Unter einem schlechten Stern

KurzgeschichteDrama, Romanze / P18
Igneel Natsu Dragneel OC (Own Character)
11.09.2020
11.09.2020
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8.265
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Hallöchen, heute habe ich mal wieder eine kleine Kurzgeschichte für euch im Gepäck.
Diese Geschite spielt vor. https://www.fanfiktion.de/s/5d2e094f000ae9ec71b9dc6/1/Zwei-Welten-ein-Feind

1: Die Begegnung


Vor nicht all zu langer Zeit lebten die Drachen und auch die Menschen noch harmonisch in unserer Welt zusammen. Es herrschte Frieden zwischen den beiden Völkern, obwohl sie unterschiedlicher Rassen angehörten. Einst lehrten die Geschöpfe der Lüfte den Menschen eine Magie durch jene Kraft wurden sie einen Drachen im Kampf ebenbürtig. Doch die Menschen gaben sich nicht mit ihrer neuen Stärke zufrieden. Angetrieben durch ihre Habgier und dem Verlangen nach noch mehr Macht, stellten sie sich gegen Jene die einst ihre Lehrmeister und Kameraden waren. Dadurch kam es zum Kampf zwischen der Menschheit und den Drachen.

In einen kleinen Dorf welches tief in den Wäldern versteckt lag, lebte eine junge Frau namens Freya.  Ihre Haare waren blond und ihre Augen schwarz wie die Nacht. Im Licht zeigten diese einen leichten Grünstich. Sie besaß ein sanftes Gemüt und lebte alleine in einer kleinen Hütte am Rande der Siedlung. Noch dazu besaß die junge Frau ein großes Herz, deshalb wurde sie auch von jeden in der kleinen Gemeinde geachtet und geehrt. Eines Abends ging sie in den Wald um nach etwas essbaren zu suchen, ihr Weg führte sie auf eine Lichtung, diese war nicht weit von der Grenze zum Drachengebiet entfernt deswegen trauten sich nicht viele Menschen hier her. Freya fürchtete sich nicht davor einen Drachen zu begegnen denn auch sie wusste das jene Geschöpfe ein sanftes Gemüt und eine reine Seele besaßen. Deshalb verstand sie auch nicht weshalb die Menschen anfingen die Drachen zu jagen und zu töten, Freya sah darin keinen Grund. Schließlich lebten bis vor wenigen Jahren die Drachen und auch die Menschen friedlich Seite an Seite. Bis zu dem Tag wo der erste Drache ermordet wurde, nur wenig später griffen die Drachen an. Es gab auf beiden Seiten viele Tote und Verletzte, leider kam es auch heute noch immer zu Angriffen. Vor allem aber waren es die Menschen, sie wollten ihre Stärke unter Beweis stellen um Ruhm und Ehre zu erlangen. Nur deswegen fingen sie an die Drachen zu jagen. Leider war in den Augen der Menschen nichts ehrenhafter als einen Drachen zu töten. Laut alten Schriften erlangte man durch das baden in Drachenblut eine Kraft die selbst einen Gott ebenbürtig war. Noch dazu sprach der König des Landes ein großzügige Belohnung aus, der Mann der ihm als erstes den Kopf eines Drachen bringt sollte sein Nachfolger werden, außerdem würde dieser die Hand seiner einzigen Tochter erhalten.

Als Freya die Lichtung betrat sah sie eine mächtige Gestalt im Gras liegen, je näher sie kam um so deutlicher war zu erkennen das es ein Drache war. Das Tier konnte sich kaum bewegen und atmete schwer, die junge Frau sah selbst aus dieser Entfernung die tiefe Wunde welche sich an der Flanke des Drachen abzeichnete. Wie von Sinnen lief sie zu den Lindwurm, hektisch band sie sich ihre Schürze ab um diese auf die Verletzung des Drachen zu pressen. Dadurch stöhnte der Drache schmerzerfüllt auf, deutlich konnte Freya hören wie er zu ihr sprach. Trotz seiner Wunde war seine Stimme kraftvoll und entschlossen, die junge Frau spürte auf der Stelle welch große Schmerzen der Drache im Augenblick haben musste. „Menschenweib, setze meinen Leben endlich ein Ende und erlöse mich von meinen Qualen.“ Entschlossen sprach sie zu ihren Gegenüber, Freya sah ihn während sie redete nicht ein einziges Mal an. „Das muss unbedingt behandelt werden. Warte hier ich bin gleich zurück.“ Bevor sie ging streichelte sie den Drachen sanft über die Schnauze mit einen liebevollen Lächeln betrachtete sie ihn. Nur wenig später lief die blonde Frau los. Es dauerte auch nicht lange da kam Freya zurück, in ihren Händen hielt sie einen geflochtenen Weidenkorb. Erneut kniete sie sich vor den Drachen hin, aus ihren Korb nahm sie einen Krug mit Wasser. Während sie die Verletzung des Lindwurmes säuberte stöhnte er schmerzhaft auf. Entschuldigend sah Freya zu ihm. „Es tut mir Leid Herr Drache. Doch ich muss die Wunde erst säubern bevor ich die Heilkräuter auftragen kann.“ „Acrimia.“ Verwundert sah die blonde Frau zu den Drachen, ohne das sie etwas sagen konnte sprach er erneut. „Mein Name. Ich heiße Acrimia.“ Ihr fiel auf wie sanft seine Stimme klingen konnte, deshalb sagte sie freundlich zu ihm. „Es freut mich dich kennenzulernen Acrimia, mein Name ist Freya.“ Nun blieb der Drache stumm. Freya kümmerte sich inzwischen um seine Verletzungen, mit einen ernsten Ausdruck in ihren Gesicht betrachtete sie den Lindwurm genausten während sie erneut zu ihm sprach. „Deine Wunde ist sehr tief. Außerdem ist sie stark entzündet. Es wäre gut wenn ich dich bei mir zu Hause pflegen könnte, dafür müsste ich dir aber eine menschliche Gestalt verleihen.“ Deutlich konnte die junge Frau spüren wie der fragende Blick des Drachen auf ihr lag. Mit einen Lächeln sagte sie noch. „Meine Großmutter lehrte mir einen alten Zauber, durch diesen ist es mir möglich dir eine menschliche Gestalt zu verleihen. Du brauchst auch keine Angst zu haben, die Verwandlung ist nur vorübergehend. Ich kann den Zauber jederzeit aufheben.“ „Ich vertraue dir, du bist seit langer Zeit der einzige Mensch der mir und meinen Volk keine Verachtung entgegenbringt.“ Die Worte von Acrimia, lies sich die Blonde einige Minuten durch ihren Kopf gehen anschließend sagte sie zu ihm. „Ich finde es nicht richtig euch Drachen die Schuld an unserer Situation zu geben. Immerhin waren es die Menschen die euch zuerst angegriffen haben. Nur deshalb kam es zu einen Krieg, wir sind Schuld und sonst niemand.“ Der Drache sah die junge Frau eindringlich an, seine Worte hätten in dieser Sekunde nicht ähnlicher sein können. „Dich trifft keine Schuld, du bist anders.“ Mit roten Wangen betrachtete die junge Frau den verletzten Drachen. Verlegen drehte sie ihren Kopf auf die Seite, schüchtern sagte sie zu ihm. „Du auch.“ Mit einen breiten Grinsen sprach Acrimia erneut. „Ich vertraue dir. Deshalb tu was du für richtig hältst. Ich lege mein Leben in deine Hände.“ Freya stand auf, sie nahm das Gesicht des Drachen in ihre Hände, scheu legte sie ihre Stirn an seine Schnauze. Leise sprach sie die Formel welche Acrimia für einige Zeit in einen Menschen verwandeln sollte. Nachdem sie jene Worte sprach, konnte sie fühlen das sie das Gesicht eines Mannes in ihren Händen hielt. Genaustens betrachtete sie sich seine Gestalt. Auf den ersten Blick sah er aus wie ein gewöhnlicher Mann. Betrachtete man ihn sich genauer waren auf seiner Haut noch feine rote Schuppen zu erkennen, auch seine Eckzähne waren ein wenig spitzer als die eines Menschen. Das selbe galt für seine Ohren. Freyas Herz fing an schneller zu schlagen während sie sich Acrimia betrachtete. Seine Haare leuchteten in einen zarten rosa. Auch von seinen Augen war sie fasziniert, seine Seelenspiegel sahen so aus als würden sie brennen, außerdem war seine Pupille länglich und nicht so wie es üblich rund. Noch immer lag ihre Hand an seiner Wange, während sie seinen Körper musterte viel ihr auf das sich seine roten Schuppen vereinzelt auch auf seiner durchtrainierten Brust abzeichneten. Ihr Blick wanderte weiter über seinen Körper. Da bemerkte sie das Acrimia, der ja nun eine menschliche Erscheinung hatte gar keine Kleidung trug. Erschrocken schrie sie auf, beschämt drehte sie sich von ihm weg. Während sie schrie blickte Fraya nicht ein einziges Mal zu den jungen Mann welcher vor ihr saß. „Verdammt! Zieh dir gefälligst etwas an!“ Der Drache verstand nicht worauf die junge Frau hinaus wollte, deshalb sagte er folgendes. „So etwas wie Kleidung brauchen wir Drachen nicht. Es stört mich auch nicht wenn ich keine trage. Obwohl ich zugeben muss das es komisch ist einen menschlichen Körper zu haben.“ Freya konnte nicht glauben wie gelassen seine Stimme klang, er zeigte nicht das kleinste Anzeichen von Scham. Doch es war deutlich zu spüren wie unangenehm die Situation für sie war. Ihr schoss das Blut in die Wangen, für Freya war die ganze Situation sichtlich unangenehm. Schnell rief sie. „Aber mich stört es! Deshalb bedecke dich wenigstens damit. Du kannst ja schlecht nackt durch meinen Heimatort laufen.“ Mit zitternden Händen reichte sie ihm einen Umhang welchen sie bis eben noch selbst getragen hatte. Dankend nahm der Drache, der ja nun aussah wie ein gewöhnlicher Mann diesen entgegen. Um sich damit zu bedecken. Notdürftig verband Freya seine Verletzung, weil Acrimia sich kaum auf den Beinen halten konnte stützte sie ihren Begleiter und gemeinsam gingen sie ins Dorf. Da es bereits Nacht war hielten sich die Dorfbewohner schon längst in ihren Häusern auf, dadurch war es der jungen Frau möglich gemeinsam mit Acrimia ungesehen in ihre Hütte zu gelangen.


2: Gefühle


Sie brachte den Drachen zu ihren Bett, doch vorher gab Freya ihren Gast ein paar Hosen welche einst ihren Bruder gehörten. Anstandslos nahm er die Kleidung entgegen, und bekleidete sich. Acrimia lag nun in einem Bett und Freya umsorgte seine Wunden. Sie trug eine Paste aus Kamille und Beinwell auf, auch diesmal zuckte ihr Patient schmerzhaft zusammen. Ihre Stimme klang fürsorglich und liebevoll während sie leise redete. „Gleich hört es auf zu brennen. Die Pflanzen sind gut gegen die Schmerzen, außerdem fördern sie die Wundheilung.“ Sein Gesicht war leicht verzerrt, allerdings konnte Freya deutlich sehen wie er lächelte, deshalb schenkte sie ihn auch ein sanftes Lächeln.

So vergingen die Wochen, täglich wechselte die junge Frau seine Verbände und trug die Salbe erneut auf. Schon nach kurzer Zeit war zu erkennen wie gut seine Wunde verheilte. Zufrieden wechselte Freya ein letztes Mal seinen Verband . Unsicher erklärte sie ihm folgendes. „Deine Wunde ist fast verheilt, ich denke das du schon morgen wieder in dein Reich zurückkehren kannst.“ Der Blick von Acrimia veränderte sich, traurig betrachtete er die blonde Frau. die sein Herz mit jeden Tag schneller schlagen lies. Er sagte jedoch nichts zu ihr, obwohl er sie gerne fragen würde ob sie ihm in sein Reich begleiten will. Der Drachenkönig konnte es sich nicht mehr vorstellen ohne sie zu leben. Da er Freya nicht vor die Wahl zwischen seinen Volk und ihren Volk stellen wollte schwieg er. Ihr Glück war ihm wichtiger als sein eigenes. Natürlich blieb ihr nicht verborgen wie sie von dem Drachen gemustert wurde. Nun nahm sie ihren ganzen Mut zusammen um folgendes über ihre Lippen zu bekommen. „Sehe ich dich wieder?“ Mit großen Augen wurde sie von ihren Gegenüber gemustert, seine Stimme klang sanft und liebevoll, als er ihre Frage beantwortete. „Ich würde es mir wünschen.“ Er richtete sich auf, über sein Handeln dachte er nicht ein einziges Mal nach. Sanft zog er die blonde Frau in seine Arme, nur zu gerbe erwiderte sie seine liebevolle Umarmung. Eine kleine Ewigkeit blieben sie so sitzen, bis Freya zu weinen begann. Zunächst wusste der Drachenkönig nicht weshalb sie so traurig war. Es dauerte nicht lange bis er begriff das es ihr genauso ging wie ihm. „Bitte bleib bei mir. Ich will nicht das du mich verlässt.“ Nuschelte sie gegen seinen Oberkörper. Über seine nächsten Worte dachte Acrimia nicht eine Sekunde lang nach, sie kamen ihm einfach so über seine Lippen. „Ich bleibe. Vorher muss ich leider wieder zurück in mein Reich. Du weißt ja das ich der König bin, ich muss noch einiges mit meinen Brüdern und Schwestern besprechen bevor ich zu dir zurück kommen kann. Deutlich war zu erkennen wie verzweifelt die junge Frau war, da sie ihren Drachen verstehen konnte betrachtete sie ihn mit einen zaghaften Lächeln. Auf der Stelle bemerkte Acrimia das dies nur ein falsches Lächeln war und er hasste es schon jetzt. Zaghaft streichelte er über ihre Wange, unsicher nuschelte er folgendes.„Begleite mich. Komm mit mir in mein Reich. Bleibe solange bei mir bis ich meine Angelegenheiten geregelt habe. Danach kehren wir wieder hier her zurück.“ Eifrig fiel Freya in seine Arme, deutlich konnte der Drache die salzigen Tränen riechen die sie weinte. Scheu hob er ihr Kinn an, zärtlich strich er ihr jede einzelne Träne weg, seine Stirn ruhte an ihrer, leise flüsterte er. „Ich liebe dich.“ Erneut fing die junge Frau  an zu weinen, sie klammerte sich an ihm und nuschelte gegen seine Brust. „Ich liebe dich auch. Bitte lass uns für immer zusammen bleiben.“ Mit einen breiten Grinsen betrachtete der Drachenkönig seine Liebste, zaghaft legte er seine Lippen auf die ihren. Er genoss es sie zu küssen in seinen Inneren breitete sich ein warmes Gefühl von Geborgenheit und Sehnsucht aus. Freya ging es ähnlich, sie genoss seinen Kuss von der ersten bis zur letzten Sekunde. Während er sie in seinen Armen hielt, fühlte die blonde Frau sich so geborgen wie schon lange nicht mehr. In ihren Inneren kam ein Gefühl zum Vorschein welches sie noch nie fühlen durfte.

3: Im Schloss des Drachenkönigs

Noch am selben Abend wollte das ungleiche Paar aufbrechen, es war bereits dunkel als sie auf der Lichtung ankamen. Der Himmel war sternenklar, auch der Mond schien mit ganzer Kraft. Freya konnte sich von dessen Anblick gar nicht mehr los reißen. Acrimia schloss die blonde Frau in seine Arme, sie standen eine ganze Weile so da, gleichermaßen genossen sie ihre gegenseitige Nähe. Nach einiger Zeit fing der Drachenkönig an zu sprechen. „Bist du dir sicher das du mich in meine Welt begleiten willst?“ Freya beantwortete seine Frage durch einen Kuss. Als nächstes verwandelte er sich wieder zurück in einen Drachen. Freya lehrte ihm ebenfalls jenen alten Zauber, sie wollte das Acrimia sich jeder Zeit selbstständig wandeln konnte. Durch eine leichte Kopfbewegung Seiten des Lindwurmes deutete er an das die junge Frau auf seinen Rücken Platz nehmen sollte. Dies tat sie auch nur wenig später. Mit einen gewaltigen Flügelschlag erhob sich Acrimia in die Lüfte, Freya kniff durch den aufkommenden Windstoß ihre Augen fest zusammen. Deutlich konnte die Blonde spüren wie sie eins mit den Wind wurde sie genoss das Gefühl als der Wind durch ihr blondes Haar wehte und ein kribbelndes Gefühl auf ihrer Haut hinterließ. Neugierig öffnete sie ihre Augen, erstaunt sah sie sich um, gemeinsam mit ihren Liebsten flog sie durch ein Meer aus Sternen. Eine Hand streckte sie nach oben, es kam ihr so vor als könnte sie die Sterne anfassen. „Das ist unglaublich.“ Ihre Stimme war kaum zu verstehen, doch der Drachenkönig verstand sie ganz genau. „Halt dich gut fest.“ Rief er. Nur wenig später beschleunigte er seinen Flug. Mehrere Male flog er Kreise durch den schwarzen Himmel, er schwebte mit seiner Gefährtin durch die Luft. Selbst wenn seine Saltos und Sturzflüge Freyas Herz von Sekunde zu Sekunde schneller schlagen ließen, fürchtete sie sich kein einziges Mal, ganz im Gegenteil. Sie vertraute Niemanden so sehr wie Acrimia. Als Zeichen dafür legte sie sich auf seinen Rücken, sanft gab sie ihm einen Kuss auf seine Schuppen. Freya begann zu lächeln, denn die Stelle wo sie den Drachen küsste wurde ganz heiß und begann zu glühen. Sie genoss es seine Wärme zu spüren. Für die junge Frau spielte es auch keine Rolle ob er in seiner ursprünglichen Gestalt war oder sich als Mensch zeigte. Sie liebte ihn und das war ihrer Meinung nach die Hauptsache.

Acrimia flog auf eine Felswand zu, sofort bemerkte  Freya das sich mehrere Höhlen darin befanden, erstaunt sah sie sich alles genaustens an. Am Himmel flogen unzählige Drachen auch vor den Höhlen saßen etliche von ihnen. Die Stimme von Acrimia riss die Blonde aus ihren Gedanken. „Das ist mein Schloss, hier lebe ich mit meinen Vertrauten.“ „Ich finde es hier sehr schön.“ Gab die junge Frau ehrlich zu. Erstaunt sah sie sich um, Freya fühlte sich wie in einer anderen Welt, in gewisser weise war es ja auch so. Es gab hier viele Berge, welche an ihren Fuß mit Moos überwuchert waren. Die Felsformationen bildeten Durchgänge und ähnelten einen Torbogen, trotz der Dunkelheit erkannte sie deutlich wie grün das Gras war. Es gab hier auch mehrere Seen, über denen Glühwürmchen tanzten. Die Landschaft war zwar sehr steinig und trotzdem wirkte alles sehr filigran und anmutig, die junge Frau fühlte sich in dieser Welt sofort wie zu Hause. Freya lauschte den Geräuschen der Nacht und genoss die Nähe zu ihren Geliebten. Erneut waren ihre Augen geschlossen ein wenig näher schmiegte sie sich an ihren Drachen. Da spürte sie einen leichten Aufprall, nun fand sie sich auch schon in einer Höhle wieder. Neugierig betrachtete sie sich alles genaustens. Die Wände waren verziert mit Malereien von Drachen und Menschen, im Schein der unzähligen Fackeln war der lange Tunnel hell erleuchtet. Am Ende des Ganges hörte sie mehrere Stimmen, diese kamen auch immer näher. „Bleib noch einen Moment auf meinen Rücken sitzen.“ Drang die Stimme des Drachen zu ihr durch, sie sagte kein Wort und tat das was Acrimia wollte. Schließlich vertraute sie ihm, denn Freya wusste das er nichts tun würde was ihr schaden könnte. Die Stimmen kamen immer näher, deutlich waren die Umrisse von zwei Drachen zu erkennen. Der eine Drache hatte rote Schuppen welche sich über seinen Körper zogen, aus seinen Rücken wuchsen zwei gewaltige Schwingen, mit einen breiten Grinsen betrachtete dieser seinen König. „Acrimia, du bist wohlauf, wir dachten schon du seist verloren.“ Der Drachenkönig betrachtete seinen Freund genau, mit kräftiger Stimme fing der König an zu sprechen. „Das war ich auch. Eine Menschenfrau hat mir mein Leben gerettet, dank ihr lebe ich noch.“ Deutlich war zu spüren wie verwundert die Beiden anwesenden Drachen waren. Ein schwarzer Drache mit blauen Zeichnungen auf seinen Körper sah bedrohlich zu seinen König. Acrimia machte sich allerdings nichts daraus, stattdessen wand er sich an den Anderen. „Igneel, mein Freund, ich würde gerne mit dir etwas besprechen.“ Gehorsam verneigte er sich vor seinen Oberhaupt, mit kraftvoller Stimme sprach er. „Wie ihr wünscht, Majestät.“ Daraufhin fing Acrimia an zu lachen, seine Stimme hallte durch die Gänge, genaustens betrachtete er den roten Drachen. „Nenn mich nicht so. Du weißt doch das ich es hasse wenn du als mein bester Freund so förmlich zu mir sprichst.“ Freya merkte gleich wie Vertraut diese beiden Drachen miteinander umgingen, es war wieder die Stimme Acrimias die sie aus ihren Gedanken riss. „Freya, du kannst jetzt absteigen, dir wird nichts passieren.“ Die junge Frau tat das was er wollte, so wie es Freya auch schon bei Acrima tat lächelte sie die beiden Drachen freundlich an. Bevor die junge Frau überhaupt die Chance bekam sich vorzustellen erhob sich die Stimme des schwarzen Drachens. „Du bringst ein Menschenweib mit in unser Gebiet? Wie kannst du nur so etwas tun. Nur durch solch einen Abschaum wurde meiner und Igneels Vater ermordet. Und nun wagst du es dir einen Menschen in mein Reich zu bringen?“ Freya zuckte zusammen als sich die Stimme vor Acrimia erhob. „Acnologia! Ich sehe das du vergessen hast in wessen Reich du lebst. Ich bin noch immer der König, deshalb bleibt diese Frau auch hier. Und ich verspreche dir wenn du es dir auch nur einmal wagst ihr etwas zu tun, verbanne ich dich aus meinen Dienst! Dann bist du auch gezwungen das Schloss auf ewig zu verlassen!“ Noch immer richtete der schwarze Drache seinen Blick auf das ungleiche Paar. Gehässig lachte Acnologia auf. „Du musst mich nicht verbannen, ich gehe. Du wirst schon noch sehen was du davon hast wenn du dich auf die Seite der Menschen schlägst!“ Acrimia stellte sich schützend vor Freya, bevor Acnologia sich in die Lüfte erhob betrachtete er vernichtend seinen König und die junge Frau die ihn begleitete. Nachdem der schwarze Drache verschwand sprach Igneel. „Ich möchte mich für meinen Bruder entschuldigen, du weißt ja selbst das ihm der Hass gegen die Menschen immer weiter auffrisst.“ „Mein Freund, du musst dich bei mir nicht entschuldigen, ich weiß nur zu gut wie dein kleiner Bruder sein kann.“ Bevor Igneel sich verbeugen konnte stoppte ihn die Stimme seines Oberhauptes. „Lass den Quatsch, du hast keinen Grund dich zu verbeugen schließlich bist du mein ältester Freund.“ Freya bemerkte wie innig die beiden Drachen miteinander umgingen in ihren Inneren wurde es ganz warm während sie ihren Liebsten beobachtete. Da Acrimia den Blick der jungen Frau bemerkte, wand er den Zauber an um seinen Äußeren eine menschliche Erscheinung zu verleihen. Daraufhin nahm er ihre Hand um in seine Gemächer zu gehen, Acrimia gab Igneel ein Zeichen das er ihm folgen sollte. Dem Drachenkönig entging nicht wie er von seinen Freund gemustert wurde, deshalb sagte er auch. „Wenn du willst bringe ich dir diesen Zauber auch bei. Glaub mir einen menschlichen Körper zu haben hat viele Vorteile.“ „Ich komme darauf zurück.“ Gab der rote Drache belustigt von sich. So wie es Acrimia wollte ging Igneel gemeinsam mit ihm in seine Gemächer. Freya war erstaunt worüber ihr Liebster mit seinen Freund sprach.  Denn Acrimia bat darum, dass er ein Auge auf die junge Frau haben sollte. Der Rosahaarige musste noch einige Angelegenheiten klären bevor er gemeinsam mit Freya im Dorf der Menschen ein neues Leben begann. Der Drache Igneel stimmte der Bitte seines Freundes zu, so kam es das Freya für einige tagsüber alleine im Drachenschloss blieb, bei ihr waren Igneel und eine Drachendame mit den Namen Grandine. Obwohl Freya sich mit den beiden Drachen sehr gut verstand vermisste sie Acrimia schrecklich und das obwohl er am Abend wieder zurück ins Schloss kam. Bevor der Drachenkönig aufbrach begleitete er die junge Frau in ihr Zimmer, Freya war erstaunt als sie sah das dieser Raum möbliert war. Außerdem war die Einrichtung für einen Menschen geeignet und nicht für einen Drachen. Acrimia bemerkte auf der Stelle ihren fragenden Blick, zaghaft schloss er sie in seine Arme. Ohne das Freya etwas sagen musste erklärte er seiner Liebsten was sie wissen wollte. „Bevor der Krieg zwischen unseren beiden Völkern ausbrach, kamen häufig Menschen hier her. Deshalb lies mein Vater einige Zimmer einrichten die für einen Menschen geeignet sind.“ „Hier ist es wunderschön.“ Flüsterte sie verträumt, genaustens sah sie sich alles an. Die blonde Frau ging etwas in das Zimmer hinein, mit der Hand fuhr sie über das dunkle Holz der Möbel. Der Raum war recht groß und sehr edel eingerichtet. Hier gab es eine Sitzecke mit einen Sessel, den passenden Sofa und einen kleinen Tisch. An der gegenüberliegenden Wand stand ein Sekretär, darauf befanden sich einige Bücher. Am auffälligsten war jedoch das große Himmelbett, welches in der Mitte des Raumes stand. An der Decke hing ein kunstvoll verzierter Kronleuchter, in dem sich einige Kerzen befanden. „Wie schön es hier ist.“ Acrimia war froh von ihr solche Worte zu hören. Mit einen breiten Grinsen zog er Freya in seine Arme. Liebevoll sagte er zu ihr. „Ich habe gehofft das es dir gefällt.“ Scheu streichelte er ihre Wange, es dauerte nicht lange da war das junge Paar in einen leidenschaftlichen Kuss gefangen. Nachdem sie sich voneinander lösten lag seine Stirn an ihrer, fürsorglich begann der Drachenkönig zu sprechen. Du solltest jetzt schlafen, es ist schon spät.“ Freya wand ihren Blick nicht von ihm ab, deutlich war zu hören wie ernst sie ihre nächsten Worte meinte. „Bleib bitte bei mir, ich möchte nicht ohne dich sein.“ Nur zu gerne erfüllte er den Wunsch seiner Liebsten. Als sie zu Bett gingen trug Freya noch ihr Unterkleid und Acrimia behielt seine Hosen an, es hätte ihm zwar auch nicht gestört sich nackt neben sie zu legen. Denn als Drache kannte er kein Schamgefühl, schließlich trugen Drachen so etwas wie Kleidung nicht. Allerdings wollte der Drachenkönig seine Liebste auch nicht bedrängen. Zumal er wusste wie wichtig es einer Menschenfrau war solch eine Nähe mit einen Mann zu teilen.

4: Gefährten

Bevor Acrima sich zu seiner Liebsten legte, entzündete er mit Hilfe seines Feueratems einige Kerzen die auf der Kommode neben dem Bett standen, durch den Schein der Flammen wurde der Raum in ein zartes Licht getaucht. Glücklich schmiegte sich das junge Paar aneinander. Freya lag auf den Oberkörper des Drachenkönigs, zaghaft streichelte sie über seine Muskeln. Genießerisch schloss er die Augen, auch ihre Augen waren geschlossen. Gleichermaßen genossen sie ihre gegenseitige Nähe, genauso wie die Stille welche zwischen ihnen entstanden war. Mit seinen nächsten Worten durchbrach der Rosahaarige diese. „Ich möchte dir noch etwas über uns Drachen erzählen, denn es ist wichtig.“ Neugierig lauschte Freya den Worten ihres Liebsten. „Wenn sich Drachen ineinander verlieben bleiben sie ein Leben lang zusammen. Selbst wenn der Gefährte eines Drachen verstirbt, kann sich ein Drache keinen neuen Partner wählen. So ist es nun auch bei mir, mein Herz gehört nun dir.“ Dank den Worten Acrimias wurde die blonde Frau rot, deutlich war ihr anzusehen wie glücklich sie über seine Worte war. Da der Lindwurm merkte wie es ihr gerade ging, streichelte er sanft ihre Wange, zaghaft küsste er sie. Um wenig später mit seiner Erklärung fortzufahren. „Es gibt da noch etwas was du wissen solltest. Die Ehe zwischen einen männlichen und einen weiblichen Drachen unterscheidet sich sehr zu einer menschlichen Hochzeit. Bei uns Drachen ist eine Heirat recht simpel, es geht hauptsächlich darum ob man sich liebt. Alles Andere ist unwichtig. Sobald zwei Drachen sich paaren und diese erfolgreich ist, vollziehen sie auch gleichzeitig die Ehe miteinander. Das Drachenpaar ist somit an einander gebunden. Ich finde es wichtig das du davon weißt. Ich möchte dich auch zu nichts zwingen, mir war es  wichtig das du weißt wie viel es einen Drachen bedeutet sich an seinen Gefährten zu binden.“ Freya blieb stumm, sie nahm das Gesicht von Acrimia in ihre Hände, sanft legte sie ihre Lippen auf die seinen. Nach ihren scheuen Kuss flüsterte sie folgendes. „Ich liebe dich und an meinen Gefühlen zu dir wird sich auch nie etwas ändern. Deshalb möchte ich dich heiraten und mit dir eine Familie gründen.“ „Fürchtest du dich auch nicht vor mir?“ Durch seine Frage wollte er noch einmal sicher gehen das auch sie ihm zum Gefährten nehmen wollte. „Wieso, sollte ich Angst vor dir haben? Niemanden vertraue ich so sehr wie dir. Du bist es mit dem ich mein restliches Leben verbringen will. Du bist der Einzige für mich. Ich will dich sonst Niemanden.“ Glücklich über die Wort der jungen Frau strahlte der Drachenkönig über sein ganzes Gesicht, er war es auch der den Anfang machte, stürmisch verwickelte er Freya in einen leidenschaftlichen Kuss. Nur zu gerne erwiderte sie seine Leidenschaft.  

Für Acrimia war es kaum vorstellbar das er der Erste war mit dem Freya schlief, sie war nicht ansatzweise nervös. Jede Berührung von ihm lies sie zu. Auch sie selbst wurde immer mutiger, Freya berührte und küsste jede einzelne Stelle seines Körpers, dass selbe tat er auch bei ihr. Acrimia begann zu grinsen als ihm wieder einfiel was sie vor wenigen Minuten zu ihm sagte. Sie meinte  das sie keine Angst hatte weil er es war. Freya vertraute ihren Drachen. Deshalb schwor sich der junge König auch eine wichtige Sache, nie im Leben würde er ihr Vertrauen ausnutzen. Sie sollte in ihm immer Jemanden haben der für sie da war. Der Rosahaarige wollte an ihrer Seite sein und das für immer. Nachdem Freya und Acrimia ihre Liebe zueinander geteilt hatten lagen sie eng aneinander gekuschelt in ihren Bett. Zaghaft hauchte er in ihr Ohr. „Wir sind nach dem Gesetz der Drachen nun vermählt.“ Wie von selbst wanderte die Hand der blonden Frau zu ihren Bauch, vorsichtig streichelte sie über diesen. Zaghaft murmelte sie. „Hoffentlich ist unser Baby gesund.“ Acrimia verstärkte noch ein wenig seine Umarmung, zärtlich küsste er sie. Seine Stimme war wieder so sanft während er zu seiner Gefährtin sprach. „Da bin ich mir sicher, wir werden ein kleines aufgewecktes Kind bekommen. Und wir werden es lieben, unser Baby soll eine glückliche Kindheit haben und ohne Sorgen aufwachsen. Glaub mir Freya, ich werde euch Beide mit meinen Leben beschützen. Nie würde ich es zulassen das dir oder unseren Kind etwas passiert.“ Freya fing an zu weinen, sie war glücklich in Acrimia ihren Gefährten gefunden zu haben und sie wünschte sich das Gleiche wie er. Die junge Frau wollte gemeinsam mit ihm und ihren Kind glücklich werden. Mehr wollte sie sich nicht

5: Der Wunsch nach Frieden


Schon seit einigen Tagen war Acrimia mit zwei seiner Vertrauten unterwegs um die letzten Vorkehrungen für seine Abwesenheit zu treffen. Er wollte zwar von nun an im Dorf leben, allerdings würde er weiterhin seine Aufgabe als Drachenkönig erfüllen. Freya saß in ihren Zimmer die meiste Zeit waren Igneel oder Grandine bei ihr, die junge Frau schloss die beiden Drachen schnell in ihr Herz. Immer wieder stellte sie sich die selbe Frage, Freya verstand nicht weshalb die Menschen solch einen Groll gegen die Drachen hegten. Zumal jeder Drache den sie traf ein großes Herz besaß. Bis jetzt war es nur Acnologia der ihr Verachtung entgegen brachte. Sie lehrte  den Drachen auch die Magie sich in einen Menschen wandeln zu können, dadurch erhofften sich die Drachen genauso wie Freya ein erneutes Zeichen für den Frieden zwischen ihren beiden Völkern zu setzen. Grandine und Igneel vertrauten Freya eines Abends folgendes an. Die Drachen wünschten sich das durch die enge Verbundenheit der beiden Liebenden die Menschen und auch die Drachen wieder zueinander finden würden. Auch Freya wollte dies, obwohl die junge Frau sich auch fürchtete, da viele Menschen noch immer den Drachen die alleinige Schuld an diesen Krieg gaben. Zumal ihr eigener Bruder einer derjenigen war der einen Drachen nur Verachtung entgegen brachte.

Am Abend kehrte Acrimia zu seiner Liebsten zurück.  Die junge Frau lies sich sofort in seine Arme sinken. Beide waren gleichermaßen froh darüber endlich wieder vereint zu sein. Jeder unter den Drachen bemerkte wie glücklich ihr König war, seit er die Menschenfrau kannte. Aus diesem Grund erhofften sich die Drachen das auch die Menschen in jenen Bündnis den langersehnten Frieden sahen. Noch am selben Abend kehrte das verliebte Paar  zurück in Freyas Heimatort, bei ihrer Hütte angekommen brannte in ihrer Behausung Licht. Mit einen mulmigen Gefühl betrat Freya gefolgt von Acrima ihr Heim. Am Tisch saß Zwidur ihr älterer Bruder, als er seine Schwester in Begleitung eines fremden Mannes sah begann er schon zu schreien. Reflexartig drückte der Rosahaarige seine Liebste hinter sich, um sie zu schützen. „Was denkst du dir dabei einfach zu verschwinden und warum tauchst du mit einen fremden Mann hier auf. So ein Verhalten kenne ich von dir gar nicht!“ Bedrohlich trat Zwidur immer näher an das junge Paar heran, dadurch entwich Acrimia ein wütendes Knurren, auch die Schuppen auf seinen Körper nahmen zu. Zwidur stoppte in seiner Bewegung, als er realisierte wer der Mann an Freyas Seite war schrie er ein weiteres Mal. „Bist du nun von allen guten Geistern verlassen wie kannst du dich nur mit solch einen Monster einlassen! Das ist.....“ Mit einen kräftigen Schlag Seiten Freyas stoppte ihr Bruder, vernichtend starrte er seine Schwester an, durch ihre nächsten Worte wurde er nur noch wütender. „Verschwinde endlich aus unseren Haus, ich möchte dich nie wieder sehen. Und solltest du es dich wagen auch nur noch einen Fuß hinein zu setzen kannst du was erleben! Ich hoffe das war klar und deutlich!“ Zwidur machte nicht die geringsten Anstalten zu verschwinden, ganz im Gegenteil, er lief bedrohlich auf seine Schwester zu. Acrimia baute sich schützend vor ihr auf. Seine Stimme war bedrohlich, Freya bemerkte sofort wie ernst die Worte ihres Liebsten waren. „Wenn du meiner Frau auch nur einmal zu nahe kommst wirst du es bereuen!“ „Willst du Monster mich etwa umbringen?“ Gehässig sprach er zu den Drachenkönig. Verachtend redete Acrimia erneut. „Wenn es sein muss, dann ja.“  Vernichtend wurde das ungleiche Paar gemustert, Zwidur sagte nicht ein Wort des Abschieds während er das Heim seiner Schwester verließ.

6: Die Bitte eines Freundes


Es sprach sich schnell herum wer der fremde Mann an Freyas Seite war, deshalb wurden Beide gemieden und beschimpft. Überall wo das Liebespaar auftauchte wurden sie verachtend gemustert, teilweise bedrohte man sie auch. Acrimia riss sich zusammen damit er nichts unüberlegtes tat, inzwischen gewann die Wut in seinen Inneren an Oberhand. Seine Freunde und er wünschten sich ein friedliches Leben zwischen Drache und Mensch, doch die Menschen wollten solch ein Leben nicht. Deutlich ließen sie dies auch die beiden Liebenden spüren. Besonders schlimm wurde es als zu erkennen war das die junge Frau ein Kind unter ihren Herzen trug. Allerdings störte sich Freya nicht daran, sie liebte Acrimia und sie liebte auch ihr ungeborenes Kind. Deshalb war es ihr egal wie die restlichen Dorfbewohner über sie dachten. Sie wollte an der Seite des jungen Drachenkönigs sein, alles Andere spielte für sie keine Rolle.

Eines Abends begab sich Acrimia zurück in sein Königreich er wollte etwas mit Igneel besprechen. Gerade wenn es um seine Familie ging, war der Rosahaarige sich sicher das er seinen ältesten Freund vertrauen konnte. Selbst Freya wusste nichts von der nächtlichen Reise ihres Liebsten. Am Palast angekommen ging er gleich zu Igneel, deutlich war zu spüren wie ernst Acrimia seine nächsten Worte meinte. „Mein alter Freund, ich muss dringend etwas wichtiges mit dir besprechen.“ Gehorsam nickte der rote Drache. Gemeinsam flogen sie zu einer Höhle, um sich dort ungestört unterhalten zu können. Der Ort zu dem sie wollten befand sich in einen Tal, überall waren junge Bäume diese wirkten fast so zerbrechlich wie Glas. Steile Felswände ragten in den Himmel. Oben in den Felsen befand sich eine Höhle, dicht neben dem Eingang schoss ein Wasserfall aus dem Gestein. Dieser mündete in einen See. In den Felsen gab es einen schmalen Pfad, welcher direkt zu der Höhle führte. Die beiden Drachen landeten auf einen Felsvorsprung, ohne etwas zu sagen ging Acrimia hinein. Ingneel folgte stumm seinen besten Freund, lange sprachen sie nicht, solange bis Acrimia zu sprechen begann. „Du fragst dich bestimmt weshalb ich dich hierher gebracht habe, du selbst weist ja nur zu gut wie viele schöne Erinnerungen wir an unser altes Versteck haben. Ich finde hier ist ein guter Ort um ein Kind aufzuziehen, findest du nicht auch? Darum möchte ich dich bitten, falls mir etwas passiert will ich das du dich um meine Frau und mein Kind kümmerst. Ich weiß das ich dir vertrauen kann.“ Igneel senkte seinen Kopf, er konnte verstehen das sein Freund sich um seine Familie sorgte. Er selbst wusste nur zu gut wie schwer es Acrimia im Menschendorf hatte, außerdem waren die Menschen getrieben von Hass und Habgier. Sie gaben seinen König nicht einmal eine Chance, der Traum das Menschen und Drachen wieder friedlich zusammen leben konnten erlosch immer mehr. Mit einen ernsten Blick wurde Acrimia von den roten Drachen gemustert. Mit fester Stimme sprach er zu seinen Freund. „Ich werde auf deine Familie acht geben, ich gebe dir mein Wort.“ Dankend redete Acrimia erneut. „Ich wusste das ich mich auf dich verlassen kann. Ich habe allerdings noch eine Bitte. Mir ist es wichtig das mein Kind erst von seiner Herkunft erfährt wenn der richtige Zeitpunkt gekommen. Deshalb wünsche ich mir das du ihm die Drachentötermagie beibringst. Bis der richtige Moment noch nicht gekommen ist soll es nicht erfahren wer seine Eltern sind. Deswegen habe ich mich für unser altes Geheimversteck entschieden, es ist weit vom Schloss entfernt, außerdem liegt es gut verborgen. Ich bin mir Sicher das du gut für meinen Nachwuchs sorgen wirst, es gibt da noch etwas. Wir wollen unseren Sohn Natsu und unsere Tochter Katana nennen. Ich bitte dich darum das du mir meine Wünsche erfüllst“ „Ich verspreche es dir. Du musst mir im Gegenzug auch etwas versprechen. Lebe, dass ist alles.“ Ohne ein weiteres Wort ging Acrimia vor die Höhle, der König erhob sich in die Luft um wieder zurück ins Dorf zu fliegen. Er wollte nicht das seine Gefährtin zu lange alleine war, schließlich konnte sein Kind jeden Tag geboren werden.


7: Neue Hoffnung


Freya schlief noch als Acrimia seine Behausung betrat, traurig betrachtete er sich seine schlafende Frau. Leise ging er näher an ihr Bett heran. Behutsam strich er ihr eine blonde Strähne aus ihren Gesicht, durch seine Berührung wachte sie auf. Verschlafen blinzelte die blonde Frau ihren Drachen an, mit einen liebevollen Lächeln sah sie zu ihren Liebsten. Mit den Händen umschloss Freya sein Gesicht zaghaft legte sie ihre Lippen auf seine. Ihr Kuss dauerte nicht lange, da schrie Freya plötzlich auf, verkrampft lag sie auf dem Bett. Acrimia wusste im ersten Moment nicht was los war bis er begriff das sein Kind endlich auf die Welt kommen wollte. Schmerzhaft zuckte die werdende Mutter zusammen. Für einen Moment stand Acrimia hilflos vor seiner Frau, er atmete kräftig ein und aus. Seine nächsten Handlungen verliefen rein Instinktiv. Er half seiner Frau sich aufzusetzen, aufmunternd gab er ihr einen Kuss auf ihre Stirn. Freya konnte nur schwach lächeln, eine weitere Wehe lies sie vor Schmerzen aufschreien. Acrimia stand auf, er holte als erstes saubere Baumwolltücher. Und eine Schüssel mit Wasser, durch seine Feuermagie erhitzte er dieses leicht. Konzentriert nahm der werdende Vater vor seiner Liebsten Platz, er winkelte ihre Beine an. Ein weiteres Mal schrie Freya vor Schmerzen, reflexartig presste sie ihre Beine wieder zusammen. Sanft aber bestimmend drückte der Drachenkönig ihre Beine ein wenig auseinander. Seine nächsten Worten strahlten viel Entschlossenheit aus, dadurch entspannte sich die junge Frau zusehends. „Du brachst keine Angst zu haben, ich bin bei dir. Gemeinsam schaffen wir das.“ Entkräftet nickte die junge Frau. Sie wusste das ihr Liebster mit dem was er sagte Recht hatte. Freya bekam zwar heute ihr erstes Kind, doch sie half schon vielen Kindern auf die Welt. Deshalb wusste sie genau was zu tun war. Bei der nächsten Wehe begann sie zu pressen, schwer atmend lag sie da, ihre Hände krallten sich in das Bettlaken. Die werdende Mutter biss ihre Zähne zusammen um die Schmerzen der Geburt besser auszuhalten. Nach einer weiteren Wehe hörten ihre Schmerzen auf. Das Schreien eines Babys drang an ihr Ohr, erschöpft lächelte sie. Von Acrimia bekam sie ihr gemeinsames Kind auf ihren Bauch gelegt, Überglücklich betrachtete sie den kleinen Menschen der auf ihren Bauch lag. Den Tränen nah sprach der frischgebackene Vater. „Wir haben einen kleinen Natsu.“ „Er sieht dir sehr ähnlich.“ Flüsterte die junge Frau überglücklich, liebevoll streichelte sie die Wange des kleinen Babys in ihren Armen.Zufrieden betrachteten sie sich ihren Sohn. Die Haare des Kindes waren genauso wie die seines Vaters, seine Augenfarbe war wie die seiner Mutter. Dies war aber noch nicht alles. Auf den Körper und dem Gesicht des Babys zeichneten sie einige feine rote Schuppen ab. Auch seine Ohren waren ein wenig spitzer wie die eines Menschen, auf den Rücken von Natsu wuchsen bereits zwei kleine unscheinbare Flügelchen. Freya war glücklich, sie weinte vor Freude, noch ein wenig fester drückte sie den kleinen Natsu an ihren Körper. „Er ist ganz der Papa.“ Mit einen zaghaften Lächeln betrachtete sie ihren Drachen. Acrimia saß bereits neben ihr. Sanft schloss er seinen Sohn und seine Frau in die Arme, er gab Freya einen sanften Kuss. Für ihn gab es im Augenblick nichts wichtigeres als seine eigene kleine Familie. Nach jenen kurzen Moment nahm Acrimia sein Kind in den Arm um es zu waschen, nachdem der Kleine in seiner Wiege lag kümmerte er sich um seine geschwächte Frau. Er zog ihr ein neues Nachthemd an. Schnell bezog er das Bett neu damit sich seine Liebste wieder hinlegen konnte. Die junge Mutter lag noch nicht lange im Bett, da wurde Natsu unruhig. Acrimia nahm ihn aus der Wiege und legte ihr das Baby in den Arm. Zufrieden sah der Rosahaarige dabei zu wie seine Frau ihren gemeinsamen Sohn stillte. Während sein Kind begierig trank streichelte er zaghaft über seine kleine Wange. Die jungen Eltern konnten ihr neugewonnenes Glück nicht richtig genießen, da klopfte es bereits an der Tür. Ohne das der Besucher hinein gebeten wurde betrat er die Hütte, sein Blick lag auf den Neugeborenen. Freya bemerkte gleich wie viel Verachtung ihr Bruder den kleinen Natsu entgegen brachte. Bevor die blonde Frau Zwidur fragen konnte was er hier wollte, sprach er auch schon. „Ich möchte mit dir sprechen Acrimia. Mir ist es wichtig diese Angelegenheit endlich zu klären!“ Mit einen leichten nicken wand sich der junge König seinen Besucher zu. „Geh schon einmal nach draußen, ich komme sofort.“ Ängstlich betrachtete Freya ihren Liebsten, in der jungen Frau wuchs ein ungutes Gefühl. Zaghaft nahm Acrimia ihr Gesicht in seine Hände, liebevoll sagte er zu ihr. „Ich weiß was du denkst. Aber wir müssen anfangen uns endlich gegenseitig zu vertrauen, vielleicht ist dies ein erster Schritt für den Frieden in unserer Welt. Glaub mir Freya, ich habe auch Angst, aber ich möchte für Natsu eine Welt erschaffen wo er sich nicht fürchten muss. Unser Junge soll friedlich aufwachsen und nicht von den Hass der Menschen vergiftet werden. Falls mir etwas passieren sollte, flieh so schnell du kannst in mein Königreich, bring dich und Natsu dort in Sicherheit. Ich habe mit Igneel schon darüber gesprochen, er gab mir sein Wort auf dich und unser Kind acht zu geben. Du weißt ja selbst das im Falle meines Todes Natsu direkt zu den neuen Oberhaupt über die Drachen wird, deshalb musst du ihn beschützen. Es ist wichtig das er lebt, denn ich bin mir sicher das er es schaffen kann unsere beiden Völker wieder zu vereinen. Falls ich es nicht schaffe, schafft er es, dessen bin ich mir bewusst.“ Mit Tränenüberströmten Gesicht sah Freya zu ihren neugeborenen Sohn. „Bitte komm wieder zu uns zurück, in einer Welt ohne dich könnte ich niemals weiterleben.“ Ein letztes Mal küsste er seine Frau, auch der kleine Junge bekam einen väterlichen Kuss auf seine winzige Stirn. Um seiner Liebsten etwas ihre Angst zu nehmen sagte er mit einen breiten Grinsen. „Ich werde nicht lange weg bleiben, ruhe du dich solange etwas aus und wenn du aufwachst bin ich wieder bei dir euch.“ Seine Hand lag schon auf der Türklinke, ein weiteres Mal atmete er schwerfällig ein und aus, denn auch in ihm wuchs ein ungutes Gefühl als er seinen Schwager Zwidur gegenüber stand.


8: Klärendes Gespräch


Gemeinsam mit Zwidur begab sich Acrima auf den Weg, keiner der beiden Männer sprach auch nur ein einziges Wort. Erst als sie zu den Klippen kamen eröffnete Zwidur die Unterhaltung. „Weshalb bist du hier? Was erhoffst du dir von unseren Gespräch?“ Entschlossen vertrat Acrimia seine Ansichten. „Ich will Frieden, mehr nicht.“ Gehässig lachte Zwidur auf, deutlich spürte der Rosahaarige wie angespannt die jetzige Situation war. Die Stimme seines Schwagers hallte durch sein ausgeprägtes Gehör. „Frieden? Du Monster möchtest Frieden? Du warst es doch der unseren Frieden zerstört hat. Ihr Drachen habt uns angegriffen ohne jeglichen Grund und jetzt laberst du etwas von Frieden. Deinen Frieden kannst du dir sonst wohin stecken!“ Acrimia sagte zu seinen Anschuldigungen nicht ein Wort, immerhin wusste er genau weshalb die Drachen angriffen. Alles begann mit der Ermordung von Zados, den Vater von Igneel und Acnologia. Sein eigener Vater Asad griff in seiner blinden Wut die Dörfer und Städte an, immerhin war Zados der beste Freund seines Vaters. Acrimia wusste das er genauso wie sein Vater handeln würde wenn Igneel oder seine Frau und sein Sohn durch einen Hinterhalt ermordet wurden. Die Stimme von Zwidur holte ihn zurück ins hier und jetzt. „Ich werde endlich den Frieden in unsere Welt zurück bringen! Und das kann ich nur wenn ihr Drachen ein für alle mal verschwindet. Und du machst den Anfang.“ Acrimia wollte sich bereit machen für den Kampf, er schaffte es nicht sich zu rühren. Durch seine Bewegungslosigkeit konnte er sich auch nicht in seine ursprüngliche Gestalt wandeln. Abwertend musterte Zwidur den Drachenkönig, spöttisch rief er. „Selbst du kannst gegen einen Lähmungszauber nicht das geringste ausrichten!“ Siegessicher trat sein Schwager näher auf den bewegungslosen Drachen heran. Im Hintergrund hörte der Drache mehrere Männer spöttisch lachen, einer von ihnen wand den Lähmungszauber bei den jungen König an. Acrimia schaffte es nicht einmal seinen kleinen Finger zu rühren. Der Drachenkönig war seinen Angreifern schutzlos ausgeliefert. In Gedanken war er bei seiner Frau und seinen Sohn, er dachte an das Versprechen welches sein Freund ihm gab. Kaum verständlich nuschelte der junge Vater. „Ich verlass mich auf dich, mein Freund. Sorge gut für die Beiden.“ Mehrere Männer stürmten auf den wehrlosen Drachen zu. „Sein Kopf gehört mir!“ Schrie Zwidur. Den ersten Mann den Acrimia sah war sein Schwager, ein gezielter Schwerthieb traf ihn in seine Brust. Gefolgt durch einen unerträglichen Schmerz in seinen Rücken, das Blut in Acrimia begann zu kochen. Sein Körper war dabei sich zu wandeln, schwerfällig versuchte er sich aufzurichten. Ein Schlag auf sein Bein, lies ihn erneut zusammenbrechen. Deutlich spürte der Rosahaarige wie das Blut aus seinen Wunden floss. Seine Augen begannen wütend zu funkeln. „Du elendiger Feigling! Stell dich mir wenigstens in einen fairen Kampf!“ Acrimias Worten folgte ein schmerzhaftes Gebrüll, ein weiteres mal schlug Zwidur auf den wehrlosen Drachen ein. Mit einen hinterhältigen Grinsen erhob er sein Schwert, dass letzte was Acrimia sah war seine Frau die sanft ihren gemeinsamen Sohn in den Schlaf wiegte.  Zwidur stand vor den regungslosen Körper Acrimias, welcher nun wieder in seiner ursprünglichen Gestalt war. Mit einen gehässigen Lachen enthauptete er den Drachenkönig, triumphierend hielt er seine Trophäe in die Höhe. Für Zwidur war nun der erste Schritt getan um seinen Ziel der neue König von Fiore zu werden einen Schritt näher zu kommen.


9: Warum?


Igneel trat aus dem Schloss des Drachenreiches, in seinen Inneren zog sich alles qualvoll zusammen, sein Herz begann zu schmerzen. Er kannte dieses Gefühl und diesen Schmerz. Der rote Drache wusste woher dieses schreckliche Leid in seinen Inneren kam. Mit einen kraftvollen Flügelschlag und einen markerschütternden Gebrüll erhob er sich in die Lüfte. Igneel hatte nur ein Ziel vor Augen, er wollte das Versprechen welches er seinen besten Freund und König gab um jeden Preis einlösen.

Freya richtete sich auf, die Stimmen vor ihrem Haus nahmen zu. Es waren Jubelrufe und Freudenschreie. Ihr kam es so vor als würden sich die Bewohner des Dorfes, auf ein Fest vorbereiteten. Die  junge Frau fasste an die Stelle wo ihr Herz schlug, in ihren Inneren herrschte ein unerträglicher Schmerz. Auch aus der Babywiege war ein wehleidiges weinen zu hören. Beruhigend nahm sie ihren Sohn auf den Arm, sanft wiegte sie den Säugling hin und her, dies tat sie solange bis er wieder einschlief. Ängstlich ging sie zu einen der Fenster, was sie dort sah konnte Freya nicht glauben. Ihr eigener Bruder stand umringt von etlichen Menschen vor ihren Heim triumphierend hielt er den Kopf ihres Liebsten in die Luft. Freya sackte in sich zusammen, schmerzerfüllt schrie sie auf, noch ein wenig fester drückte die junge Mutter ihr Baby an ihren Körper. Leise wimmerte sie. „Warum?Warum tust du mir das an? Wir wollten doch nur glücklich werden. Wieso hast du ihn mir genommen. Wieso?“ Die Tür zu ihrer Hütte öffnete sich, hasserfüllt musterte Zwidur seine Schwester, schützend hielt sie den kleinen Natsu in ihren Armen. Sie begann am ganzen Körper zu zittern, die Worte ihres Bruders verankerten sich fest in ihren Gedächtnis. Während er den abgetrennten Kopf von Acrimia in seinen Händen hielt und achtlos auf den Boden warf. „Dann will ich mich mal um den letzten Drachen der sich hier eingenistet hat kümmern.“ Freya war unfähig sich zu bewegen, sie starrte ihren Bruder ungläubig an. Eine gewaltig Erschütterung brachte den Boden zum beben. Dank des Bebens und eines lauten Gebrülls welches kurz darauf folgte kam sie wieder zurück in die Realität. Instinktiv stürmte sie an Zwidur vorbei, so schnell ihre Beine sie trugen rannte sie zu der Grenze, ihr Ziel war es wenigstens das Leben ihres Kindes zu retten. Denn die junge Frau wusste das durch den Tod ihres Liebsten auch ihr eigenes Leben vorbei war. Nie könnte sie in einer Welt ohne Acrimia leben, ihr Innerstes schmerzte so sehr das es sie zerriss. Die blonde Frau verfolgte im Augenblick nur zwei Ziele, sie wollte ihr Kind beschützen und sie wollte zu ihm zurück. Selbst wenn sie dafür ihr eigenes Leben opfern muss. Deutlich konnte Freya sehen wie dutzende Drachen über den Himmel tanzten, die Schreie der Menschen und das Gebrüll der Drachen war im gesamten Reich zu hören. Die junge Frau sah nicht ein einziges Mal zurück, sie rannte einfach nur geradeaus.

Atemlos erreichte sie ihr Ziel, weinend sank Freya auf das feuchte Laub. Sie hielt Natsu welcher friedlich schlief in ihren Armen. Zaghaft streichelte sie über die feinen roten Schuppen, welche seine Stirn zierten. Leise murmelte sie. „Vergiss niemals wer du bist, mein kleiner Natsu.“ Verzweifelt fing die  Blonde an zu weinen, gequält sprach sie den Zauber welcher Natsu in einen Menschen wandelte. Der kleine Halbdrache sah nun so aus wie ein gewöhnliches Baby. Vorsichtig legte Freya ihr Kind auf den Boden, bevor sie ihr Baby alleine lies flüsterte sie leise. „Bitte Igneel finde ihn. Und sorge gut für Natsu. Ich flehe dich an kümmer dich gut um unser Kind.“ Schwerfällig stand sie auf, gequält wand sie ihren Kind den Rücken zu. Während Freya Richtung Dorf lief schrie sie mehrere Male. „Es tut mir leid Natsu, es tut mir alles so leid.“ Ohne zu wissen wohin sie lief, rannte Freya durch den Wald, bei den Klippen kam sie  zum stehen. Schmerzerfüllt schrie sie auf, unbewusst kam sie zu den Platz wo Acrimia sein Leben verlor. Mechanisch lief Freya auf den toten Körper ihres Mannes zu, kraftlos klammerte sie sich an die leblosen Überreste ihres Liebsten. Deutlich war zu erkennen wie viele Qualen er erleiden musste, Freya saß in einer Lache aus Blut und weinte verzweifelt. Nachdem sie sich etwas beruhigen konnte bemerkte sie mehrere Fußspuren, die von den leblosen Körper ihres Liebsten wegführten. Die junge Frau wusste was dies hieß. Er musste nur sterben weil die Menschen nach mehr Macht strebten, aus keinen Anderen Grund wurde Acrimia von Zwidur ermordet. Entschlossen stand Freya auf, Acrimias Blut tropfte von ihren Kleid. Ein letztes Mal küsste sie ihren Drachen auf seinen schuppigen Körper. Sie ging zu den Klippen, ihre Augen waren geschlossen. Mit einen Lächeln stürzte sie sich in die Tiefe, während sie fiel flüsterte sie leise. „Gleich bin ich wieder bei dir, mein Liebster.“
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