Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Neue Stadt - Neues Glück

von Seredhiel
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Chiaki Nagoya Marron Kusakabe Miyako Toudaiji OC (Own Character) Yamato Minazuki
12.09.2020
31.07.2022
51
162.712
10
Alle Kapitel
68 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
18.06.2022 3.213
 
Hallo zusammen,

verzeiht, dass ich heute so spät dran bin, aber ich war den ganzen Tag unterwegs.
Leider habe ich erst jetzt bemerkt, dass ich noch nicht hochgeladen habe.

daher spanne ich euch nicht länger auf die Folter und lasse euch gleich lesen

viel Spaß dabei *Kekse und Kakao da lass*

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Überpünktlich machte sich die kleine Familie fertig, um rüber zu gehen. Sie zogen sich ihre Schuhe an und Kenji strahlte regelrecht, denn er wusste genau, dass er gleich wieder mit Sakura und Himuro spielen könnte. Aber auch mit Miyako und Yamato und ebenso mit Kaiki und Kagura. Er hatte sie alle schon sehr lieb gewonnen und bekam eine Menge Aufmerksamkeit von ihnen. Das gefiel dem Kleinen natürlich sehr. “Wer trägt denn die Kuchen?”, fragte Maron und bekam verwunderte Augenpaare auf sich.

“Ich nehme dir gern den Kuchen ab”, meinte Chiaki und lächelte sie an.

“Und wer nimmt den zweiten?”, verkündete sie nun und grinste die Jungs an, die sich nun gegenseitig ansahen.

“Wie zwei?”, hakte Chiaki nach.

“Zwei?”, staunte Kenji und bekam leuchtende Augen.

“Mhm zwei... wenn ihr euch etwas wünscht, mache ich das doch gerne”, entgegnete sie mit einem siegessicheren Lächeln.

“Du bist unglaublich, mein Engel”, sprach Chiaki aus und klaute sich einfach so einen Kuss von ihr. Diesen erwiderte sie sofort und genoss diese liebevolle Geste.

“Mama ist halt die Beste”, strahlte Kenji und sah zu den Erwachsenen auf.

Die beiden hatten sich gerade voneinander gelöst, da sie nicht alleine waren. Ansonsten würden sie vermutlich viel weiter gehen. Doch das war definitiv nichts für Kinderaugen. Tatsächlich wurde sie durch dieses Kompliment rot um die Nase. Es war für sie ungewohnt ein solches Lob zu hören, weshalb sie sich immer wieder darüber freute. Ein zartes Lächeln zierte ihre Lippen. “Ich danke euch beiden für... eure Worte”, hauchte sie sanft und hockte sich zu ihrem Sohn hin, um ihm einen Kuss auf die Stirn zu geben.

Strahlend sah der Junge seine Mama an und Chiaki nahm bereits beide Kuchentransportboxen in die Hand. “Lasst uns rüber gehen, sonst kommt vermutlich bald Miyako her. Sie wird wohl nach uns suchen”, amüsierte er sich und sie nickte zustimmend, denn so gut kannte sie die andere Frau schon.

“Stimmt, wir sollten rüber. Schließlich sollte Miyako kein Suchtrupp los schicken müssen”, bestätigte sie kichernd und lächelte, während sie nach ihrem Wohnungsschlüssel griff.

Kenji selbst machte schon die Tür auf und ging hinaus. Gefolgt von dem jungen Arzt und seiner Mama. Direkt schloss Maron die Wohnungstür ab und gemeinsam gingen sie rüber zu Sakura. Dort klingelten sie und musste ein wenig warten, bis ihnen die Tür aufgemacht wurde. In der Tat stand Miyako in dieser und sah amüsiert aus. “Na endlich, ich wollte schon nach euch sehen kommen”, wurden sie begrüßt und sofort lachte das junge Paar über diese Aussage, da sie von der Polizistin nichts anderes erwartet hatten.

“Das hatten wir auch vermutet”, meinte Maron kichernd und sie gingen hinein.

Beim Esstisch waren bereits die anderen da. Sie sahen direkt auf, als Kenji schon reingerannt kam. Er begrüßte zuerst Sakura, dann Himuro und schließlich die anderen. Maron folgte dem Jungen schmunzelnd, während Chiaki die Zeit nutzte, um die beiden Kuchen in die Küche zu bringen. Keiner der Anwesenden sollte wissen, dass es welchen zum Nachtisch geben würde. Dies wäre später eine perfekte Überraschung, da er wusste, dass Miyako sicher nichts verraten würde. Schließlich würde sie damit riskieren kein Stück zu erhalten.

Grinsend kam Chiaki zu den anderen und begrüßte alle, ehe er den Arm um Marons Hüfte legte und sie sanft an sich zog. Es war zwar eine einfach und doch eine wundervolle Geste. Lächelnd und vertrauensvoll lehnte sich Maron an ihn und genoss einfach seine Nähe. Alleine das machte sie unglaublich glücklich. Sie sprachen noch ein wenig zusammen, ehe sie sich setzten und endlich mit dem Essen begannen. Sie scherzten und lachten sehr viel. Sogar Chiaki war mal wieder sehr gelassen und das erfreute ganz besonders Kagura und Kaiki.

Dies hatte Maron mitbekommen, da sie immer wieder den Vater ihres Freundes beobachtet hatte. Es kam ihr unwirklich vor, dass er so anders sein sollte. Doch Chiakis Empfindungen vertraute sie, da er live dabei war. Aber sie wollte auch Kaikis Seite dazu hören. Vielleicht gab es da eine simple Erklärung für dieses Verhalten. Sie würde schon noch einen Moment finden, um mit Kaiki zu sprechen. Denn ihr war es wichtig, dass Vater und Sohn sich etwas annähern könnten. Sie glaubte fest daran, dass Chiaki seinen Vater nach wie vor liebte.

“Das Essen ist köstlich”, schwärmte Chiaki und holte damit Maron aus ihren Gedanken heraus. Sie war scheinbar etwas weggedriftet. Blinzelnd sah sie zu ihrem Freund und lächelte ihn ehrlich an.

“Da hat er recht. Es ist sehr lecker... ich brauche dringend die Rezepte”, meinte Maron lächelnd.

“Ich denke, dass ich da etwas machen könnte”, strahlte Sakura und Maron war sich sicher, dass sie schon bald im Besitz der Rezepte sein würde. Erfreut darüber nahm Maron einen weiteren Bissen und genoss diesen köstlichen Geschmack auf ihrer Zunge. Es war einfach ein tolles Mahl und sie wollte das ebenso kochen können.

Nach dem Essen räumten sie gemeinsam etwas zurecht. Die Männer gingen mit Kenji ins Wohnzimmer und die Damen brachten alles in die Küche. Dort entdeckte Sakura die Kuchenbehälter. “Wo... kommen die denn her?”, wollte sie direkt wissen und augenblicklich lag ihr Blick auf Maron.

“Meine... Jungs hatten es sich gewünscht. Deshalb habe ich heute Morgen gebacken”, grinste diese leicht und Sakura lachte leise. Sogar Miyako musste mit lachen.

“Da haben dich wohl die beiden im Griff”, meinte die junge Polizistin. Kichernd nickte Maron, denn das stimmte voll und ganz. Sowohl Kenji als auch Chiaki haben sie im Griff.

“Das haben sie... und ehrlich gesagt... backe ich für die beide sehr gerne”, sprach sie ehrlich aus und die anderen beiden Damen lächelten sanft.

“Das freut mich zu hören”, kam es von Sakura. Sie freute sich sichtlich für Chiaki, dass er in Maron endlich eine Frau gefunden hatte, die ihn sieht. So wie er ist. Mit all seinen Stärken, aber vor allem auch mit seinen Schwächen.

“Ich freue mich schon darauf, die Kuchen zu kosten”, kicherte Miyako und sie sah verschwörerisch zu den anderen beiden. “Ob die Jungs merken würden, wenn da ein Stück fehlen sollte?”, überlegte sie und brachte damit ihre Mama zum Lachen. Ebenso wie Maron.

“Ich fürchte, dass sie das auf alle Fälle merken würden”, amüsierte sich Sakura, denn sie kannte die Männer im Nebenraum nur zu gut.

“Schade”, lachte Miyako und machte sich einen Kaffee, denn sie hatte noch einiges an Arbeit erledigt.

“Aber ich denke... wir können bald schon den Nachtisch verputzen, oder was meint ihr?”, brachte Sakura ihren Gedanken ein, denn sie wollte von diesen genauso gerne etwas kosten, wie ihre Tochter.

“Nun... ich denke... dass Kuchen nahezu ein Zauberwort für die Jungs sein könnte”, merkte nun Maron an und grinste breiter. Direkt stieg Miyako in das Grinsen ein.

“Testen wir es”, kam es von ihr und nippte noch von ihrem Kaffee, ehe sie rüber ins Wohnzimmer ging. Verwundert blinzelte Maron und sah ihrer Freundin nach. Sakura amüsierte sich leicht über ihre Tochter. “Komm, lass uns sehen, ob das wirklich funktioniert”, meinte sie und Maron nickte leicht.

Beide folgten der Polizistin ins Wohnzimmer und sahen gespannt zu, wie Miyako sich an die Rückenlehne des Sessels lehnte und ihr Mann zu ihr blickte. Denn er saß gerade in dem besagten Sessel. “Wisst ihr... ich habe in der Küche etwas entdeckt”, begann sie und wurde nun neugierig gemustert. Außer Chiaki, der grinste nur leicht, da er sich schon denken konnte, was sie nun meinen könnte.

“Was hast du denn entdeckt?”, wollte Yamato von ihr wissen, da er nun die Neugier nicht mehr aushalten konnte.

“Etwas... Rundes... großes... und es sieht verdammt lecker aus”, beschrieb sie ihrem Mann den Nachtisch.

Es dauerte einige Zeit, bis es bei den Anwesenden Klick gemacht hatte. Sie bekamen alle sehr große Augen. “Was?!”, kam es fast schon synchron von allen.

“Es... gibt noch ein Dessert?”, kam es von Himuro.

“Mhm... es gibt etwas ganz Leckeres”, berichtete Miyako und grinste in die Runde.

“Nun woher habt ihr denn das denn her?”, fragte Kagura sichtlich verwundert.

“Das wüsstet ihr nun gerne, oder?”, lachte Miyako. Schmunzelnd schüttelte Maron den Kopf, denn die Polizistin machte es gerade ziemlich spannend.

“Also Sakura hat nichts gemacht, sonst wüsste ich es”, meinte Himuro nachdenklich und Miyako kicherte leise. Ihr Vater fing also schon an damit, die Fakten zusammen zu setzen. So war er nun mal. Durch und durch war er ein Detektiv und analysierte direkt alles.

“Korrekt, Papa”, lächelte sie ihn an und war gespannt, wann er darauf kommen würde. Tatsächlich dauerte es nicht so lange, bis der Blick des älteren Polizisten zu Maron glitt. Damit war das nun auch für alle anderen klar, dass es nur die junge Dame sein konnte, die gebacken hatte.

“Du hast wirklich für uns gebacken?”, fragte Kaiki sichtlich überrascht, da er damit nicht gerechnet hatte.

“Natürlich... das habe ich doch sehr gerne gemacht”, erklärte Maron leicht verlegen und mit roten Wangen.

“Gibt es jetzt Kuchen?”, fragte Kenji und sah die Erwachsenen an.

“Möchtest du denn schon ein Stück?”, fragte Miyako.

“Nein!”, meinte Kenji und alle blinzelten. “Ich will Zwei!”, strahlte er in die Runde und Maron kicherte leise. Genauso kannte sie ihren Sohn. Er würde sich sicher nicht nur mit einem einzigen Stück begnügen.

“Stimmt... zwei Stücke mindestens”, mischte sich Chiaki nun mit ein und Kenji nickte eifrig.

Amüsiert erhoben sich die Erwachsenen und machten sich wieder auf den Weg zum Esszimmer. Sakura und Miyako hatten bereits Kaffee und Tee aufgesetzt und Maron holte die beiden Kuchen hervor, um sie auf den Tisch zu stellen. Schon bald hatte jeder etwas zu trinken und der Kuchen war angeschnitten. Nur einen Moment später hatte jeder tatsächlich von jedem Kuchen ein Stück auf dem Teller. Kenji bekam sogar einen Kakao und das erfreute den Jungen sehr. Maron lächelte den Kleinen an und war froh darüber, dass sie ihrem Sohn so viel Aufmerksamkeit schenkten.

Schließlich hatte der Kleine leider keine Großeltern, die auf diese Weise ihn verwöhnen würden. Es war toll zu sehen, wie die anderen mit ihm umgingen. Es ist schade... dass Kenji meine Eltern nicht kennen lernen konnte., kam es ihr in den Sinn und das tat ihr sehr leid. Ihre Eltern hätten Kenji sicher geliebt. Für den Moment versank sie in ihren Gedanken. Plötzlich spürte sie eine Hand an ihrem Rücken. Verwundert blinzelte sie und sah zur Seite. Aufmunternd sah Chiaki sie an.

“Danke”, hauchte sie leise und war ihm dankbar. Denn sie hatte das Gefühl, dass er wohl wusste, was in ihr gerade vor sich ging. Er war unglaublich und genau deshalb liebte sie ihn so sehr. Er verstand sie auch ohne Worte.

Der Tag war wundervoll und großartig. Sie genossen zusammen den Nachtisch und alle liebten es. Maron konnte sehr gut backen und freute sich darüber, dass es den anderen mundete. Lächelnd lehnte sie sich an ihren Freund, während die anderen sich unterhielten. Himuro und Yamato spielten gerade mit Kenji und so konnte Maron für den Moment einfach entspannen und die Nähe zu Chiaki genießen. Er gab ihr so viel Halt und dafür war sie ihm sehr dankbar. Erst am späten Abend verabschiedeten sie sich und schließlich ging die kleine Familie zu Bett.



Rundum zufrieden und glücklich erwachte Maron und streckte sich leicht im Bett. Ihr Blick ging zuerst zur Seite zu ihrem Freund. Dieser schlief noch tief und fest. Sein friedliches Gesicht zu sehen, war das schönste, was sie sich am Morgen vorstellen konnte. Die kommenden Tage werden ihr umso mehr gefallen, denn sie würde die Momente mit ihm in vollen Zügen genießen. Nicht nur körperliche Zuneigung, sondern auch die Seelische. Er ist so perfekt..., schwärmte sie und wie von selbst rückte sie näher zu ihm.

Sanfte Küsse verteilte sie auf seiner Haut und schmunzelte leicht, da er sich dadurch bewegte. Weiter bedeckte sie seine freien Stellen mit ihren Lippen. “Mmmh”, brummelte er und sie kicherte leise.

“Guten Morgen”, hauchte sie und er erwiderte dies nur zu gerne. Auch wenn dieses sich noch verschlafen anhörte.

“Weckst... du mich nun jeden Tag so?”, wollte er von ihr wissen und gähnte einmal herzhaft.

“Weiß nicht”, kicherte sie und schien ihn damit gänzlich auf zu wecken. Denn er hatte sie gepackt und sie auf den Rücken gedreht. Sofort begann er damit sie durch zu kitzeln. Lachend versuchte sie sich zu wehren, doch sie schaffte es nicht. Er war einfach viel zu stark für sie.

Dieser Morgen gefiel Chiaki sehr. Auf diese Weise konnte sie ihn immer wecken. Dieser unbeschwerte Moment war einfach genau das, was ihn immer mehr grinsen ließ und er niemals mehr missen wollte. Maron war durch und durch perfekt für ihn. Sie ergänzte ihn und einmal mehr fielen ihm die Worte seiner Mutter ein. Eines Tages wirst du der einen begegnen und du willst mit ihr zusammen sein. Egal wie schwer es sein wird oder wie viele Tränen fließen könnten... es wird sich lohnen für die Liebe zu kämpfen. Gebe niemals auf und bleibe stark., erinnerte er sich und lächelte seine Liebste an.

Küssend kuschelten sie noch eine Weile im Bett, ehe sie auch schon die Tür hörten. Beide blickten zu dieser und sahen einen müden Jungen. Er tapste zum Bett und das Paar war froh, dass sie artig geblieben waren und bekleidet im Bett lagen. Direkt kletterte er zu den beiden und rieb sich über die Augen. “Morgen, Kenji”, grüßte sie ihren Sohn.

“Morgen”, nuschelte er und gähnte. Doch dann riss er die Augen auf und blickte abwechselnd die beiden an. Mit einem Mal war er hellwach. “Ihr seid da?”, fragte er sichtlich verwirrt und Maron grinste leicht.

“Weißt du, Kenji... Chiaki und ich werden einige Tage zu Hause sein”, begann sie dem Jungen zu erklären.

“Wirklich?”, hakte der Kleine nach.

“Mhm... aber wir könnten angerufen werden, deshalb können wir leider nicht wegfahren”, erklärte Chiaki weiter. Denn Kenji sollte wissen, dass es vorkommen könnte, dass sie raus gerufen würden.

“Oh”, entkam es dem Jungen.

“Aber keine Sorge... wir machen kleinere Ausflüge... in den Freizeitpark... oder in einen Wasserpark”, schlug der Arzt direkt vor. Da er wusste, dass Kagura sich spätestens gegen 7 Uhr morgens melden würde, sollte sie Hilfe brauchen, könnten sie problemlos den Tag verplanen.

Genauso hatten sie dies gehandhabt. Sie standen morgens auf, sobald Kenji zu ihnen kam. Oft waren sie auch schon beim Frühstück machen, sobald sie wach genug waren, um aus dem Bett zu steigen. Es war einfach perfekt zusammen auf zu wachen, vieles gemeinsam zu machen und vor allem aber auch zu planen. Chiaki war wirklich aufmerksam und achtete darauf, dass sie alle drei Spaß dabei haben würde. Deshalb hatte Maron Sakura gebeten Kenji einmal über Nacht zu nehmen. Denn sie wollte ihm dafür danken und ihn überraschen mit einem richtigen Date. Mit allem Drum und Dran.

Diese Überraschung war ihr sogar gelungen und besser könnte es zwischen dem Paar nicht laufen. Es fühlte sich für beide so an, als wären sie schon seit Jahren zusammen und nicht nur seit etwa mehr als zwei Monaten. Die gemeinsamen Ausflüge mit Kenji fühlten sich großartig an. Sie waren wie eine Familie und das machte nicht nur Maron glücklich. Auch Chiaki blühte regelrecht auf, sobald er mit dem kleinen Jungen zusammen war. Dieser Anblick war mit das wunderschönste für Maron. Chiaki war zwar oft ein kleiner Chaot und irgendwie selbst wie ein Kind, doch er übernahm Verantwortung.

Am meisten überraschte es sie, dass er auch so ernst sein konnte und er hielt sich an die Absprachen. Sie wollte nicht, dass Kenji viel zu viel Süßes aß, deshalb hatte sie Chiaki gebeten erst nach dem Essen ihm etwas zu erlauben. Das zog er auch jedes Mal durch und das fühlte sich toll an. Er ist schon jetzt mehr ein Vater, als Kenjis leiblicher... Bei diesem Gedanken schluckte sie schwerer und kam nicht umhin glasige Augen zu bekommen. Ich war wirklich so dumm und naiv damals... doch... anders hätte ich meinen Schatz nicht., merkte sie an und lächelte. Ihr Leben vor Japan war alles andere als perfekt.

Doch jetzt mit Chiaki fühlte sie all die Dinge, die sie schon seit dem Tod ihrer Eltern nicht mehr gespürt hatte. Aufrichtige und bedingungslose Liebe, sowie Sicherheit und Geborgenheit.



Einige Tage waren bereits vergangen und sie hatten tatsächlich noch keinen Anruf von Kagura erhalten. Daher planten sie auch demnächst zum Wasserpark zu fahren. Dort würden sie eine Nacht bleiben, um an zwei Tagen ausgiebig Spaß zu haben. Wie es sich herausstellte, liebten sowohl Chiaki als auch Kenji das Wasser sehr, weshalb sie sich dazu entschlossen hatten den Kurztrip zu machen. Jedoch würden sie Kenji noch nichts davon sagen, ehe es wirklich los gehen würde. Denn enttäuschte Kinderaugen wollte das Paar mit allen Mitteln vermeiden. Niemals wollten sie Kenjis Vorfreude auf diese Weise betrüben.

Es war Samstagmorgen, als Chiakis Handy klingelte. Grummelnd griff er nach diesem und seufzte. Er hatte nämlich auf dem Display erkannt, wer ihn gerade anrief. “Hey Kagura”, nahm er das Gespräch an und stieg aus dem Bett. Obwohl Maron nun auch wach war, so wollte er dennoch sie nicht noch weiter beim Dösen stören.

Diese hatte sich bereits aufgerichtet und ihm nach gesehen. Damit müssten sie wohl ran. Nur gut, dass Sakura heute Zeit hätte., dachte sie bereits schon darüber nach, was sie mit Kenji machen sollten. Sie stieg aus dem Bett, schnappte sich sein Hemd und zog es sich an. Da sie eh schon wach war, wollte sie bereits den Kaffee für ihn und sich kochen. Denn ohne diesen würde sicher keiner der Beiden eine Schicht überstehen. Die Nacht war mal wieder etwas viel zu kurz. Trotzdem würde sie nicht mehr darauf verzichten wollen. Sie liebte diese intimen Augenblicke mit ihm sehr.

Noch einmal gähnte sie und ging in die Küche. Sie ging bewusst an Chiaki vorbei, der im Wohnzimmer noch telefonierte. Er folgte ihr sofort mit den Augen und leckte sich über die Lippen. Das Telefonat beendete er schnell und eilte ihr hinterher. Gerade als sie die Maschine anmachte, schon spürte sie seine Hände um ihren Bauch. “Guten Morgen, mein Engel”, begrüßte er sie nun und küsste ihren Nacken.

“Guten Morgen”, entgegnete sie und blickte zu ihm nach hinten. “Was steht also an?”, fragte sie ihn direkt.

“Einer der Kinderärzte hatte einen kleinen Unfall... sie brauchen von 10 bis 15 Uhr jemanden, der rein kommen kann. Bis 10 kommen sie noch klar und ab 15 Uhr werde ich dann abgelöst”, klärte er sie auf und sie nickte verstehend.

“Okay... dann bringen wir Kenji zu Sakura?”

“Nicht nötig... Kagura genügt es, wenn nur ich da bin... du kannst also einen Mutter-Sohn Mittag machen”, sagte er lächelnd und küsste ihren Mundwinkel.

“Bist du sicher, dass das passt? Es sind dann doch fünf Stunden”, sprach sie ihre Sorge aus, doch er winkte ab.

“Alles gut... Kenji soll dich die Zeit für sich haben, denn das hattet ihr schon länger nicht mehr”, erklärte er.

“Du bist süß, Romeo”, hauchte sie sanft.

“Nur für dich mein Engel”, zwinkerte er ihr zu. Genau dafür liebte sie ihn sehr. Er achtete auf so viele Dinge, die sie schon fast vergessen hatte.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

das war es für heute

lasst mir gerne eure Meinungen und Anregungen da ^-^

bleibt alle gesund und bis bald,
eure Seredhiel / Seren *Kekse und Kakao da lass*
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast