Latte Macchiato

OneshotRomanze, Freundschaft / P12 Slash
11.09.2020
11.09.2020
1
770
2
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
 
11.09.2020 770
 
Latte Macchiato - Dylmas
Pov Thomas:
New York, einerseits eine wirklich atemberaubende Stadt, die vielen bunten Lichter, Hochhäuser, Autos, andererseits eine stressige Stadt, Verkehr, Menschen im Stress. Langsam lief ich den Time Square entlang, betrachte die Werbeanzeigen, die in vielen bunten Farben leuchteten, die gelben Taxen, typisch für Amerika. In den letzten Tagen war viel zu viel passiert, ich brauchte einfach eine Auszeit, eine Auszeit einfach irgendwo außerhalb von England. Ich setzte mich in ein kleines Café, direkt ans Fenster. Ich studierte die Karte und entschied mich letztendlich für einen Latte Macchiato. Während ich auf meinen Kaffee wartete schaute ich aus dem Fenster, betrachtete die Autos, die am Fenster vorbei fuhren, eins nach dem anderen wie in einer Zeitschleife. In meinen Gedanken versunken starrte ich weiter aus dem Fenster. Ich dachte an Gzi, wie wir uns darauf geeinigt hatten, unsere Beziehung zu beenden. Egal wie leid es mir tat, ich konnte es nicht leugnen, ich liebte jemand anderen. Jemanden, den ich seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hatte, jemanden, der auf einem anderen Kontinent lebte, jemand, der mich niemals so sehr mögen würde wie ich ihn. Es war nicht Mal ein Mädchen. Ich hatte mich noch nie zuvor in einen Mann verliebt, es zerstörte mich innerlich. Jeden Abend dachte ich an ihn, jeden Abend lag ich auf meinem Bett, starrte die Zimmerdecke an und dachte an die Zeit, in der wir die Maze Runner Filme gedreht hatten. Ich hatte mich in Dylan verliebt, einen meiner besten Freunde des Maze Runner Casts. Deswegen hatte ich auch mit Gzi Schluss gemacht. Ich mochte sie wirklich gern, aber ich wusste, dass ich sie nicht genug lieben könnte, nicht genug wie sie es verdiente. Ich wollte, dass sie glücklich war, aber mit mir würde sie nicht glücklich werden können. Es hatte weh getan aber es musste sein. Wir waren zum Glück im Guten auseinander gegangen. Wir hatten immer noch Kontakt, wir waren immer noch gute Freunde. Ich dachte an Dylan, ich würde niemals mit ihm zusammen kommen können, er stand doch gar nicht auf Männer und erst recht nicht auf mich. „Ein Latte Macchiato“ „Ja, danke“. Die Kellnerin stellte meinen Kaffee vor mir ab und nickte mir freundlich zu. Ich lächelte und starrte auf das wirklich schöne Blatt in meinem Milchschaum. Ich schaute wieder aus dem Fenster, musterte die vielen gestressten Menschen. Einer von ihnen lief direkt auf das Café zu, in dem ich saß. Gerade wollte ich wegsehen, als mir etwas auffiel: die Person sah Dylan verdammt ähnlich. Ich sah weg, alles und jeder erinnerte mich an ihn. Als ich noch einmal genauer hinsah fiel mir auf, dass es tatsächlich Dylan war. Warum jetzt? Warum war er genau jetzt genau hier? Ich wollte schon aufstehen und gehen und einfach 10 Dollar auf den Tisch legen, aber er hatte mich schon entdeckt. Er stand auf der Türschwelle des Cafés und starrte mich verwundert an. Er lief auf mich zu „Thomas? Was machst du hier in New York?“ „Ich also, ich brauchte einfach Mal eine Auszeit, weißt du?“ „Es ist schön, dich Mal wiederzusehen“, war seine einzige Antwort. „Kann ich mich zu dir setzen?“ „Klar, setz dich“, ich klopfte auf den freien Platz neben mir, er bestellte einen Cappuccino, ich war schon wieder tief in meinen Gedanken versunken und starrte nur auf meinen immer noch dampfenden Kaffee. „Thomas? Hey, Thomas?“ „Hm?“, ich schreckte hoch. „Ist alles gut?“ „Ja…ja, alles in Ordnung“, log ich, nichts war in Ordnung. Die Person, die ich liebte saß vor mir und ich konnte es ihr nicht einmal erzählen. Er fühlte sicherlich nicht das selbe für mich, wie ich für ihn. Ich sah ihn an, er war perfekt, er hatte so wunderschöne Augen, ein so schönes Lächeln, ich konnte so vieles aufzählen. Offensichtlich hatte er meine Blicke bemerkt. Er sah mir jetzt tief in die Augen, ich spürte, wie sein Blick von meinen Augen auf meine Lippen wanderte. Ertappt sah mir Dylan wieder in die Augen. „Darf ich kurz etwas ausprobieren?“, fragte er ruhig und als ich keine Antwort gab, lehnte er sich nach vorn und drückte mir einen kurzen Kuss auf die Lippen. Erstarrt vor Schock saß ich da, ein breites Grinsen machte sich auf meinem Gesicht breit. Ich schlang meine Arme um seinen Nacken, zog ihn näher an mich heran und küsste ihn. Ohne zu zögern erwiderte Dylan den Kuss. Die Schmetterlinge schienen in meinem Bauch eine Party zu veranstalten, meine Haare stellten sich auf, überall kribbelte es. Nach einer Zeit, die mir viel zu kurz vorkam lösten wir uns wieder voneinander. Wieder schauten wir uns nur stumm in die Augen „Thomas, ich liebe dich“ „Ich dich auch, Dylan“.