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Neue Stadt - Neues Glück

von Seredhiel
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Chiaki Nagoya Marron Kusakabe Miyako Toudaiji OC (Own Character) Yamato Minazuki
12.09.2020
31.07.2022
51
162.712
10
Alle Kapitel
68 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
04.09.2021 3.216
 
Guten Mittag zusammen,

ausnahmsweise kommt das Kapitel mal pünktlicher als sonst *kichert*

ich spanne euch auch nicht länger auf die Folter
und sage noch: und Action für das gemeinsame Essen XD

viel Spaß beim Lesen *Kekse und Kakao da lass*

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Es dauerte nicht lange und Kenji war angezogen. Er hatte eine einfache Jeans an und sein Lieblingsshirt. Schließlich durfte er auch entscheiden, was er anziehen durfte. Die beiden Jungs kitzelten sich gerade gegenseitig, als es an der Tür klingelte. Lachend erhob sich Maron und eilte dorthin, um diese auf zu machen. Kurz atmete sie einmal durch, bevor sie die Tür öffnete und Sakura mit ihrer Familie antrifft. Sofort ließ sie diese hinein. Bevor sie die Tür schließen konnte, kamen auch Kagura und Kaiki dazu.

Lächelnd begrüßte sie auch die Beiden und schloss die Tür, nachdem alle Gäste eingetroffen waren. Sie begrüßten sich gegenseitig und betraten schließlich das Wohnzimmer. Chiaki hatte noch immer etwas mit Kenji getobt, doch dann sprang der Junge auf und lief zu Sakura, um sie zu begrüßen. Er hatte sie schon sehr lieb gewonnen, aber das beruhte definitiv auf gegenseitig. “Hallo zusammen”, sprach nun Chiaki.

“Kommt... setzt euch doch bitte”, meinte Maron, damit sie auch mit dem Essen beginnen konnten.

“Ich sitze neben Aki”, forderte Kenji ein und lief schon zu dem Blauhaarigen rüber. Sofort fing er Kenji auf und hob ihn hoch. Leise kicherte Maron, weil ihr Sohn schon einzigartig in diesen Belangen war.

Erstaunt sahen alle Chiaki an. Wobei sie ihn schon nahezu anstarrten. Sie schienen wohl nicht zu glauben, dass er so gut mit Kenji klar kam. Yamato hingegen lächelte zufrieden, denn er kannte seinen besten Freund ganz gut und wusste, wie er mit den Kindern auf der Station war. Da war er sich auch sicher, dass Chiaki das hinbekommen würde. Viel mehr war er anfangs sehr überrascht, dass die Beiden ein Paar geworden sind. Aber der Gedanke gefiel ihm mit jedem Mal mehr und mehr.

Nachdem endlich alle am Tisch saßen, konnten sie anfangen zu essen. Es schien allen zu munden und das erfreute Maron sehr. Sie achtete darauf, dass Kenji genug aß, wobei das auch Chiaki tat. Er war wirklich ein toller junger Mann. So etwas hätte Maron niemals gedacht. Vor allem nicht nach ihrem ersten Aufeinandertreffen. Sie dachte wirklich, dass er ein Player wäre und ein eiskaltes Herz besaß. Doch der erste Eindruck täuschte in diesem Fall tatsächlich.

“Nun... erzählt mal”, meinte Sakura amüsiert, da sie doch neugierig war, wie es eben dazu kam.

“Oh... was sollen wir denn erzählen?”, fragte Chiaki ganz unschuldig. Das brachte Yamato zum Lachen und auch Miyako kicherte leise. Er war wirklich unverbesserlich.

“Du weißt ganz genau, was ich meine, Chiaki”, sagte Sakura tadelnd, aber sie amüsierte sich dennoch. “Oder soll ich lieber Maron fragen”, grinste sie leise.

“Äh... ich glaube nicht, dass sie dir etwas anderes sagen würde”, zwinkerte Chiaki und Maron lachte leise.

“Viel zu erzählen gibt es nicht”, meinte sie sanft und sah leicht zu Chiaki rüber. “Wir haben ja schon... durch die Schichten mal hier und da gesprochen, aber... so richtig haben wir erst in der 36-Stunden-Schicht uns unterhalten.”

“Dabei haben wir gemerkt, dass einige Dinge etwas unausgesprochen waren, also haben wir darüber geredet und haben einige Gemeinsamkeiten festgestellt”, führte Chiaki weiter und lächelte leicht. “Aber den ausschlaggebenden Punkt hat der große Mann hier gemacht.”

“Stimmt... wegen euch wussten wir ja nicht, dass wir eigentlich Nachbarn sind”, kicherte Maron und Chiaki grinste breiter, denn diesen schönen Zusatz hätte er viel zu gerne vorher gewusst. “Naja... wir haben ein wenig gesprochen und... beschlossen, dass wir es miteinander probieren.”

“Genau... deshalb sitzen wir hier und wollen es euch auch sagen, dass wir nun ein Paar sind”, erklärte Chiaki genauer und sah besonders die Damen der Runde an.

“Sonst hätten wir es wohl jedem einzelnen von euch davon berichten müssen”, kicherte Maron leise.

“Kluges Mädchen”, lachte Yamato und Miyako lachte gleich mit. Da konnte sie ihrem Mann nur zu stimmen.

“Natürlich bin ich klug”, grinste sie und zwinkerte. Das brachte nun die anderen zum Lachen.

Nur Kenji verstand es nicht so ganz, aber das war ihm auch gerade egal. Er freute sich, dass sie Besuch hatten und dass seine Mama so strahlte. Das erfreute den jungen Mann sehr. Fröhlich knabberte er an seinem Essen und trank ausnahmsweise sogar Saft. Es machte ihm nichts aus, dass er sonst nur Wasser trinken konnte. Doch er nutzte es natürlich aus, wenn er etwas Süßes trinken durfte. Das wusste Maron auch zu gut, aber es würde sie auch verwundern, wenn er das nicht tun würde. Schließlich war er ein Kind.

“Also ist das noch sehr frisch so zu sagen?”, fragte Kagura und Maron nickte sofort.

“Genau... noch ganz frisch und neu”, schmunzelte Chiaki leicht und Maron kicherte leise.

“Zusammen schaffen wir das schon, was jetzt alles neu ist für uns”, grinste sie zuversichtlich und überrascht sahen Kaiki und Kagura den Blauhaarigen an, da er liebevoll lächelte und zu Maron blickte.

Es war für Kaiki ungewohnt, seinen Sohn so zu erleben. Normalerweise hatte der junge Mann nur was Lockeres, doch das war sein Leben. Aber jetzt so voller Freude und Liebe ihn zu sehen, erfreute Kaiki sehr. Er wusste zu gut, warum sein Sohn so sauer auf ihn war, doch etwas daran ändern konnte er nicht. Wie sollte er das auch tun, wenn der Jüngere nicht mit einem sprach. Zu gern würde er seinem Sohn all das erklären, was damals wirklich los war. Leise seufzte er und war wenigstens darüber dankbar, dass er ihn soweit duldete.

“Also ich freue mich sehr für euch zwei”, sprach Sakura aus und auch Miyako und Yamato nickten.

“Das sollten wir feiern”, meinte Himuro und Chiaki grinste.

“Oh... gar keine so schlechte Idee”, meinte der Blauhaarige und überlegte. “Ich hätte Wein oder auch einen Sake”, bot er den anwesenden an.

“Die Auswahl ist mehr als perfekt”, grinste Kagura und Maron schüttelte leicht mit dem Kopf.

“Gut... dann hole ich mal schnell die Flaschen”, meinte Chiaki und Yamato bot ihm an, ihm dabei zu helfen, damit die Flaschen auch heil ankommen würden.

“Witzbold, Yama”, meinte Chiaki grinsend und erhob sich. Sanft gab er Maron noch einen Kuss auf den Mundwinkel, ehe er in den Flur ging und auf seinen besten Freund wartete. Dieser gab seiner Frau auch noch einen süßen Kuss und ging lachend zu dem Blauhaarigen. Gemeinsam verließen sie die Wohnung und eilten nach nebenan.

Schmunzelnd blickten Maron und Miyako ihnen nach. “Sie sind unverbesserlich”, amüsierte sich Miyako und alle lachten leise darüber, denn das stimmte absolut.

“Aber schön zu sehen, dass der junge Chiaki noch in ihm schlummert”, lächelte Sakura sanft und Maron wurde leicht verlegen bei dieser Aussage.

“Also... ist das der echte?”, hakte sie nach.

“Noch nicht ganz, aber sehr nah dran”, bemerkte Kaiki und überrascht sah Maron zu ihm rüber.

“In wie fern?”, brachte sie leise über ihre Lippen.

“Das wirst du sehr bald bemerkten, Maron”, sprach er mit einem Lächeln auf den Lippen aus und zwinkerte ihr zu.

Erst dachte sie, dass er ihr nichts verraten wollte, doch dann hörte sie die Jungs wieder kommen. Vermutlich wollte Kaiki deshalb nichts sagen. Es war mehr als verwunderlich, aber diesmal würde Maron wohl nichts raus bekommen. Sie müsste den Vater ihres Freundes wohl oder übel mal alleine antreffen, um ihre Fragen zu stellen und dabei ihre Neugier zu stillen. Sie wollte unbedingt beide Seiten hören, denn irgendetwas an Chiakis Erzählung störte sie. Nur konnte sie gerade nicht sagen, was es war.

“Wir haben Wein und Sake mit”, verkündete Yamato und holte Maron damit aus ihren Gedanken heraus.

“Prima... ich hole die Gläser”, meinte sie und eilte zu dem Wohnzimmerschrank, wo sie diese aufbewahrte. Miyako und Sakura halfen ihr dabei, während Chiaki den Wein aufmachte und Himuro den hochwertigen Sake betrachtete.

“Das ist ein edler Tropfen, den du da hast”, bemerkte er.

“Und ich habe ihn für einen besonderen Anlass aufbewahrt”, lächelte er ehrlich.

Bei diesen Worten wurde Maron leicht rot um die Nase, da er diese offizielle ‘Bekanntmachung’ als besonders erachtete. Für sie war er etwas ganz Besonderes und das würde sie ihm von nun an jeden Tag sagen und zeigen. Sie fühlte sich bei ihm sehr wohl und dies hatte sie schon lange nicht mehr gespürt. Verliebt beobachtete sie ihn, während die Damen die Gläser und die Sakeschalen zu dem Tisch brachten. Direkt fragte er, wer etwas wollte und lächelte bei den Antworten.

Die Männer der Runde wählten ganz klar den Sake, während die drei Damen den Wein bevorzugten. Demnach füllte Chiaki ihnen auf und reichte diese weiter an die anderen, damit sie gleich gemeinsam anstoßen könnten. Sogar für Kenji hatte er etwas Saft in eine Schale gefüllt. Strahlend nahm der Kleine diese entgegen und Maron lächelte sanft ihren Sohn an. Voller Liebe betrachtete sie Chiaki, denn er hatte damit eine sehr gute Idee. Denn so wurde er nicht ausgeschlossen.

Lächelnd stießen sie alle an und gratulierten noch einmal dem Paar, welches frisch zusammen gekommen war. “Auf euch beide und eure Liebe”, lächelte Sakura aufrichtig.

Prompt wurden beide knallrot im Gesicht, denn das zu hören zeigte ihnen nur noch mehr auf, dass es die anderen wohl schon längst begriffen hatten. “Ihr wusstet wohl... schon, dass da mehr zwischen uns war?”, hakte Chiaki nach.

“Tja... ich schon... aber auf sowas müsst ihr doch alleine kommen... so wie Yamato und Miyako damals”, kicherte Sakura leise und Maron blinzelte leicht und sah neugierig zu dem genannten Paar rüber.

“Oh... was war denn bei euch?”, fragte sie nun nach.

“Ähm... ich...”, begann Miyako und wurde etwas verlegen dabei. “Naja... ich habe viel zu lange gebraucht, um zu merken, dass ich total in diesen Kerl hier vernarrt bin.”

“Ah... also so wie ich”, amüsierte sich Maron und die andere Frau nickte. Noch bevor sie das Thema vertiefen konnten, lenkte Kenji Marons Aufmerksamkeit auf sich.

Sie sah zu ihrem Sohn und bemerkte, dass er schon fertig mit seinem Essen war. “Du kannst ruhig spielen gehen, Kenji”, sprach sie sanft aus, damit der Kleine sich amüsieren konnte. Denn bei diesen erwachsenen Gesprächen konnte er das sicher nicht tun. Leise kicherte er und nickte zustimmen. Sofort sprang er von seinem Stuhl und rannte rüber zum Bad zum Händewaschen. Kurz darauf huschte er schon in sein Zimmer. Kopfschüttelnd blickte Maron ihrem Sohn hinterher und schmunzelte über sein Verhalten.

“Ein wahrer Wirbelwind”, amüsierte sich Yamato darüber.

“Oh ja... das ist er tatsächlich”, bestätigte Maron.

“Aber auch ziemlich aufgeweckt”, bemerkte Chiaki, der sich nun dichter zu Maron gesetzt hatte.

Zuvor hatte Kenji zwischen ihnen gesessen. Aber da der Kleine nun in seinem Zimmer war, konnte der Blauhaarige direkt neben seiner Freundin Platz nehmen. Sofort verschränkten sie die Finger miteinander. Mit einem Lächeln betrachteten sie genau diese Hand. Erst danach nahmen sie wieder die anderen am Tisch wahr, denn sie waren kurz in ihrer eigenen Welt vertieft. In der nur sie beide eine größere Bedeutung hatten. Klar war ihnen bewusst, dass sie nie wirklich alleine für sich da wären, aber sie würden das schon schaffen.

“Also... wie war das nochmal?”, wollte Maron von Miyako wissen, da sie sich an ihr vorheriges Gespräch erinnert hatte.

“Oh naja... ich fand damals in der Klasse viele Jungs toll... dass all das nur eine Schwärmerei war, wurde mir erst viel später richtig bewusst. Ich habe die Jungs für cool gehalten und habe sie bewundert...”

“Wohl eher angehimmelt”, unterbrach Yamato sie und sie schlug ihm sachte mit dem Ellbogen in die Rippen.

“Spinner”, grummelte sie leicht.

“Aber Yamato hat doch recht... du hast so gut wie alle angehimmelt”, grinste Chiaki und Sakura lachte leise.

“Mama... bist du etwa auf der Seite der Männer?”, spielte Miyako beleidigt.

“Aber nein, Miya... niemals... aber du warst nun mal unwissend”, zuckte Sakura mit den Schultern.

“Stimmt auch wieder”, kicherte Miyako.

“Und wann hast du es gemerkt?”, fragte Maron interessiert weiter und sah zwischen dem Paar hin und her.

“Oh... ich glaube das war in der 1. Oberstufenklasse. Da kam eine Neue in die Klasse, die hatte ziemlich heftig mit Yamato geflirtet. Ich spürte zum ersten Mal dieses neue Gefühl in mir aufsteigen”, berichtete Miyako. “Chiaki hatte mich darauf aufmerksam gemacht, was genau mich daran störte.”

Überrascht sah Maron zu Chiaki und er zuckte nur mit den Schultern. “Das hattest du getan?”, hakte sie ungläubig nach.

“Mhm... Yamato war ein sehr guter Freund, aber auch Miyako mochte ich, da sie so erfrischend ehrlich war”, erklärte er direkt, denn das mochte er an Miyako besonders. “Da dachte ich, etwas Ehrlichkeit schadet ihr in dem Punkt nicht.”

“Damit hatte er sogar recht... ich kam ins Grübeln und habe begriffen, dass da mehr war. Dann habe ich mit Mama gesprochen und sie meinte nur, dass ich ausnahmsweise mal nicht auf mein Kopf hören sollte, sondern auf mein Herz.” Verstehend nickte Maron, denn dieser Rat war wichtig und erinnerte sie an ihren Eigenen, welchen sie von Sakura in Bezug auf Chiaki bekommen hatte.

“Und was ist dann passiert?”, kam es neugierig von Maron, denn sie wollte unbedingt wissen, was da genau gelaufen war.

“Oh... das war ziemlich amüsant”, erinnerte sich Chiaki und Yamato lachte darüber, während Miyako knallrot wurde. So etwas hatte Maron an der harten Polizistin selten erlebt.

“Ich bin am nächsten Tag in die Klasse... direkt zu Yamato, habe ihn mir gekrallt und ihn geküsst”, klärte sie die Braunhaarige auf. Diese bekam ganz große Augen.

“Ernsthaft? Vor der versammelten Mannschaft?”

“Oh ja... vor allen Klassenkameraden... ich war so verwundert darüber, dass ich erst wieder denken konnte, nachdem Chiaki einen Lachflash hatte”, beantwortete Yamato die Frage. Interessiert sah Maron nun zu Chiaki rüber.

“Die Jungs starrten nur blöd in die Runde und ein paar der Mädels haben ziemlich sauer ausgesehen. Es war einfach ein köstlicher Anblick”, sprach er und nun lachte Maron auch.

“Unglaublich... ich sehe es schon förmlich vor mir, wie das abgelaufen war”, amüsierte sie sich köstlich darüber.

Auf diese Weise erfuhr sie von der Geschichte des jungen Paares am Tisch. Es war wirklich sehr süß gewesen und irgendwie war sie sehr froh darüber, dass nicht nur sie solch ein Gefühl nicht direkt erkannt hatte. Sie spürte den leichten Druck an ihrer Hand und musste direkt lächeln. Chiaki war einfach großartig und es erfreute sie sehr, dass er so ein guter Freund für das Paar war. Sie sprachen noch ein wenig von der Schulzeit der Freunde und auch Maron erzählte ein wenig über ihre eigene Kindheit und auch Schulzeit.

Jedoch ließ sie einige unschönen Momente lieber aus, denn sie wollte die Stimmung nicht drücken. Obwohl dies Chiaki schon ganz gut hinbekam, da er seinen Vater regelrecht ignorierte. Aber dagegen wollte sie nichts sagen, da es leider vermutlich zu einem Streit führen könnte. Das wollte die junge Mutter definitiv vermeiden. Erst wollte sie alle Fakten wissen, bevor sie darüber mit ihrem Freund reden würde. Sie war sich sicher, dass seine Mutter gewollt hätte, dass Kaiki und Chiaki sich verstehen würden.

Irgendwann wurde Kenji müde und Maron wollte ihn ins Bett bringen. Aber der Kleine hatte etwas anderes im Sinn. Er ließ es sich nicht nehmen, von allen Anwesenden abwechselnd eine Geschichte vorlesen zu lassen. Tatsächlich war er sehr geschickt darin, das zu bekommen was er wollte. Darüber staunte seine Mutter immer wieder und doch war es nicht verwunderlich. Denn all die Jahre waren sie nur auf sich alleine gestellt und nun hatte er so viele tolle Personen, die sich um ihn kümmern konnten. Jeder andere würde das bestimmt auch ausnutzen und sich verwöhnen lassen.

Danach brachen langsam alle nach und nach auf, denn viele mussten am nächsten Tag noch arbeiten. Alles in allem konnte Maron sagen, dass der Abend sehr gut verlaufen war. Alle hatten diese neue Beziehung akzeptiert. Auch wenn es für sie überraschend war, dass sogar Kaiki dafür war. So freute sie sich sehr darüber. Doch ihre Sorge war berechtigt, denn Chiaki und sie waren im Krankenhaus ein Team. Sollte dies irgendwie schief laufen, dann würde ihre Zusammenarbeit vermutlich darunter leiden. Aber das schien ihn nicht zu stören. Damit mussten sie sich in der Arbeit nicht verbergen.

“Das war doch gar nicht so schlimm”, bemerkte Maron, nachdem sie wieder alleine waren.

“Stimmt... sie haben es sogar sehr gut aufgenommen”, schmunzelte Chiaki und saß mit ihr auf dem Sofa.

“Wie sollen wir das denn künftig in der Arbeit machen?”, fragte sie neugierig, denn diese Frage beschäftigte sie noch ein wenig. Denn das war eine Unsicherheit, die sie gerne nicht haben wollte. Viel lieber wollte sie wissen, wie sie mit dieser Situation umgehen sollte.

Gemeinsam sprachen sie über ihre Beziehung und wie offen sie diese handhaben wollten. Natürlich würden sie niemals viel zu freizügig durch das Krankenhaus laufen. Sie wollten sicher nicht, jedem auf die Nase binden, dass sie ein Paar waren. So viel Professionalität wollten sie dann doch an den Tag legen. In diesem Punkt waren sie sich wohl einig, denn keiner von ihnen würde seine Arbeit jemals vernachlässigen. Es war ihnen wichtig, denn sie wollten den Kindern helfen.

“Ich denke das ist ein sehr guter Plan”, lächelte Maron ihn an und er nickte.

“Mhm”, bestätigte er ihr und streichelte über ihren Oberarm. “Sollen wir noch ein wenig kuscheln, bevor wir aufräumen und ich rüber gehe?”, fragte er sie direkt. Leise seufzte sie und nickte schließlich.

“Das klingt sehr gut... aber aufräumen... kann ich auch alleine”, sprach sie ehrlich, doch er zog eine Augenbraue hoch.

“Niemals würde ich dich alleine aufräumen lassen... gemeinsam geht es schneller”, lächelte er sie an und sie schmunzelte über diese Aussage. Es war korrekt, denn zusammen wären sie um einiges eher fertig, als alleine.

“Na gut... aber... müsstest du denn rüber?”, fragte sie vorsichtig nach und blickte zu ihm. Bei ihren süßen Rehaugen schluckte er leicht. Wenn sie ihn so ansah, konnte er ihr doch nichts mehr ausschlagen.

“Na schön... ich bleibe hier, aber ich sollte morgen dennoch bei mir duschen”, schmunzelte er und sie hob eine Augenbraue hoch. “Ich habe hier schließlich keine Sachen... oder soll ich hinterher nackt hier rumrennen?”, grinste er leicht und sah zufrieden zu, wie Maron immer röter im Gesicht wurde.

“Ähm... ja... stimmt... vielleicht ein anderes Mal bei mir duschen?”, fragte sie nach und er lachte leise.

“So machen wir das”, zwinkerte er ihr zu. Dichter kuschelten sie sich aneinander und genossen die Nähe und Wärme des anderen.

Dieser Augenblick war einfach perfekt, denn für sie war es unglaublich in seinen Armen zu liegen. Sie lauschte seinem kräftig schlagenden Herz und lächelte selig vor sich hin. Dies gönnten sie sich noch einige Zeit, ehe sie sich daran machten, alles vom Tisch ab zu räumen. Doch die Stühle und den Tisch selber würden sie am nächsten Tag wegstellen. Dazu waren sie gerade viel zu kaputt. Sie wollten nur noch zusammen ins Bett und sich ausruhen.

Wobei sie es sich eher auf dem Sofa gemütlich machen mussten, da ihr Bett immer noch nicht aufgebaut war. Aber darum würden sie sich schon bald kümmern. Daher bereiten sie nun das Sofa vor und zogen sich nacheinander für die Nacht um. Maron hatte sich eines ihres Schlafshirts angezogen und Chiaki schlief einfach nur in seiner Boxershorts. Kaum lagen sie, schon kuschelten sie miteinander und drifteten nach nur wenigen Minuten ins Land der Träume ab.

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das war es auch schon mit dem Kapitel
wie fandet ihr das Essen?

lasst mir gerne eure Meinungen und Anregungen da

bleibt alle gesund und bis bald
eure Seredhiel / Seren *Kekse und Kakao da lass*
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