Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Neue Stadt - Neues Glück

von Seredhiel
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Chiaki Nagoya Marron Kusakabe Miyako Toudaiji OC (Own Character) Yamato Minazuki
12.09.2020
31.07.2022
51
162.712
10
Alle Kapitel
68 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
12.02.2022 3.144
 
Guten Abend zusammen,

nach dem harten Abschluss des letztens Kapitels, kommt heute etwas Schönes
Etwas, was Chiaki sehr wichtig ist *smile*

viel Spaß beim Lesen *Kekse und Kakao da lass*

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Arm im Arm saßen die Beiden auf dem Sofa. Sanft streichelte Maron ihrem Freund über den Rücken und versuchte ihm Kraft und Trost zu spenden. Sie verstand seinen Schmerz nur zu gut, denn auch sie hatte bereits geliebte Menschen verloren. Aber auch seine Wut war verständlich. Wieso hat Kaiki das getan... warum hat er nicht mit seinem Sohn zusammen an ihrem Krankenbett gesessen?, fragte sie sich selbst und würde vermutlich diese Antworten nur von Kagura oder Kaiki selbst erhalten.

“Wie konnte er das nur tun?”, hörte sie Chiakis Stimme flüstern. “Wieso hat er seine Frau, die er über alles liebte, so sehr enttäuschen können? Warum hat er sie in ihrer schwersten Not alleine gelassen. Wir konnte er nicht bei ihr sein?”, stellte er die Fragen, die auch Maron gerade genauso stark beschäftigten wie ihn selbst.

“Leider... habe ich keine Antworten darauf”, wisperte sie zurück und drückte ihn zärtlich an sich.

“Ich weiß”, entgegnete er und schmiegte sich enger an sie heran, während er sie auf seinen Schoß zog. Ihre Nähe tat ihm gut, gab ihm tatsächlich Kraft und Halt. Nach einiger Zeit lösten sie sich etwas und sahen sich in die Augen. Beide Augenpaare waren leicht gerötet. “Danke dafür, dass du mir zugehört hast”, sprach er sanft aus und ließ seine Hände über ihren Rücken gleiten.

“Das werde ich immer und jederzeit tun, Romeo”, hauchte sie sanft und gab ihm einen Kuss auf den Mundwinkel.

“Hast du... noch Fragen?”, fragte er unsicher und kurz überlegte Maron.

“Momentan nur eine”, brachte sie hervor.

“Welche?”, hakte er nach.

“Wann... hat er mit den Frauen begonnen?”, wollte sie wissen und sah nur zu deutlich, dass es ihm schwerer fiel.

“Knapp zwei Jahre danach”, antworte er und schloss die Augen. “Er hat demnach die ‘Ehrenzeit’ eingehalten.”

“Verstehe... hättest du es verstanden, wenn er mit der Frau zusammen geblieben wäre?”, fragte sie vorsichtig nach.

Augenblicklich schlug er seine Augen wieder auf und sah sie an. Schien etwas verwirrt zu sein, denn seine Iriden waren etwas unruhig und huschten kurz hin und her. Im nächsten Moment schluckte er schwerer und biss sich auf die Unterlippe. “Ich glaube... ich hätte sie so oder so gehasst... doch hätte er aus Liebe jemand neues gefunden... hätte ich es irgendwann verstanden”, sprach er schließlich aus.

“Das freut mich zu hören... würdest du einer Aussprache zustimmen?”, wollte sie weiter wissen und kurz überlegte Chiaki. Scheinbar wog er gerade das Pro und Contra ab.

“Ehrlich gesagt... hat es nie funktioniert... Kagura und Sakura hatten es versucht, aber weder Vater noch ich waren dazu bereit”, erklärte er und seufzte.

“Also möchtest du es auch nicht mehr versuchen?”

“So ist es... es ist zwar nervig und ich würde gerne auf ihn verzichten, aber Sakura besteht darauf, dass wir so oft wie möglich zusammen essen”, meinte er.

“Das ist auch gut so... darauf würde ich auch bestehen und werde ich auch”, kam es mit fester Stimme von Maron.

“Aber warum?”, wollte er nun wissen.

“Weil er trotz allem dein Vater ist. Solltest du irgendwann ein Kind haben... denkst du nicht, dass dieses einen Großvater haben sollte?”, fragte sie geschickt nach.

“Nun... ich”, fing er an, doch unterbrach sich selbst bereits. “Ich denke... damit hast du Recht. Nur weil ich ihn hasse, erwarte ich nicht, dass andere das tun. Meine Gründe sind nicht die Eindrücke der Anderen. Das weiß ich mittlerweile.”

“Und das macht dich zu einem ehrenwerten Mann. Ich bin froh, dass du so denkst.”

“Und dennoch werde ich nicht mehr Zeit mit ihm verbringen als ich muss”, stellte er klar fest und da spürte Maron, dass Chiaki wirklich noch nicht so weit war mit seinem Vater darüber zu sprechen.

“Einverstanden, Romeo... aber nur vorerst”, erklärte sie.

“Wie meinst du das?”

“Nun... wenn wir weit in die Zukunft denken... und das mit uns standhaft ist und wir vielleicht irgendwann ein Kind haben sollten... werden wir nochmal darüber sprechen”, stellte nun sie diesen Standpunkt klar.

Denn das war etwas, was ihr wichtig war. Natürlich könnte es sein, dass sie sich auch trennen oder niemals Kinder haben werden. Doch wenn es so wäre, dann würde sie sich freuen, wenn Vater und Sohn sich aussprechen würden. Das wäre ein Punkt, bei dem es keinen Kompromiss geben könnte. Genau das spürte Chiaki deutlich. Kurz schluckte er und nickte fast in Zeitlupe. “Okay... gegeben dieses Falles... könnten wir erneut darüber reden”, stimmte er dem zu und erleichtert lächelte sie.

“Gut... danke dafür”, sprach sie ehrlich aus und entdeckte nun ein kleines Grinsen auf den Lippen.

“Du denkst also... darüber nach mit mir ein Kind zu haben?”, wollte er wissen und sie bekam große Augen.

“Ähm... ich sagte doch...”

“Ich weiß, was du gesagt hast. Also könntest du dir das wirklich vorstellen?”, unterbrach er sie mit einer Gegenfrage.

“Äh... ich... nun... ja”, stammelte sie mit roten Wangen. “Sofern wir uns weiterhin lieben und unsere Beziehung auf der nächsten Ebene ist... natürlich”, definierte sie es nun.

“Der Gedanke gefällt mir... und nächste Ebene wäre eine Hochzeit?”, hakte er nach und für einen Moment klappte ihr der Mund auf.

“Ähm... nein... nicht unbedingt... aber eine tiefere Bindung der Beziehung”, entgegnete sie.

“Willst du mich nicht heiraten?”

“WAS?!”, entkam es ihr keuchend. “Ich... doch... schon... aber... Moment, wie sind wir nun darauf gekommen?”

“Engel”, schmunzelte er leicht. “Entspann dich... generell... würdest du noch einmal heiraten wollen?” Zaghaft nickte sie und er lächelte sie an. “Das wäre schön... also ich würde gerne heiraten, bevor ich mir über ein Kind Gedanken machen würde... deshalb wollte ich das wissen.”

“Chiaki... ich... wow... danke für deine Offenheit”, kam es stockend von ihr und er lächelte.

“Ich bin für Offenheit und Ehrlichkeit in einer Beziehung... daher... sollten wir das auch beherzigen”, sprach er und kurz schluckte Maron. Für einen Moment zog sich ihr Herz zusammen, denn eine Sache aus ihrer Vergangenheit hatte sie ihm noch nicht sagen können.

“Chiaki... da gäbe es noch etwas... aber... puh”, fing sie an und er sah sie fragend an. Bevor sie weiter sprechen konnte, klingelte ihr Handywecker und sie zuckte sichtlich zusammen. Sie hatte sich einfach erschrocken.

“Engel... ist es etwas, das warten kann?”, wollte er wissen, denn durch den Wecker wusste er, dass sie knapp eine Stunde Zeit hätten, bis sie bei der Grundschule sein müssten.

Diesmal wog sie das Pro und Contra ab und schloss die Augen, ehe sie nickte. Es war zwar wichtig, dass sie Chiaki davon berichten würde, aber das konnte sie auch das nächste Mal, sobald sie einen Tag für sich hätten. Denn das würde ihnen bestimmt viel Kraft kosten und vor allem einiges an Zeit, da sie viel dazu erklären müsste. “Das... können wir das nächste Mal besprechen, wenn wir nur unter uns sind”, erklärte sie demnach ihm und er nickte.

“Gut... falls ich es vergessen sollte... erinnere mich daran”, entgegnete er.

“Das werde ich”, hauchte sie verliebt, denn sie wollte ihm gegenüber alles offen legen. Sie vertraute ihm, so wie er ihr, und deshalb sollte er alles von ihr wissen.

Irgendwie hatte er das Gefühl, dass es ihr wichtig wäre und sie dies aussprechen müsste, um sich zu befreien. Ebenso wie er es vorhin getan hatte. Dies würde er ihr nur zu gerne gewähren, jedoch hatten sie gerade leider keine Zeit mehr dazu. Er konnte nur hoffen, dass sie bald dazu in der Lage wären, darüber zu reden. Irgendwie würde er sich die Zeit freischaufeln und da kam ihm eine Idee. Er würde mit Kagura mal sehen, ob Maron und er Urlaub machen könnten. Denn schon bald würde Kenji Schulferien haben. Da sollten sie viel mit ihm gemeinsam unternehmen.

“Komm... lass uns den Kleinen holen und vielleicht in den kleinen Freizeitpark fahren”, meinte er und überrascht blinzelte sie über seinen Vorschlag.

“Bist... du dir... sicher?”, hakte sie nach und er nickte. “Heute war... etwas...”

“Anstrengend, ich weiß”, unterbrach er sie mit einem sanften Lächeln auf den Lippen. “Umso willkommener wäre mir jetzt etwas Schönes.” Einen Moment überlegte Maron und wollte etwas sagen, doch er kam ihr zuvor. “Wir waren damals oft im Freizeitpark... lass uns so meine Mutter ehren.”

“Einverstanden”, stimmte sie ihm zu und er lächelte. Natürlich war er geschafft durch seine kleine Reise in die Vergangenheit, doch er fühlte sich nun befreiter.

Daher erhoben sie sich, machten sich ein wenig frisch, bevor sie gemeinsam nach unten eilten und damit ins Auto. Direkt fuhr Chiaki los und an der Grundschule mussten sie ein wenig warten. Wobei sie dies dazu nutzten, um noch einmal tief durch zu atmen. Nicht um für ihn die heile Welt zu spielen, sondern eher um den Jungen nicht zu belasten. Irgendwann würden sie ihm davon erzählen, aber momentan war er einfach zu jung, um das alles verstehen zu können.

Knapp 15 Minuten später hörten sie die Schulglocke und einige Momente danach kam auch schon Kenji heraus. Er schien aufgeregt mit seinen Freunden zu sprechen. “Ihn so zu sehen, ist schön... vielleicht sollten wir über die Ferien etwas für ihn und seine Freunde machen”, überlegte Chiaki und erneut überraschten seine Worte Maron.

“Oh... daran hatte ich noch nicht gedacht... wir sollten mal sehen, wie unsere Schichten sind... erstmal haben wir wieder die Spätschichten... da wird es schwer werden etwas für die Kinder zu planen”, kam es ehrlich über ihre Lippen und er nickte.

“Wann hat er denn Ferien?”, wollte er genauer wissen, ab wann bis wann Kenji keine Schule hätte.

“Ich glaube... die fangen am Donnerstag an und zum 7. September beginnt die Schule wieder”, antwortete sie ihm und er holte sein Handy heraus, um sich das zu notieren. Zeitgleich sah er zu dem Monatsplan.

“Bis Freitag haben wir die Spätschichten. Ausnahmsweise sogar das Wochenende komplett frei... danach haben wir vier Mal die Frühschicht und eine Freischicht hinterher... für August müsste der Plan in den nächsten Tagen fertig sein... danach sehen wir weiter”, sprach er nachdenklich aus und aufmerksam lauschte sie seinen Worten.

“Stimmt... vielleicht sollte ich mal bei den anderen Müttern nachfragen, ob sie am Wochenende Zeit und Lust hätten mit den Kindern zum Park zu kommen?”, überlegte sie laut.

“Sehr gute Idee... und dabei können wir ein gemeinsames Picknick machen”, vollendete er ihren Gedankengang und ein Lächeln legte sich auf ihre Lippen. Direkt nickte sie und freute sich über diesen Plan sehr.

“Perfekt... so werden wir das machen”, lächelte sie.

Sogleich holte sie ihr Handy heraus. In diesem hatte sie das Infoblatt mit den Nummern der anderen Eltern abgespeichert. Doch sie kam nicht dazu weiter zu sehen, wen sie anschreiben müsste, da sie bereits den Ruf ihres Sohnes hörte. Sogleich blickte sie auf und sah in die strahlenden Augen von Kenji. Chiaki sah glücklich die beiden an, als sich der Junge an seine Mama geschmiegt hatte. “Hey, Großer”, grüßte er und Kenji gluckste leise. Er schien es zu mögen, so genannt zu werden.

“Hey, Aki”, strahlte er den Arzt an und umarmte auch ihn.

“Wie war denn die Schule?”, fragte Chiaki.

“Anstrengend... doch es wurde heute auch viel gelacht”, kicherte der Kleine direkt und das amüsierte die Erwachsenen.

“Das hören wir gerne. Hast du heute viel auf bekommen?”, sprach Maron lächelnd aus und kurz überlegte Kenji.

“Etwas rechnen und lesen”, erklärte der Kleine und kurz sah sich das Paar an.

“Also wenn du diese später brav machst... machen wir jetzt gleich einen kleinen Ausflug”, meinte nun Maron lächelnd.

“Ausflug?”, fragte Kenji mit leuchtenden Augen und sah zu seiner Mama, aber auch zu Chiaki.

“Mhm... ich habe mir etwas einfallen lassen”, erklärte der Arzt zwinkernd.

Augenblicklich hüpfte der Junge aufgeregt schon auf und ab. Maron und Chiaki schmunzelten darüber. Direkt nahm sie den Schulranzen, während Chiaki dem Kleinen ins Auto half. Nur wenige Momente saßen auch die Beiden im Wagen und der Blauhaarige fuhr los. Er wusste genau wohin er wollte, doch verriet er sowohl Maron als auch Kenji nicht, wo genau sie den Ausflug machen würden. Wobei sie bereits wusste, dass es in den Freizeitpark ging. Aber es gab sehr viele in der Nähe. Daher wäre es auch eine Überraschung für sie.

Wie von alleine steuerte Chiaki den Wagen zu dem Freizeitpark, denn er als Kind fast jedes Wochenende besuchen durfte. Er liebte es dort und verband damit die schönste Zeit seines Lebens. Wobei die letzten Wochen an Marons Seite und bei Kenji war nur noch schöner. Bei dem Gedanken lächelte er, denn er würde nun den beiden seinen liebsten Ort zeigen und sie würden einen Teil seiner Vergangenheit kennen lernen. Verwundert sah Maron zu ihm, als sie merkte, dass sie doch etwas länger fuhren.

“Keine Sorge... Lesen kann Kenji sobald wir auf das Essen warten und die Rechenaufgaben machen wir gemeinsam direkt im Anschluss”, erklärte er seiner Freundin mit einem Lächeln.

“Oh... du hast an alles gedacht”, bemerkte sie und er grinste breit. Dafür war er sehr bekannt, denn er hatte schon immer an alles denken müssen. Egal was anstand, hatte er alle Faktoren überblickt und sich eine Lösung einfallen lassen.

“Natürlich... denn es gibt immer einen Weg”, zwinkerte er ihr charmant zu. Kichernd nickte sie und sah zu Kenji nach hinten, da der Junge ebenso damit einverstanden sein sollte.

“Wäre das für dich okay, wenn wir die Aufgaben beim Essen und danach erledigen?”, fragte sie ihn.

“Ja, Mama... das schaffen wir”, kicherte er und Chiaki grinste leicht, denn so hatte er den Kleinen eingeschätzt.

Nach einer guten dreiviertel Stunde kamen sie schließlich am Zielort an. Mehrmals musste Kenji blinzeln, denn damit hatte er definitiv nicht gerechnet. Sogar Maron war verwundert über die Wahl des Parkes. Am Parkplatz erkannte sie den Vergnügungspark ‘Yomiri’ und bekam große Augen. Es war unglaublich, dass er sie dorthin gebracht hatte. “Warum hier?”, fragte sie verwundert.

“Mhm... ich war hier oft mit meinen Eltern... und würde künftig gerne mit euch hier her kommen”, erklärte der junge Mann und Maron bekam große Augen.

“Meinst... du das ernst?”, hauchte sie überrascht darüber.

“Natürlich meine ich es ernst... also wie wäre es?”, wollte er von ihr wissen.

“Solange du uns dabei haben willst, werden wir mitkommen, nicht wahr, Kenji?”, reichte sie die Frage weiter.

“ABSOLUT!”, rief der Kleine begeistert aus und strahlte auch schon.

Eigentlich wollte er bereits rauspringen, doch Chiaki hielt ihn noch auf. Denn der Junge sollte noch seine Rechenblatt und sein Lesebuch mitnehmen. Obwohl er den Spaß im Sinn hatte, würde er sicher nicht die Arbeit dabei vergessen. Lächelnd sah Maron zu ihrem Sohn. Es war einfach perfekt wie Chiaki mit ihm umging und umgekehrt. Immer mehr bekam Maron das Gefühl eine vollständige Familie zu sein. Dieser Gedanke erfreute ihr Herz und ihren Verstand.

Nachdem sie alles in einen Rucksack gepackt hatten, machten sie sich auf den Weg zum Eingang. Dort zahlte auch schon Chiaki und Maron versuchte es noch nicht einmal ihm dies aus zu reden. Daher würde sie beim nächsten Mal zahlen, damit sie sich ebenso an den Kosten beteiligen konnte. Immerhin war sie eine unabhängige Frau, die selbst ihr Leben bestreiten konnte. Sie würde sich dieses auch nicht so einfach nehmen lassen. Egal ob mit einem Mann oder ohne, sie musste zurecht kommen und das würde sie.

Die nächsten Stunden verbrachten sie gemeinsam bei sehr vielen Fahrgeschäften. Alle, die Kenji fahren durfte, hatte er ausprobiert und genoss es sichtlich. Es war so bunt und es gab viele Möglichkeiten für ihn, um sich aus zu toben. Diese Freude hatte sie selten an ihrem Sohn gesehen. Umso mehr erfreute es sie nun. Während die beiden Jungs noch auf eine Achterbahn waren, nutzte Maron den Moment. Sie schrieb erst Kagura an, um den Hintergrund näher zu erfahren, was zwischen Chiaki und Kaiki war.

Ebenfalls hatte sie die Eltern von Kenjis Freunden an geschrieben. Die Idee von ihrem Freund wollte sie mit eingreifen und lächelte bei der Vorstellung, dass es klappen würde. Gedankenverloren betrachtete sie die Achterbahn und lächelte sanft. Bestimmt hatten die Beiden sehr viel Spaß. Da die Bahn ihre Fahrt beendet hatte, ging sie zum Ausgang und wartete auf ihre zwei Männer. Diese kamen nach wenigen Minuten heraus und Kenji lief direkt zu seiner Mama. Er sprang ihr in die Arme und sie knuddelte mit ihm.

“Das war so toll”, strahlte er von einem Ohr zum anderen.

“Das freut mich, Kenji. Hast du nun Hunger?”, fragte sie ihn und er nickte eifrig.

Aus diesem Grund blickte sie zu ihrem Freund und zustimmend nickte er. Gemeinsam gingen sie zu den ganzen verschiedenen Restaurants und suchten sich eines aus. Dort bestellten sie und Kenji machte artig seine Hausaufgaben fertig. Stolz betrachtete sie den Kleinen und Chiaki half ihm nur, wenn er diese wollte. Denn der Junge war selbstständig und sollte fragen können, sobald er Hilfe brauchte. Tatsächlich konnte er fast alles alleine machen, weshalb Chiaki mit seiner Freundin Händchen halten konnte.

“Dieser Park ist unglaublich”, flüsterte sie.

“Das ist er... ich war lange nicht mehr hier und doch ist das Gefühl des Glücks und der Freude dasselbe”, erklärte er und lächelte sie verliebt an. “Danke... für diesen Tag, mein Engel.”

“Jederzeit, mein Romeo”, entgegnete sie und streckte sich, um ihm einen süßen Kuss zu geben.

Als das Essen kam, lösten sie sich und halfen Kenji dabei seine Sachen auf zu räumen. Sie aßen gemeinsam und lauschten der aufgeregten Stimme des Jungen. Er plapperte immer wieder über die Fahrgeschäfte, die sie bereits besucht hatten. Tatsächlich wollte er noch einmal einige fahren und Chiaki versicherte ihm, dass sie dies machen würden. Erfreut darum aß er seine Portion auf und trank von seinem Saft. Gesättigt lehnte er sich zurück und sah sich noch etwas um.

Diesen Moment nutzte Maron, um sich kurz frisch zu machen. Daher sagte sie Chiaki Bescheid, dass sie zur Toilette gehen würde. Er nickte und würde auf den Kleinen so lange auf passen. Nachdem sie sich erfrischt hatte, blinzelte sie, da sie eine Nachricht auf ihr Handy bekam. Sofort holte sie dieses und sah nach. Zwei Mütter hatten bereits zurück geschrieben, sie hätten am Sonntagvormittag Zeit. Das erfreute die Braunhaarige sehr. Liebevoll antwortete sie ihnen, dass sie gegen 10 Uhr am Südtor vom Park warten würden.

Jedoch zog sie eine Augenbraue hoch, als sie die Antwort von Kagura las: ‘Hey Maron, es freut mich, dass Chiaki endlich darüber gesprochen hat. Ich hatte schon Sorge, dass er niemals über das Thema reden würde. Doch muss ich dir auch sagen, dass du da Kaiki direkt fragen solltest... hast du danach noch Fragen... werde ich gerne diese beantworten. Danke, dass du für Chiaki da bist. Grüß Kenji und Chiaki von mir und wir sprechen uns Morgen. Gruß Kagura.’

Erneut hatte sie diese Zeilen gelesen und musste einmal durch atmen. Sie verstand die Ansicht des Mannes und würde demnach Kaiki fragen. Zu mindestens sobald es ihr möglich wäre. Zunächst müsste sie die Spätschichten überstehen.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

das war es auch schon für heute

lasst mir gerne eure Meinungen und Anregungen da

bis bald, eure Seredhiel / Seren *Kekse und Kakao da lass*
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast