Die drei ??? und die Rache des Chupacabras

GeschichteKrimi, Mystery / P12
Bob Andrews Justus Jonas Peter Shaw
12.09.2020
19.09.2020
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16.09.2020 2.090
 
„Sam? Hallo? SAAAMMM??“, Justus drehte sich um und bemerkte eine Frau die wild mit einem Heft in der Hand in der Luft fuchtelte.
Anscheind suchte sie jemand, der auf den Namen Sam hörte.
„Mensch Sam du weißt ganz genau, dass wir bald anfangen wollen und du sollst dir endlich mal angewöhnen pünktlich zu sein!“, Die Frau war wütend und machte sich auf die Suche nach diesem Sam, nachdem sie immer noch keine Antwort bekommen hatte.
Justus beobachtete sie. Die roten Haare der Frau waren etwa Schulter lang und schienen gefärbt zu sein. Ein Hauch von Lila war zu erkennen.

Die Frau lief über einen Parkplatz der zu einem kleinen Lebensmittel Geschäft gehörte. Justus sah sich nach seinen beiden Freunden um, doch diese waren damit beschäftigt mit Peter´s und Bob´s Vater die Kameras zu testen und sich die richtige Ausrüstung zu besorgen. Justus konnte im Moment nicht helfen, also folgte er der Frau, die es sehr eilig hatte. Schließlich verschwand sie hinter dem Supermarkt und trat in einen Garten von einem großen Mehrfamilienhaus.
„Sam? Bist du da?“, rief sie, doch auch hier bekam sie keine Antwort. Justus fand ihr Verhalten seltsam. Wieso nahm sie nicht einfach ihr Handy und rief diesen Sam an? Das wäre doch viel einfacher.
„Ich weiß ganz genau, dass du hier bist!“, Die Frau drückte mehrmals auf die Klingel doch die Türe wurde nicht geöffnet.
„Du sollst dich nicht so anstellen. Egal was du auch gesehen haben willst, es war nicht das was du denkst!“, rief die Frau und Justus runzelte seine Stirn bei den Worten.
Hatte dieser Sam etwa was gesehen, was ihm Angst machte? Oder wollte er nur nicht zur Arbeit kommen weil er zu faul war?
Ein Fenster im letten Stock öffnete sich und ein Mann, der vielleicht zehn Jahre älter als die drei Fragezeichen war, streckte seinen Kopf nach draußen.
„Ich komme nicht mehr mit. Ich kann das nicht mehr mit ansehen!“, rief der Mann.
„Mensch Sam wie oft müssen wir dir das noch sagen? Da war nichts!“, Die Frau war genervt.
„Und ob da was war, aber ihr habt es nur nicht gesehen.
Ich mache keinen Schritt mehr in diese Gegend. Das ist mir zu gefährlich.
Außerdem werde ich die Stadt verlassen und mich bei meinen Eltern fürs erste aufhalten!“, Mit diesen Worten schloss der Mann das Fenster.
„Aber Sam, dass kannst du doch nicht machen!“, rief die Frau noch, doch sie bekam keine Antwort mehr. Justus verschwand schnell wieder und eilte zu seinen beiden Freunden die mittlerweile die nötigste Ausrüstung zusammengestellt hatten.
„Just da bist du ja endlich! Hier ist deine Ausrüstung!“, Peter überreichte Justus einen Block und einen Stift, den er in seinen Rucksack stopfte. Dann bekam er eine hochwertige Kamera in die Hände, die man mit einem bendel sich um den Hals hängen konnte.
„ Und das hier brauchst du auch noch!“, Peter zog eine Taschenlampe aus seinem Rucksack und gab sie Justus.
„Ich denke das wars fürs erste. Dann können wir ja loslegen!“, So machten sie sich auf den Weg in den kleinen anliegenden Wald.
„Kollegen? Ich habe da gerade eine sehr merkwürdige Sache beobachtet!“, Justus konnte das belauschte Gespräch nicht mehr für sich behalten und musste seinen beiden Freunde sofort davon erzählen. Peter rollte genervt mit seinen Augen.
„Jetzt komm mir nicht wieder mit diesem Diamantenraub. Das ist kein Fall für uns!“, sagte Peter, der davon nichts mehr hören wollte.
„Aber darum geht es doch gar nicht. Hör mir doch erstmal zu!“, Justus holte tief Luft.
„Ihr habt doch bestimmt dir Frau gesehen, also die mit den roten Haaren. Sie suchte nach einem Sam und ich bin ihr gefolgt. Sie hat diesen Sam dann auch gefunden,
doch der hatte so sehr Angst, dass er nicht mal mehr einen Fuß aus der Türe setzen wollte. Ihn muss etwas erschreckt haben!“, Justus erzählte Peter und Bob von dem Gesrpäch und was er sonst noch so mitbekommen hatte.
„Und du meinst also dieser Sam hat hier etwas gesehen was ihm solch eine Angst eingejagt hat?“, fragte Bob
„Genau so ist es. Er muss etwas gesehen haben, was sonst Niemand gesehen hat!“, sagte Justus wobei er nachdenklich seine Umgebung musterte.
Was konnte dieser Sam hier gesehen haben, was ihm solch eine Angst eingejagt hatte?
„Also ich finde nicht, dass es uns auch nur im geringsten etwas angeht!“, meinte Peter,“Und außerdem haben wir hier einen Job zu erledigen und gar keine Zeit um uns um etwas anderes zu kümmern!“, Peter hatte recht.
Für die laufende Reportage hatten die drei Fragezeichen noch so einiges an Arbeit vor sich. Mister Andrews und Mister Shaw  hatten ihnen genaue Anweisungen gegeben,
die sie bis zum ende des Tages zu erledigen hatten.
„Trotzdem Peter, ein guter Detektiv hält immer seine Augen offen, egal ob er gerade etwas zu tun hat oder nicht!“, erinnerte Justus ihn und Peter zuckte nur mit seinen Schultern.
„Ich bin jedenfalls hier um an der Natur Reportage teilzunehmen. Aber wenn du lieber einem Hinweis nachgehen willst, der gar kein Hinweis ist, werde ich dich nicht davon abhalten. Ich schaffe das hier auch alleine!“, Mit diesen Worten lief Peter schneller und schoss besonders viele Fotos von der Natur um ihn herum. Doch wirklich weiter kamen die drei Fragezeichen nicht, da die Frau, die Justus verfolgt hatte, sich ihnen näherte. Die Kamera hatte sich jedoch nicht auf die Stellen gerichtet, von denen sie Bilder und Videos machen sollte, sondern es sah mehr danach auch, als halte sie nach etwas Ausschau.

Diese Haare würde er in hundert Jahren noch erkennen.
“Das ist die Frau die ich vorher gesehen und verfolgt habe!“, Justus war sich ganz sicher. „Kommt die euch nicht irgendwie komisch vor? Sieht fast so aus als würde sie mehr nach etwas suchen als sich auf ihre eigentliche Arbeit zu konzentrieren!“, meinte Bob und die drei Fragezeichen versteckten sich hinter einem Busch.
„Ja du hast recht Bob. Sieht ganz danach aus als suche sie etwas!“, meinte nun auch Peter. Die Frau schlich durch das dichte Unterholz und hielt sich dabei geduckt. Während sie ihre Kamera so dicht am Gesicht hielt, als suche sie durch die Kamera nach etwas, was mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen ist. Doch egal wie sehr sich die drei Fragezeichen auch umsahen, sie konnten nichts erkennen.
„Es muss hier doch irgendwo sein. Sam erzählt doch keine Märchen!“, murmelte die Frau während sie den Jungen immer näher kam, sie aber nicht weiter zu bemerken schien.  Mit einem mal richtete sich Justus auf und schritt auf die Frau zu.
„Entschuldigung? Suchen sie nach etwas bestimmten?“, Die Frau stieß einen erschrockenen Schrei aus, doch als sie sah, dass es nur Justus war der sie entdeckt hatte beruhigte sie sich wieder.
„Wie? Wie bitte?“, verwirrt sah die Frau Justus an.
„Ich habe den Anschein, als würden sie nach etwas suchen. Ich wollte daher fragen ob meine Freunde und ich ihnen vielleicht helfen könnten?“, versuchte es Justus erneut und die Frau schüttelte ihren Kopf. Es schien ihr deutlich  peinlich zu sein, dass Justus sie gesehen und angesprochen hatte.
„Ich suche nur nach......einem Schmuckstück!“, presste die Frau schließlich heraus.
„Ich habe es vor einigen Tagen hier verloren und wollte mal nachsehen ob ich es vielleicht finde!“, erzählte sie, doch Justus wusste es besser. Hier ging es nicht um ein simples Schmuckstück. Hier ging es um etwas ganz anderes. Die Frau wirkte erschrocken und ihre Hände zitterten. Ihre Augen suchten während sie mit Justus sprach, immer wieder die Gegend ab, so als halte sie nach etwas Ausschau was sehr groß sein müsste.
„Sagen sie, sie sehen nicht danach aus als würde es ihnen gut gehen!“, fing Justus an doch die Frau schüttelte ihren Kopf.
„Mir geht es gut. Mach dir keine Sorgen!“, Mit einem mal hatte sie es ganz eilig von Justus wegzukommen.
„Ich muss dann auch mal wieder. Das Schmuckstück scheint hier nicht zu sein. Ich suche dann woanders weiter!“, dann war sie auch schon verschwunden und hatte Justus einfach stehen gelassen.
„Also was denkt ihr jetzt von ihr? Hier stimmt doch etwas ganz und gar nicht. Hier kann mir keiner mehr etwas vormachen, von wegen sie sucht nach einem Schmuckstück!“, Justus war zu seinen Freunden zurückgekehrt.
„Aber sie hat dich auch nicht damit beauftragt. Sie wollte keine Hilfe von uns haben!“, meinte Peter, der nicht scharf darauf war einen neuen Fall zu haben, wenn sie doch für die Reportage arbeiten mussten.
„Aber auch nur weil sie Angst hatte!“, meinte Justus.
„Und wie stellst du dir das vor? Willst du ihr etwa heimlich hinter herlaufen und Ermittlungen anstellen?“, mischte sich Bob ein.
„Natürlich nicht aber ich möchte mal mit diesem Sam sprechen. Er ist der einzigste der uns sagen kann was er gesehen hat!“, Justus griff nach seiner Kamera.
„Aber jetzt kümmern wir uns um die Bilder und danach gehen wir gleich los. Sam wollte heute nämlich schon abreisen und ich würde zu gern wissen um was es sich bei dem Ding handelt, welches er gesehen hat!“, die anderen waren einverstanden. Auch wenn Peter immer noch der Meinung war, dass es sich hier um keinen Fall für die drei Fragezeichen handelte, so wollte er auch nicht alleine durch Hidden Valley laufen. Allein der Gedanke, dass sich hier etwas böses und schreckliches verbergen könnte, jagte ihm eine Gänsehaut ein.

„Und wie seid ihr voran gekommen?“,fragte Mister Andrews als die drei Fragezeichen erfolgreich zurück von ihrer Tour durch das Naturreservat kamen.
„Joa, es lief ganz gut. Aber wir haben leider nicht so viele Sachen entdeckt die es Wert waren aufgenommen zu werden!“, meinte Peter etwas gekränkt.
„Nicht so schlimm. Morgen ist ja ein neuer Tag. Und ich muss offen zugeben, dass ich froh bin, dass dieser Tag endlich vorbei ist!“, Mister Andrews ließ seinen Kopf hängen.
„Was ist den los Dad?“, fragte Bob, der seinen Vater so gar nicht kannte.
„Ach, nichts!“, Mister Andrews wollte nicht mit der Sprache rausrücken.
„Komm schon, uns kannst du doch alles erzählen!“, versuchte es Bob erneut und schließlich rückte Mister Andrews mit der Sprache raus.
„Uns wurden hochwertige Sachen gestohlen, darunter auch meine neue Kamera, sowie viele andere Dinge aus unserem Equipment!“, Mister Andrews lief zum Zelt, in dem sich alle versammelten beim Mittagessen oder zu Besprechungen.
„Hier auf diesem Tisch lagen die Sachen und jetzt sind sie alle weg!“, Er deutete auf einen Klapptisch der leer war.
„Hm, sieht ganz danach aus als wäre hier jemand hinein gekommen ohne gesehen zu werden!“, Justus näherte sich dem Tisch und sah sich ihn genauer an.
„Wer kann hier denn alles rein?“, fragte er schließlich.
„Aber Justus, das Zelt ist für jeden frei begehbar. Es wird doch nicht mal bewacht!“, erinnerte ihn Mister Andrews und Justus nickte nur, bevor er sich wieder den Tisch genauer ansah.
„Wer wusste denn alles, dass sich hier die Kameras befinden?“, versuchte es Justus erneut.
„Nun, alle aus dem Team, sowie die neuen von Texas!“, zählte Mister Nadrews auf.
„Die neuen von Texas?“, irrietiert blickte Justus auf.
„Ja, wir haben Hilfe und Unterstützung aus Texas bekommen. Eine Frau und ein Mann, jedoch war nur die Frau heute am Set. Den Mann habe ich nicht gesehen!“, sagte Mister Andrews.
„Hat die Frau vielleicht rote Haare?“, fragte Justus.
„Aber ja, woher weißt du das nur schon wieder?“, nun verstand Mister Andrews nichts mehr.
„Wir haben sie vorhin gesehen. Sie meinte sie habe hier vor ein paar Tagen etwas verloren und sucht danach, aber sie sah nicht danach aus als suche sie nach einem Schmuckstück. Es sah eher danach aus als suche sie etwas bestimmtes. Ein Monster vielleicht!“, murmelte Justus und Mister Andrews blickte von einem Detektiv zum anderen.
„Keine Sorge Dad, Justus meint das nicht so!“, versuchte Bob seinen Vater zu beruhigen, nachdem dieser bleich geworden war, als er das Wort Monster gehört hatte.
Als die drei Fragezeichen das Zelt verlassen hatten, versammelten sie sich in ihrem Zimmer, welches sich in einer kleinen Pension in Hidden Valley befand.
„Also wenn ihr mich fragt, dann war es kein Zufall, dass ich dieser Frau gefolgt bin.
Und jetzt fehlt die Ausrüstung die wir hier brauchen. Das hängt alles zusammen.
Wir müssen unbedingt Sam befragen was er gesehen hat. Ich habe so das Gefühl,
als würde uns das weiterhelfen!“, murmelte Justus und seine beiden Freunde hatten gar keine Wahl. Sie mussten mitkommen, auch wenn sie nicht vor hatten einen neuen Fall zu lösen.




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Liebe Grüße, Emiko-Fan und Lele Dezember
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