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Resort of Changes

von Yesaja
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
OC (Own Character) Tom Hiddleston
10.09.2020
26.10.2020
31
80.069
7
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Dieses Kapitel
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23.10.2020 2.867
 
Strahlend betrat das Paar pünktlich das Restaurant. Tom hatte sich passend zu Milly dunkelgrünem Kleid gekleidet und erkannte erst jetzt, dass ihre Haare rötlicher waren als noch im Sommer. Das passte wunderbar zu Outfit und ihren Augen.
Am Tisch warteten bereits die Beiden Herren, mit denen sich Milly treffen sollte. Der Ober geleitete sie zum Tisch und nahm Milly und Tom den Mantel ab. „Guten Abend die Herren!“, grüßte Milly zuerst, das war für sie einfach normal, wenn sie an einen Tisch kam. Die beiden Männer waren schon aufgestanden und lächelten sie an. Der ältere reichte ihr die Hand. Seine graumelierten Haare waren sehr kurz in einem Herrenhaarschnitt gehalten, der Anzug Grau mit einer dezent Farblichen Krawatte. Neben ihm, scheinbar der Sohn, denn er war schien jünger als Milly zu sein, hatte längere, blonde Haare und ein Potthässliches Sakko an. „Rotkariert, warum?“, dachte Milly und versuchte nicht die ganze Zeit drauf zu starren. „Darf ich ihnen meinen Begleiter vorstellen?“, drehte sich Milly zu Tom, der freundlich lächelte. „Mr. Hiddleston müssen Sie uns nicht Vorstellen Gnädigste. Ich denke zurzeit kennen ihn noch mehr als zuvor.“ Tom verkniff sich einen Kommentar und versuchte seine Mimik nicht sprechen zu lassen. Milly Pupillen waren stark geweitet, aber auch sie sagte nichts.
„Kyle sagte, dass Sie über alles bescheid wissen!“, deutete er ihnen mit der Hand an die Stühle, dass sie sich setzen sollten. „Ja, ich bin seine Stellvertreterin und seit etwas über 15 Jahren im Hause tätig. Ich habe Ihnen auch Unterlagen mitgebracht, wenn Sie sich diese ansehen möchten.“
Die grauen Augen des Mannes vor ihr, schimmerten und er nickte wohlwollend. „Lassen Sie uns bestellen. Möchten Sie einen roten oder lieber einen Weißwein?“, öffnete er die Weinkarte. Tom antwortete ziemlich schnell rot und umfasste Millys Hand. Milly selbst überlegte was sie tun sollte. Sie hasste Wein! Aber sie traute sich irgendwie nicht etwas zu sagen. „Ich schätze ich nehme auch rot!“, gab sie unsicher von sich und nahm einen Schluck aus ihrem Wasserglas.
„Das hier ist übrigens mein Sohn. Zachary soll die Geschäfte irgendwann übernehmen. Meiner Tochter gehört dann die andere Hälfte, aber sie ist derzeit auf der Weltkugel unterwegs.“ „Wenn es Sie nicht stört, würde ich Sie gerne Duzen und beim Vornamen nennen. Ich gehöre eher zur modernen Führungsetage!“, zwinkerte Zachary und schmunzelte. „Kein Problem, ich bin Milly! Freut mich.“
Der alte klappte die Karte zu und bestellte einen Rotwein. „Dann schließe ich mich mal an. Mein Name ist Greg.“


Die Vier führten etwas Smalltalk und warteten auf ihr essen. Immer wieder nahm Milly einen Schluck Rotwein, wenn es die anderen taten und jedes Mal bemühte sie sich das Zug nicht wieder ins Glas zu spucken. Sie war einfach ein Bauer! Cocktails und Schnaps oder Bier, aber Wein und Champagner, bah.
„Ich denke wir sollten langsam zum Geschäftlichen kommen, damit ihr beide den restlichen Abend noch genießen könnt!“, lächelte Greg und legte die Hände ineinander. „Kyle sagte, er würde gerne ab der nächsten Saison mitmachen.“
„Das ist richtig!“, setzte sich Milly wieder etwas gerade hin. „Wir würden gerne einen Fuß in den Schnee setzen, wenn man es Sinnbildlich formulieren möchte. ihr führt dieses einmalige Hotel mit der erstklassigen Küche und einem Atemberaubendem Ausblick auf die Schneelandschaft. Wir wissen, dass ihr ein weiteres Hotel bauen werdet und möchten mit einsteigen. Die Konditionen stehen im Vertrag, deshalb werden wir nun nicht über Zahlen sprechen müssen. Zusätzlich zur Partnerschaft, würden wir in unserem Resort natürlich die Ausreichend Werbung machen und Beaver Creek mit den tollen Hütten und auch den neuen Standort in unsere Werbepost mit aufnehmen. Unser Resort ist unter den VIPs eine „geheime“ Oase. Unsere Mitarbeiter sind aufeinander abgestimmt und diese positive Verhältnis überträgt sich auf die Gäste. Wir achten immer darauf, dass wir uns dem Gast anpassen, ihn behandeln wie einen normalen Menschen, es sei denn, er will wir der Papst Persönlich gepudert werden. Unser Ruf ist tadellos. Bis auf jüngste Ereignisse, die allerdings als haltlos zu betrachten sind!“, räusperte sich Milly und schielte kurz zu Tom, der sie anlächelte. „Zusätzlich werden Steve und Kyle ebenfalls ein weiteres Hotel auf der Insel eröffnen, auf der anderen Seite. Das Resort wird für Prominente und Geschäftsleute renoviert und der Neubau wird ein großes Familienhotel. Wir möchten Eltern mit ihren Kindern auf di Insel holen, möchten ihnen die Natur nahebringen und für Erholung sorgen, indem wir Kinderbetreuung in allen Altersstufen anbieten. Das wäre für eure Klientel ebenso passend wie für unsere.“ Milly erklärte den Stand der Umbau Idee und legte den Herren dann die Mappe vor, in dem noch einmal alles stand. Tom sah Milly stolz an. Sie war eine Geschäftsfrau durch und durch, das ganze Chaos hatte sie nur zu sehr aus ihrer Rolle und ihrer Komfortzone geholt.
Greg sah sich die Papiere an und nickte die ganze Zeit über nur. Zachary hingegen schien direkt Feuer und Flamme zu sein. „Wir hatten mit Kyle ja bereits gesprochen und zugesagt, den Vertrag zu unterschreiben, wenn die Konditionen passen. Unser Anwalt hatte sie heute Morgen abgesegnet, weshalb wir diesen auch bereits dabeihaben. Nur durch den Umstand, dass Kyle und Steve nun ebenfalls bauen, würden wir gerne darüber nachdenken den Vertrag zu erweitern. Familienhotels werden immer gebucht, dass wäre eine Quelle in einem Ferienparadies, die wir uns überlegen sollten!“, schob er sich das Fleisch in den Mund und schaute seinen Vater an. Greg nickte weiterhin und klappte die Mappe dann zu. „Ich werde mit Kyle und Steve telefonieren. Wie lange bist du vor Ort?“ Milly sah zu Tom und lächelte. „Bis kurz vor Weihnachten. Wir fliegen dann nach London bis Neujahr.“
„Hervorragend! Dann werden wir uns Ende der Woche noch einmal treffen, zum Mittagessen und wir besprechen den neuen Vertrag! Mein Sohn hat recht, wir sollten beide in den anderen Paart investieren. Und was den Ruf angeht, was interessieren mich Eifersüchteleien der Gäste? Wenn man es mir plausibel erklären kann, bin ich der letzte, der kritisiert.“
„Ich werde es an Kyle weitergeben, vielen Dank!“, lächelte Milly und nippte erneut an ihrem Wein, der sich widerwillig den Hals hinunterquälte.
Zum Nachtisch hatte Greg Eis mit heißer Schokoladensoße bestellt und frischem Obst. Milly freute sich sehr darauf, denn bis auf die heiße Schokolade, die sie in den Jahren schmerzlich vermisst hatte, aß sie diese Zusammenstellung mindestens 4 Mal die Woche. Okay mit einer Sahnehaube, die musste sein. Genüsslich ließ sie die Schokolade in ihrem Mund jede Knospe bedecken, als sie bemerkte, dass Zachary sie beobachtete. „Darf ich fragen was du vor der Einstellung zur Stellvertreterin getan hast?“ Milly presste die Lippen aufeinander und drückte das Obst hinunter. „Ich bin Floristin. Ich habe in den letzten Jahren als Leitung des Blumenladens und der Begrünung des Hotels gearbeitet und habe mich um Aufträge aus der Stadt gekümmert. Zudem war ich als Barkeeperin und Führerin des Spazier,- und Dschungelweges zuständig.“ Zachary stellte die Ellenbogen auf die Tischplatte und nahm die Hände zusammen. „Dann bis du also nicht vom Fach?“
„Ich habe es nicht gelernt, nein, aber ich bin definitiv mittlerweile eine Fachkraft! Wenn du Steve oder Kyle fragst, werden sie dir bestätigen, dass ich sowohl Ahnung von dem habe was ich sage als auch das Wissen mitbringe, wie man ein Unternehmen führt. Jederzeit könnte ich eine Prüfung ablegen, aber die beiden Erfolgreichen Geschäftsleute, die mit mir abreiten und mir ihre Unternehmen in die Hände legen, voller Vertrauen, verzichten auf ein Diplom.“ Mit einem leicht Arroganten Blick, schmunzelte sie Zachary an. Greg und Tom grinsten den erstaunten Mann an. „Junge, ich weiß nicht, wie oft ich dir noch sagen soll, dass du dich niemals mit einer Frau anlegen sollst! Sie sitzen immer am längeren Hebel!“, klopfte ihm sein Vater auf die Schulter. „Das ist durchaus etwas, das mich reizt, wenn eine Frau weiß was sie will und kann! Wenn man sie nicht provoziert, zeigen sie einem ihr wahres Gesicht zu spät!“ Durchdringend lag sein Blick auf Milly, die sich leicht unbehaglich fühlte. „Meine Freundin hat mir auch ohne Provokation bewiesen, was in ihr steckt. Sie ist eine Kluge und starke Frau, die sich durchaus gegen alle Durchsetzen kann, die ihr im Weg stehen. Und ich denke, das ist eine Gesunde Einstellung!“, erhob Tom das Glas und prostete Greg und Milly zu. Irgendwie mochte er den Jungen nicht. Milly lächelte Tom von der Seite an und nippte an ihrem Glas. „Also seid ihr tatsächlich ein Paar?“, hinterfragte Zachary beiläufig und schob seinen Teller zur Seite. „Persönliches gehört zwar nicht zu diesem Geschäft, aber ja durchaus.“ Milly fasste nach Toms Hand und drückte sie. „Man wusste zum Schluss nicht mehr, was nun der aktuelle Stand ist, zumal Milly ja mit Steve eindeutig abgelichtet wurde.“
„Von Steve bin ich seit kurzem getrennt, was nun wirklich nichts zur Sache tut. Tom und ich sind in einer Beziehung und ich an niemand anderem Interessiert- fertig!“ Greg spürte, dass sein Sohn es gerade auf die Spitze trieb und bremste ihn. „Wir werden euch nun verlassen und wünschen euch einen schönen Abend. Alles was ihr noch zu euch nehmt, geht aufs Haus! Komm Zach, du hast genug!“ Das karierte Jackett fegte beinahe ein Glas vom Tisch, als Greg seinen Sohn vom Stuhl zog. Milly sah Greg an, dass es ihm unangenehm war und lächelte verständnisvoll. „Vielen Dank Greg, wir sehen uns dann am Ende der Woche.“

Mit aufgepusteten Backen ließ sich Milly in den Stuhl zurückfallen, als die beiden den Raum verlassen hatten. „Ich denke Zachary hatte schon eine Laterne an, der wurde nahezu komisch!“, prustete sie die Luft aus und nahm ihr Wasserglas. „Und noch einen weiteren Schluck von dem Wein, hätte ich ebenfalls nicht geschafft! Sorry, aber wie kann man das trinken?“
Tom gluckste und nahm seinen Rotwein. „Ich schätze, es ist wie bei allem, der eine mag es, der andere nicht. Prost!“ Milly hielt das Wasser hoch und legte ein zufriedenes Lächeln auf. „Wollen wir noch etwas in die Bar gehen? Die haben eine Band hier. Dann kann ich mir Ideen für uns holen und wir beide können eventuell etwas tanzen, ehe wir zurückfahren.“
„Hört sich in meinen Ohren sehr gut an!“, nahm er Millys Gesicht zwischen die Hände und drückte ihr einen leichten Kuss auf die Lippen. „Meine kleine Geschäftsfrau! Du bist großartig, ich weiß nicht, warum du so nervös warst!“

Der Abend verlief für die beiden verliebten ruhig und in trauter Zweisamkeit. Eingekuschelt in Felldecken, lagen sie vor dem Kamin und genossen die Nähe zum anderen. „Ich habe dich wirklich schrecklich vermisst!“, raunte ihr Tom an den Scheitel. „Als ich von Miranda erfahren hatte, dass du in festen Händen bist, war ich am Boden zerstört, auch wenn ich dich verstehen konnte! Ich habe es ja auch versucht, dummerweise!“ „Steve war nicht geplant und auch wenn er mir verdammt gutgetan hat, er wusste von Anfang an Bescheid! Wir haben lange über dich und mich geredet, er weiß alles was es zu wissen gibt und er hat mir geholfen, vieles zu verarbeiten. Wir wollten keine feste Beziehung, zumindest nicht am Anfang. Doch als ich ihn mehr in mein Leben und mein Herz ließ, merkte ich, dass du noch viel zu präsent warst. Ich liebe dich Tom!“, drehte sie sich mit dem Gesicht zu ihm und verschränkte ihre Finger mit seinen. „Ich liebe dich wirklich! Und ich möchte das mit uns wirklich versuchen, egal wie schwer sie es mir auch machen.“ Tom setzte sich etwas auf und fuhr ihr lächelnd mit den Fingern durchs Haar, folgte mit seinem Blick seinen Fingern. „Ich bin verrückt nach dir Milly. Du hast mich um deine Finger gewickelt und ich bin froh dich getroffen zu haben. Ich liebe dich und werde alles tun, dass wir glücklich werden können, egal was ich auch dafür tun muss!“ „Tom, eine Beziehung, ist ein, geben und nehmen, immer!“ „Und genau deshalb sage ich dir, ich würde für dich auch ein paar Monate im Jahr, auf der Insel wohnen, was mir in Anbetracht meiner Bindung zu meiner Familie, immer schwerfällt!“
„Und ich würde das gleiche für dich tun Tom, glaub mir. Der Blumenladen ist verkauft, mein Traum ist geplatzt, deshalb kann ich auch immer Mal wieder mit dir verreisen, wenn Kyle mich weglassen kann. Das dürfte im Weihnachtsgeschäft sein. Vielleicht finden wir ja eine Ecke in Großbritannien, in der wir uns geschäftlich breit machen können!“, grinste sich frech und legte mit geschlossenen Augen ihre Stirn an seine. „Das tut mir leid, dass der Blumenladen verkauft wurde. Vielleicht finden wir Ersatz?“ „Wo soll es so etwas denn noch geben? London ist zu modern und groß, da müsste ich ins Umland. Außerdem kenne ich mich bei euch nicht aus, ich weiß nicht ob ich mich wohlfühlen könnte. Ich habe teilweise ja schon Probleme dich zu verstehen, was wenn mir jemand mit einem tiefen Dialekt etwas abkaufen wollen würde, oh mein Gott.“ Milly kicherte und ließ sich nach hinten auf die Felldecke fallen. „Und bei euch auf der Insel? Die ist doch riesig! Gibt es da keine anderen kleinen Städtchen?“, krabbelte er über sie und sah sie amüsiert an. „Und das mit unseren Dialekten, kann ich zuweilen verstehen, wobei ich sagen muss, das hat jedes Land! Nur das ich so schwer zu verstehen bin, nehme ich nun persönlich!“, scherzte er. „Dich versteht man nicht, wenn du dich mit einem Landsmann unterhältst oder zu schnell redest. Du bemühst dich, dass dir jeder folgen kann, aber im Alltag vergisst du gerne mal, dass ich keine Engländerin bin!“ „Tue ich das? Dabei dachte ich immer, dass ich genau das berücksichtige, da ich deinen Akzent total niedlich finde!“ Tom ließ sich fallen und begrub sie unter sich. „Süß? Ich bin nicht süß!“, protestierte Milly und prustete unter seinem Gewicht. „Stimmt, so süß bist du nicht immer und das ist ebenfalls eine sehr reizvolle Seite an dir!“, raunte er ihr ans Ohr, an dem er sich gerade vorbei arbeitete. Milly seufzte zufrieden auf. „Zeig mir lieber wie sehr du mich vermisst hast!“, grinste sie auffordernd und presste sein Gesicht gegen ihres.

Die Tage in der Skihütte, genossen beide in vollen Zügen. Sie schliefen lange, Frühstückten vor dem Kamin, spazierten im Schnee durch den angrenzenden Wald und Milly konnte endlich wieder frei sein und auf nichts achten. Sie zog beispielsweise beim Spazierengehen an einem Ast und löste damit einen Schneeschauer über ihren Köpfen aus oder schoss damit das kalte nass in Toms Gesicht. Einmal liefen sie den Berg etwas hoch, um mit einem geliehenen Schlitten hinunter fahren zu können. Laut lachend saß Milly auf dem Holzschlitten und fühlte sich freier als jemals zuvor in ihrem Leben. Tom hielt sie fest in seinen armen und fühlte sich ebenso befreit und glücklich. Am Abend vor der Reise nach London, waren sie noch einmal durch den Wald gelaufen, hatten das millionste Foto gemacht und sich mental von der Kälte, der Ruhe und absoluten Zweisamkeit verabschiedet, als Milly auf die Idee kam, eine Schneeballschlacht zu starten. Laut schreiend lief sie von ihm davon, um die Hütte herum und formte immer wieder einen Schneeball, den sie ihm um die Ohren feuerte. Obwohl der Schnee Kniehoch war, erwischte er sich und stürzte mit ihr in die Massen. Lachend und mit rotem Gesicht, sah er sie an. „Am liebsten würde ich immer mit dir hierbleiben du verrücktes Huhn!“ Lange konnte er sie nicht mit seinen Küssen am Boden halten, ohne eine Blasenentzündung zu riskieren und zog sie hoch. Auf den Armen trug er sie ins Haus, in das Angrenzende Kleine Bad und half ihr aus dem Skianzug und den Stiefeln. Eine letzte Nacht in der Hütte und das letzte Mal, das sie sich vor dem Kamin liebten. In wenigen Stunden wären sie zurück in ihrem Alltag, im Strudel der Medien und Gerüchte. Aber auch auf dem Weg zu seiner Familie, zum Hiddleston Weihnachten, das anders werden würde als die Jahre zuvor, aber dennoch nicht weniger mit liebe besteckt.
Tom war nervös, schließlich wusste er nicht, wie man auf sie reagieren würde. Das einzige was wirklich sicher war, war die Tatsache, dass seine Familie sie mit offenen Armen empfangen und aufnehmen würde.


„Milly hat den Vertrag gefaxt!“, wedelte Kyle mit den papieren in der Hand, als Steve sein Büro betrat! Diese Frau hat es tatsächlich geschafft uns Greg als Partner zu Angeln!“ Kyle und Steve hatten nur gehofft, dass Greg anbeißen würde, es wäre ein lukratives Geschäft, aber Greg saß immer gerne auf seinem Geld, weshalb er die Partnerschaft für seinen Neubau, gerne besprochen hatte. Steve setze sich mit einem breiten Lächeln vor den Schreibtisch in einen der freischwingenden Stühle und presste die Lippen bewundernd zusammen. „Das ist die Milly die ich kennengelernt habe! Ich hätte sie doch heiraten sollen, verdammt!“, fing er laut an zu lachen. „Also doch! Ich wusste es Steve, du kannst mir nichts vormachen!“ Steve schnaubte nur. „Ach hör doch auf! So ist das alles viel besser, die beiden gehören zusammen. Und wenn er ihr Herz bricht, bin ich da!“, zwinkerte er ihm zu.
„Hast du gesehen das die Renovierung im Blumenladen im vollen Gange ist? Bin gespannt, wer das Haus gekauft hat!“, lenkte er ab. „Ich auch, das glaub nur! Milly war unglücklich. Sie hat seit sechs Jahren davon gesprochen es kaufen zu wollen, ohne Hilfe von anderen. Ich hätte ihr sonst geholfen!“
„Ich hatte es ihr auch angeboten, aber sie wollte keine Hilfe und auch nicht an mich zahlen. Da war sie doch leicht zu stur!“
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