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Resort of Changes

von Yesaja
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
OC (Own Character) Tom Hiddleston
10.09.2020
26.10.2020
31
80.069
7
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
22.09.2020 2.799
 
Aus dem Absacker wurde eine fast zweistündige Mini Party, die Miranda mit Rico, Georg, Jason und Freddy spontan auf die Beine gestellt hatte. Indem sie Milly und Tom, immer wieder mit einbezogen, das Tanzbein zu schwingen und mitzutrinken, wurde es immer später und lustiger. Die Mitarbeiter des Hotels waren so Multikulti, das verschiedene Tanzstile ausprobiert und diverse Geschichten erzählt wurden. Der Alkohol wurde zwar in Maßen in die Cocktails gefüllt, aber es machte sich bei allen bemerkbar. Völlig losgelöst von allen Zwängen, ließ sich Tom auf den Spaß ein. Die Gruppe versuchte sich im Hula, im Freestyle und Jason brachte ihnen Hip-Hop Tanzen bei, wobei es ihm da eher um die Weiblichen Partygäste ging, die sich wie in einem amerikanischen Rap Video zur Musik bewegten und ihren Spaß hatten. Als Rico dann versuchte mit seiner „Partnerin“ Iris, die den ganzen Abend bereits an ihm klebte, den Lambada zu tanzen und alle anderen dazu anstiftete mitzumachen, bracht das große Gelächter aus, da sie kläglich scheiterten. Milly hatte es wirklich versucht, sie war nicht unbegabt, aber mit einem Mann zu tanzen, der mit seiner Freundin Urlaub machte und dann auch noch so, das konnte nur schief gehen. Tom hatte versucht den Schauspieler raushängen und sich nichts anmerken zu lassen, aber irgendwie gefiel ihm der Moment, als er Milly so nah an sich spürten konnte. Dennoch wusste er auch, dass es nicht richtig war. Als Milly dann auch noch anfing aus vollem Herzen zu lachen, konnte er nicht anders, als mit einzustimmen. Die Lachtränen liefen ihnen an den Wangen hinunter, als sie sich zurück an den Tisch setzten. Tom saß Milly gegenüber und schaute sie immer wieder an, während Jason von einem seiner witzigen Vorfälle erzählte, die in seiner Zeit als Animateur geschehen war. Alle erzählten natürlich neutral und nannten keine Namen, um die Promis und Gäste zu schützen. Tom fühlte sich verdammt wohl und das erste Mal seit Jahren, als ein stinknormaler Mann aus groß Britannien, der Urlaub machte. Nicht als Prominenter, nicht als Schauspieler oder ähnliches, nur er- Tom Hiddleston. Und so nahmen ihn auch alle an. Niemand fragte nach einem Foto, einem Autogramm oder danach, wie welcher Schauspieler:in war. Es interessierte niemanden, sie hatten einfach nur Spaß und das genoss er. „Oh Leute, wisst ihr noch die Aktion von der Schauspielerin?“, legte sich Miranda halb über den Tisch und streckte den Zeigefinger aus. Milly legte das Gesicht in die Hand und schüttelte den Kopf. „Welche Geschichte meinst du?“, fragte Georg interessiert. „Na die junge Frau, die vor Eifersucht ihrem Freund vorgespielt hat, sie hätte sich verletzt! Ich sage dir, jeder Blinde hat es gesehen, nur er nicht. Schade drum, sie war eigentlich ganz nett, aber ziemlich Besitzergreifend.“ Miranda stieß Milly an. „Stimmts?“ „Randa, lass gut sein!“ „Ach komm schon, du hast es doch auch gesehen. Ich finde es schade, dass man tricksen muss, um sich die liebe zu erhalten. Tja, aber manche Frauen haben keine anderen Ideen. Denkt Mal an die Frau, die Rico ein Kind anhängen wollte, genau das gleiche Spiel! Wo ist der überhaupt?“, drehte sie sich in alle Richtungen, doch Rico war schon lange verschwunden.

Es war nach halb drei, als er das Hotelzimmer betrat. Leise schlich er durch das große Zimmer, stellte die Schuhe zur Seite, die hoffentlich bald komplett trocken waren, legte seine teure Uhr auf den Tisch und schaltete sein Smartphone aus. Das Badezimmer konnte er zum Glück auch vom Wohnraum aus betreten und schloss zum Schlafzimmer hin die Tür, eher er das Licht einschaltete. Nach dem Zähneputzen sah er sich Zufrieden im Spiegel an, zog das Mitarbeiter Shirt aus und grinste. Diesen Abend würde er so schnell nicht mehr vergessen, da war er sich sicher.
„So wie du lächelst, scheinst du viel Spaß gehabt zu haben!“, ertönte Zawes Stimme hinter ihm. Toms Kopf zuckte in die Richtung, in der sie stand. „Darling du bist noch wach? Ich dachte du schläfst schon lange. Hoffentlich habe ich dich nicht geweckt!“, warf er das Shirt zusammen mit der Jeans in den Wäschekorb. Er gab ihr einen schnellen Kuss auf die Wange und lief an ihr vorbei ins Schlafzimmer, um sich seine Pyjamahose zu holen. „Nein, ich habe nicht geschlafen. Ich habe meinen Abend auf dem Balkon verbracht.“
Tom presste die Lippen aufeinander und sah zur Seite. Ihren Blick in seinem Hinterkopf spürend überlegte er, ob er darauf reagieren sollte. „Dann hast du sicherlich mitbekommen, dass wir Spiele gemacht haben. Dabei bin ich mit Milly im Pool gelandet. Es hätte dir sicherlich auch gefallen mitzumachen.“ Er blieb sich treu und sagte ihr einfach die Wahrheit. Was sollte er auch anderes tun? Zawe nippte an ihrem Glas Gin und sah ihn nur an. Streiten würde nichts bringen, sie hatte keine Beweise für das was sie gesehen hatte, konnte ihm keine Vorwürfe für etwas machen, was eventuell nur ihrer Fantasie entsprang. Kurz nickte sie und stellte das Glas ab. Ohne ein weiteres Wort, gab sie ihm einen Kuss und legte sich zurück in ihr Bett. Ein wenig erleichtert atmete Tom aus, streifte sich die Hose über und legte sich ebenfalls schlafen.

Mit den Kopfschmerzen des Todes, wachte Milly nur wenige Stunden später auf. Gott sei Dank hatte sie keine Frühschicht und konnte sich um ihrem selbst beigebrachten Kater kümmern. „Das kommt davon, wenn man kein Wasser trinkt!“, murmelte sie aus dem Schlafzimmer schleichend. Von ihrem Küchenfenster aus, konnte sie auf die 20m entfernt stehende Hütte Ricos sehen, der gerade unerlaubterweise, Iris verabschiedete. Mit einem breiten schmunzeln schüttelte sie den Kopf. Sobald sie abgereist war, würde er dem nächsten Rock nachjagen.
Mit dem Kopf im Nacken, presste sie ihre Augen zusammen. Der Schmerz lag in ihren Schläfen und pochte unaufhörlich.
Im Hotel war es um diese Uhrzeit noch sehr ruhig, dennoch war auch im 6. Stock jemand bereits wach und klagte ebenfalls über Kopfschmerzen. Er wusste, er vertrug keinen weißen Rum, aber der Cocktail war verdammt gut und der Abend lud einfach dazu ein. Im Wohnraum benutzte er das Telefon und bestellte sich zwei Aspirin und einen Tee mit Zitrone. Im Bad putzte er sich schnell die Zähne und schnappte sich eines seiner weißen T-Shirts, um sich auf den Balkon zu setzen. Die Sonne war gerade aufgegangen und legte ein beruhigendes Licht über das Areal.
Es hatte nicht lange gedauert, bis er seine Schmerztablette nehmen konnte. Mit dem Tee in der Hand, sah er auf den Horizont, ließ seine Gedanken schweifen und genoss die Stille, die ihn umgab. Als er die Dusche hörte, sah er erschrocken auf die Uhr. Er hatte tatsächlich eine gute Stunde auf dem Balkon geschlafen, nachdem er sich zum Musikhören auf die Liege gelegt hatte. Die Kopfschmerzen hatten sich zum Glück verzogen, somit konnte er in den Shoppingtag starten. „Soll ich Frühstück aufs Zimmer bestellen oder gehen wir runter?“, rief er ins Zimmer. Zawe tauchte mit einem Handtuch auf dem Kopf auf und gähnte. „Auf dem Zimmer bitte, ich bin noch nicht fertig. Dann können wir direkt in die Stadt.“ An ihrem Ton konnte er hören, dass etwas nicht stimmte. Natürlich ahnte er, worum es ging, aber es war ja nichts wofür er sich rechtfertigen musste oder gar entschuldigen. Außer vielleicht der Tatsache, dass er so spät kam, aber er war ein Erwachsener Mann, der selbst entschied, wann er gehen wollte und wann nicht. „Entschuldige das es so spät wurde!“, murmelte er in sein Wasserglas. Zawe nahm es zur Kenntnis, sagte aber nichts dazu.
An der Rezeption bestellten sie einen Wagen, der sie in die Stadt bringen sollte. Tom schaute sich unterdessen etwas um. „Suchst du etwas?“, fragte Zawe nach und drückte ihm ihre Handtasche in die Hand. „Nimmst du mal bitte, ich möchte mir den Flyer kurz ansehen.“ „Tom schüttelte den Kopf. „Nein ich suche nichts.“ Sein Blick ging zur Dame vor ihm. „Entschuldigen Sie, aber wann kommt der Fahrer ungefähr?“ „Er ist gerade unterwegs Sir und wird Sie in circa 20 Minuten abholen. Soll ich ihm etwas ausrichten?“ „Nein vielen Dank. Zawe ich würde dir gerne die Fotos des Fotografen zeigen, der mich morgen ablichten wird. Vielleicht hast du ja auch Lust?“ Zawe lächelte ihn an. „Ich denke nicht, ich habe frühmorgens einen Massagetermin.“ „Dann sieh dir die Fotos einfach mal an.“ Seufzend legte sie den Flyer ab. „Wo ist es denn?“
Gemeinsam gingen sie den Gang entlang, am Blumenladen vorbei, in den er kurz hineinsah und steuerten direkt den Fotografen an. Zawe gefiel was sie sah. Die großen, Rahmen freien Fotos zierten den kompletten Gang und wurden extra beleuchtet. „Sehr schöne Arbeit! Kennt man ihn?“, hinterfragte sie bei dem Blick auf die Fotos. „Nein, nicht das ich wüsste. Ich weiß nur das er Ole heißt. Er hat uns bereits am ersten Abend im Restaurant fotografiert, erinnerst du dich“? „Ja stimmt, da war einer. Gefällt mir, gefällt mir. Na, dann bin ich ja Mal gespannt, was er so mit dir vorhat!“, lächelte sie Tom zu und legte ihre Hand auf seine Brust. „Das Angebot steht, wenn du mitmachen möchtest!“, schmunzelte er und griff nach ihrer Hand. Ihr kichern war über ein Stück des Ganges zu hören. Tom küsste Zawes Fingerspitzen und lächelte sie an. Hinter ihr nahm er einen Schatten wahr, nachdem er sehen wollte. Sein Blick verließ die Augen Zawes und ging den Flur entlang. Vor dem Blumenladen stand Milly in Freizeitkleidung und einigen Unterlagen in der Hand. Neben ihr war eine Frau zu sehen, die scheinbar die aktuelle Schicht im Blumenladen hatte. Milly hatte sofort den Kopf gedreht, als er sie angesehen hatte und verließ kurz danach den Gang in die andere Richtung. „Darling lass uns gehen, der Wagen wird bald da sein!“, schob Tom Zawe vor sich her. In der großen Halle wartete dieser bereits auf die beiden. „Sir, Madam. Dürfte ich Sie bitten? Der Wagen steht vor der Tür.“ Zawe lief voraus und ließ sich die Tür aufhalten. Tom sah sich noch einmal um und stieg dann ebenfalls ein.

Milly war in Windeseile über den Poolbereich verschwunden. Sie quälte ein schlechtes Gewissen. Die beiden waren ein Paar und verliebt. Wie konnte sie nur tun, was sie gestern getan hatte? Und wie konnte sie zulassen, dass sie Schmetterlinge im Bauch bekam, wenn sie ihn sah? „Das hat doch am Anfang auch funktioniert!“, presste sie durch die Zähne und eilte den Weg zu ihrer Hütte hinauf. Mit dem Telefon ließ sie sich auf die Couch fallen und schloss für Sekunden die Augen, dann wählte sie eine Nummer und prustete aus. „Georg, ich melde mich für heute krank. Würdest du Miranda Bescheid sagen? Wir sehen uns Sonntagnachmittag, ich habe die Späte- Spät! Danke, bis dann!“
Für eine Weile lag sie einfach nur da, hatte den Handrücken auf ihrem Mund liegen und starrte zum Fenster. Sie brauchte jetzt einen Plan, und zwar ganz schnell.
Die Bestellung für den Blumenladen arbeitete sie in wenigen Minuten ab und jagte das Fax zu ihrem Lieferanten durch. „Jetzt erst mal Hausputz, dabei kann ich am besten Denken!“, beschloss sie und schlüpfte in ein Top und eine Shorts. Bei lauter Musik tanzte sie durch das Blockhaus und wedelte den Staub von Schrank und Regalen, wischte über das Holz und den Boden. Sie schrubbte wie besessen das Klo und die Küche, bezog das Bett neu und stopfte die Waschmaschine voll. Als sie dann mit den Fenstern begann, fühlte sie sich um Welten besser.

Tom hatte sich während der Fahrt zur Stadt versucht daran zu erinnern, was Milly ihm erklärt hatte. Er wollte der Menge aus dem Weg gehen und Zawe trotzdem die Möglichkeit geben zu shoppen. Neben einigen Geschäften, die Zawe dann auch gestürmt hatte, fanden sie auch hübsche Brunnen und Gebäude oder Stände, die sie fotografierten. Wirkliche Sehenswürdigkeiten fanden sie nur in Form von Statuen und den großen Gebäuden, wie das Rathaus und die Polizei. Erneut hörte er Millys Stimme, die ihm von der Altstadt erzählte. Nur wie sie da hinkommen würden, wusste er nicht und die Stadt schien unendlich. Stundenlang trieb Zawe Tom durch die Straßen und Cafés. In einem Restaurant aßen sie ein verspätetes Mittagessen.
Um zur Teatime wieder im Hotel sein zu können, verzichtete Tom darauf, die Altstadt weiter zu suchen. Wie abgesprochen, trafen sie den Fahrer an der Polizei und ließen sich zurückbringen.
„Ach war das schön!“, seufzte Zawe und nahm Toms Hand in ihre. „Es ist wirklich schön hier! Zwar sehr warm, aber ein schönes Plätzchen.“ Ihr Blick ging aus dem Autofenster. Sie sah tatsächlich glücklich und zufrieden aus. „Ja ich finde es sehr schön hier und schätze, dass ich den nächsten Urlaub wieder hier Buchen werde. Zawes Griff wurde etwas fester. Sie zog seine Hand in ihren Schoß und lächelte. „Gehen wir heute Abend in die Lounge? Oder das Kasino?“ „Glücksspiel?“ Toms stimme sprang eine halbe Oktave. „Na ja, so ein wenig und danach etwas trinken und Tanzen... Wir waren lange nicht Tanzen!“ „Wir haben viel gearbeitet Zawe.“ „Und genau deshalb haben wir uns 3 Wochen Zeit für uns genommen!“ „Und du dir Arbeit mitgebracht, obwohl das ja nicht Ziel des ganzen war!“ Zawe seufzte. „Du weißt das dieses Stück wichtig ist. Das neue Textbuch habe ich erst vor unserem Abflug bekommen und wir haben erste Proben, wenn wir zurück in England sind.“ „Schon gut!“, schnaufte Tom. „Ich weiß das es wichtig ist. Aber im Gegensatz zu dir, hätte ich das nicht abends gelesen oder wenn du etwas mit mir unternehmen willst, sondern dann, wenn wir uns sowieso an den Pool legen oder auf den Balkon.“ „Du hältst mir das jetzt vor?“, flüsterte Zawe und wurde schnippisch. „Du hättest genauso gut bei mir bleiben können, als es mir schlecht ging. Du hättest nur etwas sagen müssen, aber du bist lieber feiern gegangen mit deiner neuen Freundin.“ Tom schloss die Augen, versuchte nicht darauf einzugehen. Zum einen saßen sie im Auto und zum anderen stritt er ungern.

Am Hotel angekommen verzogen sie sich direkt in ihr Zimmer und bestellten den 17 Uhr Tee. Tom wechselte die lange Hose mit der kürzeren und schlüpfte von Hemd in T-Shirt. Er war ungewöhnlich ruhig und Wortkarg, was Zawe schier wahnsinnig machte. „Willst du nun den ganzen Abend schweigen?“, setzte sie sich zu ihm auf den großen Balkon. Kurz schaute er auf und ihr in die fragenden Augen. „Keine Angst, ich werde mich nachher im Kasino von meiner altbekannten und fröhlichen Seite zeigen.“ „Tom, ich bitte dich. So kenne ich dich nicht und es gefällt mir auch nicht.“ „Was gefällt dir nicht?“ Aufmerksam lehnte er sich im Korbsessel zurück und sah sie neugierig an. „Das du wie gestern feiern gehst und mich bis in die Nacht allein lässt, dass du mit anderen Frauen flirtest, obwohl du in einer Beziehung bist und normalerweise die Treue in Person. Noch nie haben wir gestritten oder uns angeschwiegen. Nach all den Monaten, in denen wir uns irgendwie verloren haben, hatte ich so große Hoffnungen in diese drei Wochen! Ich liebe dich Tom und es tut weh zusehen zu müssen, wie du mit einer Frau, die du erst einen Tag kennst, die halbe Nacht verbringst. WO bleibe ich in dem Spiel?“ „Welches Spiel denn? Ich habe Milly als eine sehr loyale und ehrliche Person kennengelernt, die mir nicht das Gefühl gibt, dass ich nur der große Schauspieler bin. Wir verstehen und gut und ich hatte gestern mal wieder richtig viel Spaß! Wann war ich denn das letzte Mal mit meinen Freunden aus? Konnte mit ihnen in die Sportsbar gehen oder zum Tennis? Ich bin nur noch Unterwegs und drehe. Zum glück ist es das was ich liebe zu tun, sonst wäre ich schon lange durchgedreht. Ja Zawe, wir hatten andere Pläne, wir wollten schon lange weiter sein, eine Familie sein, aber es kam anders und damit müssen wir umgehen lernen.“ „Dieser Urlaub sollte uns näher zueinander bringen Tom!“ „Zawe ich bitte dich. Du kannst eine Beziehung nicht mit einer Zeitlichen Begrenzung wieder kitten oder auffrischen! In drei Wochen alles wieder so werden zu lassen, wie es letztes Jahr noch war, ist nichts als Druck und… Ja, ein schönreden falscher Tatsachen!“
Zawe setzte sich vor ihn und legte ihre Hände in seine. „Ich möchte keinen Druck ausüben, ich möchte die Zeit nur nutzen. Allerdings weiß ich nicht, ob sich das überhaupt noch lohnt, so wie es sich angehört hat, willst du es nicht.“ „Blödsinn Zawe. Ich habe nicht gesagt dass es sich nicht lohnt oder das ich aufgegeben habe. Ich möchte nur ..“ Hart schnaufte er und sah sie eindringlich an. „Ich möchte das Gefühl haben, dass wir Gemeinsam hier sind und nicht getrennt voneinander. Egal was ich will, du hast andere Pläne.“ „Ich hatte Migräne und dann einen schmerzenden Knöchel, dass ist unfair Tom!“ „Weißt du was unfair ist? Das du mir schmerzen vorspielst, um mich bei dir zu halten, statt ehrlich zu sein!“ Mit diesen Worten stand er auf und verließ das Zimmer. Er hatte sowieso einen Termin mit Ole, da konnte er auch etwas früher auftauchen.
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