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Resort of Changes

von Yesaja
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
OC (Own Character) Tom Hiddleston
10.09.2020
26.10.2020
31
80.069
7
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73 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
20.09.2020 2.556
 
„Wunderschönen guten Abend die Herrschaften. Mein Name ist Milly und ich werde Sie gemeinsam mit meinen Kollegen durch den Abend begleiten, ich hoffe Sie haben nichts dagegen! Rico ist für die Musik zuständig und nimmt auch gerne den ein oder anderen Wunsch entgegen. Kim und Georg werden sich um ihre Belange kümmern, etwas animieren auf die Tanzfläche zu gehen und ich kümmere mich um ihre Getränke und Ausschließlich um die Getränke, wenn Sie wissen was ich meine!“, zwinkerte sie lächelnd in die Runde, die sich vor der Bar versammelt hatte und die Stühle einnahmen, die dort standen. Gut gelaunt, ließ sie sich von Rico zu einem kurzen Tanz durch die Mengen führen. Was genau sie da tat wusste sie nicht, aber es war lateinamerikanische Hüften schwingen, wie sie es immer nannte. Unter dem Applaus der Gäste, eröffnete sie mit einer Runde Mini Cocktails die Bar. In Martini gläsern schenkte sie die beliebten Kokosnuss Cocktails aus, die jeder Anwesende Gast zum Beginn des Abends an der Bar bekam und ließ diese von ihren Kollegen verteilen. „Das nenne ich doch Mal eine gelungene Animation. So viel Spaß und gute Laune, das steckt richtig an!“ Vor Milly tauchte Tom an der Bar auf und setzte sich an der Seite der Theke, auf die kurze Sitzecke nieder. „Das ist zwar der Platz für Mitarbeiter, aber wenn Sie das mit Trinkgeld begleichen, werden wir da ein Auge zudrücken, Mr. Hiddleston!“, grinste Milly und deutete auf seinen eingenommenen Platz. „Ich denke da lässt sich was machen!“, lächelte Tom und steckte einen gefalteten Schein in die Spardose vor sich.
Schmunzelnd beobachtete Milly den Vorgang und mixte ihre Coconut Cocktails weiter, von dem sie ihm direkt einen vor die Nase stellte. „Bitte schön, aber langsam genießen, dann kommen die Aromen erst richtig zur Geltung. Außerdem schießt er dann nicht gleich in den Kopf.“

„Danke für den Tipp. Wie lange geht denn der Abend? Ich habe das die letzten Tage nicht Mal mitbekommen.“ Tom roch an dem Glas und hob überrascht die Brauen. Der Cocktail musste es in sich haben, er hatte eine starke Note, kein Wunder würde er direkt in die Blutbahn gehen. „Die Bar ist bevorzugt Donnerstag bis Sonntag von 12 Uhr - 14.30 Uhr und 18:30 Uhr bis 1 Uhr geöffnet. Ab 2.30 Uhr ist dann alle Gäste in ihren Zimmern verschwunden. Montag bis Mittwoch haben wir dafür keine Pause am Nachmittag und schenken nur bis 22 Uhr aus, da viele zur Erholung hier sind und ihre Nachtruhe wünschen. Da fallen auch die Animation und Musik aus.“ „Dann wundert es mich nicht!“, nahm Tom einen Schluck. Langsam ließ er das Getränk in seinem Mund über die Geschmacksnerven fließen und war erstaunt, es schmeckte sanfter als er befürchtet hatte. Die Kokosnuss schmeckte man zwar sofort heraus, aber die anderen Spirituosen und Aromen, kamen nach und nach zum Vorschein. „Der ist wirklich lecker!“ „Er ist auch sehr beliebt! Die Gäste kommen deshalb immer überpünktlich her und sichern sich ihre Plätze. Den hier gibt es Gratis und danach können sie ihn bestellen und bekommen die normal großen Cocktailgläser, kostet dementsprechend auch.“
Milly nahm die Bestellungen entgegen und füllte ein Glas nach dem anderen, immer im Blick, der Brite zu ihrer rechten. „Wollte Ihre Freundin nicht mitkommen und das einmalige Ambiente und die erheiternde Stimmung genießen, die Ihnen unser Resort verspricht?“, gab Milly den Werbespruch wieder und kicherte.
Tom leerte das Glas und presste die Lippen leicht aufeinander. „Nein, sie wollte noch etwas ihren Text lernen. Morgen gehen wir in die Stadt, kannst du was empfehlen?“
Millys Augen scannten Toms genau ab. Mit ihrem Spültuch wischte sie das Glas aus, das sie in ihrer Hand hielt und verzog nachdenklich das Gesicht. „Die Altstadt, aber da kann man nicht „Shoppen“, da geht man hin, wenn man seine Ruhe haben möchte oder den Charme in sich aufsaugen. Da gibt es kleine Cafés, einen Buchladen, einen Blumenladen, den führt eine ältere Dame, total liebevoll. eine sehr nette Frau. In der Stadt selbst ist es so, dass es Tagsüber von den Touristen geflutet wird. Dort gibt es viele Modegeschäfte, Souvenirläden, Juweliere und eine Menge Restaurants und Bars.“ Sie schenkte einem Gast einen Gin Tonic ein und stellte auch Tom einen hin. „Eine Spezialmischung von mir, ist wirklich lecker!“, erklärte sie und gab noch weitere Getränke aus.

„Man kann von der Stadt aus auch zum Strand runter laufen, aber das ist kein Sandstrand, sondern Felsen und Steine. Es ist wunderschön, aber unbequem zu laufen, auch wenn’s Kiesel sind. Sand findet man auf der anderen Seite. Das verrate ich aber nur dir, da schickt keiner der Anwohner einen Touri hin, da wir den selbst gerne benutzen und gerne frei von Müll halten. Überfüllt bringt er uns nichts.“ Milly hatte sich nah zu Tom gebeugt, damit das niemand anders hören konnte. „Und wo findet man den genau?“
Suchend sah sich Milly um. Sie wollte vermeiden das einer der Kollegen das mitbekam. Dann wischte sie mit dem Tuch über die Theke und kam Tom erneut näher. „Wenn du mich nicht verpetzt, kann ich ihn dir am Samstag zeigen. Ich habe Samstag frei und könnte ihn dir oder euch zeigen, aber nur wenn es wirklich unter uns bleibt! Ich gehe selbst gerne dort Schwimmen am Wochenende.“
„Das wäre großartig! Ich werde mit Sicherheit darauf zurückkommen, ich liebe es im Meer zu schwimmen.“ Toms Wangen färbten sich mit jedem Schluck, den er nahm. Für ihn hatte es sich doppelt gelohnt, doch noch mal das Hotelzimmer zu verlassen. Schon vom Balkon aus hatte gesehen, wie Milly im Pool Haus verschwunden war und nun wurde seine Laune mit jedem Drink fröhlicher und weniger „very Britisch“.
Über sein Glas hinweg, erkannte er wie Milly von ihm weglief und sich mit Rico besprach. Das leere Glas stellte er vor sich und war gespannt, was nun passierte.

„Hallo, hallo, hallooooo. Wie unsere Stammgäste schon wissen, werden wir nun ein wenig die Hüften kreisen lassen! Und wenn wir das gemacht haben, bekommt jeder ein eiskaltes Glas Wasser. Wer das geleert hat, darf mit mir einen Shot trinken! Allerdings wird das nicht einfach sein, denn da müssen wir erst mal hinkommen! Jaaa genau, ein weiteres Mal bewegen wir uns. Wer Glaubt am besten die Hüften schwingen zu können, stellt sich hier auf die Seite und bei den Damen haben wir unseren Ricooooo. Naa, wer will da nicht gerne Hand anlegen? Dann versuchen sie ihr bestes meine Damen!“ Damit die Gäste bei dem ganzen Alkohol am besten zwischendurch Wasser trinken und sich bewegen, wusste Milly von dem Hotelarzt, dass sie mit so einer Aktion, sicherlich viele dazu bewegen konnte. Und so musste jeder Mitarbeiter, der an der Poolbar arbeitete, die Gäste einmal in der Stunde dazu bringen, Wasser zu trinken und mindestens zwei kleine Tänzchen zu bestreiten. Seitdem gab es weniger Kreislauf und Morgendliche Kater zu versorgen oder Erbrochenes aufzuwischen.
Rico und Milly machten vor, was die Gäste nachmachen sollten. Zum 90er Song, Coco Jambo, ließen sie die Hüften kreisen, sprangen ein wenig auf und ab und versuchten mit einigen, den Refrain zu singen. Tom amüsierte sich wahnsinnig darüber und tatsächlich irgendwann mitreißen, als unerwartet Miranda auftauchte und ihn dazu holte. „Hier jetzt ist das kalte Wasser dran!“, schob sie ihm das Wasserglas entgegen. „Auf Es, dann gibts den Tanz mit Milly und einen Shot! Also ich würde nicht so lange warten, die Männer da drüben scharren schon mit den Hufen!“, grinste Miranda und ließ ihn dann stehen, um weitere Gläser aufzustellen.
„So liebe Männer, dann setzen Sie mal an. Bei drei gehts los, der Gewinner bekommt ein Tänzchen mit Milly zum Shot da drüben. Und die Damen werden sich um unseren Rico reißen, der sie ebenfalls auf die andere Seite führen wird.“ Miranda sah sich die Gruppen an. es waren rund 8 Männer und 5 Damen, die sich an dem Tisch versammelt hatten. Am Ende gesellte sich tatsächlich noch Tom hinzu, der irritierte Blicke erntete.
„3....2....1....Los!“, brüllte Miranda und läutete die Bar Glocke.
Wie aus dem Nichts, leerte Tom sein Glas und stellte Sekunden vor einem anderen der Männer auf den Tisch. Mit dicken Backen hielt er sich den Bauch und überlegte, ob es gerade besser war, sich wegzudrehen, denn auch wenn es stilles Wasser war, da musste Platz gemacht werden. Milly riss die Augen auf, besann sich aber schnell und lächelte in alter Manier. „Da hätten wir den Gewinner meine Herren. Diesmal hat es nicht Frank geschafft. Tja, man kann nicht immer der erste sein, Sorry!“, zwinkerte sie den Mann an, der seit 4 Wochen im Resort Urlaubte und jeden Abend das Spiel gewann. Miranda und Susan waren froh, dass sie dieses Mal verschont blieben, wobei die Damen sich, bis auf Miranda, in den Hintern hätten beißen können, als sie sahen, wer denn gewonnen hatte.
„Alles in Ordnung?“, legte Milly Tom eine Hand auf den Rücken. „Ja, irgendwie schon, auch wenn ich gerade das Gefühl habe, jeden Moment zu Platzen. Warum nehmt ihr so großer Gläser?“
Milly rechte Augenbraue erhob sich langsam, ihr skeptischer Blick musterte Tom. „Ernsthaft? Damit besteht eine kleine Hoffnung as es keiner schafft und wir sowohl den Shot als auch den tanz sparen!“ Ihr freches lächeln ließ auch Tom lachen. „Okay, verstanden, aber fies ist das trotzdem, wenn man es dann doch schafft.“ „Du kannst auch gerne verzichten und dich setzen, kein Problem!“, bot ihm Milly an. „Dann habe ich umsonst getrunken, kommt nicht in Frage!“, stemmte er die Hände in die Seiten. Gib mir zwei Minuten, dann bin ich soweit.“
„Alles klar, dann bereiten wir schon mal vor. Songwunsch? Einen bestimmten Schnaps?“
Brandy und nein, kein besonderer Songwunsch.“
Miranda legte einen Song auf, der die Tanzpaare dazu brachte, miteinander zu Tanzen und auch ein wenig Körperkontakt zu bekommen. Rico legte eh alles Flach was nicht bei drei auf dem Baum war und würde sich nicht daran stören und Milly, die hatte jetzt sowieso Sendepause.
Zufrieden stellte sie die Wunschgetränke auf den Tisch am Pool ende. „So meine lieben, dann bitte ich unsere Tanzpaare zu mir.“ Sie deutete an den Anfang des Pools. „Rico und Partnerin gehen bitte auf die Linke Seite des Pools und Milly und Partner gehen auf die rechte Seite. Wenn die Musik beginnt, tanzt ihr euch in Gepflegter tänzerisch zumutbaren und anmutenden Bewegungen auf den Tisch zu. Dort dürft ihr euch den Shot genehmigen und den Weg zurück tanzen. Das Paar, das als erstes hier ankommt, bekommt eine Flasche Champagner aus eigener Herstellung.“ Miranda hielt eine Flasche in die Luft. Milly schüttelte sich und murmelte ein: „Oh Gott, bitte nicht.“ „Wieso, was ist denn damit?“, hinterfragte Tom leise. „Ich finde den widerlich! Viel zu trocken und bah!“, schüttelte sie sich erneut und drehte sich von den Gästen weg. Es musste niemand den Gesichtsausdruck sehen.
Die Paare stellten sich auf und mit Beginn der Musik, versuchten sie sich Fortzubewegen. Milly spürte Toms Hand an ihrem Rücken und die aufkeimende Gänsehaut, die sich breit machte, als sie in seine Augen sah. Fuck, wo kam das denn nun her? Das war so unfassbar unpassend! Mit der anderen Hand nahm Tom Millys und legte sie sich an die Schulter. „Keine Sorge, ich kann Tanzen!“, grinste er sie an, die leichte Panik in ihren Augen registrierend. „Och, das denke ich mir3, räusperte sie sich und ließ ihm die Führung. Was genau sie da taten, bekam Milly nicht mal mit. Ihre Füße trugen sie den Weg entlang und in seinen Augen versunken, schwebte sie schon fast einen Zentimeter über dem Boden. Um nicht gleich Gerüchte zu schüren, drehte sie sich immer mal wieder aus seinen Armen und vergrößerte den Abstand zwischen sich, wie bei einem Paso Dople. Sie würden vor keinem Tanzlehrer gewinnen, aber es war zumindest Tanzen, auch wenn es das totale Chaos war. Am Ende angekommen, kippten sie sich ihren Shot in den Mund und fingen laut an zu lachen, als sich Milly prustend schüttelte. „Boah ist der fies!“ „Er ist zwar nicht hochwertig, aber der geht noch!“, lachte Tom und hielt ihr erneut die Hand entgegen. Nun pfiffen sie auf alles und legten einen verstaubten Foxtrott hin, den sie beide wenigstens beherrschten und sie etwas gesitteter dastanden als noch zuvor.
Die innere Hitze die Milly auf dem hinweg gespürt hatte verflog etwas und der Spaß übernahm. Beide hatten ein strahlendes Lächeln im Gesicht und ließen sich dazu verleiten, Blödsinn zu machen und verschiedene Filmtänze zu veralbern. Rico und seine Tanzpartnerin hatten sich unterdessen schon bis kurz vor das Ziel getanzt, als Miranda den Countdown zählte. „Da hängen zwei, aber weit entfernt von uns fest, würde ich sagen. Milly, ich glaube das wird nichts mehr!“, kicherte Miranda und applaudierte dem siegenden Pärchen zu. Mit Tom hinter sich, der sie an den Seiten festhielt, tanzte Milly fröhlich am Beckenrand entlang und warf immer wieder die Hände in die Luft. Dass Tom, der schon ein wenig mehr getrunken hatte, mit dem Fuß zu weit nach rechts ausholte, bekam Milly erst mit, als sie mit ihm, vor aller Augen im Pool landete.

Zawe hatte einen Arm um ihren Bauch gelegt und hielt mit der anderen ihren Tee in der Hand, den sie sich an die Lippen führte. Ihr Blick lag auf den beiden Personen, die gerade im Pool auftauchten.
Ihr Auge zuckte leicht, als sie sah, wie ihr Tom, die Frau vor sich hochzog und an den Beckenrand schob. Seine Hände lagen rechts und links neben ihr.
Für ihren Geschmack war er ihr gerade viel zu nah und irgendwie spürte sie gerade etwas, das an Eifersucht erinnerte.
Miranda kam augenblicklich mit Handtüchern angerannt, konnte sich jedoch kaum halten vor Lachen. „Was macht ihr da? Ihr solltet tanzen, nicht baden!“
Tom ließ lachend den Kopf hängen, so erhaschte Milly den Blick der Gäste, die ihr gegenüber, auf der anderen Poolseite saßen. Niemand verspürte den Drang das Ganze mit dem Handy festzuhalten, was ihr ein Erleichterndes seufzen entlockte. Da sich ihr unfreiwilliger Schwimmpartner, noch neben ihr festhielt, konnte sie das Wasser nicht verlassen. Mit beiden Händen gegen seine Brust gedrückt, die sie mit ihren Blicken verfolgte, schob sie ihn etwas von sich und lächelte verlegen. „schuldige, aber ich denke es ist besser, wenn wir aus dem Wasser steigen!“ „Du hast recht, sorry!“, hob er seine Hände, als würde er sie abwehren. Sein Blick ging ohne Kopfbewegung an den Hotelbalkonen nach oben. Er konnte nur hoffen, dass sie schlief.
Zawe stand im dunklen und beobachtete, wie Milly vor Tom aus dem Wasser stieg und sich ein Handtuch umlegte. Kurz nach ihr, verließ nun auch Tom das Wasser und rubbelte mit dem Handtuch, seine frisch geschnittene Kurzhaarfrisur trocken. Sein helles Hemd gab er einem Mitarbeiter mit, der es in die Reinigung bringen wollte. Unter den Augen der Frauen, trocknete er sich ab und schlüpfte in ein Poloshirt, der Mitarbeiter.
Dass er nicht gleich zu ihr ins Zimmer kam, um sich umzuziehen und schlafen zu gehen, erschütterte sie zusehend.

Milli wickelte ihre Haare in das Handtuch und versuchte den Rock etwas auszuwringen. Hinter der Theke ging sie in die Knie und wechselte das Shirt, damit sie sich zumindest noch für einen Abschluss Drink mit Tom und Miranda setzten konnte, ohne jedem zu präsentieren, was sie drunter trug. Hellblau und helles Türkis, was definitiv nicht wirklich die passendste Farbe für Pool Mitarbeiter.
Bei einem der Coconut Cocktails, würden die Drei den doch ziemlich witzigen Abend ausklingen lassen. Rico hatte für die Damen übernommen und servierte ihnen den beliebten Cocktail.
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