sich bald wieder! Bis dahin wünsche ich euch noch einen schönen Sonntag <3
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