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Neue Stadt - Neues Glück

von Seredhiel
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Chiaki Nagoya Marron Kusakabe Miyako Toudaiji OC (Own Character) Yamato Minazuki
12.09.2020
31.07.2022
51
162.712
10
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
3 Reviews
 
22.08.2021 3.137
 
Guten Mittag zusammen,

entschuldigt bitte, dass das neue Kap erst jetzt hoch geht *entschuldigungskekse verteilt*

ich spanne euch nicht länger auf die Folter, viel Spaß mit den Süßen *zwinkert*

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Auf dem Parkplatz des Wohnhauses ließ Chiaki den Wagen stehen und sie stiegen gemeinsam aus. Jetzt gab es wirklich kein zurück mehr, denn nun wussten zwei Leute definitiv Bescheid. Ehrlich gesagt wollte Maron auch nichts mehr daran ändern. Sie war jetzt schon glücklicher als in all den Jahren zuvor. Er war ein toller junger Mann, auch wenn ein wenig vorbelastet. Doch heut zu Tage gab es niemanden, der das nicht war. Selbst sie trug nicht nur eine Last mit sich mit. Irgendwann würde sie ihm alles von sich erzählen, aber noch traute sie sich nicht.

Zusammen gingen sie zum Eingang und mit dem Aufzug rauf in das siebte Stockwerk. Während sie hoch fuhren, hielten sie die Hände und verschränkten ihre Finger miteinander. Lächelnd sah sie auf ihre beiden Hände und wurde leicht rot. Es fühlte sich wirklich großartig an. Oben hatten sie den gleichen Weg zur Wohnung. Kurz schien Chiaki überlegen, ob er direkt Heim sollte, doch Sakura würde es so oder so schon durch den Buschfunk gehört haben.

“Kommst du mit zu mir?”, fragte sie ihn direkt.

“Nichts lieber als das... sie wird es sicher auch schon gehört haben... Yamato ist ein Tratschweib”, schmunzelte er und sie lachte leise los. Das stimmte irgendwie.

An ihrer Wohnung machte Maron die Tür auf und sie betraten diese. Sofort wurden die beiden stürmisch begrüßt. “Willkommen zurück”, strahlte Kenji die Zwei an.

“War es toll in der Schule?”, wollte Chiaki wissen.

“Oh ja... ich war mit Shin und Yumi in der Pause bei den Rutschen”, erklärte er und plapperte einfach weiter. Sie gingen mit ihm ins Wohnzimmer und grüßten Sakura, welche schon strahlend die Beiden ansah.

“Also hat Yamato kein Unsinn erzählt?”, wollte sie lediglich nur wissen. Augenblicklich wurden beide etwas rot um die Nase und ganz verlegen.

“Nun... was genau hat er denn erzählt?”, hakte Maron unsicher nach.

“Naja, dass ihr gemeinsam seid”, erklärte Sakura direkt.

“Oh... dann... hat er irgendwie keinen Unsinn erzählt”, schmunzelte Maron und Chiaki seufzte.

“Er ist wirklich ein Tratschweib”, grummelte er vor sich hin, während die Damen leise lachten. “Das ist nicht witzig... ich hätte das doch gerne selbst erzählt...”, meinte er ehrlich und das überraschte Maron ein wenig.

“Ach ja?”, hakte sie nach und er nickte.

“Natürlich... immerhin bist du doch meine Freundin”, grinste er breiter und Sakura lächelte sanft. Es war für sie so schön zu sehen, wie die Beiden mit einander umgingen.

“Mmmh... stimmt... deine Freundin”, zwinkerte sie ihm zu und er konnte nicht anders, als ihr einen Kuss auf den Mundwinkel zu geben.

“Das klingt wundervoll”, raunte er und sie konnte dem nur zustimmen. Doch ein leises ‘Ih’-Geräusch hatte sie blinzeln lassen. Sie blickten zu Kenji, der gluckste. Nun lachten sie beide darüber. Sakura kicherte auch leise.

“Das ist normal... in dem Alter finden Kinder das eklig.”

“Aber ja... nicht mehr küssen”, gluckste Kenji.

“Ach ja? Dann muss ich dir Bussis geben”, grinste Maron ihren Sohn an und lachend lief der Junge weg.

Sofort nahm sie die Verfolgung auf und Chiaki verkniff es sich los zu lachen. Sogar Sakura musste sich zusammenreißen, aber da brachte sie dann doch in Gelächter aus. Denn Maron hatte Kenji gefangen und sein Gesicht mit lauter Küssen bedeckt. Der Junge kicherte und meinte immer wieder, wie eklig das wäre. Nun lachte auch Chiaki und kam näher zu ihnen. “Dann opfere ich mich mal auf und nehme die Küsse?”, bot er geschickt dem Jungen ein Ausweg an.

“Ja... bitte... ich will das... nicht”, brachte Kenji heraus und lachte, da seine Mama ihn nun kitzelte. “Mama... nicht”, bettelte er immer wieder.

“Na gut”, lachte Maron und ließ von ihrem Jungen ab. Glucksend sah er die Erwachsenen an und Chiaki zwinkerte. “Keine Sorge... du bekommst nur noch Küsse, wenn du das willst, Kenji”, versprach sie ihm.

Erleichtert schien er durch zu atmen, was die drei Erwachsenen zum Lachen brachte. Sanft zog Chiaki Maron an sich und vergaß für den Augenblick, dass Sakura eigentlich noch da war. Dieser Moment war so alltäglich und es fühlte sich vollkommen normal an. Es war ein schöner und perfekter Tag. Das Paar sah sich tief in die Augen und kehrte erst zurück in die Realität, als Sakura sich räusperte. “Ich werde rüber gehen”, kicherte sie leise.

“Oh... entschuldige, Sakura”, sprach Maron mit roten Wangen aus und auch Chiaki wirkte verlegen.

“Nicht schlimm, Maron”, lächelte Sakura.

“Ach ja... wir machen Samstagabend ein Essen bei mir... kommt doch auch dazu”, sprach Maron direkt aus.

“Ein Essen? Wirklich?”, hakte die Ältere nach und beide nickten zustimmend.

“Ja... so müssen wir nicht jedem noch einmal sagen, dass wir wirklich zusammen sind. Irgendwie glaubt uns das keiner”, schmunzelte Chiaki leicht verärgert. Doch die Verärgerung hatte er nur gespielt, da er genau wusste, warum ihnen das keiner abkauft.

“Wie schön, dass du dir Gedanken darum machst”, lachte Sakura leise. Nach einigen Momenten nickte sie schließlich zustimmend. “Wir kommen sehr gerne. Ladet ihr auch Kaiki ein?”, wollte sie noch wissen.

“Müssen wir ihn unbedingt einladen?”, seufzte Chiaki und verdrehte sogar die Augen dabei.

“CHI-A-KI", schimpfte Maron ihn gleich aus.

“Jaja... ist schon gut”, meinte er kapitulierend. Erstaunt sah Sakura den jungen Arzt an und lächelte sanft bei dem Anblick. Dass er sich von ihr etwas sagen ließ, gefiel der älteren Frau sehr. Vielleicht würden sie gemeinsam dazu führen, dass Vater und Sohn mit einander reden könnten.

“Gut... dann freue ich mich auf Samstag... und die nächsten Tage, wie gewohnt, kümmere ich mich um Kenji”, meinte Sakura lächelnd und Maron nickte.

“Vielen lieben Dank und grüß Himuro lieb von uns.”

“Das mache ich sehr gerne sogar. Bis morgen ihr drei”, verabschiedete sich Sakura von den anderen und eilte rüber in ihre Wohnung. Denn sie wollte noch etwas für ihren Mann kochen. Es war immer noch unglaublich, dass Chiaki nun tatsächlich in einer Beziehung war.

Zurück blieben die Drei und sahen sich lächelnd an. “Hast du heute Hausaufgaben auf, Kenji?”, fragte sie ihren Sohn und er nickte leicht.

“Möchtest du schon anfangen, während ich schnell dusche. Danach helfe ich dir gerne dabei”, bot Chiaki dem Jungen direkt an und erstaunt betrachtete Maron die Männer. Kindlich blickte Kenji den Arzt an und nickte begeistert.

“Gut... dann kümmere ich mich um das Essen”, schmunzelte sie, denn damit blieb nur diese Arbeit für sie übrig. “Aber ich müsste vorher auch duschen”, merkte sie an und Chiaki nickte.

“Ich gehe rüber und komme in knapp 30 Minuten wieder.”

“Ist gut, Chiaki... nimm dir ruhig meinen Schlüssel mit”, bot sie ihm an und zauberte ihm ein Lächeln auf die Lippen.

Damit war die Sache beschlossen und die Erwachsenen gingen schließlich duschen und Kenji in sein Zimmer. Tatsächlich hatte Chiaki ihren Schlüssel mitgenommen und war früher fertig als Maron. Doch das machte nichts aus. Er legte die Schlüssel wieder hin und schritt direkt zu Kenji, um ihm bei den Hausaufgaben zu helfen. Maron ließ sich etwas mehr Zeit beim Duschen als gewöhnlich, denn sie wollte sich nicht nur frisch machen, sondern auch ihren Körper etwas pflegen.

Nachdem sie damit fertig war, zog sie sich eine Hotpants an, einen Sport-BH, da dieser bequemer war, und darüber ein einfaches weißes Shirt. Da sie an dem Tag nicht mehr groß raus gehen würde, wollte sie etwas Bequemes tragen. So stellte sie sich in die Küche und zauberte etwas zum Essen. Für Kenji machte sie eines seiner Lieblingsgerichte nach Gratin. Für Chiaki und sich versuchte sie sich an einem neuen Gericht, wobei sie es nur ein wenig abgewandelt hatte. Während sie vor sich hin konnte, merkte sie nicht, wie Zeit voran schritt.

“Mmmh, das riecht schon köstlich hier”, hörte sie hinter sich und blickte zurück zu ihm.

“Ach ja?”, hakte sie nach und grinste leicht. Doch als sie bemerkte, dass er sie mit großen Augen musterte, wurde sie ganz verlegen und rot um die Nase herum. Sie war sich nicht so sicher, ob sie nicht doch etwas anderes angezogen hätte.

“Wow... ich wusste nicht, wie sexy dieser Schlabberlook sein konnte”, meinte er und trat näher, nur um seinen Arm um ihren Rücken zu legen und sie an sich zu ziehen.

“Sexy?”, wollte sie wissen und blinzelte leicht verwundert, da sie nicht wusste, was er daran sexy finden könnte.

“Absolut... wenn du so den ganzen Tag hier herum rennst, dann werde ich mich nur schwer beherrschen können”, gestand er ihr ehrlich und küsste ihren Mundwinkel.

“Oh... ich... sollte dann wohl die langen Jogginghosen wieder auspacken”, lachte sie ganz verlegen.

“Selbst darin wärst du heiß”, wisperte er an ihrem Mund. Kurz japste sie nach Luft und schluckte schwerer.

“Hmmm... wenn du das sagst”, meinte sie und blickte zu ihm auf. Er schien wirklich sie zu mögen. Das gefiel ihr sehr, denn es war so schön, wie er sie ansah.

“Natürlich und ich beweise es dir gerne immer und immer wieder”, raunte er und gab ihr noch einen Kuss, ehe er sie anlächelte. “Kenji ist gleich fertig... und später noch etwas zusammen lesen.”

“Das klingt sehr gut... danke, dass du so für ihn da bist, Chiaki”, sprach sie aus und er lächelte sie sanft an.

“Das mache ich gerne... Kenji ist echt toll und erinnert mich wirklich irgendwie an mich selbst”, erklärte er ihr und sie lächelte ihn sanft an. Sie fand es süß, dass er sich so um ihren Sohn kümmerte und sich bemühte.

“Aber dir ist klar, dass du das nicht machen musst?”

“Natürlich weiß ich das. Ich mache das wirklich sehr gerne... und nun decke ich den Tisch, damit wir gemütlich zusammen zu Abend essen können”, erklärte er ihr und sie kümmerte sich wieder um das Essen.

Es dauerte noch einige Momente, bis sie alle am Tisch saßen und das Mahl genossen. Erneut fühlte sich alles so normal und alltäglich an. Fast so als wären sie für einander bestimmt gewesen. Nachdem sie satt waren, räumten sie gemeinsam ab, lasen noch mit Kenji einige Seiten, ehe sie den Jungen ins Bett brachten und zusammen noch auf dem Sofa kuschelten. Während Chiaki sich eine Doku ansah, las Maron eng an ihm gekuschelt. Lächelnd genoss sie es, dass er leicht mit ihren Haaren spielte.

“Mmmmh das ist schön”, nuschelte sie. Leicht grinste er vor sich hin und machte weiter. Die Müdigkeit überkam die Beiden recht schnell, ohne dass sie es kontrollieren konnten.



Die nächsten Tage bis Samstag liefen ähnlich ab. Nur mit einem kleinen Unterschied, dass er auch mal eine Nacht bei sich zu Hause schlief. Jedoch war das eher eine unruhige Nacht für sie beide, denn sie vermissten die Nähe des anderes. Definitiv wollte keiner von ihnen von dem anderen getrennt sein. Es störte sie auch nicht sonderlich, dass sie außer Küsse und Streicheleinheiten nichts Intimes geteilt hatten.

Schließlich hatten sie jede Menge Zeit dafür gehabt. Vor allem aber wollte Chiaki dieses besondere Ereignis anders angehen. Denn das hatte sie verdient. Etwas Romantisches und Liebevolles. Noch war er sich nicht sicher, was und wie er das anstellen sollte, jedoch würde er schon das richtige finden. So viel war ihm bereits schon klar gewesen. Daher würde er sich ein wenig mehr über Maron informieren und sie überraschen.

Doch für den Moment musste er sich auf das Essen vorbereiten. Denn wie er Maron zugestanden hatte, hatte er seinen Vater ebenfalls informiert. Schlicht und kurz: ‘Essen bei Maron am Samstag um 17 Uhr. Wir sind zusammen.’ Mehr hatte er nicht geschrieben, da er es nicht für nötig hielt. Aber mehr brauchte Kaiki auch nicht zu wissen, denn er war schon froh, dass Chiaki sich bei ihm wenigstens gemeldet hatte. Das erfreute den Krankenhausleiter meist mehr, als die Tatsache, dass sein Sohn tatsächlich eine Freundin gefunden hatte.

Nach der Arbeit waren Maron und Chiaki noch einkaufen, ehe sie nach Hause fuhren. Es klang perfekt die Wohnung als ihr Zuhause zu bezeichnen. Kaum öffnete Maron die Tür, schon blinzelte sie und auch Chiaki. “Oh... es scheint als wäre dein neues Bett da”, schmunzelte er und überrascht sah sie sich die Verpackungen an.

“Scheint so”, murmelte sie und war verwundert.

“Oh da seid ihr ja”, lächelte Sakura die Beiden an.

“Hallo, Sakura. Wann sind die Pakete denn gekommen und wer hat es hoch gebracht?”, wunderte sich Maron.

“Ach das... sie kamen kurz vor 14 Uhr. Die Lieferanten haben es hinein gebracht und da alles schon bezahlt war, ging das ganz schnell. Ich wusste nur nicht, wohin du sie haben wolltest”, meinte die Ältere.

“Oh... ich glaube vorübergehend sollten wir die Dinger ins Schlafzimmer bringen”, überlegte Maron.

“Gute Idee... ich kümmere mich darum und du kümmerst dich um den Einkauf”, schlug Chiaki vor und dankend sah Maron zu ihm.

“Ich lasse euch mal alleine und wir sehen uns später”, zwinkerte Sakura und verabschiedete sich noch von Kenji, der seine Lieblingsserie im Fernseher sah.

Erst dadurch blickte er auf und strahlte, als er seine Mama sah. Er hatte sie scheinbar nicht bemerkt, doch das konnte sie ihm nachsehen. “Wir sind zurück”, meinte Chiaki und lächelte den Jungen an.

“Kann ich noch weiter sehen?”, fragte Kenji mit Kulleraugen und Maron schmunzelte leicht.

“Natürlich... ich bin gleich noch schnell duschen”, erklärte sie ihm und Kenji nickte sofort.

Demnach war der Junge wieder abgelenkt und Maron gab Chiaki einen kleinen Kuss, bevor sie ins Schlafzimmer ging und frische Kleidung mitgenommen hatte. Kurz sah er ihr nach und kümmerte sich darum die Karton in ihr Schlafzimmer zu bringen. Nach und nach schaffte er es, diese dort zu verstauen und am nächsten freien Tag würde er alles zusammenbauen, damit sie endlich in ihrem Traumbett schlafen konnte.

Nachdem das erledigt war, schrieb er Maron eine Nachricht, dass er zu sich rüber ging, um ebenfalls zu duschen. Kenji sagte er das so und eilte rüber in seine Wohnung, um sich frisch zu machen, damit er ihr mit dem Essen helfen konnte. Schließlich war das ein gemeinsames Ereignis. Ein wichtiges noch dazu, denn damit wäre ihre Beziehung offiziell. Obwohl er sich sehr darauf freute, so machte es ihn irgendwie nervös. Noch nie hatte er eine richtige feste Freundin, weshalb er hoffte, dass er alles richtig machen würde.

Es dauerte eine Weile bis er wieder zurück in Marons Wohnung kam. Sie stand bereits schon in der Küche. Ihre Haare waren noch in einem Handtuch gewickelt und sie trug eine einfache Jogginghose und ein Shirt. Es sah unglaublich heiß aus und er konnte nicht anders, als sie von hinten zu umarmen und ihren Nacken zu küssen. “Mmmmh”, keuchte sie und lehnte sich an ihn heran.

“Bin zurück”, wisperte er und er grinste breiter.

“Schon gemerkt”, gluckste sie leise und drehte sich in seiner Umarmung. Liebevoll legte sie ihre Arme um seinen Nacken. Sie stellte sich auf die Zehenspitzen und legte liebevoll ihre Lippen auf seine. Nur zu gerne erwiderte er den Kuss und lächelte sie verliebt an.

“Wobei kann ich dir helfen?”, wollte er wissen.

“Hmm... wir bringen den Tisch ins Wohnzimmer und du könntest noch ein paar Stühle her bringen”, schlug sie vor und verstehend nickte er.

“Alles klar, so machen wir das”, lächelte er und gemeinsam trugen sie den Tisch rüber.

Danach bereitete Maron weiter das Essen vor und Chiaki holte noch ein paar Stühle aus seiner Wohnung. Das war wirklich praktisch gewesen, wobei es schöner wäre, wenn es eine Verbindungstür gäbe. Die Idee gefiel ihm, weshalb er sich informieren würde, sobald es zwischen ihnen beiden weiterhin so gut war, wie es sich jetzt anfühlte. Grinsend betrat er wieder ihre Wohnung mit dem Schlüssel. Es fühlte sich so toll an. Jetzt wo sie beide jeweils den Schlüssel des anderen hatten.

Während er den Tisch fertig gedeckt hatte, überlegte er noch etwas und blickte zu Kenji. Der Kleine war wirklich vertieft in seine Sendung und er konnte nur darüber schmunzeln. Sein Blick wanderte zu dem Couchtisch. Es überraschte ihn, dass Kenji sich selbst versorgt hatte. Er war tatsächlich selbstständig und das erinnerte ihn umso mehr an sich selbst. Auch er war oft auf sich alleine gestellt. Besonders nachdem seine Mutter starb.

Ganz in Gedanken merkte er nicht, dass Maron zu ihm kam und ihn sanft von hinten umarmte. “Alles gut?”, fragte sie ihn, da sie bemerkt hatte, wie gedankenverloren er war.

“Hm?”, hakte er nach und blickte zu ihr.

“Ist alles okay? Du wirkst so abwesend”, sprach sie ehrlich aus und er legte den Arm um sie.

“Ich weiß auch nicht wieso... aber Ken ist so wie ich damals... irgendwie hoffe ich, dass ich das besser hin bekomme als...” Seine Stimme brach ab und Maron streichelte sanft über seine Brust, denn sie wollte ihm Kraft geben.

“Wir alle lernen aus den Fehlern, die wir oder andere machen”, lächelte sie ihn an und das nahm ihm die Sorge weg.

“Stimmt... danke dir”, wisperte er und gab ihr einen Kuss auf den Mundwinkel. Sie war wirklich unglaublich. “Weißt du eigentlich, wie sehr ich dich liebe?”, fragte er sie grinsend.

“Nein, wie sehr?”, hakte sie nach.

“Dann zeig ich es dir”, raunte er und küsste ihre Lippen. All seine Liebe und Hingabe steckte er hinein, die er für sie hatte. Diesen Kuss erwiderte sie keuchend und löste sich von ihm.

“Mmmmh daran könnte ich mich gewöhnen”, hauchte sie verliebt und er würde ihr das immer wieder zeigen. So viel stand für ihn fest, denn noch nie war ihm eine Frau so unter die Haut gegangen.

“Gewöhn dich lieber daran, denn ich habe nicht vor, dich jemals alleine zu lassen”, gestand er und küsste sie erneut. Glücklich lächelte sie ihn an.

“Das freut mich sehr zu hören... ich sollte mich umziehen”, bemerkte sie und er nickte.

Daher ging sie ins Schlafzimmer, um sich um zu ziehen. Kurz überlegte sie, was sie anziehen könnte, und fischte nach einem Sommerkleid. Es war knielang und hellblau. Passend zu seinem Hemd. Schmunzelnd richtete sie ihre Haare. Sie steckte sie locker hoch und verließ den Raum. “Wow”, hörte sie sofort und blinzelte, da sowohl Kenji als auch Chiaki das ausgesprochen hatten.

“Oh... geht das so?”, fragte sie und drehte sich einmal um ihre eigene Achse.

“Absolut”, sprach Chiaki aus.

“Mama hübsch”, kicherte Kenji und sie wurde leicht rot.

“Dann bin ich soweit... das Essen ist fertig, der Tisch dekoriert”, überlegte sie und sah sich um. “Oh... Kenji muss sich noch umziehen und der kleine Tisch aufgeräumt.”

“Ich räume hier auf”, schlug Chiaki vor und dankend lächelte Maron ihn an.

“Komm, Kenji... du darfst dir heute aussuchen, was du heute anziehen willst”, lächelte sie ihren Sohn an.

“JAAAAAAAAAAAAAA!”, rief er aus und rannte schon in sein Zimmer. Lachend sah Chiaki ihm nach und Maron folgte ihm kichernd. Damit waren sie bereit für ihre Gäste.

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so das war es auch schon für heute

kommendes Mal werden die drei ihre Besucher empfangen ^.^

Lasst mir gerne eure Meinungen und Anregungen da

bleibt alle gesund und bis bald
eure Seredhiel / Seren *Kekse und Kakao da lass*
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