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Neue Stadt - Neues Glück

von Seredhiel
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Chiaki Nagoya Marron Kusakabe Miyako Toudaiji OC (Own Character) Yamato Minazuki
12.09.2020
31.07.2022
51
162.712
10
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Dieses Kapitel
1 Review
 
26.02.2022 3.136
 
Guten Abend zusammen,

heute wieder etwas später, als gewohnt, aber noch in der Zeit *kichert*

wünsche euch viel Spaß bei dem nächsten Teil des Ausfluges, aber auch dem altbekannten Alltag *grinst*

*Kekse und Kakao da lass*

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Nachdem sie das Restaurant verlassen hatten, fuhren sie noch einige Runden mit den ruhigeren Fahrgeschäften. Erst am späten Abend machten sie sich auf den Rückweg. Anfangs war Kenji sehr aufgekratzt, doch nach einigen Minuten im Auto, schlummerte er bereits ein. Schmunzelnd sah Maron zu ihrem Sohn und danach zu Chiaki. “Da ist er wirklich ausgepowert”, amüsierte sie sich und ihr Freund nickte.

“Früher ging es mir auch nicht anders... ich war immer auf dem Heimweg eingeschlafen und am Morgen in meinem Bett aufgewacht”, erzählte er mit einem Lächeln.

“Das glaube ich dir sofort. Ehrlich gesagt bin ich auch etwas müde”, schmunzelte sie und blickte zu ihm. Leicht grinste er sie an und überlegte einen Moment.

“Also demnach viel zu müde für etwas Bettgymnastik?”, amüsierte er sich leicht. Blinzelnd starrte sie ihn an und ihr klappte der Mund auf. Mit diesen Worten hatte sie nun gar nicht gerechnet.

“Ähm... ich denke... das bekomme ich noch hin”, meinte sie mit roten Wangen.

“Na da bin ich gespannt, ob du das schaffst”, brachte er leise lachend heraus.

Mit größeren Augen sah sie zu ihm und war sichtlich empört über seine Worte. Grummelnd schloss sie ihre Augen soweit zu Schlitzen und betrachtete ihn eingehend. Sogleich schlug sie ihm spielerisch gegen den Oberarm. “Du bist und bleibst ein Spinner!”, brachte sie gespielt meckernd heraus.

“Stets zu Diensten”, lachte er leise weiter.

Dahingehend war er wahrlich unverbesserlich. Genau deshalb mochte sie ihn vermutlich so sehr. Er war einfach wie ein verspieltes Kind, aber er konnte ebenso gut ernst sein. Das war unglaublich wie er das immer wieder schaffte. Er wusste genau, wann er welche Seite heraus holen musste. Vor allem konnte er sie jedes Mal zum Lachen bringen. Die Fahrt verging dadurch schneller als die Hinfahrt, denn sie beide zogen sich ein wenig gegenseitig auf. Sie achteten darauf nicht zu laut zu sein, da sie Kenji nicht wecken wollten. Den Kleinen würden sie direkt ins Bett bringen, denn er war so richtig fix und fertig.

Am Wohnhaus angekommen, parkte Chiaki sein Auto und beugte sich leicht zu Maron rüber. Er gab ihr noch einen süßen Kuss auf den Mundwinkel. Schmunzelnd betrachtete sie ihn und zog ihn dichter an sich heran, um ihn richtig zu küssen. Ganz wie von selbst hatte sich dieser vertieft und ihre Zungen spielten miteinander. “Mmmmh”, keuchten beide fast schon zeitgleich, nachdem sie sich trennten. Leise kicherte Maron und er schüttelte nur den Kopf.

“Komm, lass uns rauf, den Kleinen ins Bett bringen und etwas kuscheln gehen”, schlug er ihr vor und lächelte sie an.

“Gute Idee”, entgegnete sie leicht verlegen.

Kaum war dies geklärt, schon stiegen sie beide aus. Noch bevor Maron zu Kenjis Tür gehen konnte, hatte Chiaki den kleinen Jungen bereits aus dem Sitz geholt. Daher blieben für sie nur noch die Rucksäcke übrig. Diese nahm sie heraus und schmunzelte, da Chiaki ihr seine Autoschlüssel gab. Somit schloss sie den Wagen ab und zusammen machten sie sich auf den Weg zur Eingangstür. Da er beide Hände voll hatte, musste auch hier sie aufmachen, doch das machte sie gerne. Lächelnd trat er hinein und sie sah noch nach der Post.

Gemeinsam betraten sie den Fahrstuhl und fuhren hinauf in ihr Stockwerk. Wie von selbst sah Maron zu Kenji und kicherte leise, da der Kleine nach wie vor schlief und sich definitiv wohl in Chiakis Armen fühlte. Das konnte sie sogar sehr gut nach vollziehen, denn ihr ging es genauso. Sie liebte es in seinen Armen zu liegen und seine Nähe zu genießen. Wenn sie ehrlich mit sich war, dann könnte sie sagen, dass sie noch nie besser geschlafen hatte. Bei ihm fühlte sie sich geborgen und sicher. Das war sehr viel wert und es war selten so etwas zu finden. Umso mehr erfreute es sie, dass sie beide ein Paar waren.

Bei der Wohnungstür machte Maron diese auf und ließ zuerst die beiden Männer hinein. Während Chiaki den Kleinen bereits in sein Zimmer brachte, stellte Maron noch die Taschen ab und folgte dem Arzt ins Kinderzimmer. Leise flüsterten sie sich zu, wie sie den Jungen am besten noch umziehen sollten. Denn es war bestimmt für Kenji mehr als unbequem in einer Jeans zu schlafen. Langsam und vorsichtig schafften sie es ihm diese Sachen aus zu ziehen und ein leichtes Shirt, sowie eine kurze Hose an zu ziehen. Kaum hatten sie ihn zugedeckt, gaben sie ihm jeweils einen Kuss auf die Stirn und verließen auf Zehenspitzen das Zimmer.

“Er hat einen tiefen Schlaf”, bemerkte Chiaki leise.

“Oh ja... so wie du ihn ausgepowert hast”, amüsierte sie sich über diese Aussage.

“Das war nicht... das waren die Achterbahnen”, konterte er und sie lachte wieder los. Ebenso wie er, denn das war einmalig bei ihnen. Solche Kleinigkeiten würden andere übersehen, aber sie fanden es jedes Mal und forderten sich gegenseitig heraus.

Nachdem sie sich beruhigt hatten, gingen sie in die Küche, um die Taschen aus zu räumen. Dabei machten sie sich noch einen Cappuccino und naschten zwischendrin etwas von dem Gemüse. Den letzten gemeinsamen Abend vor den Spätschichten wollten sie tatsächlich komplett auskosten. Daher verzogen sie sich noch auf die Couch und sahen sich einen Film an. Obwohl sie davon nicht viel mitbekommen hatten, wahrten sie den Anschein. Schlussendlich neckten sie sich gegenseitig mit Streicheleinheiten und Küssen. Sie waren gerade ziemlich verspielt, aber das störte sie nicht im Geringsten. Im Gegenteil, sie ließen diese Ader aufleben.

Überrascht blickten beide zum Fernseher, da bereits der Abspann des Filmes lief. Blinzelnd sahen sie sich an und fingen an leise zu lachen. Sie hatten es geschafft, exakt nur diese Zeilen zu sehen. Alles andere hatten sie verpasst, da sie anderes im Sinn hatten. “Nächstes Mal sollten wir direkt ins Bett und dort rummachen”, amüsierte er sich über ihr Verhalten. Denn sie wirkten gerade wie zwei verliebte Teenager, die immer und überall rumknutschten.

“Da könntest du Recht haben... aber es wäre nur halb so interessant, wenn wir das hier im Bett gemacht hätten”, zwinkerte sie ihm keck zu und für einen Augenblick verschlug es ihm die Sprache. Dass sie dies so ausdrückte, verwunderte ihn. Vermutlich blickte er gerade ziemlich dumm aus der Wäsche, denn anders könnte er sich die folgenden Worte nicht erklären. “Nun schau nicht so ungläubig. Auch ich kann... verführerisch sein”, grinste sie ihn nun an, machte den Fernseher aus und erhob sich.

Noch immer verdutzt über ihre Aussage war er nicht fähig zu reagieren. Daher starrte er ihr nur hinter her, als sie um den kleinen Tisch herum ging. Mit schwingenden Hüften steuerte sie ihre Schlafzimmertür an und blickt noch einmal über ihre Schultern. “Kommst du mit, Romeo?”, fragte sie ihn und sah nur zu deutlich, wie er schlucken musste. Innerlich freute sie sich, da es ihr zeigte, dass sie alles richtig gemacht hatte.

Augenblicklich stand er auf und folgte ihr so schnell seine Füße ihn tragen konnten. Noch bevor sie die Tür ganz auf machen konnte, hatte er sie eingeholt und schloss diese direkt. Mit Argusaugen betrachtete er sie und diesen Blick spürte sie nur zu deutlich auf ihrem Körper. Kurz war sie unschlüssig, doch sie hielt an ihrem Plan fest. Sie fing einfach damit an, sich zu entkleiden. Stoff für Stoff enthüllte sie ihren Körper und erschauderte, als sie seine Bewegung hörte. Er kam gerade dichter zu ihr, legte seine Arme um ihren freien Bauch und neigte den Kopf zu ihrem Ohr.

“In dir schlummert ja auch so eine... atemberaubend heiße Ader”, bemerkte er flüsternd. Das erzeugte eine Gänsehaut über ihren gesamten Körper.

“Natürlich... wieso sollte ich solch eine Seite nicht haben?”, fragte sie zwar mit roten Wangen, aber dennoch eher frech.

“Ganz schön frech... ich bin nun neugierig und will alle Seiten von dir sehen”, raunte er und legte sachte seine Lippen an ihren Hals, um sie dort zu küssen und zu necken.

“Mmmmh... eins nach dem anderen”, versprach sie ihm, griff nach hinten und ließ ihre Hand in seine Haare gleiten.

“So? Und was schwebt dir heute vor?”, wollte er wissen.

“Hmmm”, überlegte sie laut. “Ich denke, dafür hast du noch definitiv zu viel an”, erklärte sie, drehte ihren Kopf zu seinem und erblickte erst seine überraschten Augen.

Erst nach wenigen Sekunden zuckten seine Mundwinkel und erzeugten ein Grinsen auf seinem Gesicht. Sie könnte schwören, dass er der Grinsekatze aus Alice im Wunderland glatt Konkurrenz machen konnte. So breit war es. Es stand ihm unfassbar gut und machte ihn wieder so unwiderstehlich. “Und was... gedenkst du dagegen zu tun?”, kam es verspielt über seine Lippen. Doch da war noch etwas anderes in seiner Stimme. Einen Moment brauchte sie, um dies ein zu ordnen.

“Nun”, begann sie, küsste ihn einfach und nutzte seine Unaufmerksamkeit, um aus seiner Umarmung zu schlüpfen. “Ich würde dir die Sachen vom Leib ziehen und dich mit ins Bett nehmen”, sprach sie mutig weiter.

“Was?”, entkam es ihm vollkommen überrumpelt.

Leicht schmunzelte sie und verschränkte die Arme vor ihrer Brust. Dass sie nur Unterwäsche trug, störte sie nicht im Geringsten. Sie fühlte sich gerade eher wohl, denn es bestätigte sie nur darin, dass er sie mehr als anziehend fand. “Du hast richtig gehört... denn was du kannst, kann ich schon lange”, entgegnete sie ihm.

“Oh... ich werde es genießen, all deine Facetten heraus zu kitzeln”, grinste er und trat dichter an sie heran.

Erst dachte sie, er würde sie wieder packen, aber diesmal überraschte er sie. Er zog sich aus und grinste immer breiter, denn ihm war klar, dass er sie nun in ihrer kleinen Unterredung geschlagen hatte. Er hatte wieder die Zügel in den Händen und würde diese sicher nicht kampflos aufgeben. Denn das, was sie zuvor in seiner Stimme heraus gehört hatte, war der pure Kampfeswille. Erneut forderte er sie mit seiner Tat heraus und wollte tatsächlich alles von ihr kennen lernen. All ihre Seiten hervor holen und mit diesen spielen.

In der Tat hatten sie dies in den nächsten Stunden ziemlich ausgereizt und sich gegenseitig immer wieder geneckt, bis sie einander verfielen. Nach mehreren Höhenpunkten waren sie mehr als erschöpft und versanken in einen tiefen Schlaf. Es war jedes Mal aufregend und prickelnd und eines war beiden klar. Niemals würde es ihnen miteinander langweilig werden. Ganz anders war der Fall, denn sie forderten einander und wuchsen daran. Egal ob privat, beruflich oder sexuell.



Leider begann der Morgen viel zu früh und grummelnd stand Maron auf. Beim Rausgehen schnappte sie sich ihren Morgenmantel und warf ihn über. Sie wollte erst Kaffee machen, ehe sie sich anziehen würde. Als sie die Maschine an machte und die schwarze Brühe durchlaufen ließ, gähnte sie leise. Ihr nächster Weg führte sie zu ihrem Sohn. Leise betrat sie das Zimmer, denn sie wollte ihn nicht erschrecken. Der Kleine schien noch zu schlummern, weshalb sie zur Uhr blickte. Da sie gut in der Zeit lagen, beschloss sie ihn noch ein paar Minuten weiter schlafen zu lassen. Sie selbst würde kurz im Bad verschwinden.

Erfrischt verließ sie das Bad und blickte noch einmal in den Spiegel. Sie war wirklich müde und das konnte man ihr auch ansehen. Leichte Augenringe zierten ihr Gesicht und ein leiser Seufzer entkam ihr. Doch irgendwie störte es sie nicht, denn der Grund für diese war einfach zu schön. Lächelnd verließ sie das Bad und blickte leise bei Kenji nach. Der Junge gähnte gerade und rieb sich über die Augen. “Guten Morgen, Kenji”, grüßte sie ihn und müde richteten sich seine Augen auf, aber er lächelte dabei.

“Morgen, Mama”, sagte er und somit wusste sie, dass er schon bald ganz wach wäre.

Demnach verließ sie das Zimmer und wollte ihren Kaffee holen, doch da kam sie zu spät, denn Chiaki hatte gerade den Becher in der Hand. Er nippte an diesem und reichte ihn ihr. Schmunzelnd nahm sie es entgegen und nahm einen kräftigen Schluck zu sich. Beide gähnten zeitgleich und sogleich kicherte sie los. Er schmunzelte dabei und gab ihr einen kleinen Kuss auf die Lippen. “Geh dich anziehen... ich mache für Kenji seine Kellogs und komme rüber zu dir”, meinte er lächelnd, da er wusste, dass sie länger Zeit brauchen würde als er.

“Sicher?”, hakte sie nach und er nickte zustimmend.

Obwohl sie noch etwas unsicher war, ging sie dennoch ins Schlafzimmer, um sich an zu ziehen. Da das Wetter sehr schön aussah, beschloss sie ein leichtes Sommerkleid an zu ziehen. Einen Moment überlegte sie noch, ob sie dazu noch Unterwäsche tragen sollte oder nicht. Mehrere Sekunden hatte sie Pro und Contra abgewogen und sich schließlich entschieden. Zufrieden mit ihrem Entschluss wollte sie gerade das Schlafzimmer verlassen, als die Tür aufgemacht wurde und Chiaki im Türrahmen stehen blieb. Er starrte sie regelrecht an.

“WOW”, brachte er hervor und sie biss sich leicht auf die Unterlippe. Mit dieser Reaktion hatte sie gerade nicht gerechnet. Zwar hatte sie sich dies erhofft, doch es zu hören war unglaublich.

“Danke”, entgegnete sie verlegen und zeigte damit wieder ihre schüchterne Art. “Isst Kenji schon?”

“Natürlich... ich beeile mich, dann können wir direkt los”, zwinkerte er ihr und zog sich direkt an.

Schmunzelnd sah sie ihm noch kurz dabei zu, ehe sie in die Küche zu ihrem Sohn ging. Er mampfte strahlend sein Frühstück und grinste sie kurz an. Maron machte noch zwei Thermobecher Kaffee fertig und richtete ihren Blick zu Chiaki, der wieder zu ihnen kam und ihr wie so oft einen Kuss auf die Schläfe gab. Lächelnd sah sie zu ihm und reichte ihm den Thermobecher. Dankend nahm er diesen und legte die freie Hand auf ihren unteren Rückenbereich.

Nachdem Kenji fertig war, wusch er sich noch die Hände und putzte auch artig die Zähne. Nur wenig später machten sie sich schon auf den Weg zur Grundschule. Da es draußen schön war und sie noch etwas Zeit hatten, gingen sie zu Fuß und genossen einfach diesen Augenblick. Zufrieden ging der kleine Junge zwischen ihnen her und hatte beide bei der Hand gehalten. Die Erwachsenen tranken gemütlich ihren Kaffee und lächelten sich immer wieder an. Es fühlte sich alles so perfekt an und das genossen alle drei auf ihre eigene Art und Weise.

An der Schule verabschiedeten sie den Kleinen und Maron erinnerte ihn daran, dass Sakura ihn abholen würde. Denn Chiaki und sie mussten leider zur Spätschicht los. Nickend knuddelte er beide und wünschte ihnen einen schönen Tag, ehe er in das Gebäude lief. Einige Momente sahen sie ihm nach und schmunzelten. “Da freut sich einer schon auf Sakura”, bemerkte er und sie nickte.

“Absolut... er liebt sie wie eine Oma”, kicherte sie leise und wusste genau, dass ihr Sohn in der älteren Dame eine Großmutter sah.

In solchen Momenten tat es Maron für ihn leid, da er keine Großeltern in der Form bislang hatte. Deshalb freute sie sich umso mehr darüber, dass Sakura das nichts ausmachte. Sie würde sich etwas einfallen lassen, um ihr dafür zu danken. Zwar wusste sie noch nicht wie, aber da würde sie sich schon etwas überlegen, was sehr gut zu der Dame passen würde. Zusammen machten sie sich auf den Rückweg und wie von alleine legte er den Arm um sie. Dabei zog er sie dichter an sich und gab ihr einen Kuss auf die Schläfe.

Hand in Hand betraten sie nach einigen Minuten den Aufzug und Chiaki nutzte den Moment, um sie ein wenig zu necken. Seine Hand wanderte leicht hinab zu ihrem Hintern. Doch kaum hatte er ihre Pobacke gestreichelt, schon stockte er und blickte mit großen Augen zu ihr. Hat... sie etwa... keine Unterwäsche an?, schoss es ihm durch den Kopf. Mit roten Wangen wandte sie ihren Kopf zu ihm und sah ihm in die Augen. Bevor er jedoch etwas sagen konnte, waren sie in ihrem Stockwerk an gekommen.

Nachdem die Fahrstuhltür auf ging, schlüpfte Maron eilig aus diesem. Anmutig, aber auch sexy schritt sie bis hin zu ihrer Wohnungstür. Fast schon stolpernd trat er aus dem Aufzug und schluckte schwerer, denn sie blickte gerade leicht zu ihm und zwinkerte ihm keck zu. Diese Seite von ihr gefiel ihm gerade sehr. Sofort folgte er ihr und schob sie durch die Tür in die Wohnung, nachdem diese offen war. Die Tür fiel hinter ihm direkt ins Schloss und er sah sie mehr als hungrig an.

“Du kleines... Biest... hast du etwa unter diesem Kleid nichts drunter?”, kamen die Worte einfach über seine Lippen.

“Finde es doch heraus”, forderte sie ihn auf, schlüpfte aus den Schuhen und ging weiter ins Wohnzimmer.

Doch weit kam sie nicht, da er sie am Handgelenk ergriff. Sanft, aber auch bestimmt zog er sie zu sich und sie prallte leicht gegen seine Brust. Schluckend blickte sie auf und wollte noch etwas sagen, doch in der nächsten Sekunde lagen seine Lippen auf ihren. Innig und fest küsste er sie und glitt mit seiner Zungenspitze über ihre Lippen. Kurz zögerte sie, ehe sie ihre öffnete und seine heiße Zunge zum Tanz mit ihrer eigenen willkommen hieß. Es war einfach heiß und erregend wie er sie mit einfachen Berührungen fast schon willenlos machte.

“Mmmmm”, stöhnte sie in den Kuss hinein und ließ sich von ihm blind führen.

Plötzlich spürte sie die kalte Wand in ihrem Rücken und keuchte atemlos auf. Hitzig sahen sie sich in die Augen. Zeitgleich ließ er seine Hand an ihrer Seite hinab gleiten zu ihrem Kleidsaum. Darunter verschwand diese, denn er wollte seine Theorie überprüfen und damit auch ihrer Forderung nach kommen. Seine Augen verließen ihre für keine einzige Sekunde und er bemerkte an ihrem Ausdruck, dass sie leicht ihren Atem anhielt. Schluckend biss sie sich auf die Unterlippe und erschauderte direkt, da seine Hand ihre nackte Haut berührte.

“Deine Antwort erhalten?”, wisperte sie leicht und seine Mundwinkel zuckten etwas nach oben.

“Oh ja... du bist wahrlich ein Biest”, brachte er heraus.

Bevor sie noch etwas sagen konnte, küsste er sie und nahm seine zweite Hand zur Hilfe, um ihr Kleid weiter nach oben zu schieben. Er wollte sie gerade und ihr zeigen, dass sie mit solchen Aktionen seinen Trieb weckte. Demnach musste sie nun mit den Konsequenzen leben. Stöhnend und keuchend ließ sie ihn gewähren, doch sie blieb sicher nicht untätig. Denn sie wollte ihn genauso in sich spüren, wie er in ihr sein wollte. Tatsächlich hatte sie diese Reaktion von ihm erwartet, denn nicht umsonst ließ sie ihre Unterwäsche weg.

Den Moment kostete sie in vollen Zügen aus und auch er genoss es mit ihr wieder so intim zu sein. Es war heiß, scharf und unglaublich zugleich. Definitiv war sie perfekt für ihn und wusste genau, wie sie ihn locken, herausfordern und vor allem auch glücklich machen konnte.

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das war es auch schon *kichert*
wie hat euch die Überraschung von Maron für Chiaki gefallen hatte?

lasst mir gerne eure Meinungen und Anregungen da

bis bald, eure Seredhiel / Seren
*Kekse und Kakao da lass*
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