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Neue Stadt - Neues Glück

von Seredhiel
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Chiaki Nagoya Marron Kusakabe Miyako Toudaiji OC (Own Character) Yamato Minazuki
12.09.2020
31.07.2022
51
162.712
10
Alle Kapitel
68 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
10.04.2022 3.234
 
Guten Morgen zusammen,

entschuldigt bitte, dass das Kapitel erst jetzt kommt.
Irgendwie habe ich gestern total vergessen hoch zu laden.
Lieben Dank an die mehrmalige Erinnerung meiner Betafee *Kekse reich*

nun werde ich euch nicht länger auf die Folter spannen,
viel Spaß beim Lesen *Kekse und Kakao da lass*

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Marons Herz schwoll an vor Liebe und Stolz, denn ihre Jungs so zu sehen, war unglaublich schön. Mehr konnte sie sich nicht vorstellen. Er war perfekt als Partner, als möglicher Vater und vor allem als Liebhaber. Bei diesem Gedanken wurde sie augenblicklich rot im Gesicht und versuchte diesen wieder ab zu schütteln. Diese mehr als schmutzigen Fantasien gehörten definitiv nicht hier her in den Park. Besonders dann nicht, wenn sie nicht alleine da waren. Daher lenkte sie sich etwas ab und sah sich etwas um. Denn einige Kinder waren bei dem Klettergerüst und andere bei den Rutschen.

Um sie herum herrschte Kinderlachen und dabei ging ihr Mutterherz jedes Mal auf. Ihr Blick wanderte weiter und blieb an einer Person hängen, die an einem solchen Ort eigentlich fehl am Platz war. Einmal musste Maron blinzeln, ehe sie die Gestalt erkannte. Was zum... was macht denn Yashiro hier? In einem Park für Kinder?, wunderte sie sich und bemerkte, dass sie in eine Richtung blickte. Daher folgte sie diesem und bekam große Augen. Denn sie hatte die ganze Zeit Chiaki im Blick gehabt. Was will sie nur von ihm?, schoss es ihr durch den Kopf. Direkt sah sie zu ihr zurück und versuchte mehr zu erkennen.

Doch viel mehr konnte Maron nicht sehen, außer dass sie weiterhin zu Chiaki sah. In ihren Gedanken grübelte sie hin und her und konnte nicht auf einen Nenner kommen, warum sie da war. “Die Idee her zu kommen war perfekt”, wurde sie von einer der Mütter angesprochen. Verwundert sah sie zu dieser und nickte leicht.

“Das sollten wir häufiger machen”, stimmte eine andere Mutter zu und Maron lächelte. Es freute sie, dass dieser Ausflug den Müttern gefällt.

“Gerne, sofern dies mit meinem Dienstplan zusammen passt”, sagte sie ehrlich, denn es war nicht einfach jeden Sonntag frei zu bekommen.

“Stimmt... du bist ja Krankenschwester und arbeitest im Krankenhaus”, bemerkte Yumi, eine der Mütter.

“Genau... mit meinem Partner zusammen”, erklärte Maron lächelnd und sah zu Chiaki rüber, der gerade mit Kenji bei den Schaukeln war. Unauffällig blickte sie an die Stelle, an der Yashiro stand. Doch sie war nicht mehr da. Verwundert blinzelte Maron und war für den Moment erleichtert, dass sie wieder weg war.

“Oh... arbeitet er auch dort?”

“Natürlich... er ist Arzt auf der Kinderstation und ich arbeite mit ihm zusammen als Team”, erklärte Maron auf die Frage hin und hörte schon das Staunen der Anwesenden.

“Wow... und so habt ihr euch kennen gelernt?”

“Korrekt... er hat mein Herz im Sturm erobert”, erinnerte sich Maron an den Moment.

“Und wie ich das habe”, hörte sie plötzlich neben sich und sah zur Seite direkt in seine wundervollen Augen. Lächelnd küsste er sie und streichelte sanft ihre Wange.

“Mmmh... habt ihr genug gespielt?”, fragte sie ihn und er grinste leicht.

“Nun... wir dachten, du spielst gleich mit”, zwinkerte er ihr zu und schmunzelnd nickte Maron.

“Ihr entschuldigt mich einen Moment”, sprach sie an die Mütter gewandt, ließ sich von Chiaki aufhelfen und ging mit ihm zu Kenji, um mit ihm noch etwas fangen zu spielen.

Nachdem sich auch noch einige andere Kinder ihnen angeschlossen hatten, verbrachten sie noch einen wundervollen Tag zusammen. Erst am frühen Abend verabschiedeten sie sich voneinander und Chiaki lud Maron und Kenji noch zum Essen in einem Restaurant an. Nach einem solch tollen Tag wollte er nicht, dass sie sich noch in die Küche stellen musste. Zwar murrte sie ein wenig, doch er ignorierte es gekonnt. Mit dieser leichten Gegenwehr hatte er nämlich schon gerechnet. Kenji kicherte leise bei der Unterhaltung der Erwachsenen und freute sich schon darauf etwas Leckeres zu essen.

Schließlich genossen sie das Mahl im Restaurant und entspannten sich sichtlich dabei. Sie scherzten, flirteten und machten auch kleinere Späße mit Kenji. Es fühlte sich wirklich so an, als wären sie eine echte kleine Familie. Maron könnte in dem Moment nicht glücklicher sein. Es war durch und durch perfekt in ihren Augen. Sie liebte diese kleinen Augenblicke sehr, denn diese waren weitaus mehr wert als alles andere. Nach dem Abendessen machten sie sich auf den Weg nach Hause und brachten schließlich Kenji ins Bett, ehe sie sich selbst ins Bett zurück zogen, denn auch sie mussten früh los.

“Nur noch vier Frühschichten und dann haben wir erstmal zwei Wochen frei”, lächelte er sie an.

“Naja... nicht ganz frei... aber immerhin”, kicherte sie leise.

“Stimmt... aber so wie ich Kagura kenne, wird er sich nur im Notfall melden”, meinte er und kontrollierte nach, dass der Wecker gestellt war. Denn verschlafen wollten sie nicht.

“Vermutlich... aber nun lass uns etwas kuscheln”, zwinkerte sie ihm zu und er grinste leicht. Ehe sie noch etwas sagen konnte, lagen seine Lippen auf ihren. Miteinander verschmolzen sie und ließen den Tag auf ihre eigene Art und Weise ausklingen.



Die ersten beiden Frühschichten verliefen unspektakulär. Morgens machten sie sich gemeinsam fertig, frühstückten und brachten Kenji zur Schule, ehe sie zu ihrer Schicht fuhren. Das war schon zur Routine geworden, weshalb sie dies problemlos über die Bühne bringen konnten. Sie versuchten rechtzeitig aus der Arbeit zu kommen, um den Jungen von der Schule auch abholen zu können. Doch im Notfall war Sakura immer noch da, um den Kleinen in Empfang zu nehmen. Tatsächlich waren sie sehr gut auf einander eingespielt und das machte es ihnen um einiges leichter den Alltag zu meistern.

Jedoch spürte Maron in der Arbeit immer wieder einen Blick auf sich. Es war komisch, denn sie hatte zuerst niemanden gesehen, aber nachdem sich all das am Mittwoch noch einmal ereignet hatte, konnte sie sich denken, was los sein könnte. Vermutlich schlich Yashiro mal wieder um Chiaki herum. Demnach war Maron wohl ihr im Weg. Innerlich seufzte sie nur und fragte sich erneut, was mit dieser Frau nur falsch läuft. Immerhin hatte Chiaki ihr mehrfach gesagt, dass er nicht interessiert war und werden würde. Warum sieht sie das nur nicht ein? So dumm kann sie doch nicht sein, zu glauben, dass er was von ihr will. Oder doch?, schossen Maron die Fragen in den Kopf.

Wie gewohnt erledigten Chiaki und Maron ihre Aufgaben auch am Mittwoch. Erst dachte sie, er hätte Yashiros Nähe bemerkt und ignorierte sie eiskalt, doch dem war nicht so. Generell stellte Maron fest, dass Chiaki alle ausnahmslos ignorierte, wenn er im Krankenhaus war. Nur Yamato, Kagura, Kaiki und sie eben nicht. Es war fast so als wäre er in einer anderen Welt dort. Schmunzelnd betrachtete sie ihn immer wieder. Sie saßen in der Mensa und aßen eine Kleinigkeit, da sie nicht wirklich frühstücken konnten. Es war kurz vor 12 Uhr mittags und sie hätten noch etwas mehr als eine Stunde Dienst.

“Es ist wirklich amüsant zu sehen, dass dich hier all die Menschen so gut wie gar nicht jucken”, meinte Maron und steckte sich gerade eine Gurke von ihrem Salat in den Mund.

“Tja... es sind nur wenige mir so wichtig”, entgegnete er schulterzuckend und grinste sie schließlich an.

“Ach... so ist das... demnach filterst du schon den Raum?”, neckte sie ihn und er nickte eifrig.

“Natürlich, jedes Mal... wenn niemand da ist, der mir wichtig ist, ist es mir egal, was die Leute da machen. Patienten sind ausgenommen, denn sie sind mein Job und demnach mit in der Priorität”, erklärte er lässig und sie kicherte leise.

“Du bist unverbesserlich”, lachte sie und da kam ihr etwas in den Sinn. “Als wir uns das erste Mal getroffen haben... da hast du mich doch bemerkt...”, sprach sie weiter und seine Mundwinkel zuckten dabei.

“Ich fand es interessant, jemand Neues zu sehen... und dann war es auch schon um mich geschehen”, gestand er und steckte sich den restlichen Bissen mit seinem Salat in den Mund.

“Oh... meinst du... das ernst?”, hakte sie nach und bekam rote Wangen, denn er nickte mit einem Zwinkern.

Mittlerweile kannte sie ihn sehr gut und wusste, dass er das vollkommen so meinte, wie er es gesagt hatte. Dahingehend hatte er sie noch nie belogen und deshalb vertraute sie ihm auch blind. Das war ihre Basis für ihre Beziehung. Vielleicht war das der Grund, warum sie sich auch nicht mehr allzu viele Gedanken über Yashiro machte. Ihr war klar, dass er nur sie allein liebte. “Du kennst mich, Engelchen”, grinste er sie an, nachdem es seinen Bissen runter geschluckt hatte.

“Spinner”, amüsierte sie sich und war unglaublich glücklich mit ihm. Er war durch und durch perfekt und vermutlich der einzige Mann, der es an ihrer Seite aushalten würde.

“Aber DEIN Spinner”, entgegnete er, zog sie einfach zu sich und küsste sie direkt. Überrascht keuchte sie und er nutzte die Gelegenheit, um mit seiner Zunge in ihren Mund hinein zu gelangen. Feurig tanzen diese miteinander, ehe sie sich lösten.

“Mhm... mein Spinner”, hauchte sie an seinen Lippen. Sie spürte sein Grinsen und wusste genau, dass ihm diese Aussicht mehr als gefiel. “Komm, lass uns die Schicht zu Ende bringen”, zwinkerte sie ihm zu.

“Na gut... aber daheim kuscheln wir”, stellte er klar und sie musste wieder loslachen. Definitiv war er ein Spinner.

“Klar, sobald wir Kenji geholt haben, suchen wir uns einen Film und kuscheln zusammen”, bestätigte sie ihm und diese Aussicht gefiel ihm, denn er nickte eifrig.

Als sie in den Fahrstuhl steigen wollten, bemerkte Maron, dass sie ihr Klemmbrett vergessen hatte. Daher schickte sie ihn in sein Büro und sie würde dieses holen gehen. Nur unter kleinerem Protest stimmte er dem zu, doch holte er sich noch einen Kuss von ihr, ehe er in den Aufzug stieg, um nach oben zu fahren. Schmunzelnd konnte sie nur den Kopf schütteln, denn er war unverbesserlich. Einmal mehr stimmte sie seiner Aussage zu, dass er ihr Spinner war. Lächelnd steuerte sie genau den Tisch an, an dem sie vorhin noch gegessen hatten.

Da lag noch das Klemmbrett, welches sie gleich in die Hand nahm und sich direkt auf den Weg zum Büro machte. Auf dem Flur bekam sie ein eigenartiges Gespräch mit. Erst hatte sie dem keine Beachtung geschenkt, doch plötzlich hörte sie Yashiros Stimme. Deshalb blieb Maron kurz stehen. Sie musste noch nicht einmal angestrengt lauschen, denn die Ärztin war ziemlich laut. Sie erzählte doch tatsächlich davon, wie gut es Chiaki ihr besorgen konnte. Vor allem würde er sie nächtelang wach halten und ziemlich unersättlich dabei war. Dass er eben nur bei ihr so richtig in Fahrt kommen würde und bei keiner sonst.

Wegen dieser Dreistigkeit bekam Maron große Augen. Es war doch unfassbar, was sich diese Person erdreiste. Seit sie mit Chiaki zusammen war, war er jede Nacht mit ihr zusammen und sicher nicht bei dieser möchte gern Freundin. Darüber konnte Maron lediglich nur den Kopf schütteln. Solche Dinge zu erzählen, die nicht einmal ansatzweise wahr waren, war unterste Schublade. Das brachte Maron zur Weißglut und sie musste einmal tiefer durch atmen, um nicht gleich auf diese unmögliche Person los zu gehen. Eines hatte sie gelernt, dass sie sich niemals auf ein solches Niveau begeben würde.

In ihrer Vergangenheit musste sie schon mit so einigen Idiotinnen umgehen und wusste genau, wie sie mit ihnen fertig werden musste. Daher strafte sie ihre Schultern, setzte ihr strahlendes Lächeln auf und ging geradewegs auf die Gruppe tratschender Weiber zu. Yashiro stand mit dem Rücken zu ihr und konnte daher nicht sehen, dass Maron auf dem Weg zu ihnen war. Die anderen beiden ‘Tussen’ standen eher seitlich, weshalb sie ebenso wenig mitbekommen würden, was ihnen blühen könnte. Bereits legte sie sich die Worte zurecht.

Gerade als Yashiro noch etwas sagen konnte, kam Maron ihr zuvor. “Guten Tag die Damen, ich habe gehört, dass sie schon auf der Station vermisst werden”, sprach sie die beiden Tussen an und diese keuchten direkt.

Maron wusste genau, dass diese Tratschweiber einige Fehlzeiten bereits auf dem Kerbholz hatten. Daher durften sie sich nichts mehr zu Schulden kommen lassen. Ansonsten würde Kagura sie sicher wieder abmahnen müssen. Eilig verabschiedeten sie sich und liefen zum Schwesternzimmer ihrer Station. Das gab Maron etwas Genugtuung die beiden los zu sein. Kaum waren diese weg, hatte sie ihren Blick auf Yashiro gerichtet. Kurz konnte sie den Schock und einen Hauch von Angst erkennen. Doch schnell wandelte sich ihr Ausdruck und sie kniff ihre Augen zusammen.

“Als ob du wüsstest, dass sie schon vermisst wurden”, zischte sie und Maron legte den Kopf schief.

“Ich bin über vieles im Bilde, im Gegensatz zu Ihnen”, wahrte Maron trotz allem die Höflichkeitsform. Denn in einem Krankenhausflur waren sie niemals alleine und Maron würde niemals so niveaulos sein wie diese Person vor ihr.

“Was bildest du dir eigentlich ein?”, knurrte sie tatsächlich und Maron setzte ihr schönstes Lächeln wieder ein.

“Ich... bilde mir im Gegensatz zu Ihnen nichts ein. Ich zähle nur die Fakten auf”, erklärte sie geschickt und konnte nur zu genau sehen, wie wütend die Ärztin wurde. Denn sie selbst wusste, dass sie nur Märchen erzählte und Chiaki nie mit ihr das Bett geteilt hatte.

“Du...”, fing Yashiro an, doch sie unterbrach sich selbst. Ein unheimliches Grinsen legte sich auf ihren Lippen ab. Sie kam etwas näher und zischte weiter: “Du weißt ganz genau, dass du für Chiaki nur eine von vielen bist. Niemals würde er sich in so eine wie dich verlieben. Denn er teilt sich noch mit anderen das Bett und nicht nur mit dir.”

“Ach... ist dem so?”, fragte Maron mit einer hochgezogenen Augenbraue nach.

“Natürlich, oder denkst du er steht auf gebrauchtes?”, kam die gehässige Frage. Über diese niveaulose Worte konnte Maron nur mit den Augen rollen.

“Worauf er steht oder nicht steht... weiß ich am besten, denn er verlässt mich keine Sekunde seit wir uns kennen”, entgegnete Maron locker und sah genau, dass Yashiros Augen sich weiteten. “Er weiß, was er will... und das nimmt er sich. Eindeutig will er mich, also akzeptieren Sie es endlich”, forderte Maron von ihr.

“Du... du...”, stotterte die Ärztin und Maron grinste leicht.

“Passen Sie in Zukunft auf, was sie erzählen. Ansonsten werden alle ihre Lügen durchschauen, die Ihnen über die Lippen kommen.” Mit diesen Worten ließ Maron die andere stehen und begab sich gut gelaunt in das Büro von Chiaki.

Dieser Schlagabtausch ging definitiv an sie. Dennoch sollte sie aufpassen. Vor allem aber müsste sie ihrem Freund davon berichten, denn sie hatte keine Geheimnisse vor ihm. Er sollte wissen, was so alles auf den Gängen über ihn erzählt wird. Doch vermutlich würde er das nur abwinken, da es ihn nicht interessierte. Schließlich hatte er ihr öfters gesagt, dass es ihm egal war, was andere über ihn dachten und sprachen. Sie kannte mittlerweile sein wahres Ich und das war noch ein Punkt, warum sie ihm bedingungslos vertraute.

Das Einzige, was sie momentan beunruhigen konnte, war allein die Tatsache, dass sie Chiaki wegen Kenji viel zu wenig Aufmerksamkeit schenken könnte. Aber dahingehend musste sie ihm ebenso vertrauen, dass er ihr sagen würde, sollte es ihm zu viel sein oder wenn ihn all das überfordern würde. Mit diesen Gedanken hatte sie ihr Ziel schnell erreicht und sie klopfte lächelnd an seiner Tür, ehe sie eintrat. Direkt wurde sie in starke Arme gezogen und sie schmiegte sich direkt an ihn. Leise kicherte sie sogar, da sie genau wusste, was ihr Schatz jeden Moment sagen würde.

“Du hast mir gefehlt”, raunte er und noch bevor sie etwas erwidern konnte, lagen seine Lippen auf ihren.

“Mmmmh”, keuchte sie an seinem Mund. Nach Luft schnappend lösten sie den Kuss und sie lächelte ihn an. “Ich habe dich auch vermisst”, sprach sie aus.

“Wo warst du denn so lange?”, fragte er sie leicht amüsiert.

“Nun, eigentlich wollte ich sofort zurück”, begann sie und überlegte, wie sie ihm das erklären sollte. “Aber eine Begegnung hat mich daran gehindert.” Sie hatte ihre Worte geschickt so gewählt, da sie nicht mit der Tür ins Haus fallen wollten. Denn sie hatte etwas Angst davor, ihm das zu sagen. Schließlich war Yashiro nicht irgendjemand.

“Eine Begegnung? In wie weit?”, hakte er nach.

“Ist dir klar, dass hier einige Damen damit prahlen, dass du es ihnen ordentlich und hart die ganze Nacht besorgst?”, stellte sie ihm die Gegenfrage dazu und er legte den Kopf schief.

“Oh”, kam es von ihm. “Dir ist aber klar, dass die das nur so daher sagen?”, fragte er sie direkt.

“Das weiß ich nur zu gut, aber... ist dir auch bewusst, dass eine bestimmte Dame das ebenfalls tut?”, kam es vorsichtig über ihre Lippen. Er zog eine Augenbraue hoch, da er nicht ganz wusste, wen sie meinen könnte.

“Wen genau meinst du?”, wollte er nun wissen. Ein wenig seufzte sie und war sich nicht sicher, wie er das aufnehmen könnte. Tiefer atmete sie durch und sah ihren Liebsten an.

“Du wirst aber nicht ausflippen, oder mir vorwerfen, dass ich eifersüchtig bin”, forderte sie ihn auf und er nickte. Leicht kaute sie auf ihrer Unterlippe, ehe sie den Namen heraus brachte, den sie momentan ziemlich hasste.

“Yashiro?”, hakte er verwundernd nach. Fast so als würde er es nicht ganz glauben wollen. Leicht nickte sie. “Aber... Ich habe ihr gegenüber noch nie etwas in der Richtung angedeutet”, sprach er ehrlich aus.

“Das weiß ich... deshalb verstehe ich auch nicht, was mit ihr nicht stimmt. Dass sie so etwas sagt”, erklärte sie ihm und kurz überlegte er.

“Nun... ich weiß, dass sie in der Schule auf mich stand... kurz bevor ich alleine nach Momokori gezogen bin”, erzählte er und Maron seufzte leicht.

“Also Wunschdenken und sie hofft so dich für sich zu gewinnen”, sprach sie ihren Gedanken aus.

“Vermutlich, aber ich will nichts von ihr... ich will nur dich”, bekräftigte er seine Gefühle.

“Das weiß ich... mir ist es auch egal, was sie sich denkt. Doch dass sie solche Lügen über dich verbreitet... gefällt mir absolut nicht. Ich komme damit klar, dass du von vielen begehrt wirst”, erklärte sie ihm offen und schlang ihre Arme um seinen Nacken. “Aber nicht damit, dass jemand so prahlt und deinen Ruf auf diese Weise durch den Schmutz zieht.”

“Darüber sorgst du dich?”, wollte er von ihr wissen.

“Natürlich... du bist der Sohn des Krankenhausleiters. Jeder weiß, dass wir beide zusammen sind und dich damit als Betrüger hin zu stellen, ist einfach falsch”, merkte sie an und er war überrascht, dass sie sich so sehr um ihn sorgte.

“Mein Engel... du bist unglaublich”, lächelte er sie an und beugte sich hinab, um sie zu küssen. Verwundert blinzelte sie, doch erwiderte den Kuss sofort und vertiefte diesen sofort.

“Mmmmh”, keuchte sie und er grinste.

“Danke, dass du dich so um mich kümmerst... ich werde mit ihr reden und ihr sagen, dass sie damit aufhören soll... sonst wird sich Kagura um das Problem kümmern”, sprach er, denn er wollte wirklich nicht, dass sie solche Dinge herum erzählte. Früher war ihm das egal. Doch jetzt ging es nicht nur um ihn allein, sondern auch um Maron und Kenji.

“Danke”, hauchte sie zärtlich und sie küssten sich erneut, bevor sie sich daran machten, ihre Schicht zu beenden und zur Grundschule fuhren, um Kenji ab zu holen.

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das war es auch schon

was meint ihr... ist das eine gute Idee, dass Chiaki mit Yashiro spricht?
oder sollte er lieber gleich Kagura damit beauftragen?
mal sehen, wie er das machen wird

Lasst mir gerne eure Meinungen und Anregungen da

bleibt gesund und bis bald,
eure Seredhiel / Seren *Kekse und Kakao da lass*
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