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Resort of Changes

von Yesaja
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
OC (Own Character) Tom Hiddleston
10.09.2020
26.10.2020
31
80.069
7
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Dieses Kapitel
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26.10.2020 1.497
 
Epilog


Schnaufend stand Milly in der Badezimmertür. Die Wäsche in den Körben stapelte sich, die Maschine lief bereits seit 6 Uhr und trotzdem schien es kein Ende zu nehmen. Gähnend torkelte sie hinein und sah in den Spiegel. Gerade hatte sie Mal für einen Moment Ruhe. Wie lange das so sein würde, wusste sie vorher nie. Ihre Haare hatte sie zu einem Messie Bun auf dem Kopf geknotet, die Haut war blass und die Augenringe tief und dunkel. Ihr Trägertop fleckig, die Shorts spannte um ihre Hüfte. „Oh man Milly, du bist auch weit über dein Verfallsdatum!“, schnaubte sie und drehte das kalte Wasser auf. Kurz erfrischen und Zähneputzen. Duschen würde sie unter Garantie nicht schaffen. Das kalte Wasser verschloss die Poren in ihrem Gesicht, erfrischte sie und gab ihr ein wenig Energie zurück.
Eilig zog sie sich aus, wusch sich und steckte sich in frische Unterwäsche und ein Sommerkleid.
Mit den Wäschekörben voraus, lief sie zur Waschküche und tauschte den Inhalt in der Maschine. Seit Tagen kam sie nicht vor 3 oder 4 Uhr ins Bett. Sie arbeitete abends und bekam oft nicht mit, wie schnell die Zeit verging. Auf der einen Seite machte sie noch immer für Kyle, Greg und Steve Personalplanungen und Korrespondenzen und Planungen diverser Veranstaltungen, hatte aber auch Jobs für Planungen im Bereich Empfangsdekoration, Pflanzenaufbau in Hotels und Büros und vielem mehr, das dank dem Auftrag vor 6 Jahren, bei Greg eine Lawine ausgelöst und ihr einen lukrativen und gutbezahlten Job offerierte. Ihren Job hatte Miranda irgendwann übernehmen müssen, da Milly nur noch unterwegs war. Und auf der anderen Seite, war sie Besitzerin des Blumen Paradies in der Altstadt. Das Haus hatte sie an ihre Leiterin, eine Alleinerziehende Mutter vermietet, die dort mit zwei Kindern wohnte und froh war, sie betreuen zu können während sie im Blumenladen arbeitete. Milly verstand sie so gut und wollte ihr damit helfen. Sie hatte ihr eine Mitarbeiterin eingestellt und gemeinsam leistete sie wunderbare Arbeit. Auf sie konnte sich Milly zu Hundertprozent verlassen.
Auf dem Weg durch die Küche, klappte sie den Laptop zu und holte die Luftballons aus dem Wandschrank. Heute hatte ihr Patenkind Geburtstag. Maleko, der erstgeborene von Miranda und Kyle freute sich schon darauf, seinen 6. Geburtstag bei seiner Lieblingstante zu feiern. Alle zwei Jahre übernahm Milly diesen paart und tat es gern. Auch wenn sie heute alles andere als Fit war.

Mit dem Staubsauger lief sie durch den Flur zum Schlafzimmer und das Badezimmer. Schnell nutzte sie erneut die Gunst der Stunde und holte sich etwas Make-up aus der Schublade. So wollte sie nun wirklich nicht unter Leute gehen.
Das hatte auch gerade so geklappt, da hörte sie auch schon wie die Haustür aufging. Steve und Tom, die jeweils eine Tüte und ein Serviertablett in Händen hielten, liefen den hellen Flur entlang. „Schatz wir sind da.“ „Stellt die Platten auf den Küchentresen, ich bin sofort unten!“, rief sie die Treppe runter. Schnell kämmte sie die Haare und legte Parfüm auf. So fühlte sie sich schon wohler. Mit einem Griff neben sich, verließ sie das Bad, stellte den Staubsauger ans Fenster und verließ die Etage nach unten.
„Hey ihr zwei. Hat alles geklappt?“, begrüßte sie beide. „Wie war der Flug?“, sah sie Tom lächelnd an und drückte ihn fest in ihre Arme. „Lang, aber okay. Wir mussten mehrfach im Kreis fliegen, ehe wir landen durften.“ „Na Hauptsache du bist da, da wird sich aber jemand freuen!“ Tom stellte die Tüten für Maleko ab und lächelte. „Na das will ich hoffen, ist ja nun auch wieder 3 Monate her, dank dem langen Aufenthalt am Broadway!“ „Georgie, dein Daddy ist da!“, rief Milly zum Garten. Die blonden Locken flogen auf dem kleinen Kopf umher und das breite lächeln offenbarte sein Grübchen und die wenigen Zähne, die er hatte. Der vierjährige schoss durch die Tür und direkt in die Arme seines Dads. Milly legte ihren Arm um Steves Becken und lächelte. „Du darfst den kleinen Mann nicht mehr so lange am Stück alleine lassen, er hat seit Tagen vor dem Einschlafen nur von dir gesprochen und wie toll die Ferien werden, wenn du dann wieder da bist!“, schmunzelte Steve und drückte Milly einen Kuss auf die Schläfe. Neben ihm auf der Küchentheke quäkte es plötzlich durch das Babyphone. „Deine Tochter ist wach!“, grinste Milly Steve an, der direkt verstand, dass er nun an der Reihe war. „Ich bin gleich zurück!“, verschwand er die Treppe nach oben, um seine gerade 4 Wochen alte Tochter zu wickeln und zum Füttern mit nach unten zu bringen. Milly holte eine Flasche aus dem Kühlschrank und stellte sie in den Flaschenwärmer.
„Na mein Großer, wie macht sich deine kleine Schwester?“, hob Tom seinen Sohn auf den Arm. „Die Schreit nur! Das ist wie die Babyschwester von Maleko, die ist auch so!“, brummte der Dreikäsehoch. „Hast du mir was mitgebracht?“, strahlte er dann jedoch seinen Dad an. „Was glaubst du?“ „Wo?“, fragte er mit einem extra breiten lächeln und folgte Toms Finger, der auf die Tüte deutete. Das gelbe ist für dich.“
Er setze ihn ab und sah ihm dabei zu, wie er auf die Tüte losstürzte und das Gelb verpackte Geschenk hervorholte und damit an den Küchentisch verschwand.
„Wie geht es euch denn so?“, sah er Milly liebevoll an. „Wie es einer Mutter im Wochenbett so geht!“, kicherte sie und deutet ihm sich zu setzen. Es ist zwar nicht so schlimm wie bei Georg damals, aber Leara hält mich schon gut auf trapp! Miranda geht’s mit Tiara aber genauso.“
Miranda hatte nur wenige Tage nach Milly ihr drittes Kind zur Welt gebracht. Endlich ein Mädchen, nach zwei Jungs, die beide total nach ihrem Vater kamen. „Kyle sagte, dass er seit der Geburt Mittagsschlaf machen muss, weil er sonst zu nichts fähig wäre!“, lachte Tom auf. „Ja, so ähnlich geht’s Steve auch. Da ich bis 3-4 Uhr arbeite, steht er auf und nimmt sie auch vormittags, damit ich wenigstens noch einen Moment schlafen kann. Zum Glück ist Georgie vormittags im Kindergarten!“ „Das kann ich mir vorstellen!“, gluckste Tom. „Meine Mom freut sich schon auf den Räuber. Ich soll dir schöne Grüße ausrichten!“ Sein Blick ging zu seinem Sohn, der das gelbe Papier auf dem Tisch verteilt hatte und nun dran war, die Pappe aufzureißen.
„Danke! Hat sie es endlich überwunden?“ Millys Blick ging vom Boden zu Toms Augen. Er seufzte leicht und wippte mit den Fingern, die er aneinandergelegt hatte. „Nach anderthalb Jahren wurde es Zeit würde ich sagen. Sie hat denke ich verstanden, dass wir beide als Freunde genauso gut, wenn nicht besser funktionieren. Ich meine, wir haben uns nicht ausgesucht, dass es so kommt.“
Milly griff nach seiner Hand und verwob ihre Finger in seine. „Wir haben es uns zu einfach vorgestellt Tom. Ich wohne hier, hatte hier meinen Blumenladen und das Familienhotel. Dann meine Reisen wegen den Planungen für Hotel Grünanlagen oder zu Greg und den Objekten, in die wir investiert hatten. Als Partnerin von Kyle und Steve, hatte ich zuweilen keine andere Wahl, selbst als Georgie noch so klein war. Und du und deine Filme, Serien und Theaterstücke. Wir waren zum Scheitern verurteilt Tom! Ich bin nur froh, dass wir uns trotz allem Respektieren und die liebe zueinander nicht verlieren. Das ist wichtig für unseren Sohn!“
Tom nickte und stand auf, um sie in seine Arme zu ziehen. „Ich bin jeden Tag froh über unseren Sohn, darüber dich damals getroffen zu haben und darüber, dass Steve da war, als ich es nicht mehr konnte. Ihr gehört zusammen und jetzt mit eurer Tochter, habt ihr alles was ihr braucht. „Wir sind eine Hinreißende Patchwork Familie Tom! Und deine Joselynn, wird dich hoffentlich glücklich machen!“
Steve schmunzelte als er die beiden von der Treppe aus sah. „Ich habe da jemanden mitgebracht, die du kennenlernen solltest, sie wird dein Herz im Sturm erobern mein lieber!“
Vorsichtig nahm Tom die Kleine in seine Arme. „Sie sieht aus wie ihre Mama!“, schmunzelte er und sah Milly und Steve an. „Deshalb sag ich ja, sie wird dein Herz im Sturm erobern!“
Milly legte ihren Kopf an Steves Schulter ab, die Arme ineinander und strahlte. Sie hatte neben sich den Mann, der sie am Ende doch noch heiraten würde, as nie einer Gedacht hätte. Nach der Trennung von Tom, war sie mit Georgie zu ihm ins Penthouse gezogen. Ein halbes Jahr hatte er ihr zugehört, ihr mit dem Kleinen geholfen und sie unterstützt, bis irgendwann alte Gefühle auflebten und beide sich gut damit fühlten. Das sie ein halbes Jahr später schwanger wurde, besiegelte das ganze und verleitete Steve dazu, ihr mit Beistand von Tom und Kyle, einen Antrag zu machen, den sie angenommen hatte.
Und vor ihr stand Tom, der Mann, mit dem sie lange glücklich war, der immer einen Platz in ihrem Herzen haben würde und mit dem sie eine innige Freundschaft führte. Der Vater ihres wunderbaren Jungen und Pate ihrer kleinen Tochter. Man konnte sagen was man wollte, aber diese Insel und dieses Resort, hatte verdammt viele Leben verändert!

Ende
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