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Neue Stadt - Neues Glück

von Seredhiel
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Chiaki Nagoya Marron Kusakabe Miyako Toudaiji OC (Own Character) Yamato Minazuki
12.09.2020
31.07.2022
51
162.712
10
Alle Kapitel
68 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
12.03.2022 3.162
 
Guten Abend zusammen,

ein neues Kapitel wird auch hier folgen ^-^

ich werde euch heute nicht länger auf die Folter spannen *smile*

viel Spaß beim Lesen *Kekse und Kakao da lass*

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Erschöpft lehnte Maron an ihn und er hielt sie sicher fest. Wobei er sich mit einer Hand an der Wand abstütze. Beide rangen um Atem und sahen sich tief in die Augen. Erst nach einer Weile ließen sie voneinander ab. Leicht zog er sich zurück und half ihr wieder auf die Beine. Noch immer atmete Maron etwas schwerer und lehnte sich leicht an ihn. “Das war... unglaublich heiß”, hauchte sie mehr als befriedigt.

“Absolut”, raunte er gab ihr weiterhin Halt, damit sie nicht umkippen würde. Ihre Beine schienen noch leicht zu wackeln, weshalb er kein Risiko einging.

“Also hat dir diese Überraschung gefallen?”, neckte sie ihn leicht und er legte dieses sexy Grinsen auf seine Lippen.

“Kannst du gerne öfters machen... aber nicht, wenn wir zur Arbeit müssen. Denn der Anblick ist ganz allein für mich”, zwinkerte er ihr zu und prompt wurde sie rot um die Nase.

“Also... eigentlich... hatte ich das definitiv nicht vor”, erklärte sie ihm leicht lächelnd und blinzelte leicht. “Ähm... wir sollten uns frisch machen, etwas essen und noch entspannen, bevor die Spätschicht anfängt”, sprach sie weiter, da sie noch gerne Ruhe vor der Arbeit haben wollte.

“Oh... klingt gut... sollen wir gemeinsam bei mir drüben duschen?”, bot er ihr an, denn er würde den Moment nutzen und die Zeit komplett nutzen.

“Ich glaube... wir sollten darüber nachdenken hier einen Durchbruch zu machen... so oft wie wir hin und her wechseln”, machte Maron einen Scherz, denn sie waren nun doch alle zwei Tage auch mal bei ihm drüben.

“Oh”, überlegte er und kaute leicht auf seiner Unterlippe herum. “Ich denke... das wäre gar nicht mal eine schlechte Idee”, grinste er und mit großen Augen starrte sie ihn an.

“Ähm”, fing sie an und konnte es gerade nicht fassen. “Das war ein Scherz, Chiaki”, versuchte sie ihn noch einmal darauf hin zu weisen.

“Auch wenn es ein solcher ist... wäre es unglaublich, wenn wir einen Durchbruch hätten. Demnach müssten wir nicht mehr durch den Flur und könnten sogar nackt rüber gehen”, sprach er verschmitzt aus und wackelte mit seinen Augenbauen. Leise lachte sie über seine Worte und schüttelte nur den Kopf. Definitiv hatte er immer noch seine Späße parat. “Aber jetzt im Ernst... das wäre wirklich praktisch... ich frage mal nach, ob das möglich wäre.”

“Ernsthaft?”, hakte sie nach und eifrig nickte er. “Du bist doch verrückt”, meinte sie kopfschüttelnd und ging zum Schlafzimmer, um frische Unterwäsche zu holen. Schließlich würde sie das Kleid noch einmal anziehen.

Geduldig wartete Chiaki auf seine Freundin und grinste leicht, als diese bereits zurück zu ihm kam. Sie hatte ihre größere Handtasche dabei und er legte leicht den Kopf schief. “Hast... du alles?”, fragte er unsicher nach und sie nickte.

“Mhm... ich brauche doch nur meine Unterwäsche”, kicherte sie leise und er bekam große Augen.

“Oh”, entkam es ihm kurz verwundert über die Lippen. Doch dann fing er sich wieder und grinste verschmitzt. “Mhm, das gefällt mir”, fügte er an und trat an sie an, um ihr einen sanften Kuss zu geben.

Lächelnd hatte sie diesen erwidert und gemeinsam verließen sie ihre Wohnung, nur um zu seiner rüber zu kommen. Kaum waren sie bei ihm, schon stiegen sie beide unter die Dusche und genossen erst einmal das Wasser auf ihrer Haut. Jedoch ließ es sich keiner von ihnen nehmen, sich gegenseitig zu necken und ein zu seifen. “Mmmmh”, keuchte sie und ihr Körper machte sich bereits selbstständig. Sie drückte sich dichter an ihn und seinen Körper.

“Dir gefällt es, oder?”, neckte er sie grinsend und schenkte ihren Kurven sehr viel Beachtung.

“Oh ja... und wie”, entgegnete sie ehrlich und genoss sichtlich seine Hände an ihrem Körper.

Es war einfach nur heiß und erregend. Obwohl sie zuvor schon ihre Lust befriedigt hatten, so schaffte er es erneut sie so sehr zu reizen, dass sie erneut ihn tief in sich wollte. Noch nie hat sie auf diese Weise auf jemand reagiert wie auf ihn. Er polarisierte in jeglicher Ebene und triggerte sie so einfach. Jede Berührung und jede Bewegung waren gezielt und darauf bedacht, sie zu erregen und ihren Lustpegel auf 180 bringen. “Willst du mich?”, fragte er sie grinsend, denn er spürte ihre Hand nur zu deutlich an seinem Körper.



Nach dem heißen Flirt unter dem fließenden Wasser, stiegen sie raus und trockneten sich gegenseitig ab. Dies wollte sich keiner von ihnen nehmen lassen. Diese Fürsorge gehörte für sie dazu. Das war schließlich auch ein Zeichen dafür, dass man dem Anderen vertraute. Lächelnd dankte sie ihm und er zwinkerte ihr leicht zu. Beide zogen sich komplett an, denn sie würden nicht mehr viel Zeit haben, bis sie los müssten. Diese Momente wollten sie mit einem gemütlichen Brunch verbringen. Daher machten sie sich noch einmal einen Kaffee und aßen ein wenig Obst, Gemüse und ein wenig Milchreis.

Auch wenn die Kombination ungewöhnlich war, so schmeckte es ihnen beiden und das war das Wichtigste.  Sie mussten sich noch einpendeln, welches Frühstück beiden zusagte. Denn Maron war noch eher auf das Europäische Frühstück gewöhnt und Chiaki eben an das Japanische. Doch mit der Zeit würden sie die richtige Mischung für sich finden. Lächelnd speisten sie und überlegten, wie sie die kommenden Tage am besten organisieren sollten. Da sie mit Kenji wenig Zeit haben würden, wollte Maron definitiv ihren Sohn wecken, um ihm mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Das verstand Chiaki nur zu gut, denn die Spätschichten waren mehr als undankbar für Kenji. Dadurch konnten sie keine Ausflüge machen und würden nur das Frühstück als gemeinsames ‘Event’ haben. Deshalb beschlossen sie auch früher zu Bett zu kommen, um am Morgen fitter für den kleinen Jungen zu sein. Dann könnten sie ihm die volle und ungeteilte Aufmerksamkeit geben. Erneut merkte Maron, wie sehr Chiaki zurück steckte. Einmal mehr wurde ihnen klar, dass der Beruf mit einem Kind und einer frischen Beziehung schwer war um zu setzen.

“Mach dir keinen Kopf”, hörte sie plötzlich. Verwundert blinzelte sie und sah leicht zu ihm. “Ich sehe deinen Kopf rattern... wir bekommen alles hin”, zwinkerte er ihr zu und würde definitiv darauf achten, dass sie nicht zu viele von den Spätschichten haben würden.

“Du bist wahrlich ein Traum”, schwärmte sie.

“Das merkst du erst jetzt?”, gab er spielerisch entrüstet von sich. Wegen diesem Kommentar musste Maron direkt los lachen und auch er stieg mit ein. Es erfreute ihn sehr, dass sie nun etwas lockerer wurde.

“Danke dir”, sprach sie ehrlich aus und streckte sich leicht, um seine Wange zu küssen.

“Jederzeit... denk einfach nicht so viel... rede mit mir, wenn du unsicher bist”, bemerkte er sanft.

“Ich versuche es”, versprach sie ihm und mit dieser Aussage konnte er leben.

Damit war er sich sicher, dass sie genau daran arbeiten würde. Ihm war es wichtig mit ihr über alles reden zu können. Nur mit Gesprächen würden sie weiter kommen, da diese ganzen Gedankenspiele mit ‘Was wäre wenn’ könnten durchaus zu schlimmen Verwirrungen führen. So etwas wollte er definitiv nicht haben. Zwar konnte er das auch ganz gut, doch mittlerweile war er an einem Punkt angekommen, solche Dinge lieber an zu sprechen, als sie zu verschweigen. Jedoch waren vergangene Situation nicht so leicht zu händeln.

Allen voran konnte er nicht über seinen Schatten springen, um mit seinem Vater zu sprechen. Aber er fühlte sich Dank Maron ein wenig leichter, da er sich die Geschehnisse von der Seele reden konnte. Niemand konnte wissen, was die Zukunft bringen würde. Ehrlich gesagt konnte er sich tatsächlich vorstellen, dass er für seine Freundin den besagten inneren Schweinehund überwinden könnte. Ob er dazu früher oder später bereit wäre, würde nur die Zeit zeigen.

“Ich fürchte wir sollten los”, meinte sie und leicht nickte er.

“Leider... aber hey... hoffen wir, dass nicht viel los sein wird, dann haben wir wenigstens eine ruhigere Schicht”, sprach er aus und wünschte sich tatsächlich eine ruhigere Zeit in der Arbeit. Aber leider konnten sie das nicht wirklich beeinflussen.

“Na kommen sie schon, Doktor Nagoya! Zusammen schaffen wir das”, zwinkerte sie ihm zu und kurz war er baff, dass sie mal wieder dieses Kecke heraus geholt hatte.

“Nun gut, Schwester Maron. Bringen wir die Schicht hinter uns”, entgegnete er leicht grinsend. Amüsiert kicherte sie los, schnappte sich noch ihre Tasche und zog ihre Schuhe an. Lachend folgte er ihr, nahm seine Sachen, während er in die Schuhe stieg. Damit verließen sie gut gelaunt die Wohnung und das Gebäude. Beide stiegen ins Auto und er fuhr los zum Krankenhaus.

An dem Parkplatz ließen sie den Wagen stehen und begaben sich zu den Umkleiden. Umgezogen und fertig für die Schicht trafen sie sich auf dem Gang. Zusammen gingen sie zum Büro, holten die Akten und machten eine Übergabe von dem Team, welches am Vormittag da war. Genauso wie sie es jedes Mal machten. Es war recht ruhig bisher gewesen, doch zu späteren Zeiten konnte immer wieder mal ein Notfall rein kommen. Nach der Übergabe drehten sie eine Runde und besuchten die Patienten noch einmal, wobei die meisten noch beim Spielen oder Lernen waren.

Nach der Kontrollrunde kehrten sie ins Büro zurück und gingen die Akten noch einmal durch. Maron bereitete die Tabletten für die kleinen Patienten vor und hatte sogar für ein paar von ihnen Ticktacks oder Gummibärchen. Natürlich nur mit der Rücksprache der Eltern hatte sie diese aufgeteilt. Denn Kinder brauchten hin und wieder eine kleine Motivation, um die Medikamente zu nehmen. Das bot sich immer sehr gut an und das kannte sie bereits von ihrem eigenen Sohn ebenso. In diesen Punkten ähnelten sich die Kinder sehr.

Nachdem die Arbeit erledigt war, konnten sie einen Moment durch atmen. Denn sie hatten 20 Minuten für sich und das nutzten sie dazu, um etwas zu essen und einen weiteren Kaffee zu trinken. Gegen 16 Uhr und 17 Uhr hatte Chiaki zwei Termine mit Eltern der Patienten. Da diese arbeiten mussten, hatten sie nur so spät Zeit, um mit dem Arzt zu sprechen. Aber genau darauf achteten sie besonders, denn es sollte immer möglich sein mit einem Arzt zu sprechen. Klar wäre es nachts schwieriger um zu setzen, aber selbst da konnte man die Ärzte erreichen, wenn es nötig wäre.

Daher bereiteten sie die Patientenmappe vor, damit Chiaki auch genau wusste, mit wem er im Gespräch war. Klar kannte er die Kinder oftmals mit Namen, aber die Eltern sah er maximal ein oder zwei Mal und da blieben die Namen und die Gesichter öfters nicht hängen. Doch das würde sicher keiner ankreiden, denn niemand könnte sich das merken. Maron machte ihm noch einen Kaffee und er dankte ihr mit einem süßen Kuss. Solche kleinen Zärtlichkeiten wurden mittlerweile normal zwischen ihnen und das mochten beide sehr.

“Noch fünf Minuten”, erinnerte sie ihn und er nickte.

“Bin gleich soweit”, meinte er und ordnete noch einmal die Mappen. Danach erhob er sich und nahm noch einen kräftigen Schluck von der schwarzen Brühe. “Auf geht es”, zwinkerte er ihr zu und sie schmunzelte leicht.

Zusammen gingen sie zu der Schwesternstation, um das erste Elternpaar in Empfang zu nehmen. Freundlich begrüßten sie sich und gingen in den kleinen Besprechungsraum, denn nicht immer war es ratsam vor einem Kind über mögliche Operationen zu sprechen. Das machten sie oftmals hinterher in der vereinfachten Version und ausschließlich spielerisch. Während Chiaki die ärztliche Sicht erklärte, sprach Maron noch über die Versorgung der Wunden oder auch später der Narben, denn letzteres konnten noch einige Zeit in Anspruch nehmen, um zu heilen.

Durch und durch waren sie beide ein perfektes Team und das bekamen alle Angestellten natürlich mit. Aber nicht alle konnten sich für sie freuen, aber davon bekam das Paar nicht viel mit. Denn sie hatten wichtigere Dinge zu erledigen, als sich darum zu kümmern, ob andere klar kamen, dass sie zusammen waren. Schließlich sprach sie keiner offen darauf an, dass es stören könnte. Tatsächlich bekamen sie sogar das Kompliment, wie professionell und doch süß sie miteinander im Dienst umgingen. Vor allem die Kinder und deren Eltern waren begeistert von dem neusten Dreamteam des Krankenhauses.

Souverän brachten sie ihre Schicht zu Ende und hatten Gott sei Dank keine Notfälle rein bekommen. Allgemein war die Notaufnahme nur mit kleineren Wehwehchen besucht worden. Das erfreute natürlich viele. Denn Unfälle waren immer schlimm für alle beteiligten. Jedoch waren sie eine knappe halbe Stunde später dran als gewöhnlich, weshalb Maron natürlich Sakura Bescheid gegeben hatte, doch sie antwortete nur mit einem lächelnden Smiley. Sie war wahrlich die beste Nanny, die sich die junge Krankenschwester für Kenji wünschen konnte.

“Wir können los”, meinte Chiaki, nachdem er die Übergabe an den Nachtdienst weiter gegeben hatte.

“Prima”, kam es etwas erschöpft von ihr. “Vermutlich schläft Kenji schon”, sprach sie etwas trauriger aus.

“Dennoch können wir uns zu ihm setzen, wenn du möchtest”, bot er ihr an. Das hatte seine Mutter damals auch oft getan. Er erinnerte sich noch heute an ihr Parfum und ihre Hand, die seinen Rücken und auch seine Haare gestreichelt hatten. Sie war nun mal Ärztin und damit ebenso in den Spätschichten wie er und Maron jetzt auch.

“Oh... das wäre was”, lächelte sie ihn ehrlich an und grinste etwas, denn er konnte ihre Laune damit heben.

“Beeilen wir uns”, zwinkerte er ihr zu und eilig verließen sie das Krankenhaus, um zum Auto zu gelangen.

Sofort fuhr er los und nur einige Minuten später waren sie auch schon in der Wohnung. Leise gingen sie hinein und entdeckten Sakura, die noch in ihrem Buch vertieft war. Sie hatte das junge Paar noch gar nicht bemerkt. Erst nachdem sich Chiaki geräuspert hatte, sah sie auf und kicherte leise. Etwas unterhalten sie sich noch und Maron nutzte den Moment, um Sakura auf den neusten Stand zu bringen. Schließlich wollte sie am Sonntag für Kenjis Freunde ein Picknick machen und musste demnach das Essen bei Sakura leider absagen. Auch wenn sie sich darauf immer freute.

“Das macht doch nichts, das holen wir einfach nach”, winkte die ältere Dame sofort ab und fand dies wirklich nicht schlimm, wenn sie etwas anderes machen würden.

“Du bist die beste”, lächelte Maron und umarmte Sakura noch einmal, ehe sie rüber nach Hause ging.

Zurück blieben die beiden und gingen kurz nach Kenji sehen. Da er schlummerte, beschlossen sie beide sich kurz ab zu duschen und danach etwas im Kinderzimmer zu bleiben. Maron liebte es schon immer der gleichmäßigen Atmung ihres Sohnes zu zu hören. Es war etwas Beruhigendes. Deshalb hatte sie sich auch so sehr über Chiakis Vorschlag gefreut. Dass er das von sich aus angeboten hatte, war unglaublich lieb von ihm. Allein aufgrund dessen hatte sie sich noch mehr in ihn verliebt. Er war wirklich perfekt als Partner und auch als ein Teil von Kenjis Leben.

Doch wie genau er zu dem Jungen stand, wusste Maron natürlich nicht. Das Thema würde sie vermutlich irgendwann ansprechen. Denn noch waren sie nicht lange ein Paar und erst sollte das gut funktionieren, bevor sie einen Schritt weitergehen konnten. Obwohl sie sich schon jetzt mit ihm als eine kleine Familie ansah, wollte sie ihn damit nun nicht überfahren. Ihr Vater hatte stets das Motto: Alles wird zur rechten Zeit geschehen, was passieren sollte. Danach hatte sie nach seinem Tod gelebt und würde es auch weiterhin tun.

Nach der erfrischenden Dusche hatte Chiaki sich eine Jogginghose angezogen und Maron einen Slip mit einem Nachthemd. Auf leisen Sohlen betraten sie das Zimmer des schlafenden Jungen und nahmen auf dem Sessel dort Platz. Dabei saß sie auf dem Schoss ihres Freundes und er hatte sie direkt liebevoll in seine Arme geschlossen. Beide beobachteten Kenji ein wenig und lauschten seiner Atmung. Der Kleine war sehr niedlich und immer wieder musste sie sogar seufzen. Ihn so zu sehen erfreute ihr Herz.

Einige Augenblicke später gaben beide ihm noch einen Kuss auf die Stirn und verließen das Zimmer. Denn auch sie beide waren fix und fertig von dem Tag. Daher gingen sie direkt ins Bett. Die Anwesenheit des Anderen schien eine beruhigende Wirkung zu haben, weshalb sie eng aneinander gekuschelt in einen sehr erholsamen Schlaf glitten.



Die nächsten Tage verliefen ähnlich. Morgens aufstehen, Kenji fertig machen für die Schule und ihn dorthin bringen. Danach gemütlich frühstücken und ein wenig Zweisamkeit genießen. Natürlich hatten sie das ein oder andere Mal etwas Heißes miteinander geteilt, doch Hauptsächlich kuschelten sie miteinander. Diese Nähe war sehr viel intensiver für beide. Sie sprachen dabei noch über die kommenden Tage, was sie machen würden, wenn sie den Urlaub bekommen würden. Denn sie hatten am Mittwoch bei Kagura angefragt und er wollte sehen, was er machen könnte.

Mittlerweile war es Samstagabend und beide wollten gerade Dienstschluss machen, als es an der Tür klopfte und Kagura seinen Kopf durch einen Spalt in ihr Büro steckte. “Ihr seid noch hier, das ist super”, meinte er und bekam sofort fragende Blicke.

“Ist was passiert?”, fragte Maron als erste.

“Jein... ich habe wegen eurem Urlaub geschaut”, fing er an und das Paar hörte gespannt zu. “Montag bis Donnerstag habt ihr noch die Frühschicht. Danach könnte ich euch zwei Wochen frei geben”, sprach er weiter.

“Könnte?”, hakte Chiaki nach, da er Kaguras Wortwahl bereits kannte.

“Theoretisch habt ihr frei, aber ich könnte euch eventuell brauchen, sollte jemand ausfallen oder ein größerer Notfall reinkommen”, erklärte er weiter und nun begriffen sowohl Chiaki als auch Maron.

“Das sollte kein Problem sein... wir werden nicht wegfahren... höchstens in eine Therme oder in einen Wasserpark”, winkte Maron gleich ab, denn richtig über einen längeren Urlaub hatten sie nicht gesprochen.

“Korrekt... also wären wir auf Abruf hier”, bestätigte Chiaki und Kagura war sichtlich erleichtert.

“Ihr habt was gut bei mir”, kam es direkt über seine Lippen, denn es war nie so einfach all das zu managen.

“Das wird ein Fehler sein und du weißt das”, grinste Chiaki und Kagura verdrehte die Augen.

“Vielleicht... vielleicht aber auch nicht... ich könnte nämlich euren Urlaub für kommendes Jahr bereits save machen, dann könnt ihr wegfliegen oder was auch immer machen”, grinste der ältere Mann und Maron sah nur zwischen den Beiden hin und her. Sie kam nämlich nicht ganz mit.

“Oh... das klingt nach einem fairen Deal, Kagura”, zwinkerte Chiaki und beide lachten.

“Lasst es mich sobald wie möglich wissen, dann werde ich das bereits eintragen”, entgegnete Kagura und Chiaki nickte.

Nachdem Kagura weg war, musste Maron erst einmal nachfragen, was so eben passiert war. Schmunzelnd klärte Chiaki sie auf, denn das machten sie öfters so, dass sie demnach jemandem etwas schuldig waren. Auf diese Weise wäre ihr nächster Urlaub gerettet und sie könnten mit Kenji in Ruhe absprechen, ob er mal wohin fliegen wollen würde. Denn Chiaki war es egal, solange er die beiden an seiner Seite hatte, war er wunschlos glücklich. Das hatte er in den vergangenen Tagen sofort gemerkt.

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damit steht es für sie fest, dass der Urlaub kommen kann
mal sehen, was sie sich in der Zeit vornehmen werden

lasst mir gerne eure Meinungen und Anregungen da

bleibt alle gesund und bis bald,
eure Seredhiel / Seren *Kekse und Kakao da lass*
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